Solartankstelle zum pendeln mit Ecoflow Insel
Verfasst: Fr 27. Mär 2026, 18:17
Hallo Leute,
damit ich den Jupiter-Faden nicht zu sehr offtopic führe, hier eine Vorstellung meiner Solarinsel zum pendeln. Ich habe einen Tagesverbrauch von 3,5-4kWh für meine ca 65km mit meinem Jupiter (SL 2023, nimmt 6kWh/100km). Der Post heute beschreibt den Stand der Dinge nach 10 Tagen im Inselbetrieb.
Setup: Solarakku mit eingebautem Wechselrichter (Ecoflow UltraX mit nominell 3,84kWh/ netto 3,35kWh nutzbarer Speicher, 4MTTP Solareingänge für bis zu 2000W peak) und 3 Baumrakt-Panele (Marke JA) à 455W peak = 1365.
Die UltraX kann an der Ausgangssteckdose 1200W ausgeben. Da ich das Ecoflow Stream System auch als Balkonkraftwerk habe, kann ich die Insel in der App mit sehen und bedienen. Das hängt alles zusammen in einem WLAN- und das ist auch ein deutlicher Nachteil, ohne WLAN gibt es nur Bluetooth-Bedienung. Und: die Daten gehen vermutlich direkt auf einen chinesischen Server und werden da ggf fröhlich weiter verwendet. Das ist freilich reine Spekulation....
Wer da kein Bock drauf hat, sollte einen Bogen um die Marke Ecoflow nehmen.
Übrigens geht der Akku im Betrieb ohne Netzanschluss bei ein paar Stunden Dunkelheit/Nichtstun in den Standby und vergisst dabei täglich die WLAN-Einstellungen. Ich gehe also auf meiner täglichen Morgen-Katze-füttern-usw.-Runde auch zum Solarakku und verbinde den wieder mit dem WLAN, damit ich tagsüber auf Arbeit sehen kann, ob und wie der sich füllt (zugegeben, das braucht man nicht unbedingt. Übrigens 72% im Moment, ich kann den Roller dann wieder dranstecken, wenn ich zu Hause bin
). An dieser Stelle -jeden Tag dem Akku neu erklären, welches WLAN er nehmen soll- merkt man dem System an, dass es nicht für Inselbetrieb konzipiert wurde, sondern als Balkonkraftwerk mit der Fähigkeit, bei Stromausfall das Hausnetz mit 800w zu bedienen.
Was ich sehr mag: pendeln ohne einen Kraftstofflieferanten/Tankstelle/Stromnetz. Das fühlt sich an wie die Gurken aus dem eigenen Garten schmecken.
Finanziell ist das Abenteuer vermutlich fragwürdig, wie ich im Jupiter-Faden schon geschrieben habe:
Lohnt sich das finanziell? Kommt darauf an. Vielleicht. Wahrscheinlich: nein. Für die Insel habe ich 1300€ investiert. Damit sich das finanziell auf 0 rechnet muss ich bei 6kWh/100km und 0,28€ Strom/kWh 77384km damit bestreiten. Falls ich mich nicht verrechnet habe. Das wären etwa 5 Jahre und 2 Monate Arbeitsweg, wenn ich ausschließlich an der Insel laden würde. Und wenn der Strompreis stabil bleibt. Bliebe. [naher Osten und Energiepreise *hüstel* // ich fahre momentan sehr gerne an die Tankstelle. Zum Tabak kaufen. Auf die Spritpreise gucken ist so bissl wie Doomscrolling momentan]. Der Jupiter wird die 80000km bei guter Pflege vermutlich noch schaffen, siehe Boheme (viewtopic.php?p=424016#p424016), der tauscht jetzt bei 120tkm mal den Akku.
Ich werde hier ab und an berichten, ob und wie die Insel läuft.
damit ich den Jupiter-Faden nicht zu sehr offtopic führe, hier eine Vorstellung meiner Solarinsel zum pendeln. Ich habe einen Tagesverbrauch von 3,5-4kWh für meine ca 65km mit meinem Jupiter (SL 2023, nimmt 6kWh/100km). Der Post heute beschreibt den Stand der Dinge nach 10 Tagen im Inselbetrieb.
Setup: Solarakku mit eingebautem Wechselrichter (Ecoflow UltraX mit nominell 3,84kWh/ netto 3,35kWh nutzbarer Speicher, 4MTTP Solareingänge für bis zu 2000W peak) und 3 Baumrakt-Panele (Marke JA) à 455W peak = 1365.
Die UltraX kann an der Ausgangssteckdose 1200W ausgeben. Da ich das Ecoflow Stream System auch als Balkonkraftwerk habe, kann ich die Insel in der App mit sehen und bedienen. Das hängt alles zusammen in einem WLAN- und das ist auch ein deutlicher Nachteil, ohne WLAN gibt es nur Bluetooth-Bedienung. Und: die Daten gehen vermutlich direkt auf einen chinesischen Server und werden da ggf fröhlich weiter verwendet. Das ist freilich reine Spekulation....
Übrigens geht der Akku im Betrieb ohne Netzanschluss bei ein paar Stunden Dunkelheit/Nichtstun in den Standby und vergisst dabei täglich die WLAN-Einstellungen. Ich gehe also auf meiner täglichen Morgen-Katze-füttern-usw.-Runde auch zum Solarakku und verbinde den wieder mit dem WLAN, damit ich tagsüber auf Arbeit sehen kann, ob und wie der sich füllt (zugegeben, das braucht man nicht unbedingt. Übrigens 72% im Moment, ich kann den Roller dann wieder dranstecken, wenn ich zu Hause bin
Was ich sehr mag: pendeln ohne einen Kraftstofflieferanten/Tankstelle/Stromnetz. Das fühlt sich an wie die Gurken aus dem eigenen Garten schmecken.
Finanziell ist das Abenteuer vermutlich fragwürdig, wie ich im Jupiter-Faden schon geschrieben habe:
Lohnt sich das finanziell? Kommt darauf an. Vielleicht. Wahrscheinlich: nein. Für die Insel habe ich 1300€ investiert. Damit sich das finanziell auf 0 rechnet muss ich bei 6kWh/100km und 0,28€ Strom/kWh 77384km damit bestreiten. Falls ich mich nicht verrechnet habe. Das wären etwa 5 Jahre und 2 Monate Arbeitsweg, wenn ich ausschließlich an der Insel laden würde. Und wenn der Strompreis stabil bleibt. Bliebe. [naher Osten und Energiepreise *hüstel* // ich fahre momentan sehr gerne an die Tankstelle. Zum Tabak kaufen. Auf die Spritpreise gucken ist so bissl wie Doomscrolling momentan]. Der Jupiter wird die 80000km bei guter Pflege vermutlich noch schaffen, siehe Boheme (viewtopic.php?p=424016#p424016), der tauscht jetzt bei 120tkm mal den Akku.
Ich werde hier ab und an berichten, ob und wie die Insel läuft.