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	<title>Elektroroller Wiki - Elektroroller-Forum - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-06T14:26:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=896</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
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		<updated>2025-08-06T12:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: /* Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks */ neuerer Aufbau 14s22p mit 21700&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Fahrgestell.jpg|300px|thumb|Herausgenommener Akku mit ausgefahrenem Fahrgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akkuzellenmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladegerät&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telemetriemodul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrgestell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät mit dem Kaltgeräteanschluss wird zum Laden nur noch ein preiswertes standardisiertes Kabel benötigt (war und ist z.B. Standard bei PCs und Monitoren). Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert, der maximal 3000 Watt Dauerleistung an zwei 230-V-Steckdosen und einen einfachen 5-V-USB-Ausgang bereitstellt. Näheres ist aus [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 diesem Forumbeitrag] (mit ein paar mehr Fotos als offiziell) sowie aus dem Wiki-Artikel [[Silence_NOMAD|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;]] zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Multifunktionsstecker gibt es nicht offiziell zu kaufen. Ein findiger Forenuser [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=253359#p253359 hat einen passenden Stecker in Kleinserie gebaut] und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mit diesem Stecker ist es möglich, den Akku nebst Hochstromausgang zu aktivieren und das Akkupack als Energiequelle für eigene Inverterlösungen zu verwenden oder mit ebenfalls selbst gebauten Schnellladegeräten zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack, das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit recht gut geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System, Brutto- und Nettokapazität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4,2-4,5 kWh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ermittelt wurde. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Lademanagement hält die Zellen von ihren technischen Grenzwerten entfernt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist - beim SEAT Mo hingegen erfolgt die Stromzufuhr über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack wird über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf hergestellt und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung und damit indirekt der Ladestrom angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, CC), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, CV). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (State of Charge, SoC) erreicht. Bei der nun folgenden Konstantspannungsladung sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser letzten Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird u.a. ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden bei niedrigen Temperaturen und die Akkuheizung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zu dauerhaften Schäden führen kann, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigt: 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, authorisierte Silence-Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich die weit verbreiteten WS2818), die vom BMS in allen Farben und Helligkeiten individuell angesteuert werden können. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku anfangs aus 420 Rundzellen Typ 18650 (z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Serie (14s30p) gebaut wurde, seit etwa 2021 sind jedoch 308 Zellen Typ 21700 (z.B. Samsung INR21700-50E) 22x parallel und davon 14 in Serie (14s22p) enthalten. Welcher Typ verwendet wurde, ist von außen nicht sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene &amp;quot;unterläuft&amp;quot; eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ oder bei älteren Fahrzeugen mit SEVCON-Controller bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen im elektrisch stärker motorisierten Zweiradsektor 72-114-Volt-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS besitzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;drei schaltbare Ausgänge auf Akkuspannungslevel (42-58 Volt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und einen vierten dauerhaft aktiven für 12 Volt (bis auf Hochstromausgang alle am Multiconnector):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstromausgang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). &amp;lt;br/&amp;gt;Relais schaltet (+), (-) über Mess-Shunt dauerhaft verbunden (dient auch als (-)-Verbindung für VBatE)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aktiviert Motorcontroller (nicht aktiv beim Laden), elektronisch geschaltet/überwacht&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: versorgt komplette Rollerelektrik (auch beim Laden aktiv), elektronisch geschaltet/überwacht. Spannungswandler im Fahrzeug (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Überlastung des Ausgangs führt zu temporärer Abschaltung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: daueraktiv, typisch ca 12,3 Volt / 0,5 A Belastbarkeit, Wandlermodul ist dauerkurzschlussfest. Dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte niemals anderweitig belastet werden: zahlreiche Ausfälle dieses Ausgangs (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), siehe [[SILENCE_AKKU#Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI-Fehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg|thumb|400px|Multiconnector im Akkufach des Fahrzeugs]]&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstrombuchse befindliche Multiconnector (hier das Bild des Gegenstückes im Akkufach) besitzt 3 Spalten zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1, 6 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte 5, 8 und 11 sind im Akku elektrisch parallel geschaltet zum Einbaukaltgerätestecker und im Fahrzeug mit dem Ladeanschluss unter der Sitzbank, führen also beim Laden in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen volle Netzspannung, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das Foto zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1),(6),(15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul sowie Anschluss des &amp;quot;Zündungsschalters&amp;quot;. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. &amp;amp;rarr; Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Aktiv bei eingeschaltetem Roller, aber nicht beim Laden.&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar (möglicherweise kann der Akku so erkennen, ob er sich in einem Fahrzeug befindet)&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt das Einschalten der Akkuausgänge&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik (nur wenn eingeschaltet oder beim Laden)&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Dies passiert auch bei Ferneinschaltung des Rollers über einen Ausgang des Telemetriemodul. Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird ggf. durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der [[Silence_NOMAD|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (leistungshungrige Verbraucher wie einer Zusatzhupe benötigen immer eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. Diese Prozedur wurde &amp;quot;inoffiziell&amp;quot; gefunden und findet sich in keinem Handbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert. Charakteristisch dafür ist, dass der Roller beim Versuch des Freischaltens zum Fahren etwa im Sekundentakt piepst, die Tagfahrlichter kurz blitzen (nicht bei allen) und die Motor- und Invertertemperatur stets mit &amp;quot;0 °C&amp;quot; im Display angezeigt wird, wobei beide Werte vom dann inaktiven Motorcontroller gar nicht geliefert werden können. Ältere Roller melden hingegen sogar dennoch Fahrbereitschaft, &amp;quot;nehmen aber kein Gas an&amp;quot;, was die Diagnose erschwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschalt-Klacken des Motorschützes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der auch den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das etwas leisere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klicken des Laderelais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch, und das Fehlen einzelner Geräusche hilft im Fehlerfall bei der Suche nach möglichen Ursachen. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann. Leider zeigt der Leuchtring dann trotzdem die Animation an, Klarheit verschafft nur ein Leistungsmessgerät (z.B. ein Powermeter als Steckdosen-Zwischenstecker), das in solchen Fällen nur ca 3 Watt anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv): häufig bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen und hoher Leistung (z.B. Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: kritische Unterspannung. Bei fortgesetzer Unterschreitung reagiert der Akku mit Abschaltung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: entsprechende Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Abschaltung des Hochstromausgangs. Passiert ohne weiteren Fehler zunächst nur bei kritischer Unterspannung des Akkus und unterbindet damit sofort die Weiterfahrt, möglich auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert, dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig auftretender Fehler beim Umgang mit den Fahrzeugen ist der plötzliche Verlust der App-Funktion (Fernsteuerbarkeit), während das Fahrzeug sonst voll benutzbar bleibt. Die häufigste Ursache dafür liegt nicht etwa in der Datenverarbeitung oder dem Telemetriemodul, sondern in der Versorgung desselben mit Energie, wenn der daueraktive 12-Volt-Ausgang (12VUI) des Akkus defekt wird. Betroffen sind vornehmlich Akkus aus den Baujahren 2021 und 2022. Den Details dieses Fehlers widmet sich die Seite [[Silence-Akku:_12VUI-Defekt|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence-Akku: 12VUI-Defekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG Event, Thermal Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sensoren im BMS gehört auch ein G-Sensor (Beschleunigung). Registriert dieser eine außergewöhnlich hohe Stoßbelastung des Akkus, so wird vermutlich ein Unfall mit einer möglichen strukturellen Schädigung des Akkus angenommen. Ebenso wird bei einer abnormen Temperatur einer der drei Temperatursensoren eine kritische Erwärmung eines Bereiches unter Last angenommen. Der Akku reagiert darauf mit einer Sicherheitsabschaltung, bei der der Hochstromausgang deaktiviert bleibt und auch kein Laden mehr möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider gibt es bei beiden Events Fehlalarme. So ist ein Fall bekannt, wo ein Akku dieses Ereignis in einer halben Stunde Standzeit auf einem Parkplatz ohne jede äußere Einwirkung wahrgenommen haben will - und weil die von Silence offiziell an die Werkstätten herausgegebene [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=378238#p378238 Reparaturprozedur nicht funktionierte], musste der Akku eine mehr als sechswöchige Reise nach Spanien zum Hersteller antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis hingegen ist noch kein Fall eines HighG-Events nach Unfall bekannt geworden, selbst gestürzte oder beim einem Auffahrunfall beschädigte Roller haben nicht zu einem solchen Ereignis geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence empfiehlt ausdrücklich, den Akku einmal im Monat vollzuladen. Damit soll verhindert werden, dass der Akku bei längerer Standzeit Schäden nimmt. Theoretisch - dem anzeigten Ladestand (SoC) zufolge - beträgt der Verlust an Ladung weniger als 2% im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurden einige Fälle bekannt, wo ein noch eher halbvoller Akku praktisch leer war. Steht er darüberhinaus länger, kann es sogar sein, dass keine Ladung mehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=379706#p379706 Im Forum wurde so ein Fall bekannt] - das Laderelais klickte nur kurz und die Ladung wurde sofort wieder beendet. Hier hat das sture -zigfache Wiederholen glücklicherweise so viel Energie in den Akku geschaufelt, dass letztlich wieder eine normale Ladung möglich war. Allerdings kann ein so tiefentladener Akku dennoch Schäden erlitten haben und sollte mit äußerster Vorsicht behandelt und streng beobachtet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=887</id>
		<title>SILENCE S01</title>
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		<updated>2025-04-14T18:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Modelljahr und VIN-Schlüssel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind technische Zwillinge, sie werden in demselben Werk produziert, verwenden die gleiche technische Basis (bis hin zum Empfangsserver für Telemetriedaten). Zubehörteile sind zu 100% kompatibel. Alle auf diesen Seiten gemachten Angaben zum S01 gelten daher auch für den SEAT Mo. Wo es Unterschiede gibt, wird explizit darauf hingewiesen. Die [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Vergleichstabelle]] listet die technisch entsprechenden Modellvarianten auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S01 ist ein zweisitziger Motorroller zur Personenbeförderung (anders als [[SILENCE_S02|Silence S02]] und [[SILENCE_S03|Silence S03]], die oft als Einsitzer mit Ladeboxen für Lieferdienste etc eingesetzt werden). Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:&lt;br /&gt;
*Der ursprüngliche nominell 100 km/h schnelle Roller mit 7-11,8 kW Spitzenleistung gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L3e-A1&amp;quot; und darf mit einem Motorradführerschein (ab Klasse A1) oder einer Erweiterung des PKW-Führerscheins (Deutschland: B196, Österreich: B111) gefahren werden&lt;br /&gt;
*Die limitierte Version gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L1e-B&amp;quot; (max. 45 km/h und 4 kW Dauerleistung) und darf mit einem PKW-Führerschein oder mit einem &amp;quot;Mopedschein&amp;quot; (Klasse AM (vormals M)) schon ab 16 Jahren gefahren werden.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Merkmale (siehe auch [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Modellvergleich]]):&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] als Energiequelle (rollbar, integriertes Ladegerät)&lt;br /&gt;
*Ladebuchse unter der Sitzbank (Silence) bzw. über seitliche Klappe direkt am Akku (SEAT)&lt;br /&gt;
*großer Stauraum unter der Sitzbank (zwei Integralhelme!)&lt;br /&gt;
*aufrechte Sitzposition durch tiefe Fußabstellfläche, 79 cm Sitzhöhe (74 cm verfügbar)&lt;br /&gt;
*sämtliche Leuchten als LED&lt;br /&gt;
*Markenbereifung ab Werk (Pirelli Angel Scooter, zuvor Michelin City Grip)&lt;br /&gt;
*[[Silence_Telemetriemodul|&amp;amp;rarr; Telemetriemodul]] (nicht bei allen Modellen)&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_App-Fernsteuerung|&amp;amp;rarr; App-Anbindung]] (wenn Telemetriemodul eingebaut): km-Stand, Akkustand (SoC), Position (GPS/Karte), Ein-/Ausschalten, Öffnen der Sitzbank. Dazu nur bei Silence: Fahrtenhistorie, Fahrtplanung, Alarmanlage&lt;br /&gt;
Nutzer loben den Sitzkomfort, die Bremsstärke, die Bereifung und den Stauraum, als negativ wird die Wartungsanfälligkeit, das Fehlen von ABS, das schlechte Licht empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mehr Details zu elektrischen und mechanischen Komponenten in separaten Artikeln ====&lt;br /&gt;
