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Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Mo 30. Jul 2012, 21:07
von Idealist
STW hat geschrieben:Der Balancer wird hin sein, vielleicht eher nach dem Motto "Ich aktiviere mich ab 3.79V und schalte erst ab wenn die Zelle leer ist". Die neue Zelle könnte einen etwas anderen Innenwiderstand haben, eher aber denke ich, dass sie bei Deiner Verfahrensweise nur ungenau in den Pack einbalanciert wurde. 3.32V sagt nichts über den Ladezustand aus. Also hier noch vorsichtshalber die nächsten Ladevorgänge überwachen.
Zwischenbericht:
Ich habe 4 Zellen, die den anderen davonrennen beim Laden. Während die anderen Zellen bei 3,41 V liegen, fangen die 4 an, schnell über die 4,0 V zu klettern.
Ich muss jedesmal den richtigen Zeitpunkt abpassen und das Ladegerät abschalten. Die Balancer dieser 4 Zellen schaffen es nicht, den Strom des Ladegeräts abzuleiten. Das Ladegerät erkennt aufgrund der großen Spanne zwischen den Zellen wohl nicht rechtzeitig, dass es den Strom runterfahren soll.
Ich warte dann bis die Balancer der 4 Zellen ihre Arbeit getan haben und schalte das Ladegerät wieder ein usw. D. h. ich mache eine manuelles 'Pulsen' bis die anderen Zellen auch ihre 3,79 V (Balancer-Schwelle) haben.
Danach lasse ich das Ladegerät noch einen Moment alleine pulsen.
Was kann ich tun?
Kennt jemand Balancer-Boards, die mehr als 2,1 A verbraten können?
Ansonsten bleibt mir nur, ein Ladegerät mit weniger Ladestrom (sagen wir 4 A) anzuschaffen.
Was meint Ihr?
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Mo 30. Jul 2012, 23:06
von MEroller
Du bräuchtest ein BMS, das schlicht die Ladeleitung vom LG zur Batterie unterbricht, wenn der erste Balancer zu Zetern beginnt, und das pulsen für Dich übernimmt...
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 12:27
von Peter51
Vielleicht hilft vorübergehend ein dicker Widerstand mit zwei Anderson -unisex- steckern SB50 die beim balancieren zwischen Ladegerät und Batterien gesteckt werden und dieser Vorwiderstand den Ladestrom auf 1A begrenzt, so daß die Balancer ihre Arbeit machen können. Vielleicht reicht es ja die Zellen 1 mal im Monat zu balancieren. Ich denke um die 10 Ohm 10Watt.
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 16:44
von Peter51
Ladegerät 480-4CH51 ist auf jedenfall mikroprozessor gesteuert:
1. Charger for Lead-Acid/ Lithium Batterie
2. Option for Batterie Temperature Sense
3. Flxible O/P Connector
4. Safty Timer
5. Two Charge Mode: Quick & Maintain Modes
6. Charger & Batterie Status Indicator
7. Batterie Capacity Level Indicator
8. Output Reverse Protection: Fuse
9. OVP, OCP, Short-Circut Protection
10.- AV (Negative Delta Voltage)
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 16:49
von Peter51
und das Datenblatt der greensaver SP36-12 C2 Batterien (Normalausstattung) sieht so aus:
Demnach dürften die greensaver in der Pulsladephase bis 16V - bei 4 Stück bis 64V - geladen werden. Frage: storage nur vor dem Winter auf 64V oder immer.
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 16:59
von STW
@idealist:
Ich würde ein- bis zweimal die 4 vorlaufenden Zellen manuell "herunterholen". Dein Akkupack ist soweit aus dem Gleichgewicht, dass die Balancer nicht gegen ankommen. Nimm eine Bremslichtbirne 12V/21W, zwei Kabel mit Krokodilklemmen dran, und entlade dann jede Zelle von 4V auf eine Spannung von ca. 3.40V bzw. die geringste Leerlaufspannung von allen Deinen Zellen.
Vorsicht:
- Birne wird heiß
- Birnensockel gut im Isoband isolieren
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 20:42
von Idealist
@STW:
Das habe ich bereits mehrfach gemacht, werden Deinen Ratschlag aber nochmal beherzigen.
Im Endeffekt mache ich aber doch nichts anderes, wenn ich das Ladegerät abschalte, wenn die 4 Zellen über 4 V kommen. Nur sind meine Balancer dann die Glühlampe, oder!?
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 20:49
von Peter51
....stimmt, aber die Lastmodule ziehen die Zelle nur auf 3,79V runter. Mit der Glühbirne kannst Du die höchsten Zellen auch mal auf 3,4V ziehen - auf den niedrigens Wert der Zellen im Verbund und dann wieder laden - ich denke mit STW's Idee kommst Du schneller ans Ziel.
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Fr 17. Aug 2012, 20:07
von Peter51
Habe immer noch das Original-Ladegerät zum Laden, nur jetzt mit Schaltuhr - 1 Stunde pro gefahrenen 10km. Dieser Wert paßt recht gut. Habe im Internet folgendes gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=ehC4eCbe4qE
Also die 63,x Volt in der Floating Phase (Pulsladephase) scheinen für einen 48V Roller normal zu sein.....
Und der hatte auch noch eine Idee für ein Handschuhfach......
http://www.youtube.com/watch?v=rCnjr1dG88E
Allen E-Max Fahrern ein schönes WE und Allzeit gute Fahrt.
Re: E-Max (90 S) Probleme/Problemchen
Verfasst: Mi 22. Aug 2012, 22:00
von Idealist
Idealist hat geschrieben:
Ich habe 4 Zellen, die den anderen davonrennen beim Laden. Während die anderen Zellen bei 3,41 V liegen, fangen die 4 an, schnell über die 4,0 V zu klettern.
Ich muss jedesmal den richtigen Zeitpunkt abpassen und das Ladegerät abschalten. Die Balancer dieser 4 Zellen schaffen es nicht, den Strom des Ladegeräts abzuleiten. Das Ladegerät erkennt aufgrund der großen Spanne zwischen den Zellen wohl nicht rechtzeitig, dass es den Strom runterfahren soll.
Ich warte dann bis die Balancer der 4 Zellen ihre Arbeit getan haben und schalte das Ladegerät wieder ein usw. D. h. ich mache eine manuelles 'Pulsen' bis die anderen Zellen auch ihre 3,79 V (Balancer-Schwelle) haben.
Danach lasse ich das Ladegerät noch einen Moment alleine pulsen.
Nächster Zwischenbericht:
Die 4 Zellen sind inzwischen den anderen nicht mehr so weit voraus, so dass sie von den Balancer-Boards zuverlässig eingefangen und immer unter 4,0 V bleiben (so etwa 3,92 V). So richtig verstehe ich das nicht, aber ich bin froh darüber. Ich traue mich wieder, den Roller unbeaufsichtigt laden zu lassen.
Bei der Wärme sind die LiFePo's echt traumhaft

!