Yadea Keeness nach der ersten Woche
Verfasst: Mi 24. Jun 2026, 13:10
Nachdem ich jetzt eine Woche mit der Keeness gefahren bin, wollte ich einen vorläufigen Bericht dazu geben, da es im Internet nicht so viel darüber gibt außer die 3 „reviews“ auf youtube, die den basically nur Probe gefahren sind.
Also zu mir selbst, ich bin blutiger Anfänger und dies ist mein erstes motorisiertes Zweirad, weshalb ich keinen Vergleich zu Verbrennern geben kann.
Ich bin in der Woche 350 km insgesamt gefahren und kann nur sagen, dass ich bisher den Kauf noch nicht bereut habe.
Das was vom größten Interesse ist, ist wahrscheinlich die Reichweite, auch bei mir. In den ersten Tagen bin ich meine Pendelstrecke, so knapp 22 km, ohne Rekuperation gefahren und habe für Hin- und Rückweg zusammen 48-50% ausgereizt. Wenn man es hochrechnet, dann kommt man fast auf die Herstellerreichweite die auf der E-Kuma Website angegeben ist.
Auf meinem CoC ist die Herstellerreichweite jedoch mit 130 km angegeben, welches natürlich nur in optimalen Bedingungen verwertbar ist. Man wird natürlich die in einer realen Situation die Händlerreichweite schaffen.
Das was ich aber noch nicht erwähnt hatte ist, dass ich bei dem Arbeitsweg ca 70% auf der Autobahn bin und da ist dieser Akkuverbrauch schon sehr gut. Auch innerorts fahre ich nur im Sportmodus. Seit gestern fahre ich mit Rekuperation, weil ich vorher zu dumm war das in der Yadea App zu aktivieren, bzw das UI der App ist einfach ziemlich schlecht aber dazu komme ich später noch. Mit Rekuperation habe ich für 44 km nur 41% verbraucht was ich halt richtig krass finde. Auf meinem E-Scooter hat die Rekuperation nicht so viel eingebracht weshalb ich erstaunt darüber bin. Deshalb würde ich mich nicht wundern wenn ich die 110 km im Eco Modus schaffe, wobei man sagen muss dass man selbst im Eco bis 60 km/h schafft was ja innerorts komplett ausreicht.
Der geringste Akkustand war bei mir 13% und bis dahin wurde die Beschleunigung und Höchstgeschwindkeit nicht ein bisschen gedrosselt… vielleicht passiert das ja bei unter 10%. Das werde ich demnächst auch testen.
Jetzt kommen wir zu den negativen Punkten.
Mit 5800€ ist der Preis schon echt hoch für so ein Ding. Für lange Strecken auf der Autobahn und Touren ist es natürlich nicht geeignet, vor allem da das Laden von 0 auf 100 5h benötigt. Den Stauraum befinde ich als groß genug da zwei meiner Handtaschen reinpassen würden aber es ist nicht mit einem Topcase vergleichbar.
Außerdem ist die Umsetzung der Yadea App richtig grottig. Da bei mir eh alles auf Englisch ist, ist es nur halb so wild. Als ich das UI auf Deutsch gestellt hatte, gab es einige Punkte die einfach nur falsch bzw gar nicht übersetzt wurden. Außerdem waren bei mir einige Einstellungen ausgegraut selbst nachdem ich mehrmals mein Handy mit der Keeness verbunden hatte, weshalb ich anfangs dachte, dass ich Rekuperation und die Blinkertöne nicht ändern konnte. Nach sehr vielen Verbindungsversuchen konnte ich zufällig dann sehen, dass ich diese Einstellungen tatsächtlich vornehmen kann. Im Besitzerhandbuch wird auch nicht darauf hingewiesen.
Mehr fällt mir bisher noch nicht ein aber das kann sich ja im Laufe der Zeit ändern.
Ich denke für Pendler wäre ein Roller immernoch besser wegen topcase, aber ich wollte einen Händler in meiner Nähe haben und der E-Kuma is weniger als 5 km von mir entfernt. Ich habe da auch die Roller ausprobiert aber der einzige Roller der für mich in Frage kam hatte einen Akku der mir persönlich zu schwer ist. Ich habe keine Lademöglichkeit im Keller weshalb ein herausnehmbarer Akku ein muss war. Da trage ich lieber 2x 14 kg bei der Keeness als 1x 24 kg bei der E-Kuma Sun+.
Spaß macht es mir auf jeden Fall noch, vor allem weil ich nicht schalten muss! Ich habe bei meinen Fahrstunden auch nie schalten müssen und gelernt weil ich nur auf einem Roller war…
Insgesamt würde ich sagen, dass wie auf der Yadea website beschrieben, die Keeness sich nur als Kurzstrecken Pendelflitzer in der Stadt taugt mit etwas Schnellstraße, was meine Anforderungen erfüllt. Für längere Strecken würde ich eh mein Auto nehmen.