siehe [[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Elektrische Komponenten]] und [[SILENCE_S01:_Mechanische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Mechanische Komponenten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;rarr; Die Angaben zur Versionsgeschichte sind aktuell unvollständig und sollten ergänzt und ggf. korrigiert werden, idealerweise mit Angabe des Monats. Danach bitte diesen Hinweis entfernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*2020: erste Marktverfügbarkeit, Ausstattung wie heutiges &amp;quot;connected&amp;quot;-Modell (mit Telemetriemodul). Preis um 6500 Euro&lt;br /&gt;
*Farbverfügbarkeit: grün, weiß, schwarz (alle glänzend)&lt;br /&gt;
*2021: erste SEAT Mo: mattweiß, mattrot, mattschwarz; Radabdeckungen, untere Fußbrettverkleidung und Lenkermitte in glänzend schwarz&lt;br /&gt;
*2021: statt des Motorcontrollers (MCU) von SEVCON wird künftig ein modifizierter VOTOL EM-150/2 verwendet&lt;br /&gt;
*2021: leistungsstärkes Modell S01+ mit Boost-Modus für 30 Sekunden mehr Leistung (z.B. bei Überholvorgängen), verbesserte Vorderradfederung, deutlich besseres hinteres Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, in Farbe grau. Äquivalentes SEAT-Modell: &amp;quot;Performance&amp;quot; in blau-metallic&lt;br /&gt;
*2022: Silence bietet auch rot als Farbe an; verbesserte Befestigung und Lagerung des Hauptständers; zusätzliches Steckschloss zur Akkusicherung (vom hinteren Radkasten aus zu bedienen)&lt;br /&gt;
*2023: Die Sitzbanköffnung ist nur noch bei S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot; verfügbar, eine Änderung der Firmware in der zentralen Steuereinheit (ECU) erlaubt das Ausschalten des Rollers am Fahrzeug ohne App (wenn er zuvor per App eingeschaltet wurde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massiver Abverkauf von Rollern (auch S02) und damit verbundener temporärer Preissturz ===&lt;br /&gt;
In 2024 und 2025 haben sich viele Händler in Deutschland von ihren Silence- und SEAT-Rollern getrennt und die Fahrzeuge teilweise mit Verlust unter Einkaufswert abgestoßen. S02 sind für 2000 Euro, S01 bzw. besonders SEAT Mo für deutlich unter 3000 Euro zu haben gewesen. Die Fahrzeuge stammten teilweise aus Lagerbeständen mit den Modelljahren 2021 und davor. Klarheit über das Herstellungsdatum ist für den Kunden nicht zu bekommen, aber ein gutes Indiz ist das Herstellungsdatum des Akkus, das auf dem Typschild der Akkurückseite zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör (Kurzübersicht) ==&lt;br /&gt;
Bezugsquellen sind sehr variabel, daher hier nur eine kurze Vorstellung (die Links veralten schnell)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Windschild ===&lt;br /&gt;
Das hohe, schmale und mit Knicken designte Windschild als Originalzubehör reicht montiert bei durchschnittlich großen Fahrern etwa bis Gesichtsmitte (man kann also in der Regel darüber hinweg sehen), bietet aber dennoch einen guten Windschutz (sogar Fahren ohne Visier ist möglich). Das Schild wird von der Firma PUIG hergestellt und ist sowohl mit Silence- als auch mit SEAT-Schriftzug erhältlich. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist inzwischen ein Windschild von GIVI auch in Deutschland mit ABE erhältlich, seine als &amp;quot;Tannenbaum&amp;quot; verspottete Form ist aber europaweit sehr beliebt, weil die Hände am Lenker ebenfalls geschützt werden.&lt;br /&gt;
Details verrät unter anderem der Thread [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=41778 Windschild mit ABE für Silence S01 / SEAT Mó?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topcase ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Grundträger, die mit den meisten marktüblichen Topcase-Modellen kombiniert werden können:&lt;br /&gt;
*Träger aus Aluminium-Druckguss: Dieser Träger ist formschön, neigt aber zu Ermüdungsbrüchen bei Überbelastung&lt;br /&gt;
*Träger aus mattschwarz lackiertem Stahlrohr&lt;br /&gt;
Beide Träger werden anstelle der Haltegriffe links und rechts der hinteren Sitzbank montiert.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein spezielles Topcase von Silence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kniedecke ===&lt;br /&gt;
Die in südlichen Ländern sehr beliebte Kniedecke gibt es für Silence exklusiv von der Firma TUCANO URBANO in der Version R217 zur passgenauen Montage am Fahrzeug. Die innen sogar gefütterte Decke ist bei Regen und im Winter extrem nützlich (eine Regenhose benötigt man trotzdem weiterhin, weil Nässe von der hinteren Sitzbank her in den Fahrersitzbereich dringen kann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handyhalterungen ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es keine wirklich zufriedenstellende Universallösung, meist ist der Bastelwille der Nutzer gefragt, zumal die Lösungen immer sehr individuell bevorzugt werden:&lt;br /&gt;
*Klemmhalterungen für &amp;quot;nackte&amp;quot; und &amp;quot;behüllte&amp;quot; Handys&lt;br /&gt;
*Spezialhüllen mit rückwärtiger Befestigungsvorbereitung, dazu ein passendes Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
*Klebeadapter auf der Handyrückseite, ebenfalls mit Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
Beliebte Anbringungsorte laut Nutzerberichten:&lt;br /&gt;
*mittlere Lenkerabdeckung (bei Silence in Fahrzeugfarbe, SEAT lackschwarz): Diesen Bereich kann man relativ leicht abbauen (die gesamte obere Lenkerverkleidung wird nur durch vier Schrauben gehalten) und eine Halterung oder einen Teil davon dort anschrauben. Mutige Naturen verwenden solide Klebepads. Der Einsatz in der Verkleidung kann ggf. nachgekauft werden, wenn man den Ursprungszustand wiederherstellen möchte.&lt;br /&gt;
*Spiegelarme: häufig bei Motorrädern und Motorrollern. Ist aber sehr exponiert und vibrationsbelastet&lt;br /&gt;
*bei Verwendung eines hohen Windschilds: Unter Verwendung von 3D-Druckteilen kann ein übliches Stück Lenkerrohr in die Halterungen eingespannt werden. Das Handy sitzt dann sehr prominent im Sichtfeld und ist durch das Schild gut vor Wind geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedrigere Sitzbank ===&lt;br /&gt;
Es ist eine niedrigere Sitzbank (Höhe 74 cmv) als optionales Ersatzteil verfügbar, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=388094#p388094 die allerdings auch den Platz unter der Sitzbank minimal verkleinert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Tipps ==&lt;br /&gt;
Diese Tipps sollen nur Ideen für Neueinsteiger und Interessenten für die normale Nutzung beinhalten. Für spezielle Anpassungen und Wartungsmaßahmen sollen eigene Artikel entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellungsdatum und Modelljahr bestimmen ===&lt;br /&gt;
Die Vehicle Idenitification Number (VIN) beinhaltet einige interessante Informationen an den jeweiligen Positionen&lt;br /&gt;
* 1-3: erste drei Stellen: Herstellerkennung (UCY)&lt;br /&gt;
* 4-6: Fahrzeugart (S01=S01, S02=S02, S31/S33=S03)&lt;br /&gt;
* 7: Modell (1=L1e, 2,3=L3e, 4=Basic, 5=connected, 7=PLUS, B=L1e connected)&lt;br /&gt;
* 8: Prüfziffer&lt;br /&gt;
* 9: Modelljahr (J=2018, K=2019, ... N=2022, P=2023, R=2024, S=2025)&lt;br /&gt;
* 10: Fabrikcode (B)&lt;br /&gt;
* 11-16: Seriennummer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modelljahrumstellung erfolgt bereits im Vorjahr. Ein im November oder Dezember hergestellter Roller ist wahrscheinlich schon das Modelljahr des Folgejahres. Silence-App-Nutzer können das genaue Herstellungsdatum in der App erfragen, SEAT-Nutzer haben diese Möglichkeit nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herstellungsdatum des Akkus ist auf einem Aufkleber auf der Rückseite zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden des Rollerakkus ===&lt;br /&gt;
Siehe auch [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] (internes Ladegerät, Laden außerhalb des Rollers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen S01 befindet sich unter der Sitzbank ein sog. Kaltgeräteeinbaustecker, an den ein handelsübliches &amp;quot;Kaltgerätekabel&amp;quot; (Netzkabel zum Anschluss von schutzkontaktieren Geräten an Haushaltssteckdosen) in beliebiger Länge angeschlossen werden kann. Der Anschluss ist so witterungs- und zugriffsgeschützt innerhalb der Staufaches unter der verriegelten Sitzbank. Der Stromanschluss wird über den Multiconnectoranschluss im Akkufach in den Akku weitergeleitet, wo sich auch das Ladegerät befindet.&lt;br /&gt;
