Leichter Akku für Weidezaungerät

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lasser
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Leichter Akku für Weidezaungerät

Beitrag von lasser » Do 27. Jun 2019, 23:43

Moin,
eigentlich funktioniert mein selbstgestricktes Solar-Weidezaungerät mit recht großer Autobatterie seit langem hervorragend und mit kleinen Ausnahmen wartungsfrei.
Allerdings ist das Ding ganz schön schwer und unhandlich beim Umziehen von einer Weide auf die andere. Knapp 25kg sind für uns nicht mehr eben mal so bewegbar. Leider kommen die altersbedingten Einschläge in Sichtweite…
Also das Blei gegen etwas leichteres ersetzen, es böten sich Lithium oder evtl. Supercaps an. Zwecks Überbrückung von etlichen lichtarmen Tagen im Winter hat der jetzige Akku 75Ah Nominalkapazität, ist aber auch schon recht alt und bietet vermutlich nur noch so 20-30Ah.
Das Weidezaungerät hat eine Ladeenergie von 3,5J und schießt jede Sekunde einmal. Theoretischer Energie"verbrauch" in 24h also ca. 8Ah, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Mit den restlichen 30Ah beim Blei bin ich also bei 4 Tagen Überbrückung. Hat bisher gereicht. Und so'n büschen Licht ischa immer.
LiFeYPO4 12V/40Ah kostet bei LiTrade 280€. Das ist mir zuviel. Wisst ihr eine deutlich günstigere Alternative?

Mit Supercaps kenn ich mich nicht aus, evtl. könnt ihr mir da auf die Sprünge helfen, ob sowas überhaupt in Frage käme.

LG
Frank
Cemoto OS-310C, 3kW, 4x 50Ah Bleiakku + LiFePO4 60Ah, Akkus: 1.: 11 Mm, 2.: 5,3 Mm, 3.: 14,1 Mm, 4.: 8100 km, 4,5 kWh/100km, (Langzeiterfahrung 1, 2 und 3)
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Re: Leichter Akku für Weidezaungerät

Beitrag von didithekid » Fr 28. Jun 2019, 09:38

Hallo Frank,
wenn Dir 20 Ah LiFePO4 (für knapp drei Tage) reichen würden, gäbe es diesen Akku mit eingebautem Ballancer [urlhttps://www.i-tecc.de/shop/lifepo4-batterien/st ... ncer?c=108][/url] und ohne Ballancer 20€ billiger. Zellschutz gegen Unterspannung bietet der aber nicht. Die Frage wäre, ob bei deiner Anwendung nicht doch bei Lithium ein vollständiger Zellschutz gefordert ist. Ein solches BMS mit Unterspannungs-Cut-Off kostet bei wenig Dauerstrom nicht viel, aber vielleicht gehen die Tiere laufen, wenn es einen zu kleinen Akku schützt. Ansonsten geht's da billiger wohl nur, wenn man kleine Zellen von z.B. hier:https://www.nkon.nl/rechargeable/26650/ ... fepo4.html selber punkverschweißt (trotzdem über 200 € bei 40Ah) und ggf. ein billiges 4sBMS dranlötet. Billigere 3sLi-Ion 11,1 Volt bräuchten neuen Laderegler mit 12,6 Volt Lade schluss statt 14,4 V und auch ein BMS, das die Akkus insbesondere vor Tiefentladung schützt, wenn die Sonne länger ausbleibt.
Viele Grüße
Didi

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Re: Leichter Akku für Weidezaungerät

Beitrag von Alf » Fr 28. Jun 2019, 21:08

Das weiß der doch alles....
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darfst Du nicht nur aufwachen,
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Re: Leichter Akku für Weidezaungerät

Beitrag von didithekid » Sa 14. Sep 2019, 08:21

Momentanes Preislimit für LiFePO4-Blöcke vom EU-Lieferanten dürfte in dieser Region liegen:
https://www.ev-power.eu/LiFeYPO4-batter ... 1-1/?cur=1
Da kommt aber noch MwSt. drauf.
Viele Grüße
Didi

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