N1S – Fazit nach 10000km

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blackblade
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N1S – Fazit nach 10000km

Beitrag von blackblade » Mi 11. Sep 2019, 08:08

Mein N1S hat jetzt den 10000ten Kilometer abgespult.

Die Eckdaten:
  • Produktion vermutlich April 18
  • Kauf Ende Juli 18 (2699€)
  • Erste Wartung September 18 bei rund 1000km – Kostenlos da in Kaufpreis enthalten, Wechsel rechte Griffeinheit, da lose und nicht fixierbar
  • Januar 19 – Wechsel auf Heidenau K58 (140€)
  • Mai 19 – Zweite Wartung bei rund 7000km, Wechsel rechter Bremslichtschalter, 100€
  • Größte Tagesleistung: 100km
  • Längste Einzelstrecke: 46km (rund 20% Restkapazität)
  • Verbrauch: 310KWh
Der Akku:

Ich lade täglich direkt nach der Fahrt im Roller bis Netzteil nur noch 10W zieht. Wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10°C fallen, werde ich wieder im Haus laden. Bei entsprechenden Temperaturen über 20°C ist die Reichweitenschätzung in der App bei 60-65km, wie es auch im September letzten Jahres war. Damit gibt es subjektiv noch keinen Kapazitätsverlust.

Äußere Erscheinung:

Bis auf die nicht offen sichtbaren Roststellen, nahezu neuwertig. Auch das Abblättern der Lackfolie an der hinteren Schwinge habe ich bisher nicht. Mal sehen wie der Roller durch den zweiten Winter kommt.

Modifikationen:
  • Smartphone Halterung
  • GoPro Halterung
  • NIU Topcase
Probleme:

Leichter Rost an den Eisenteilen, vor allem in der Nähe des Gabelkopfes. Habe ich jetzt alles mit Rostschutzspray eingeschleimt. Im Frühjahr hatte ich in Abständen von einigen Tagen für Bruchteile von Sekunden Abschaltung/Rekupation. Das war jedes Mal ein ordentlicher Ruck während der Fahrt. Ich denke, dass es der Kontakt vom Seitenständer war. Das ist jetzt schon wieder einige Monate her.

Fazit:

Ich hatte vorher noch nie ein motorisiertes Zweirad und bin meistens mit der Kombi Fahrrad/Öffi unterwegs gewesen. Ich habe den Kauf bisher in keiner Weise bereut und würde ihn jederzeit empfehlen.
Screenshot_20190911-072917.jpg
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Zuletzt geändert von blackblade am Mi 11. Sep 2019, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
N1S ab 08/2018; Bereifung Heidenau K58 (V) und K58 mod (H); ~3kWh/100km; 10000km bis Sep 19

STW
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Re: N1S – Fazit nach 10000km

Beitrag von STW » Mi 11. Sep 2019, 09:29

Super. 10TKm ohne richtige Probleme läßt mich optimistisch sein. Ganz so viele Jahreskilometer werde ich voraussichtlich nicht zusammen bekommen, aber es ist ein gutes Zeichen, wenn der Akku nach zwei jahren noch nicht merklich nachgelassen hat.
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 2km :mrgreen:
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. A.Einstein

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Re: N1S – Fazit nach 10000km

Beitrag von euphrasine » Mo 16. Sep 2019, 11:43

Hallo zusammen,

fahre den N1S nun seit 7 Monaten fast jeden Werktag zur Arbeit (insgesamt 20-25km) und steht jetzt bei etwa 4000 km. Bin mit dem Roller rundum zufrieden, Verarbeitung, Preis-Leistung, Fahrleistung, echte Reichweite, etc. Würde genau diesen Roller wieder kaufen und auch jedem zu 100% empfehlen. Das einzige "Problem" was bislang einmal hatte war, dass die Verbindung zum Roller über die App nicht mehr funktioniert hat. Könnte ggf. an der Steuerung oder der SIM Karte im Roller gelegen haben. Hier habe ich den Akku kurz vom Roller getrennt und wieder angeschlossen. Dann konnte die Verbindung zur App wieder hergestellt werden.
Die teilweise beschriebenen Akku-Probleme kann ich auch nicht nachvollziehen. Mein Akku hat noch nie Probleme gemacht. Allerdings behandle ich den auch sehr pfleglich: Roller steht immer in der Garage, lade immer nur bis ca 80-85% und habe noch nie unter 12% entladen. Lade meistens täglich nach der Arbeit über Zeitschaltuhr gesteuert. Ladeleistung ist ca. 15% pro Stunde, dann hänge ich den Roller je nach Akkustand 1-2 Stunden an den Strom. Ein- bis zweimal im Monat lade ich auf 100%.

Wenn ich den mit meiner 3 Jahren alten Piaggio Primavera vergleiche, die in dem Segment das solideste Fahrzeug ist, ist der Niu definitiv noch besser. Mit der Vespa wäre ich in dieser Zeit mindestens 1x in die Werkstatt gefahren und hätte mindestens 100€ für die Wartung bezahlt. Zudem hätte ich Ausgaben für Benzin gehabt (der Strom ist Dank meiner Solaranlage gratis). Auch hatte ich mit der Vespa in den drei Jahren mindestens 2x Probleme mit dem Vergaser, was mich auch ca. 150€ gekostet hat.

Trotzdem habe ich einige winzige Kritikpunkte am Niu:
- Zusatzakku für 1300€ empfinde als zu teuer. Da mir aber eine Akkuladung mindestens 65km hält, ist ein Zweitakku quasi nicht notwendig.
- Federung ist etwas hart. Fällt mir auf meinem Arbeitsweg auf, der teilweise über eine schlecht asphaltierte Straße durch die Weinberge führt.
- Top-Speed auf ebener Strecke ohne Gegenwind ist (nach GPS) exakt 44,8 km/h. Meine ehemalige Vespa war in der Endgeschwindigkeit bei 48km/h etwas flotter.

Im Vergleich zum Unu-Roller einer Bekannten von mir, ist das wirklich keine Kritik. Ihr Roller hat eine echte Reichweite von ca. 35km, muss somit nach jedem Arbeitstag den Roller zwingend laden und muss auch überlegen, ob sie noch nach der Arbeit einen Abstecher zum Baggersee oder zum Einkaufen macht. Nachdem sie sich jetzt einen Zweitakku (für 700€) gekauft hat, ist der spärliche Platz unter der Sitzbank komplett draufgegangen. Inklusive dem Zweitakku hat der Unu auch ca. 3500€ gekostet. Einziger Vorteil des Unu: Die Top-Speed im flachen Gelände liegt bei ca. 47km/h... bergauf ist aber der Niu wieder besser. Sie hat den nur wegen der Optik gekauft, würde aber inzwischen eher den Niu nehmen.

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