Bei SEAT muss hingegen eine Gummiklappe in der rechten Akkufachverkleidung geöffnet und der Abdeckstopfen im Akkuanschluss entfernt werden, bevor das gleiche Netzkabel direkt in den Akku gesteckt werden kann.&lt;br /&gt;
Die Ladung an der Haushaltssteckdose dauert bis zu 8 Stunden. Der Ladevorgang wird am Leuchtring des Akkus sowie im Rollerdisplay angezeigt. Nach Beendigung des eigentlichen Ladevorgangs beginnt nach einer Ruhepause von 30-60 Minuten eine Art Erhaltungsladung/Balancing ohne zeitliche Begrenzung mit einer Dauerleistung von ca 15 Watt, was ein dauerhaftes Verbleiben am Stromnetz nicht sinnvoll erscheinen lässt. Dennoch wird empfohlen, gelegentlich den Akku länger als 24 Stunden am Netz zu lassen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence und SEAT schreiben das Volladen des Akkus mindestens einmal im Monat ausdrücklich vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anderenfalls könnte Garantieleistung verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkufache sauber halten ===&lt;br /&gt;
Das Akkufach ist vom Hinterrad und von unten her nicht verschlossen, möglicherweise für eine bessere Luftzirkulation. Dadurch gelangt aber viel Nässe und Schmutz von unten und von hinten am Akku. Die Nässe führt im Akkufach schnell zu Korrosion, der Schmutz zu Problemen in den Rollen für den Akkutransport. Eine regelmäßige Reinigung und Korrosionsbehandlung/-schutz hilft, schwerere Schäden zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helligkeit des Displays einstellen ===&lt;br /&gt;
Die während des Betriebes (nicht aber beim Laden) daueraktive Hintergrundbeleuchtung des Displays kann nachts blenden. Es hat sich bewährt (besonders wegen der hervorragenden Ablesbarkeit der LCD-Anzeige bei Tag), die Beleuchtung auf die niedrigste Stufe zu stellen. Dazu muss der Roller eingeschaltet und am Display per INFO-Taste die Hauptkilometerzeige (ODO) eingestellt werden. Nun kann man mit der SET-Taste die Beleuchtung in sieben Stufen einstellen (wird automatisch gespeichert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mängel des S01 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohe Tacho- und Kilometerzählerabweichung ===&lt;br /&gt;
Dies ist eigentlich ein Konstruktionsmangel, der sich bei sämtlichen Rollermodellen von Silence äußert. Die Berechnung der Geschwindigkeit aus der Motordrehzahl erfolgt so fehlerhaft, dass die Geschwindigkeitsanzeige ca 11% zuviel anzeigt und auch die Wegstrecke entsprechend zu hoch ist. Das äußert sich auch in einer Diskrepanz zwischen Wegstreckenmessungen am Roller und in der App (die aus dem Fahrtverlauf und den Werten des Telemetriemoduls errechnet werden). Der Roller fährt bei angezeigten 100 km/h im Tacho tatsächlich nur 88-89 km/h (GPS-Messungen). Die Ursache ist unbekannt, wurde auch nie behoben, alles Fahrzeuge haben bis heute diesen Mangel.&lt;br /&gt;
Die Abweichung kann aber im Rahmen von &amp;quot;Tuningmaßnahmen&amp;quot; selbst von technisch versierten Nutzern auf 1-2% minimiert werden mit dem Effekt, dass die Wegstrecken wieder stimmen und der Roller dadurch auch höhere Geschwindigkeiten erreicht als das nicht optimierte S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot;-Modell.&lt;br /&gt;
Diese Korrektur wird zusammen mit anderen Maßnahmen in separaten Artikeln passend zu den jeweiligen Motorcontrollern ([[Silence: SEVCON-Tuning]] und [[Silence: VOTOL-Tuning]]) detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrlicht ===&lt;br /&gt;
Insbesondere bei nächtlichen Überlandfahrten wird das Licht als unterdurchschnittlich empfunden. Ab Werk ist es zudem oft zu hoch eingestellt und blendet den Gegenverkehr. Eine einfache Justage ist mit einem 8-mm-Ring- oder Maulschlüssel möglich: Hinten am Scheinwerfermodul befindet sich eine entsprechende Einstellschraube, die von vorn hinter der Abdeckung ertastet und auch verstellt werden kann (wenige Grad Drehung genügen oft).&lt;br /&gt;
Leider lassen sich Abblend- und Fernlicht nicht getrennt einstellen. Blendung des Gegenverkehrs vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unwucht des Hinterrades ===&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es keine Fahrzeuge ohne solche Unwucht, sie ist nur mehr oder weniger stark ausgeprägt, zu prüfen ist sie durch eine Beschleunigung des Rades im SPORT-Modus, während der Roller auf dem Hauptständer steht. Die Unwucht ist besonders im Bereich 70-80 km/h ausgeprägt und sorgt ab einer bestimmten Stärke für spürbare Vibration des Fahrzeugs beim Fahren, die sich auch auf die Lenkstabilität auswirken. Abhilfe durch Neuausrichen des Reifens und ggf. Auswuchtgewichte kann oft nur eine passend ausgerüstete Werkstatt bieten. Es wurde aber auch von erfolgreicher Selbsthilfe mit Klebegewichten berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremsenquietschen ===&lt;br /&gt;
Betroffen ist davon praktisch jedes Exemplar, früher oder später. In den Werkstätten wurde dazu als Garantieleistung oft eine andere Lagerung der hinteren Bremsscheibe (&amp;quot;schwimmend&amp;quot;) eingebaut. Das beseitigt das Quietschen aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel- und Bremsschlauchführung hinter der vorderen Verkleidung ===&lt;br /&gt;
Die Befestigungen an der Gabel lösen sich, der Bremsschlauch wird gequetscht und oberflächlich abgerieben. Sollte regelmäßig kontrolliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückruf wegen Problemen mit den Schaugläsern in den Bremsflüssigkeit ===&lt;br /&gt;
Siehe Forumbeitrag: [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=29206 Bremsflüssigkeits-Schauglas Serviceaufruf]. Betroffen sind nur Fahrzeuge aus 2020 und 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lenkkopflager ===&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Lenkerlagerung im Zusammenhang mit der vorderen Federung führt bei häufigem Betrieb auf schlechten Straßen früher oder später (oft bereits nach 1000-3000 km) zum Einschlagen von Kerben in den Rollenkegellagern, die sich durch eine Art &amp;quot;Einrasten&amp;quot; in der Lenkermittellage äußern. Bei fortschreitendem Defekt wird die Fahrstabilität durch Lenkbeeinträchtigung gefährlich verringert, weswegen schon bei nur leicht spürbarem Rasten der TÜV im Rahmen der fälligen HU keine neue Plakette erteilt. Oberes und unteres Lenkkopflager müssen dann ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu kurze &amp;quot;Schutzblech&amp;quot; am Vorderrad kann nicht verhindern, dass Nässe in den Bereich hinter der Frontverkleidung gelangt, sogar bis zum oberen Lenkkopflager. Diese Lager sind anfangs daher auch oft korrodiert und - besonders gefährlich - teilweise ohne das vorherige Auftreten von Rastungen - bei starken Lenkeinschlägen regelrecht blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Starke Rostanfälligkeit im Akkufach ===&lt;br /&gt;
Vom Hinterrad gelangt Nässe an der Schwinge vorbei in das Akkufach, ebenso von unten. Wenn viel auch bei Nässe gefahren wird, beginnt es in diesem Bereich schon nach wenigen Wochen zu rosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alterungs- und Verschmutzungsprobleme an allen Bedienelementen ===&lt;br /&gt;
Das Zündschloss schließt elektrisch nur eine sensorische Brücke mit wenigen Milliampere Strom, auch sämtliche Schalter und Taster werden nur sensorisch abgefragt. Die verwendeten Bedienelemente schalten ursprünglich direkt die Verbraucherströme und erfahren dabei eine gewisse Selbstreinigung (von Oxidschichten etc), die hier aber entfällt. Durch eindringende Nässe und Schmutz werden die Funktionen &amp;quot;digital&amp;quot; unbrauchbar, das heißt sie verlieren ihre Funktion fast ohne Vorwarnung. Ein gerade noch problemlos einzuschaltender Roller verweigert dann am nächsten Tag den Dienst, oder die Hupe oder das Licht funktionieren nicht mehr - am nächsten Tag dann vielleicht wieder doch. Leider ist auch das Bremslicht mit den Kontakten an den Bremshebeln betroffen, was im Falle des linken Bremshebels sogar dazu führt, dass der Roller nicht mehr fahrbereit geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
