Ausbau der Ladestationen

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Alf
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Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Alf » Fr 14. Jun 2019, 12:54

Es gibt wohl schon jetzt riesige Probleme mit dem Ausbau der privaten Ladestationen.
Ein interessanter Netzfund:
https://www.achgut.com/artikel/die_leid ... adestation

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Evolution
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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Evolution » Fr 14. Jun 2019, 14:09

Wenn die Politiker halbwegs weise denken würden, würden sie die Kraftwerke, sei es Kohle, Atom oder Gas, nicht abreissen, sondern in einem Zustand belassen, der das Wiederhochfahren innerhalb akzeptabler Zeit erlaubt. Ansonsten werden wir den Energie-Gau in Kürze erleben.

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Alf » Fr 14. Jun 2019, 14:32

Ich habe in der Regierung noch keine einzige weise Person ausgemacht.....

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Evolution » Fr 14. Jun 2019, 14:34

Zur Zeit haben wir auch das letzte Aufgebot.

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von STW » Mi 4. Sep 2019, 21:58

Da schau an, den Artikel hatte ich doch im Hinterkopf, als wir im anderen Thread diskutierten. Übrigens hat der Verfasser am 17.6. einen Nachtrag verfasst, der durchaus kurz, aber lohnenswert zu lesen ist, weil er weitere mitbetroffene Themenbereiche aufzählt.
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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Norbert » Do 5. Sep 2019, 21:52

Moin,

Daß achgut.com eher keine Quelle für Fakten sondern für rechte Polemik ist, ist Euch klar?
Würdet Ihr Euch über die Frage der menschengemachten Klimaerwärmung auch auf den Seiten der AFD informieren oder Trump fragen?

Nachtrag: Der Typ rechnet so bescheuert wie alle Kritiker. Von Gleichzeitigkeitsfaktor noch nie was gehört. Und er behauptet was mit Planung zu tun zu haben.

Gruß,
Norbert

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Norbert » Fr 6. Sep 2019, 00:20

Moin,

Ich muss nochmal nachhaken denn nachdem ich ein paar der Kommentare (unter dem verlinken Beitrag!) überflogen habe, ist mir klar geworden, wieviele simpel gestrickte Gestalten diesem böswilligen Unsinn auf den Leim gehen.
Ich hoffe, hier können ein paar Leute rechnen.

Er spricht von 100 Wohneinheiten, für die 108kVA veranschlagt werden müssen. Soweit korrekt. Er verlinkt sogar auf das selbe PDF, mit dem ich auch arbeite (bei der Diskussion mit meiner Genosssenschaft).
Ihm ist also klar, daß mit gerademal gut 1kW pro Wohnung kalkuliert wird.
Großzügig rechnet er mit 180kVA.
Jetzt kommen 20 Ladestationen mit offensichtlich 11kW dazu und die müssen nun mit weiteren 220kVA (deren Cosphi ist nahe 1) vorgesehen werden?
Das ist schon polemisches Schlechtschreiben der Situation. Bei den 100 Wohnungen müsste er bei der Denkweise auch von eher 1000kVA ausgehen.

Das rechnet er dann auch noch auf 1.000.000 Teslas hoch, die alle angeblich gleichzeitig mit 11kW geladen werden müssten.
Hoppla, das Kraftwerk um die Ecke schafft das nicht? Nein, natürlich nicht.
Und das muss es natürlich auch nicht, weil die niemals alle gleichzeitig laden.
Jetzt dürft Ihr mal selber nachrechnen aber ich komme da auf fast den Wert, den man bräuchte um alle 50 Mio. Autos in D bei der aktuellen Fahrleistung gleichmässig verteilt über den Tag zu laden. Das sind dann so ca. 15% der momentanen Stromerzeugung in D.
Lastverteilung ist ihm auch bekannt, man könnte das so verteilen, daß es nur "überschüssige" Energie nutzt. Das ignoriert er dann konsequent.
Und wir reden hier davon, daß JETZT ALLE Autos in D plötzlich geladen werden müssen.

