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THG Prämie

Verfasst: Di 23. Dez 2025, 21:50
von Frank B.
Hallo,
wir haben unseren Ignite seit Dez. 2022.
Es gab bisher immer Probleme mit der THG Prämie. Zunächst hat Kumpan die im Rahmen der Insolvenz eingesteckt. Dann hatten wir keinen Zugang nun habe ich heute versucht diese Prämie bei der Firma Knauber zu beantragen, die für 2026 für Zweiräder 215€ anbietet.
Nach Hochladen der Papiere bekomme ich folgende Nachricht:" Die Fahrzeugklasse deines Fahrzeugs ist nicht Quotenberechtigt".
Das verstehe ich nicht.
Habe ich da was falsch verstanden und wir haben kein Recht auf diese Prämie?
Ist der Roller von der Zulassungsbehörde falsch klassifiziert, unter J- Fahrzeugklasse steht"L3e-A1".
Ich habe mich damals schon gewundert das die Versicherung sagte, der Roller entspräche einem Kleinkraftrad.
Ich bitte andere Ignite Fahrer mal zu schauen was in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 unter "J" (Fahrzeugklasse) bei ihnen eingetragen ist.
In meinen Augen ist es doch eigentlich ein Fahrzeug zumindestens entsprechend einem 125ccm Motorrad, oder sehe ich das falsch.
Was ich sicher noch weis ist, das meine Frau nach der Zulassung erzählte, auf der Behörde in Bonn hätten die große Probleme bei der Einordnung des Rollers gehabt.
Bekommt Ihr diese THG Prämie.
Gruß
Frank

Re: THG Prämie

Verfasst: Di 23. Dez 2025, 21:54
von Pedator92
Die THG Prämie gibt's seit 2023 nicht mehr für L3E A1 Fahrzeuge.

Re: THG Prämie

Verfasst: Di 23. Dez 2025, 22:32
von Frank B.
Danke für die rasche Antwort.

Ist denn diese Fahrzeug Klassifizierung korrekt?
Schaut doch mal in Eure Papiere.
Demnach bekommt also kein Ignite Fahrer mehr die THG-Prämie.
Das war mir nicht so klar.
Gruß
Frank

Re: THG Prämie

Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 01:51
von guewer
Es gibt für überhauptkeine Zweiradklasse mehr irgendeine THG-Prämie. Und das wie gesagt schon seit 2023.

Re: THG Prämie

Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 06:45
von Pedator92
guewer hat geschrieben: Mi 24. Dez 2025, 01:51 Es gibt für überhauptkeine Zweiradklasse mehr irgendeine THG-Prämie.
Doch aber es muss eben als L3E-A(2) eingetragen sein, praktisch sobald ein Fahrzeug steuern nach kw/Hubraum kostet (125iger sind ausgeschlossen). Also die großen Zero's oder livewire? Gehören dazu.

Re: THG Prämie

Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 06:45
von Pedator92
Doppelter post warum auch immer :lol:

Re: THG Prämie

Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 09:00
von Afunker
Auf der einen Seite wird etwas (ein)genommen (Steuern), auf der anderen (etwas) zurück gegeben....(THG-Prämie)

Re: THG Prämie

Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 23:17
von rainer*
guewer hat geschrieben: Mi 24. Dez 2025, 01:51 Es gibt für überhauptkeine Zweiradklasse mehr irgendeine THG-Prämie. Und das wie gesagt schon seit 2023.
Das stimmt nicht. Alles, was "richtig" angemeldet werden muss, bekommt die THG-Prämie, z.B. L3-A2 und L3e-A3, also Motorräder oberhalb der 125er. Die 125er benötigen zwar ein Nummernschild, sind aus rechtlicher Sicht aber zulassungsfrei. Und zulassungsfrei heißt keine THG-Prämie.
Afunker hat geschrieben: Mi 24. Dez 2025, 09:00 Auf der einen Seite wird etwas (ein)genommen (Steuern), auf der anderen (etwas) zurück gegeben....(THG-Prämie)
Die THG-Prämie wird nicht aus Steuern bezahlt. Das zahlen die, die ihren Verbrenner tanken.

Re: THG Prämie

Verfasst: So 28. Dez 2025, 04:22
von guewer
rainer* hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 23:17 Die THG-Prämie wird nicht aus Steuern bezahlt. Das zahlen die, die ihren Verbrenner tanken.
Aber ist das dann nicht die sogenannte CO2-Steuer, die auf den Benzinpreis aufgeschlagen wird? - Also doch eine Steuer.


Kurze Richtigstellung:
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Naja, ist dann aber vom Charakter her doch eine Steuer. "CO2-Preis" wird sie dann wohl eher zum Schönreden genannt.

Re: THG Prämie

Verfasst: So 28. Dez 2025, 07:30
von Schnabelwesen
Nein, die CO2-Steuer ist eine echte Steuer nach dem BEHG und fließt direkt ins Staatssäckel zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.
"Beim THG-Quotenhandel (BImSchG) gibt es keine zentrale Kasse: Mineralölkonzerne kaufen Zertifikate direkt oder über Plattformen von E-Auto-Haltern, um ihre Quote zu erfüllen.
Das Geld fließt als Prämie (ca. 150–180 €/Jahr pro Pkw 2025) an Privatpersonen oder Firmen – steuerfrei für Privatleute.
Konzerne sparen Strafen (600 €/Tonne CO₂), indem sie Zertifikate erwerben." (perplexity 28.12.25)
Die THG-Quote ist zwar ein staatliches Steuerinstrument, hat aber mit Steuern bzw. Steuereinnahmen nichts zu tun. Die Emmissionszerzifikate werden an Börsen gehandelt. Deswegen schwankt der Preis stark. Der Staat erhöht die Minderungsquoten für Treibhausgasemmissionen. Dadurch steigt die Nachfrage nach Zertifikaten, was wiederum einen Einfluss auf die Preise hat, sofern die Mineralölkonzerne nicht wieder neue Nischen finden.
Schöne Grüße, Bertolt