Nutzer mit rudimentären Schraub- und Elektrik-Kenntnissen können sich dabei leicht selbst helfen, für die anderen führt dies zu teuren zusätzlichen Werkstattbesuchen - unnötig eigentlich, weil eine bessere elektrische Auslegung oder Verwendung anderer Schalter und Taster das Problem gar nicht erst aufkommen lassen würde.&lt;br /&gt;
Wenn also der Roller sich nicht mehr per Schlüssel einschalten lässt, mit der App aber problemlos gestartet werden kann, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Reinigung des Schalters (behelfsmäßig das Fluten mit Kontaktspray) erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Akku ===&lt;br /&gt;
Hierauf wird im Artikel zum [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] ebenfalls näher eingegangen. Häufig sind der Ausfall der App-Funktion durch Verlust der Telemetrie-Stromversorgung. Daneben gibt es vereinzelt Berichte über interne Sicherheitsabschaltungen des Akkus wegen (leider zu oft nur angeblich) zu hohen Temperaturen oder gefährlichen Beschleunigungen (Unfällen/Stürzen). Während der Roller auch ohne Telemetrie zum Fahren voll funktionstüchtig bleibt, ist bei erfolgten Sicherheitsabschaltungen kein Betrieb des Rollers und auch keine Ladung mehr möglich. Dies hat oft wochenlange Ausfälle des Rollers zur Folge, weil die Akkus zur Reparatur häufig per Spedition zum Hersteller nach Barcelona müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellvergleichstabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Technische Daten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Version&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Modell&lt;br /&gt;
|LS (low speed)&lt;br /&gt;
|Basic&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|Connected&lt;br /&gt;
|S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SEAT-Modelle&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 50&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125 Performance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|App-Anbindung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit (nominell)&lt;br /&gt;
|45 km/h&lt;br /&gt;
|80 km/h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|95 km/h&lt;br /&gt;
|99 / 110 km/h (Zulassung / Prospekt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EG-Fahrzeugklasse&lt;br /&gt;
|L1e-B&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|L3e-A1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antriebssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Radnabenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nenn- / Spitzenleistung [kW]&lt;br /&gt;
|4 / 7,3&lt;br /&gt;
|5 (elektron. begrenzt) / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|7 / 9 (11,8 MY 2023?)&lt;br /&gt;
|7,5 / 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriezellentyp&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Li-Ion (18650), beim 5,6-kWh-Akku 14s30p = 420 Einzelzellen in 14 Blöcken (Stufen) zu je 30 Zellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriespannung und nominelle Kapazität&lt;br /&gt;
|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|48 V 4,1 kWh&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ladezeit&lt;br /&gt;
|7-9 h&lt;br /&gt;
|5-7 h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|7-9 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung/Gewicht [kW/kg] (Hersteller)&lt;br /&gt;
|0,036&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|0,046&lt;br /&gt;
|0,068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistungsstufen&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT, +BOOST&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Energieverbrauch [Wh/km] lt. Hersteller&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reichweite [km] Hersteller / real&lt;br /&gt;
|146 / ?&lt;br /&gt;
|100 / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 133 / 70-110 je nach Fahrweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge[mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|1193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radstand [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|1427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzhöhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eigengewicht ohne / mit Akku (fahrbereit)&lt;br /&gt;
|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|111 / 147 kg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast vorn&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|102 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|218 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|15&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|14&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|120/70-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|140/70-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Teleskopfedergabel, 90 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Einarmschwinge mit Monodämpfer, 100 mm&lt;br /&gt;
|Einarmschwinge mit Monodämpfer mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, 100 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|CBS (ABS nicht verfügbar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 260mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 240mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TO DO ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*lizenzfreies Bild eines S01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_VOTOL-Tuning&amp;diff=886</id>
		<title>Silence: VOTOL-Tuning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_VOTOL-Tuning&amp;diff=886"/>
		<updated>2025-04-12T22:58:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Typos, Layoutkorrekturen, LS/Mo50 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[SILENCE_S01|&amp;amp;larr; Zurück zum Artikel &amp;quot;Silence S01&amp;quot;]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;SILENCE S01: Elektrische Komponenten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel beschreibt Voraussetzungen, Vorbereitung und Anwendung einer Software zum Ändern der Motorsteuerungsparameter im VOTOL-Motorcontroller. Er richtet sich speziell an Nutzer von Silence-Elektrorollern. Ein Grundmaß an persönlicher Kenntnis im Umgang mit Software ist unabdingbar, ebenso sind Grundkenntnisse in Elektrotechnik und Löterfahrungen von Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die möglichen Programmierungen sind für die schnellen (HS) und langsamen (LS) S01 bzw. SEAT Mo 125 / 50 sowie für den S02 in gleicher Weise machbar. Der S02 HS verwendet tatsächlich die exakt gleichen Einstellungen wie ein S01.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
Für die erfolgreiche Programmierung werden benötigt&lt;br /&gt;
* ein USB-Stick (Spezialversion für VOTOL-Motorcontroller mit CAN-Interface)&lt;br /&gt;
* ein passendes Anschlusskabel für die beiden CAN-Bus-Leitungen an die OBD-Diagnosebuchse unter der Sitzbank (nicht fertig zu kaufen!)&lt;br /&gt;
* ein Windows PC (Laptop) (Version 7-11, es ist unklar ob eine virtuelle Maschine funktioniert)&lt;br /&gt;
* die Konfigurationssoftware (kostenlos beim Hersteller verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten belaufen sich auf ~25-50 Euro für den USB-Stick (je nach Händler) und ab 6 Euro für einen OBD-Stecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den richtigen Stick finden und kaufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_with_CAN@DSBU9.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick mit DSUB-9-Stecker]]&lt;br /&gt;
