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Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 10:39
von Afunker
Hier https://www.pollin.de/p/jackery-tragbar ... id=nletter

mal einen LiFePo Akku mit 30 Ah (30400 mAh) zum aufladen oder betreiben von Geräten, über AC-Steckdosen, USB-Anschlüssen.
Man kann den Akku an AC, Zigarettenanzünder (12V DC) und Solar aufladen. Aufladezeiten entsprechend...
Vom Akku, kann man bis 1500 W AC Geräte (also auch Ladegeräte für einen internen Fahrakku?) dranhängen.

Nur mal so gedacht: Man nimmt diesen Akku im Topcase auf dem E-Roller oder E-Motorrad mit und lädt unterwegs, damit seinen Fahrakku nach,
weil man z.B. nicht an eine öffentliche Ladesäule mit 230 V Steckdosen oder bei einem Bekannten kommt.
Später lädt man Zuhause den Fahrakku und diesen Akku wieder voll auf. Also eine Reichweitenerhöhung, wenn man so will...?

Ich denke hier, elektr. Strom ist elektr. Strom, ob aus einem LiFePo Akku in einen LiIon, dürfte egal sein?

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 10:56
von Nobelhobel
An und für sich ist das eine nette Idee, so ein "Range exender".
Wie weit kommst du mit 1 kWh? Für mich wären das weitere 20 km. Dafür ist mir der Spaß dann doch zu teuer.
Mir würde ja sowas als reines DC-Gerät reichen, also sowohl Laden, als auch Entladen ohne Wechselrichter und Netzteil/Ladegerät.
Zuhause wird dann entweder mit dem Onboard-Lader oder direkt von Solar nachgeladen und unterwegs macht ein DC-DC Wandler den Fahrakku wieder voll. Das hätte dann sicher auch noch einen besseren Wirkungsgrad, als der Umweg über 230V AC. Weiß jemand, ob es sowas schon irgendwo gibt?
Für einen Elektro-Leihen ist sowas aber sicher eine idee, vor allem, weil der Akku ja auch für andere Geräte genutzt werden kann.

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 11:15
von greifswald
Fertig gibt es die dcdc-Lösung nicht.. Ich habe an meiner Bonfire X jedoch mehrere Optionen als Rangeextender:

Original 2x14s NMC in Reihe.

Rangeextender:

A) jeweils 14S NMC parallel
B) long Range: zusätzlichen jeweils 16S LiFePo4 parallel

Nur, wenn man weiß, was man tut!

Damit habe ich anstatt 3,6 kwh ca 6kwh und kann daher auch im Notfall mit 4-5 kw nachladen. Das komplette setup ist aber nur 2-4*/Jahr im Einsatz. Setup hingegen permanent.

C) Reserve: 10s NMC + 20€ dcdc Step-up mit cccv und Unterspannungsschutz

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 11:32
von rainer*
Normalerweise ist es nicht möglich, während der Fahrt aufzuladen. Nur falls das BMS und das Ladegerät ausreichend dumm ist, könnte es funktionieren, den Strom "seitlich" am Akku vorbei einzuspeisen.
Die Lösung verbraucht viel Strom bei den Umwandlungen und die Leistung des Ladegeräts ist normalerweise auch nicht so dolle.
Meines Erachtens nur interessant, wenn das Fahrzeug ehr rum steht und man die Powerbank noch anders einsetzt.

Meine Lösung ist - ich habe ein zweite Batterie, die ich dann mitnehme und einen Wandler 72V --> 230V, wenn ich eine Powerbank benötige.
Damit komme ich gut zurecht, und das ohne größeres Gebastel.

Topcase ist mit so einem Trümmer drinne keine gute Idee, der Schwerpunkt des Fahrzeugs ist plötzlich ganz weit hinten und weit oben. Und die meisten Topcases bzw. deren Gepäckträger halten es (gemäß Datenblättern) nicht aus. Da stehen oft nur 5kg zur Verfügung, ich hab auch schon mal ein Topcase mit einer maximalen Zuladung gemäß Datenblatt von 3kg (!!) gesehen.

Ich wollte mal für die TCmax ausreichend stabile Seitenkoffer bauen, aber das hat sich durch die neue Maschine bei mir jetzt erledigt. Ich hab den Ersatzakku und Ladegerät im Rucksack transportiert, machbar, aber es stört den Fahrkomfort mit den knapp 30kg dann doch etwas, auch wenn der Rucksack lastmäßig auf der Sitzbank abgestellt ist, fehlt mir die Beweglichkeit.

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 15:47
von Afunker
Nobelhobel hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 10:56 An und für sich ist das eine nette Idee, so ein "Range exender".
Wie weit kommst du mit 1 kWh? Für mich wären das weitere 20 km. Dafür ist mir der Spaß dann doch zu teuer.

