EEKFZ hat geschrieben: Do 30. Jan 2025, 18:10
STW hat geschrieben: Do 30. Jan 2025, 13:05
...
Im frühen kommunistischen China hat man Leuten, die Klavier spielen konnten, die Finger gebrochen. In Rahmen der Gleichmacherei konnten entweder alle oder keiner Klavier spielen. ...
Diese Behauptung hast Du jetzt einfach mal bei Annalena kopiert und würdest es selbst niemals behaupten, oder doch?
Glaubst Du das im Ernst?
Bei Deinem allgemeinen Sachverstand wäre das schade. Ich könnte Dich nicht mehr ernst nehmen, wenn Du bei dieser Behauptung bliebest. Das ist Nazi-Sprech!
Für jemanden, der Außenpolitisch mehr wissen will als ich, hier ein schnell gefundener Artikel, siehe z.B. hier:
https://www.welt.de/print-welt/article6 ... ziger.html "... millionenfach wurden Menschen verbannt, gefoltert, umgebracht, weil sie unter neun auszurottenden Gesellschaftsschichten eine "stinkende Nummer 9" waren, also Intellektuelle; Kinder von "Kapitalisten" wurden jahrelang in Jauchegruben gefangengehalten, Pianisten die Finger gebrochen, und alles war nur ein Vorspiel."
Damit lief es dann so ähnlich wie hier, Brillenträger = Intellektuell = passt nicht ins irdische Paradies:
https://webarchiv.bundestag.de/archive/ ... e/001.html
Ich würde jetzt beide Quellen als seriös bewerten wollen. Reicht das als Info oder soll ich weitersuchen? Wobei ich empfehlen würde, hier selbst weiter zu recherchieren, weil man doch auf manch interessante Information dabei stößt, die einem vorher wohl gar nicht bekannt war.
Zu Covid habe ich als bekennender Ungeimpfter, der diese Krankheit nie hatte, natürlich auch eine Meinung, insbesondere wenn Arbeitskollegen nach 3 oder gar 4 Spritzen auch noch dreimal (wenige Einzelfälle öfters) Covid bekommen haben und eine Erkältung nach der anderen durchmachen. Sowas hatte ich jetzt seit 1.5 Jahren nicht mehr, nicht einmal meine übliche November/Dezember - Erkältung, und ich gehe möglichen Ansteckungsherden auch aus Prinzip nicht mehr aus dem Weg. Das würde mich um die Chance bringen mit breitem Grinsen zu sagen "Ich habe es ja gleich gesagt, aber auf mich hat ja niemand hören wollen. Schauen wir mal, ob es mit der Infektion heute mal klappt." Das ist meine kleine Rache und Genugtuung dafür, dass ich monatelang täglich einen Test machen mußte und ich trotzdem zeitweise einige Freizeitaktivitäten nicht machen durfte. Es gibt Dinge, die vergesse ich nicht, und solange wie ich nicht um Entschuldigung gebeten werde, verzeihe ich die auch nicht "gegenseitig".
Von mir aus kannst Du das Nazi-Sprech nennen, wenn ich auf die obigen Quellen und persönliche Erfahrungen hinweise, da stehe ich deutlich drüber, weil das die übliche Flucht und der typische Ausgrenzungsversuch ist, wenn man argumentativ in der Ecke steht. Familientechnisch bin ich da sicherlich eher unbelastet, weil die eine Hälfte meiner Vorfahren zu den Verfolgten gehörten (Jobverlust und Ausgrenzung usw. weil zu viel angeblich falsches Blut in den Adern). Ich kenne also durchaus anschaulich aus Erzählungen, wie es ist, in eine Ecke gestellt zu werden. Meine Mutter durfte in der Schule als negatives Musterbeispiel in der Rassenlehre herhalten. Wir sind also in der Familie ganz gut gestählt, wenn wir mal wieder in die gesellschaftlich falsche Ecke gestellt werden.
Schade, dass die Diskussion jetzt so abgerutscht ist. Aber Godwin's Law (Deppenapostroph aus Wikipedia) scheint wohl immer noch zu gelten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law