Leider gibt es keinen Shop in Europa, der diesen Stick direkt verkauft. Die Bezugsquellen ändern sich monatlich. Bei Aliexpress wird man fündig, gelegentlich auch (teurer) bei Amazon. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VOTOL-Motorcontroller gibt es prinzipiell in zwei Konfigurationsvarianten: seriell und CAN. Die seriell-Versionen sind erheblich preiswerter und beinhalten lediglich einen USB-seriell-Wandler mit Pegeladapter, während die CAN-Bus-Version zusätzlich ein CAN-Bus-Interface und eine vollständige Potentialtrennung beinhalten. &lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_stick_mainboard_commented.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick - Anordnung der Komponenten]]&lt;br /&gt;
Glücklicherweise gibt es nur eine bekannt funktionierende Version und deutliche äußere Unterschiede zu den &amp;quot;falschen&amp;quot; Sticks:&lt;br /&gt;
* Das Gehäuse ist transparent blau mit einem schwarzen Klebebandstreifen&lt;br /&gt;
* gegenüber dem USB-Stecker ist eine grüne Lüsterklemme mit 5 Anschlüssen, deren Beschriftung auf der Leiterplatte durch das Gehäuse gesehen werden kann: 1,2,H,L,G&lt;br /&gt;
* an den Klemmen H und L sind ein blaues und ein gelbes Kabel angeschlossen, die in einem schwarzen Isolierschlauch zu einem weißen Stecker führen&lt;br /&gt;
* In der Bezeichnung für den Stick tauchen Begriffe wie &amp;quot;Votol V2&amp;quot; auf und die gelisteten kompatiblen Controller werden mit EMxxx-2, EMxxx/2 oder EMxxx/SP bezeichnet (xxx steht für diverse Modelle wie 100,150,200,260,350). Das kann abweichen oder auch anders beschriftet sein, wichtiger sind die erkennbaren äußeren Merkmale des Sticks auf Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an die OBD-Buchse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der USB-Stick wird nicht direkt am Controller angeschlossen, sondern am CAN-Bus des Fahrzeugs. Nur zwei Anschlüsse sind erforderlich:&lt;br /&gt;
* &amp;quot;H&amp;quot; (blaues Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 6 (CAN-H bzw. CAN-High)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;L&amp;quot; (gelbes Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 14 (CAN-L bzw. CAN-low)&lt;br /&gt;
Eine GND-Verbindung schadet nicht, ist aber nicht erforderlich (OBD-Pin 4 oder 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Direkte Verdrahtung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD CAN-HL_to_Votol-Stick_pinout_small.jpg|300px|thumb|Originalkabel an OBD (Prinzip)]]&lt;br /&gt;
Die direkte Verbindung des USB-Sticks mit einem OBD-Stecker realisiert man z.B. so:&lt;br /&gt;
* weißen Stecker des mitgelieferten Stick-Kabels entfernen und die Litzen an den passenden Pins eines OBD-Steckers anlöten&lt;br /&gt;
* eigene Litzen am OBD-Stecker anlöten und an den Lüsterklemmen des Sticks verschrauben&lt;br /&gt;
* wenn man nicht löten kann: Eine OBD-Verlängerung kaufen, die Buchse abschneiden und die passenden losen Enden am Stick anschrauben (heutige käufliche Verlängerungen beinhalten mindestens die standardisiert belegten CAN-Leitungen, besser ist aber gleich eine vollständig belegte 16-polige Version zu kaufen, siehe nächster Absatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bau und Verwendung eines Universaladapters ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD-CAN-TCU_selfmade_adaptor.jpg|300px|thumb|Universaladapter für CAN und TCU auf OBD (Eigenbau)]]&lt;br /&gt;
Silence-Werkstätten benutzen ein USB-to-CAN-Interface von IXXAT. Dieses hat keinen OBD-Stecker, sondern einen früher auch in der Computertechnik gebräuchlichen Stecker für serielle Verbindungen (Maus, Modem), bekannt unter Begriffen für DSUB-9 mit 5 bzw. 4 Steckkontakten in 2 Reihen in einem leicht trapezförmigen Metallrahmen. Abweichend von den bei seriellen Verbindungen üblichen Signalleitungen hat sich für diesen Steckertyp auch eine einheitliche Pinbelegung für CAN-Anwendungen durchgesetzt:&lt;br /&gt;
* 2: CAN-L -&amp;gt; OBD-Pin 14(CAN-L)&lt;br /&gt;
* 7: CAN-H -&amp;gt; OBD-Pin 6(CAN-H)&lt;br /&gt;
* 3: GND (+ optional: 6) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
* 9: Power (optional) -&amp;gt; OBD-Pin 16 (12V, wenn der Roller eingeschaltet ist oder geladen wird)&lt;br /&gt;
* 5: Shield (Abschirmung, optional) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
Benötigt werden hier wiederum nur die Pins 2 und 7. Power und GND können aber auch dazu benutzt werden, später andere Geräte (mit geringem Energiebedarf) am Roller über diesen Anschluss mit Strom zu versorgen.  &lt;br /&gt;
Für den CAN-Anschluss auf Fahrzeugseite wird eine DSUB-9-Buchse (female) empfohlen. Ein altes Modem-Kabel könnte als fertige Lötgrundlage dienen. Ein anderes Anschlusskabel (z.B. DSUB-9-Verlängerung) liefert dann das passende Gegenstück.&lt;br /&gt;
Die DSUB-9-Stecker sind auch sehr preiswert und überall erhältlich (im Gegensatz zu OBD-Steckern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TIPP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Wenn der Lötkolben schon mal heiß ist, gleich noch eine zweite DSUB-9-Buchse anlöten:&lt;br /&gt;
* 2: RX -&amp;gt; OBD-Pin 4 (Tx)&lt;br /&gt;
* 3: Tx -&amp;gt; OBD-Pin 11 (Rx)&lt;br /&gt;
* 5: GND -&amp;gt; OBD-Pin 5 (SG)&lt;br /&gt;
Dies ermöglicht den direkten Anschluss eines USB-seriell-Wandlers (USB- und DSUB-9-Stecker) zur Kommunikation mit dem Telemetriemodul (TCU) [Link] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens verwenden auch die Silence-Werkstätten ein solches beschriebenes Doppel-Anschlusskabel (Silence part no. U9900-11000). Allerdings kann man für den Preis dieses Kabels (um 60 Euro) ungefähr 5 Adapterkabel selbst bauen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellte Software ist allgemein für CAN-basierte VOTOL-Motorcontroller gedacht. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In den Silence-Rollern werden mechanisch (Gehäuse/Kühlung) und vermutlich auch firmwaretechnisch abweichende Controller eingebaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deren zulässige Grenzwerte offensichtlich höher sind als für die frei im Markt erhältlichen Controller. Außerdem besitzen die Controller eine Ansteuerung für ein externes zusätzliches Leistungsrelais, welches bei den &amp;quot;freien&amp;quot; gar nicht verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#800000&amp;quot;&amp;gt;Es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Software nur behelfsmäßig für die bei Silence verwendeten Controller funktioniert. Manche Einstellungen sind inhaltlich falsch beschriftet und Grenzwerte anderes gefasst. Die Einstellungen für den Boost+ Modus von S01+ bzw. SEAT Mo 125 Performance sind teilweise bisher unbekannt. Bestimmte Settings für die Geschwindigkeiten und Stromlimits funktionieren nur in bestimmten Modi. Viele der Einstellungen sind Defaults und werden durch das aktive Management in Akku und Zentraleinheit (ECU) im Betrieb laufend überschrieben. Insgesamt ist das Risiko, mit einer unbedenklich erscheinenden Einstellung unbeabsichtigt ganz andere Parameter zu verstellen, durchaus vorhanden. Die Software sollte daher nur mit Bedacht für wenige bekannte Einstellungen verwendet werden.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Software merkt man zudem ihre Herkunft an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viele Einstellungen sind seltsam abgekürzt und fehlerhaft übersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Alle nachfolgenden Bezeichnungen von Einstellungen mögen auf den ersten Blick als Tippfehler erscheinen, geben aber tatsächlich nur die tatsächlichen Beschriftungen in der Software wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Download und Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benötigte Software kann man sich bei siaecosys.com kostenfrei herunterladen (siehe Link auf dieser Seite unten), entzippen und die enthaltene ausführbare Datei &amp;quot;EM_V3-40.exe&amp;quot; (MD5 checksum: 9426E109D4411FD1A4C64A3B56B7BAAC) direkt starten. Es ist keine Installation erforderlich. Der Betrieb von einem USB-Stick ist ebenso möglich, wenngleich nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der beigefügte Treiber für den USB-Stick sollte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; installiert werden - der Treiber ist für FTDI-Sticks gedacht. Erste Versionen des Sticks hatten noch einen FTDI-Chip, inzwischen wird aber ein Clone namens CH9101 verwendet, und ein modernes Windows bringt in der Regel selbst die passenden aktuellen Treiber für beide Chips mit.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stick einfach am PC anstecken und schauen, was Windows damit macht. Im Idealfall findet sich im Windows Geräte-Manager unter der Rubrik &amp;quot;Anschlüsse (COM &amp;amp; LPT)&amp;quot; etwas wie &amp;quot;USB-Enhanced-SERIAL CH9101 (COM..)&amp;quot;. Dann ist alles bereit für einen ersten Test. Die Bezeichnung der COM-Schnittstelle (z.B. &amp;quot;COM3&amp;quot;) merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinweise zur Benutzeroberfläche ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Titelzeile des Programms ist &amp;quot;LD-EM-V3&amp;quot;, die Optik entspricht eher einem Windows-95-Programm&lt;br /&gt;