Also zu mir selbst, ich bin blutiger Anfänger und dies ist mein erstes motorisiertes Zweirad, weshalb ich keinen Vergleich zu Verbrennern geben kann.
Ich bin in der Woche 350 km insgesamt gefahren und kann nur sagen, dass ich bisher den Kauf noch nicht bereut habe.
Das was vom größten Interesse ist, ist wahrscheinlich die Reichweite, auch bei mir. In den ersten Tagen bin ich meine Pendelstrecke, so knapp 22 km, ohne Rekuperation gefahren und habe für Hin- und Rückweg zusammen 48-50% ausgereizt. Wenn man es hochrechnet, dann kommt man fast auf die Herstellerreichweite die auf der E-Kuma Website angegeben ist.
Auf meinem CoC ist die Herstellerreichweite jedoch mit 130 km angegeben, welches natürlich nur in optimalen Bedingungen verwertbar ist. Man wird natürlich die in einer realen Situation die Händlerreichweite schaffen.
Das was ich aber noch nicht erwähnt hatte ist, dass ich bei dem Arbeitsweg ca 70% auf der Autobahn bin und da ist dieser Akkuverbrauch schon sehr gut. Auch innerorts fahre ich nur im Sportmodus. Seit gestern fahre ich mit Rekuperation, weil ich vorher zu dumm war das in der Yadea App zu aktivieren, bzw das UI der App ist einfach ziemlich schlecht aber dazu komme ich später noch. Mit Rekuperation habe ich für 44 km nur 41% verbraucht was ich halt richtig krass finde. Auf meinem E-Scooter hat die Rekuperation nicht so viel eingebracht weshalb ich erstaunt darüber bin. Deshalb würde ich mich nicht wundern wenn ich die 110 km im Eco Modus schaffe, wobei man sagen muss dass man selbst im Eco bis 60 km/h schafft was ja innerorts komplett ausreicht.
Der geringste Akkustand war bei mir 13% und bis dahin wurde die Beschleunigung und Höchstgeschwindkeit nicht ein bisschen gedrosselt… vielleicht passiert das ja bei unter 10%. Das werde ich demnächst auch testen.
Jetzt kommen wir zu den negativen Punkten.
Mit 5800€ ist der Preis schon echt hoch für so ein Ding. Für lange Strecken auf der Autobahn und Touren ist es natürlich nicht geeignet, vor allem da das Laden von 0 auf 100 5h benötigt. Den Stauraum befinde ich als groß genug da zwei meiner Handtaschen reinpassen würden aber es ist nicht mit einem Topcase vergleichbar.
Außerdem ist die Umsetzung der Yadea App richtig grottig. Da bei mir eh alles auf Englisch ist, ist es nur halb so wild. Als ich das UI auf Deutsch gestellt hatte, gab es einige Punkte die einfach nur falsch bzw gar nicht übersetzt wurden. Außerdem waren bei mir einige Einstellungen ausgegraut selbst nachdem ich mehrmals mein Handy mit der Keeness verbunden hatte, weshalb ich anfangs dachte, dass ich Rekuperation und die Blinkertöne nicht ändern konnte. Nach sehr vielen Verbindungsversuchen konnte ich zufällig dann sehen, dass ich diese Einstellungen tatsächtlich vornehmen kann. Im Besitzerhandbuch wird auch nicht darauf hingewiesen.
Mehr fällt mir bisher noch nicht ein aber das kann sich ja im Laufe der Zeit ändern.
Ich denke für Pendler wäre ein Roller immernoch besser wegen topcase, aber ich wollte einen Händler in meiner Nähe haben und der E-Kuma is weniger als 5 km von mir entfernt. Ich habe da auch die Roller ausprobiert aber der einzige Roller der für mich in Frage kam hatte einen Akku der mir persönlich zu schwer ist. Ich habe keine Lademöglichkeit im Keller weshalb ein herausnehmbarer Akku ein muss war. Da trage ich lieber 2x 14 kg bei der Keeness als 1x 24 kg bei der E-Kuma Sun+.
Spaß macht es mir auf jeden Fall noch, vor allem weil ich nicht schalten muss! Ich habe bei meinen Fahrstunden auch nie schalten müssen und gelernt weil ich nur auf einem Roller war…
Insgesamt würde ich sagen, dass wie auf der Yadea website beschrieben, die Keeness sich nur als Kurzstrecken Pendelflitzer in der Stadt taugt mit etwas Schnellstraße, was meine Anforderungen erfüllt. Für längere Strecken würde ich eh mein Auto nehmen.