Der Mann scheint es bessser zu wissen und schreibt es schlecht oder er hat überhaupt keine Ahnung und hat sich nur Zahlen zusammengesucht, mit denen er gegen E-Mobilität pesten kann.
Ich hoffe, er hat einfach keine Ahnung und man kann ihn noch überzeugen, daß das alles Quatsch ist (und das hoffe ich vor allem von den Foristen hier).
Wenn er es doch besser weiß, dann frage ich mich, warum man absichtlich so einen Schwachsinn verbreitet. Warum nur, mit welcher Motivation?
Es gehen solchem Unsinn ja auch offensichtlich genug ahnungslose Trottel auf den Leim, wie man gerade bei den Wahlen im Osten gesehen hat.

Das alles erinnert wirklich an Trump, der beim Blizzard in den USA per Twitter fragt, wo denn die Klimaerwärmung sei.

Gruß,
Norbert

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von STW » Fr 6. Sep 2019, 08:44

Manchmal hilft es zweimal zu lesen, das Vorurteil rechter oder linker Polemik beiseite zu schieben, nicht alles Elend der Welt dem Trump in die Schuhe zu schieben und sich mit den Argumenten der Gegenseite sachlich (!) zu befassen. Die Leute schreiben da ja nicht ihre Artikel, weil sie dumm und ungebildet sind oder um Dich zu ärgern.
Und da stellt er durchaus verschiedene Betrachtungen zu Trafogrößen und Gleichzeitigkeiten an, ebenso zu den unrealistischen Forderungen der Wohnungseigentümer, dass jeder seinen Wagen jederzeit mit voller Leistung aufladen können muss, und der unrealistischen Idee auf der anderen Seite, dass jedem seine Schukosteckdose ausreicht. Alles erst einmal bezogen auf einen Wohnblock. Wenn Du eine Idee hast, wie die Schere zu lösen ist, schreib dem guten Mann, dazu hat er ja aufgefordert. Es ist aber kein konstruktiver Beitrag, wenn man von "rechter Polemik" schreibt, weil dieser Spruch kein Problem löst.

Hinsichtlich größerer Planungen für ein ganzes Land schadet es in der Tat nicht, sich mal einen Kopf zu machen. Wir importieren jetzt schon häufig genug Atom- und Kohlestrom, weil die Schwankungen der Erneuerbaren nunmal ausgeglichen werden müssen. Da gibt es auf Achgut auch eine regelmäßige Artikelserie "Woher kommt der Strom". Überschüssige Energie haben wir immer seltener hier, im Gegenteil, es wird häufig genug Schwerindustrie abgeworfen (Alu), um schnell mal ein paar Gigawatt freizukriegen, und dafür gibt es dann auf den Strompreis umgelegte Ausgleichszahlungen.

Über Kommentare unter Artikeln muss man sich nicht weiter auslasten, weil hierzulande ja jeder angeblich unzensiert schreiben darf, egal wie kompetenzbefreit man ist.
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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Alf » Fr 6. Sep 2019, 10:17

Norbert hat geschrieben:
Fr 6. Sep 2019, 00:20
Moin,

Ich muss nochmal nachhaken denn nachdem ich ein paar der Kommentare (unter dem verlinken Beitrag!) überflogen habe, ist mir klar geworden, wieviele simpel gestrickte Gestalten diesem böswilligen Unsinn auf den Leim gehen.
Ich hoffe, hier können ein paar Leute rechnen.