* Die Einstellungen sind in 5 Tabs organisiert, innerhalb der Tabs in Gruppen &lt;br /&gt;
* Tab 4 (DISPLAY) zeigt reale Messwerte vom Controller im Betrieb bei aktiver Kopplung&lt;br /&gt;
* Hinter dem Winkel am rechten Bildschirmrand verbirgt sich ein Aufklappmenü mit weiteren Einstellungen. Diese Einstellungen sind für unsere Zwecke sämtlich irrelevant und sollten tunlichst so belassen werden. Einzig wichtige Werte sind die im Block &amp;quot;Calibration&amp;quot; zu finden: &amp;quot;vol cal&amp;quot; (~1490) und &amp;quot;cur cal&amp;quot; - sie sind ebenso wie der Wert des &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot; auf PAGE3 individuell vermessen für jeden Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Beschreibung der Software mit allen Einstellungen folgt im Kapitel 2 dieses Artikels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionstest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Hardware an sich robust genug ist, wird folgende Reihenfolge empfohlen:&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# USB-Stecker in Laptop stecken - für den ersten Test genügt auch eine Powerbank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun initialisiert sich der USB-Stick. Im Stick befinden sich mehrere LED - neben einer grünen Power-LED gibt es noch eine grüne und eine rote direkt neben dem Klemmenblock. Im Idealfall leuchten diese für ca. 1 Sekunde voll auf und &amp;quot;blinzeln&amp;quot; anschließend sehr schnell, kurz und unregelmäßig (Datentelegramme auf dem CAN-Bus). Leuchten die LED dauerhaft hell und/oder ergeben sich im Display des Rollers seltsame Anzeigen (z.B. &amp;quot;--&amp;quot; statt des Akkustandes) oder Fehlermeldungen sowie das Aufleuchten der gelben Motorkontrollleuchte (engl. MIL), sollte der USB-Stick umgehend vom Strom getrennt werden, denn dann ist er nicht richtig konfiguriert und stört in diesem Zustand massiv die Kommunikation im Roller. Keinesfalls sollte man versuchen, den Roller zu starten oder gar zu fahren. &lt;br /&gt;
Wenn man den Roller aus- und wieder einschaltet ohne den Stick, wird aber alles wieder wie gehabt funktionieren - die gelbe OBD-Kontrollleuchte (MIL) geht nach dem dritten Neustart dann auch wieder von allein aus.&lt;br /&gt;
Ist das Verhalten des Sticks unauffällig und der Roller funktioniert auch mit aktivem USB-Stick normal (und nur dann!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;li value=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt; Software starten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
# oben darauf achten, dass kein (!!) Haken bei &amp;quot;CAN enable&amp;quot; gesetzt ist&lt;br /&gt;
# die &amp;quot;buadrate&amp;quot; (!) auf 115200 setzen&lt;br /&gt;
# die im Gerätemanager gefundene COM-Schnittstelle links unten auswählen&lt;br /&gt;
# den Button &amp;quot;OPEN&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
# wenn es keine Fehlermeldung gibt, &amp;quot;Conect&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall piept der USB-Stick kurz, die LEDs blinken kurz aufgeregt und nach weniger als 2 Sekunden erscheinen in den Feldern des ersten Programmbildschirms (Reiter &amp;quot;PAGE1&amp;quot;) die ersten Daten. Der &amp;quot;success_count&amp;quot; wird anschließend kontinuierlich hochgezählt, wenn das Programm im Hintergrund weitere Live-Daten fortlaufend aktualisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Tab PAGE1 wird beim Auslesen aus dem Controller immer als Model &amp;quot;EM-100&amp;quot; erscheinen. Das ist kein Fehler, braucht nicht korrigiert und kann getrost ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den frisch ausgelesenen Konfigurationsdatensatz sollte man sogleich mit Hilfe des Buttons &amp;quot;save prarm&amp;quot; auf der Festplatte sichern. Er dient als Datenbackup und er enthält die für jeden Controller individuellen Kalibrierungsdaten für Spannungs- und Strommessung sowie den ab Werk kalibrierten Hallsensor-Winkel. Zu beiden später mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Reparatur&amp;quot; des USB-Stickes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich der VOTOL-USB-Stick im ersten Funktionstest als &amp;quot;Busstörer&amp;quot; erwiesen, muss er &amp;quot;repariert&amp;quot; werden. Ab Werk sind diese Sticks oft auf eine CAN-Bus-Baudrate von 500k/s eingestellt und arbeiten als Master, um eine direkte Kommunikation mit dem Votol-Motorcontroller zu ermöglichen. Im Roller werden aber 250k/s verwendet und der Stick muss sich auf die Baudrate am CAN-Bus adaptieren, was er in der ersten Sekunde nach Inbetriebnahme macht (deswegen soll der USB-Stick bei eingeschaltetem Roller aktiviert werden). Die &amp;quot;Reparatur&amp;quot; besteht in der Umprogrammierung des USB-Sticks mithilfe der PC-Software und ist nicht so ganz einfach: Man benötigt eine US-englische Tastaturbelegung (zu installieren über die Windows Systemsteuerung), dann müssen in einer bestimmten Zelle Werte gelöscht und neu eingetragen werden, anschließend sind ein paar Auswahllisten zu klicken und Buttons zu betätigen. Diese Prozedur hat ein User in einem PDF-Dokument Schritt für Schritt beschrieben, was als Anleitung völlig genügen sollte. Das passende Forenthema ist am Ende dieses Artikels verlinkt. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG: Diese Prozedur sollte IMMER abseits des Rollers (bei getrennter CAN-Verbindung) vollzogen werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, um mögliche Nebeneffekte und versehentliche Umprogrammierungen des VOTOL-Motorcontrollers zu verhindern!&lt;br /&gt;
Es ist bekannt und nicht vermeidbar, dass diese Prozedur nicht beim ersten Mal zum Erfolg führt. Den oben genannten ersten Teil des Funktionstest sollte man daher nach jedem Reparaturversuch wiederholen (dafür genügt wirklich eine Powerbank!) und die im PDF genannte Bedienabfolge ggf. mehrmals wiederholen, bis keine Störung des CAN mehr auftritt. Ist das einmal geschafft, hält die Einstellung dafür auch dauerhaft und muss nie mehr wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Programm und seine Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eingangs erwähnt, sind die Funktionen des Programms sehr vielfältig und teilweise verwirrend beschriftet. Die im Netz verfügbaren Handbücher sind entweder fehlerhaft formatiert oder beziehen sich auf offensichtlich andere Programmversionen. Eine empfehlenswerte Lektüre ist dennoch das unten verlinkte englischsprachige &amp;quot;Controller Debugging Manual&amp;quot;, weil es viele Grundlagen teilweise mit Bildern erläutert und sogar plausible Erklärungen für manche Werte liefert, die in &amp;quot;unserer&amp;quot; Software noch anders benannt werden. Hier werden hingegen nur die bislang bekannten Funktionen für den Einsatz am Silence kurz gezeigt.&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist unterteilt in &lt;br /&gt;
