Roller umgekippt – Lehren daraus?
Verfasst: Mi 22. Apr 2026, 08:01
Mir ist in den letzten zwei Wochen zweimal mein Roller (Tinbot F8) umgekippt. Da mir das seit 2004 nicht mehr passiert war, frage ich mich, welche Lehren daraus zu ziehen sind.
Beim ersten Mal war alles direkt nach einem Regen sehr nass. Ich hatte den Roller am Straßenrand auf den Hauptständer gestellt. Die Straße steigt kräftig an und ich hatte ihn in Fahrtrichtung nach oben auf dem Gras neben der Fahrbahn abgestellt. Unmittelbar nach dem Abstellen wurde mir klar, dass der Roller so nicht stehenbleiben würde: Er neigte sich Richtung Graben, und wenn der Hauptständer weiter einsank, dann würde der Roller umkippen. Also wollte ich den Roller wieder vom Ständer schieben. Neben dem Roller stehend schaffte ich es jedoch nicht, ihn bergauf wieder vom Ständer zu schieben.
Mir blieb also nur, mich über den Roller zu stellen (zwischen Sitzbank und Lenker) und mich mit voller Kraft gegen den Lenker zu stemmen. Damit bekam ich den Roller gerade so vom Ständer. Doch genau in dem Moment, als der Roller über den Totpunkt kam, gab die Erde unter meinem rechten Fuß nach. Somit kippte ich mit dem Roller in den Straßengraben.
Beim zweiten Mal gestern wollte ich aus dem Stand nach links wenden. Beim Anfahren bekam der Roller Übergewicht nach links und ich konnte ihn nicht mehr abfangen. Um nicht selbst mit umzufallen (es war auf Teer) blieb mir nur, den Roller quasi nach links abzulegen.
Beide Male ist nichts passiert – weder mir noch dem Roller. Und natürlich heißt es in Zukunft besser aufpassen. Trotzdem bleibt ein blödes Gefühl.
Und Teil dieses Gefühls ist auch, dass der Roller in Punkto Gewicht und Größe für mich wahrscheinlich an der absoluten Grenze liegt – vielleicht auch knapp darüber. Das Gewicht hat sicher beim ersten Mal eine Rolle gespielt, denn hätte ich ihn daneben stehend vom Ständer schieben können, hätte sich die ganze Situation nicht entwickelt. Beim zweiten Mal hat sicher auch eine Rolle gespielt, dass ich auf der Sitzbank sitzend nicht mit den Fersen auf den Boden komme, sondern nur mit dem Ballen. Dadurch konnte ich beim Kippen nicht schnell genug genügend Gegenkraft ausüben.
So sehr ich die große Reichweite des Rollers genieße – ich weiß im Moment nicht, ob ich den Roller Menschen, die wie ich ich nicht so groß sind (bin 1,77m) noch empfehlen würde. Mit meinem kleineren und leichteren vorherigen Roller (Futura Classico in der 45km/h Version) wäre beides wahrscheinlich nicht passiert.
Ich schreibe dies hier auch deshalb, weil es hier immer wieder mal darum geht, ob der Roller groß genug ist. Meinem Eindruck nach sollten wir auch darüber reden, wann der Roller zu groß (und gegebenenfalls auch zu schwer) ist. Was meint Ihr?
Viele Grüße
Rolf
Beim ersten Mal war alles direkt nach einem Regen sehr nass. Ich hatte den Roller am Straßenrand auf den Hauptständer gestellt. Die Straße steigt kräftig an und ich hatte ihn in Fahrtrichtung nach oben auf dem Gras neben der Fahrbahn abgestellt. Unmittelbar nach dem Abstellen wurde mir klar, dass der Roller so nicht stehenbleiben würde: Er neigte sich Richtung Graben, und wenn der Hauptständer weiter einsank, dann würde der Roller umkippen. Also wollte ich den Roller wieder vom Ständer schieben. Neben dem Roller stehend schaffte ich es jedoch nicht, ihn bergauf wieder vom Ständer zu schieben.
Mir blieb also nur, mich über den Roller zu stellen (zwischen Sitzbank und Lenker) und mich mit voller Kraft gegen den Lenker zu stemmen. Damit bekam ich den Roller gerade so vom Ständer. Doch genau in dem Moment, als der Roller über den Totpunkt kam, gab die Erde unter meinem rechten Fuß nach. Somit kippte ich mit dem Roller in den Straßengraben.
Beim zweiten Mal gestern wollte ich aus dem Stand nach links wenden. Beim Anfahren bekam der Roller Übergewicht nach links und ich konnte ihn nicht mehr abfangen. Um nicht selbst mit umzufallen (es war auf Teer) blieb mir nur, den Roller quasi nach links abzulegen.
Beide Male ist nichts passiert – weder mir noch dem Roller. Und natürlich heißt es in Zukunft besser aufpassen. Trotzdem bleibt ein blödes Gefühl.
Und Teil dieses Gefühls ist auch, dass der Roller in Punkto Gewicht und Größe für mich wahrscheinlich an der absoluten Grenze liegt – vielleicht auch knapp darüber. Das Gewicht hat sicher beim ersten Mal eine Rolle gespielt, denn hätte ich ihn daneben stehend vom Ständer schieben können, hätte sich die ganze Situation nicht entwickelt. Beim zweiten Mal hat sicher auch eine Rolle gespielt, dass ich auf der Sitzbank sitzend nicht mit den Fersen auf den Boden komme, sondern nur mit dem Ballen. Dadurch konnte ich beim Kippen nicht schnell genug genügend Gegenkraft ausüben.
So sehr ich die große Reichweite des Rollers genieße – ich weiß im Moment nicht, ob ich den Roller Menschen, die wie ich ich nicht so groß sind (bin 1,77m) noch empfehlen würde. Mit meinem kleineren und leichteren vorherigen Roller (Futura Classico in der 45km/h Version) wäre beides wahrscheinlich nicht passiert.
Ich schreibe dies hier auch deshalb, weil es hier immer wieder mal darum geht, ob der Roller groß genug ist. Meinem Eindruck nach sollten wir auch darüber reden, wann der Roller zu groß (und gegebenenfalls auch zu schwer) ist. Was meint Ihr?
Viele Grüße
Rolf