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E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Do 8. Okt 2026, 18:40
von Bernd33
Guten Abend zusammen,

ich möchte mir jetzt endlich einen 45-km/h-E-Roller kaufen. Hauptsächlich möchte ich damit zur Arbeit pendeln (ca. 9 km pro Strecke), aber auch am Wochenende kleinere Fahrten machen.

Da ich im Bergischen Land wohne, gibt es hier allerdings einige ordentliche Steigungen. Ich möchte deshalb möglichst vermeiden, dass ich an längeren oder stärkeren Steigungen nur noch mit 20 km/h hochkomme.

Ich bin 1,87 m groß und wiege ca. 87 kg, daher sollte der Roller auch für meine Größe und mein Gewicht vernünftig geeignet sein.

Ich habe mich etwas eingelesen und dabei öfter gelesen, dass ein Mittelmotor bei Steigungen Vorteile gegenüber einem Nabenmotor haben kann, unter anderem durch die Möglichkeit, die Übersetzung des Rollers zu nutzen. Andererseits hat ein Mittelmotor natürlich auch seine eigenen Nachteile.

Deshalb würde mich interessieren, was ihr aus eigener Praxiserfahrung empfehlen würdet: Nabenmotor oder Mittelmotor – gerade für hügeliges Gelände?

Ich bin noch Azubi, daher wäre ein möglichst günstiger Roller natürlich schön. Ich möchte aber auch keinen Schrott kaufen und würde deshalb auch einen guten gebrauchten Roller in Betracht ziehen.

Falls ihr konkrete Modelle empfehlen könnt, gerne auch mit Erfahrungen zu Steigfähigkeit, Geschwindigkeit am Berg, Reichweite und Akkulaufzeit.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Do 8. Okt 2026, 21:05
von Andirel
45er haben mal Grundsätzlich Nabenmotor, brauchst also schon mal nicht über Mittelmotor nachdenken!

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Do 8. Okt 2026, 21:28
von freesty
nö.

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Do 8. Okt 2026, 21:51
von Fasemann
Nur weil die Schwalbe den Motor in der Mitte hatte, muss das nicht gut sein.

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Do 8. Okt 2026, 23:52
von Andirel
freesty hat geschrieben: Do 8. Okt 2026, 21:28nö.
"Grundsätzlich" ja!

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 07:54
von Tuereintreter
Wäre es nicht denkbar ein Gefährt zu nehmen, dass grundsätzlich auch 70 km/h schafft, aber in der Software reduziert ist auf 45 km/h ?

Dann wäre die Reserve da am Berg. Denke darum geht es dem TS.

Beispiel: https://www.zawione-group.de/forca-boss ... 00054_4784
Soll nur zeigen woran ich denke. Weiß nicht, ob ich mich da drauf setzen würde.

Tuere

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 08:40
von Andirel
Darauf bezogen ist doch die neue Niu NQIX oder FQIX 150 die neue Geheimwaffe...
Soll mit zweiten Akku auf bis zu 6000 Watt beschleunigen, mit einem nur 3300 Watt! Da gibt es am Berg wohl keine Probleme mehr... ;)

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 12:02
von Bernd33
Was darf ich denn überhaupt mit einem AM Führerschein fahren. Gibt es da nicht eine Grenze für Leistung?

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 14:33
von Andirel
Wenn du uns fragst, hast du aber in der Fahrschule was falsch gemacht!
Jede 45er!
Bei Elektro ist nur die Nennleistung bis 4 kW begrenzt. Aber nicht die Peak-...maximale Leistung! Jedenfalls kenne ich da keine Begrenzung.

Re: E-Roller zum Pendeln im bergischen Land (relativ große Steigung)

Verfasst: Fr 9. Okt 2026, 17:08
von didithekid
Hallo,

vom meinem Neffen aus RS habe ich die auf 45 km/h gedrosselte Version des Thunder Fury zurück bekommen. Das Fahrzeug kennt sich im Bergischen also aus.
Laut Drosselgutachten des TÜV, darf diese Version nur mit 20s LiFePO4-Akku (54-69 Volt) und mit Stromgenze <65 Ampere betrieben werden, um in der Nennleistung bei 45 km/h mit 3.900 Watt unter dem 4kW-Limit der L1e-Klasse zu bleiben. Die eigentlich bei etwa 30-40km/h (in Bergauffahrt) zu erwartende Peak-Leistung, wird durch diese Bedingung des Drosselgutachtens leider auch auch unter 4 kW beschnitten. Es erfordert etwas Programmieraufwand an der Controller App die Maximalgeschwindigkeit unter 48 km/h zu halten.
Meine offenen beiden Thunder mit 72 Volt haben (trotz Nabenmotor) 5 kW Nennleistung und 8kW Peakleistung bei 125 Ampere Maximalgrenze beim Stromfluss (also 10 kW elektrisch in den Motor und 80% davon schieben den Berg hoch).
Damit ist die Höchstgeschwindigkeit allerdings bei um 95 km/h (Akku voll) und maximale Bergauf-Leistung liegt bei gut 70 km/h an.
Ich könnte den 45 Roller nach Durchsicht evtl. auch preiswert anbieten, möchte aber vorher noch den Akku-Zustand prüfen, wozu ich noch nicht gekommen bin (also eher was für 2027).

Roller mit Nabenmotor sind ja üblicherweise fähig. Steigungen von 15% zu bewältigen, aber bei 20% kann rapide Schluss sein. Du wohnst ja nicht auf Madeira, wo die Straßen so steil sind, sondern in NRW. Steigung 10% mit 36 km/h bei 220kg für Fahrzeug und Fahrer braucht etwa Leistung 2.800-3.000 Watt

Viele Grüße
Didi