Für einen Elektro-Leihen ist sowas aber sicher eine idee, vor allem, weil der Akku ja auch für andere Geräte genutzt werden kann.
Etwas mehr in Mathematik aufgepasst, löst das ganze Rätsel irgendwie:
Mein eingebauter (nicht wechselbare) Akku hat 60 Ah oder 4,3 Kwh bei 72 V DC.
Somit wäre der Range Extender mit 30 Ah so knapp 2 Kwh bei 72 V DC.
Da der Akku auf den AC-Ladebuchsen max. 1500 W möglich macht, wäre ein 1400 W oder 20 A Ladegerät mit 84 V Ladeendspannung möglich.
Um auf die Reichweite zu kommen: Wenn ich mit dem Netto 60Ah Akku ca. 120 Km (bei über 20 Grad C Aussentemperatur) komme,
dürften es zusätzliche 50 Km sein, die ich mit dem 20 A Ladegerät in ca. 2 Std. (Besuch in einer Stadt in 40 Km einfacher Fahrstrecke) aufladen könnte.
Könnte also den Fahrakku vollständig aufladen und beruhigt die Heimfahrt mit 40 Km antreten. Ladegerät wäre in einem Rucksack verstaut.

Nicht nur für E-Laien wäre/ist dieser Akku (Powerstation) interessant...
Mein Name hier, ist Programm. Betreibe einige Funkgeräte auf 12V Basis und im Notfall (Stromausfall)
hätte ich Strom für einige Stunden für diese Funkgeräte, Kaffeemaschine, Wasserkocher...

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Do 2. Apr 2026, 16:11
von Nobelhobel
Afunker hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 15:47 Etwas mehr in Mathematik aufgepasst, löst das ganze Rätsel irgendwie:
Mein eingebauter (nicht wechselbare) Akku hat 60 Ah oder 4,3 Kwh bei 72 V DC.
Somit wäre der Range Extender mit 30 Ah so knapp 2 Kwh bei 72 V DC.
Der von dir verlinkte Akku hat eine Kapazität von 1070 Wh (30400 mah * 3,2V * 11)
Er hat also 11 Zellen á 3,2V also ca. 36V Nennspannung.
Du hast bei deinem Zweirad aber einen 72V Akku.
Wenn du mit deinem Akku mit 60 ah * 72V = 4,32 kWh 120 km weit kommst, wäre das Plus von 1 kWh (die Ladeverluste mal vernachlässigt) eine Reichweiterverlängerung von 27,77 km.
Es gibt den Akku auch als 2 kWh-Version, diese kostet dann aber auch das Doppelte.

Generell macht für mich ein Rageextender nur dann Sinn, wenn ich ihn während der Fahrt nutzen kann. Sonst ist mir eine Steckdose lieber, weil die weder Platz kostet, ich finanziell nicht in Vorleistung gehen muss noch oben drein mitgeschleppt werden muss. Allein die Ladeleistung von jämmerlichen 600W hindert mich daran, mal eine größere Tour zu machen, weil ein Ladestopp von 0-100 (gut alle 100 km) 9 Stunden dauert. Anders formuliert, Mein Roller lädt gut 1km/5 Minuten.

Mein Kommentar mit dem Laien ist in die Richtung gedacht, dass man so einen Rangeextender, der den Onboard-Akku während der Fahr unterstützt, eher selber Bauen muss und auch sein Fahrzeug dementsprechend Modifizieren muss. Das sollte nur machen, der sich damit auskennt.

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Fr 3. Apr 2026, 16:53
von Afunker
Nobelhobel hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 16:11
Afunker hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 15:47 Etwas mehr in Mathematik aufgepasst, löst das ganze Rätsel irgendwie:
Mein eingebauter (nicht wechselbare) Akku hat 60 Ah oder 4,3 Kwh bei 72 V DC.
Somit wäre der Range Extender mit 30 Ah so knapp 2 Kwh bei 72 V DC.
Der von dir verlinkte Akku hat eine Kapazität von 1070 Wh (30400 mah * 3,2V * 11)
Er hat also 11 Zellen á 3,2V also ca. 36V Nennspannung.
Da habe ich wohl was übersehen bzw. dann falsch gerechnet?
Kam mir aufgrund der Zahl mit den 30400 mAh und den fast 10 KG Gewicht, grösser vor....
Da kann ich für meine Funkgeräte weiterhin die beiden Eremit LiFePo4 Akkus mit 12 V benutzen. Sind zusammen leichter...

Re: Angebot für Powerbank als LiFePo Akku

Verfasst: Fr 3. Apr 2026, 21:38
von Pedator92
Sowas könnte man bei einem Kabinenroller mitnehmen aber auf einem Motorrad oder Roller?
Powerstation sind auch nicht alle geeignet um Ladegeräte zu betreiben, ich hatte mal eine ctechi gt500 zum nachschauen bei mir, trotz 500 Watt Dauerleistung ließ sich damit nicht mein Roller laden, dabei nimmt das Ladegerät nur etwa 320 Watt auf.

Das andere Ding ist die Transportierbarkeit, der Diebstahlschutz und Wetter ist auch nicht zu unterschätzen. Dazu muss auch noch in den meisten Fällen ein Ladegerät mit.

Deswegen hab ich mein Motorrad auf Typ 2 umgebaut, auch wenn es noch nicht ganz so klappt wie es soll. Sonst würde ich eher noch jemanden fragen und dem notfalls 5€ in die Hand drücken fürs laden.