Er spricht von 100 Wohneinheiten, für die 108kVA veranschlagt werden müssen. Soweit korrekt. Er verlinkt sogar auf das selbe PDF, mit dem ich auch arbeite (bei der Diskussion mit meiner Genosssenschaft).
Ihm ist also klar, daß mit gerademal gut 1kW pro Wohnung kalkuliert wird.
Großzügig rechnet er mit 180kVA.
Jetzt kommen 20 Ladestationen mit offensichtlich 11kW dazu und die müssen nun mit weiteren 220kVA (deren Cosphi ist nahe 1) vorgesehen werden?
Das ist schon polemisches Schlechtschreiben der Situation. Bei den 100 Wohnungen müsste er bei der Denkweise auch von eher 1000kVA ausgehen.

Das rechnet er dann auch noch auf 1.000.000 Teslas hoch, die alle angeblich gleichzeitig mit 11kW geladen werden müssten.
Hoppla, das Kraftwerk um die Ecke schafft das nicht? Nein, natürlich nicht.
Und das muss es natürlich auch nicht, weil die niemals alle gleichzeitig laden.
Jetzt dürft Ihr mal selber nachrechnen aber ich komme da auf fast den Wert, den man bräuchte um alle 50 Mio. Autos in D bei der aktuellen Fahrleistung gleichmässig verteilt über den Tag zu laden. Das sind dann so ca. 15% der momentanen Stromerzeugung in D.
Lastverteilung ist ihm auch bekannt, man könnte das so verteilen, daß es nur "überschüssige" Energie nutzt. Das ignoriert er dann konsequent.
Und wir reden hier davon, daß JETZT ALLE Autos in D plötzlich geladen werden müssen.

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Ich hoffe, er hat einfach keine Ahnung und man kann ihn noch überzeugen, daß das alles Quatsch ist (und das hoffe ich vor allem von den Foristen hier).
Wenn er es doch besser weiß, dann frage ich mich, warum man absichtlich so einen Schwachsinn verbreitet. Warum nur, mit welcher Motivation?
Es gehen solchem Unsinn ja auch offensichtlich genug ahnungslose Trottel auf den Leim, wie man gerade bei den Wahlen im Osten gesehen hat.

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Gruß,
Norbert
@Norbert:
Nur, weil der Autor bei ACHgut.com schreibt, ist dieser noch lange kein Trottel. Denn er schreibt von seinen Erfahrungen.
Ich finde, das politische Ansichten nichts in diesem Forum zu suchen haben, vor allem keine Verunglimpfung ganzer Bevölkerungsgruppen.
Wenn jetzt Dein Ziel ist, hier aus dem Forum eine linke Meinungskiste zu machen, muß ich heftig dagegen protestieren. Linker Unfug hat schon genug angerichtet und hat gefälligst hier zu unterbleiben.

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Re: Ausbau der Ladestationen

Beitrag von Norbert » Fr 6. Sep 2019, 10:18

Moin,

Ok, ich habe mich etwas aufgeregt.

Aber es kann doch bei Jemandem, der Gleichzeitigkeitsfaktoren kennt, nur Dummheit oder dreiste Absicht sein, mit 1 Mio. Teslas herumzurechnen die gleichzeitig an 11kW laden und das dann mit seinem lokalen Kraftwerk zu vergleichen. Warum tut man sowas, was soll man da noch groß kommentieren? Ihn fragen, wie denn wohl 108kVA an 100 Haushalten dann funktionieren kann?

Strom wird international gehandelt, richtig. Das müsste noch viel mehr ausgebaut werden denn irgendwo ist Sonne, Wind oder die Norweger drehen ihre Wasserkraft auf. Gleichzeitig ist es richtig und war schon immer so, daß Großverbraucher wie Aluhütten mal abgeworfen werden um das Netz zu regeln. Das kann man morgen auch mit den meisten Ladestationen machen.
Insgesamt exportiert Deutschland unter dem Strich aber Strom und das nicht zu knapp. 2015 waren das 50TWh, bei einem Gesamtverbrauch von etwa 600TWh.
Mit 50TWh könnte man 20 Mio. E-Autos mit je 2500kWh laden, was etwa 16.500km Fahrstrecke pro Jahr ergibt.


Gruß,
Norbert

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