Re: Reform der FeV: L3e-Roller nur mit B-Führerschein
Verfasst: Do 19. Dez 2019, 19:31
Ach, ich hatte nach dem 4.12. das Thema für mich schon abgehakt, gut dass es noch Hoffnung gibt.
Übrigens redet m.W. niemand davon, dass sich nach der Novelle jeder mal eben auf ein 120-km/h-"Geschoss" setzen und und losdüsen darf. Der Scheuervorschlag sieht 6 Fahrstunden vor, zu denen ja wohl hoffentlich auch ein Grundkurs in Kurventechnik und eine Überlandfahrt gehören.
Ich habe vor 38 Jahren das erste Mal auf ner Schwalbe gesessen und darf bis heute mit dem gleichen Gefährt (ja, wir haben sie noch!) problemlos und ohne rechtliches Risiko 60 km/h fahren. Sogar jeder Führerscheinneuling darf das.
Seit einem halben Jahr bummele ich mit der gedrosselten Soco CUx durch Berlin, riskiere aber Strafen im unteren vierstelligen Bereich, wenn ich entdrosselt erwischt werde, ohne schneller als mit dem DDR-Moped zu sein, welches zudem auch (bremsen-)technisch weit hinter der CUx zurückliegt. Zwei Schritte zurück und betrachtet: Was für ein regulatorischer Schwachsinn.
Mich interessieren die L3e und dramatisch reduzierte Fahrschulkosten eigentlich nur, weil ich eigentlich nur ganz legal kein Verkehrshindernis mehr sein möchte.
Da ich ja nun begriffen habe, warum es in und mit Europa niemals eine nach oben erweiterte Geschwindigkeit für alle 45er geben wird, stelle ich mir hingegen die Frage, warum man nicht einfach eine neue nationale Fahrzeugklasse einführen kann oder will, in die alle Fahrzeuge eingestuft werden können, die die europarechtlichen Normen für die 45er erfüllen, zusätzlich aber ausschließlich mit Strom fahren und deren Höchstgeschwindigkeit bauartlich nicht höher als 59 km/h ist. Das wäre für viele Fahrzeuge mit einem einfachen Firmwareupdate des Motorcontrollers nachrüstbar.
Aber das ist eigentlich ein anderes Thema und sollte woanders erörtert werden...
Übrigens redet m.W. niemand davon, dass sich nach der Novelle jeder mal eben auf ein 120-km/h-"Geschoss" setzen und und losdüsen darf. Der Scheuervorschlag sieht 6 Fahrstunden vor, zu denen ja wohl hoffentlich auch ein Grundkurs in Kurventechnik und eine Überlandfahrt gehören.
Ich habe vor 38 Jahren das erste Mal auf ner Schwalbe gesessen und darf bis heute mit dem gleichen Gefährt (ja, wir haben sie noch!) problemlos und ohne rechtliches Risiko 60 km/h fahren. Sogar jeder Führerscheinneuling darf das.
Seit einem halben Jahr bummele ich mit der gedrosselten Soco CUx durch Berlin, riskiere aber Strafen im unteren vierstelligen Bereich, wenn ich entdrosselt erwischt werde, ohne schneller als mit dem DDR-Moped zu sein, welches zudem auch (bremsen-)technisch weit hinter der CUx zurückliegt. Zwei Schritte zurück und betrachtet: Was für ein regulatorischer Schwachsinn.
Mich interessieren die L3e und dramatisch reduzierte Fahrschulkosten eigentlich nur, weil ich eigentlich nur ganz legal kein Verkehrshindernis mehr sein möchte.
Da ich ja nun begriffen habe, warum es in und mit Europa niemals eine nach oben erweiterte Geschwindigkeit für alle 45er geben wird, stelle ich mir hingegen die Frage, warum man nicht einfach eine neue nationale Fahrzeugklasse einführen kann oder will, in die alle Fahrzeuge eingestuft werden können, die die europarechtlichen Normen für die 45er erfüllen, zusätzlich aber ausschließlich mit Strom fahren und deren Höchstgeschwindigkeit bauartlich nicht höher als 59 km/h ist. Das wäre für viele Fahrzeuge mit einem einfachen Firmwareupdate des Motorcontrollers nachrüstbar.
Aber das ist eigentlich ein anderes Thema und sollte woanders erörtert werden...