* Datei- und Programmierfunktionen (auf jedem Tab sichtbar)&lt;br /&gt;
* 5 Tabs mit unterschiedlichen Einstell- und Anzeigefunktionen&lt;br /&gt;
* einem Ausklappteil rechts mit Zusatzfunktionen, umschaltbar mit Spezialkommandos&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HINWEIS:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angepfeilten Werte sind einzuhaltende Einstellungen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von den durchkreuzten Bereichen sollte man ohne detaillierte Fachkenntnis tunlichst die Finger lassen, weil hier dauerhafte Beschädigungen von Controller oder Motor möglich sind.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Fußnoten sind je Tab fortlaufend numeriert - Px(y) - und unten erläutert.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die gezeigten Werte in den Bildern sind die Defaultwerte eines unveränderten Silence S01 bzw. SEAT Mo 125 etwa aus dem Jahr 2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (100-km/h-Version) und können als Anhaltspunkt für den Vergleich mit eigenen Daten dienen. Abweichende bekannte Werte aus einem S01+ bzw. SEAT Performance sind mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;S01+&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet, solche für die langsamen 45-km/h-Versionen (S01 LS bzw. Seat Mo 50) mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;LS&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienfunktionen unten (für alle Tabs) ===&lt;br /&gt;
* PORT-Ausklappliste: verfügbarer COM-Ports. Kann mit &amp;quot;research&amp;quot; aktualisiert werden&lt;br /&gt;
* &amp;quot;OPEN&amp;quot; öffnet die Verbindung zum Stick (noch nicht zum VOTOL).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Conect&amp;quot; stellt die Verbindung zum Roller her (und trennt sie auch)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Param write&amp;quot; schreibt die Konfiguration im Programm in den VOTOL&lt;br /&gt;
* &amp;quot;import prarm&amp;quot; liest eine Konfigurationsdatei von Festplatte ein&lt;br /&gt;
* &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichert die aktuelle Konfiguration in einer Datei&lt;br /&gt;
* &amp;quot;success count&amp;quot;/&amp;quot;error count&amp;quot; zeigen die Anzahl gelungener/missglückter Datenoperationen mit dem VOTOL. Ist die Verbindung einmal hergestellt, wird dieser Wert normalerweise laufend hochgezählt, wenn die Software permanent live-Daten für die Anzeige im Tab DISPLAY anfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE1.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE1]]&lt;br /&gt;
=== PAGE1: Verbindungen, Versorgungsspannung, Gasgriffverhalten ===&lt;br /&gt;
* HW/SW: vom Controller gemeldet.&lt;br /&gt;
* buadrate immer auf 115200 stellen! &amp;quot;CAN enable&amp;quot; nicht aktivieren, nur dann werden im DISPLAY-Tab die Werte fortlaufend aktualisiert&lt;br /&gt;
* P1(1) &amp;quot;Busbar current(A)&amp;quot;: Ist nicht die Obergrenze für den Controller (siehe PAGE2). Könnte aber die absolute Stromgrenze für die Modi ECO und CITY darstellen (?). Einige Roller sind 2022 mit &amp;quot;230&amp;quot; ausgeliefert worden, S01+=&amp;quot;220&amp;quot;, LS=140&lt;br /&gt;
* P1(2) &amp;quot;Phase current&amp;quot;: 8700, S01+=10826/11000. Sollte NICHT verändert werden!&lt;br /&gt;
* P1(3) Gasgriff-Kennlinie. Die analogen Werte des Gasgriffs werden zwar in der ECU digitalisiert und per CAN übermittelt, aber Einstellungen hier wirken sich auf das Gasgriffverhalten und den Drehwinkel aus. Kann aber kaum verbessert werden ohne Einbußen an Beschleunigung und Spritzigkeit&lt;br /&gt;
* P1(4) Ansprechverhalten: Beschleunigung startet und ändert nicht ruckartig wie am Gasgriff, sondern mit einer einstellbaren Verzögerung&lt;br /&gt;
* P1(5) Diese Werte unterscheiden sich über Modelle und Jahre um 1-2 Volt. Änderungen nicht sinnvoll.&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Battery Voltage&amp;quot; sollte auf 48V stehen (passt grob für die Spannungsebene). Diese Einstellung niemals verändern, anderenfalls werden die Werte darunter auf eingebaute Defaults gesetzt, die deutlich von den Werkseinstellungen des Silence abweichen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE2.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE2]]&lt;br /&gt;
=== PAGE2: Strom- und Geschwindigkeitsgrenzen, Anfahrverhalten ===&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden drei Geschwindigkeiten unterschieden: &amp;quot;Low&amp;quot; wird im Fahrmodus ECO verwendet, &amp;quot;Mid&amp;quot; bei CITY und &amp;quot;Hige&amp;quot; bei SPORT. (Tatsächlich wird in einem Silence im Modus SPORT aber der S-Gang des VOTOL benutzt, was zusätzlich verwirrend ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* P2(1): &amp;quot;Current-Limiting(A)&amp;quot; bestimmt den Maximalstrom im Sport-Modus (inkl. Boost+ bei S01+). Von diesem Wert werden auch die Stromlimits im &amp;quot;Three-speed&amp;quot; Kasten P2(3) abgeleitet&lt;br /&gt;
* P2(3): In diesem Kasten werden Geschwindigkeits- und Stromlimits in den drei Fahrmodi festgelegt. Die Angaben beziehen sich prozentual auf die Maximalgeschwindigkeit (festgelegt u.a. bei P2(6) und entsprechen bei einem normalen S01 wegen vmax=100 km/h direkt der gewünschten Geschwindigkeit, bei S01+ ist die Geschwindigkeit insgesamt höher und die Werte entsprechend niedriger. Die zweite Spalte bestimmt für ECO und CITY den Maximalstrom prozentual vom Wert in P2(1), also rund 0,37*230=85 Ampere bei einem S01 für ECO bzw. 0,63*230=145 Ampere für CITY. Der 14%-Wert für &amp;quot;Hige&amp;quot; hat offenbar eine ganz andere Funktion. Niemals verändern!&lt;br /&gt;
* P2(4): Für einen VOTOL kann hier normalerweise festgelegt werden, in welchem Modus er beim Einschalten startet. Die ECU im Silence setzt beim Einschalten des Rollers jedoch von sich aus den Fahrmodus immer auf CITY, das kann hier nicht verändert werden.&lt;br /&gt;
* P2(5): Die &amp;quot;Soft start&amp;quot; Einstellung bestimmt das Anfahrverhalten des Rollers, so dass auf den ersten km/h niemals die volle Leistung angelegt werden kann, damit wird unter anderem das Durchdrehen des Hinterrades verhindert (ein Silence hat ja keine ASR). Erfahrene Fahrer könnten hier den Roller vom Start weg spritziger gestalten auf Kosten der Sicherheit. Höhere Werte bedeuten härteres Anfahren. Volle Leistung, wenn der Haken entfernt wird.&lt;br /&gt;
* P2(6) &amp;quot;Hill descent/downhill control&amp;quot; regelt die Maximaldrehzahl des Motors (rotations per minute, rpm). Beim aktuellen S01-Hinterrad entsprechen ~897 rpm etwa 100 angezeigten km/h im Display, und bei einer Einstellung von 915 beendet der Roller bei 102-103 km/h die Beschleunigung und rekuperiert ggf. um zu verhindern dass der Roller schneller rollt. Diese Einstellung wird prozentual auch bei den Geschwindigkeitslimits für ECO und CITY verwendet. Hinweis: Eine Erhöhung dieses Wertes lässt den Roller zwar schneller als die normalerweise realen 89 km/h fahren, beseitigt aber nicht die Tacho- und Kilometerzählerabweichung, siehe dazu PAGE3. HHC = Berganfahrhilfe. Funktion ist noch nicht getestet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE3.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE3]]&lt;br /&gt;
=== PAGE3: Polpaarzahl, Hallsensorwinkel, Rekuperation, Rückwärtsgang ===&lt;br /&gt;
* P3(1) &amp;quot;Pole pairs&amp;quot;: hier wird eingestellt, wie viele Polpaare ein Motor hat, bzw. wie viele Dreiphasen-Vollzyklen durchlaufen werden müssen, damit der Motor genau eine Umdrehung macht. &amp;quot;26&amp;quot; ist tatsächlich der korrekte Wert für einen Silence-Motor. Mehr dazu im Kapitel &amp;quot;Umprogrammierung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* P3(2) &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot;: Ohne ins Detail zu gehen, kann mit diesem Wert von typisch &amp;quot;-60&amp;quot; für Radnabenmotore eine Fehlpositionierung des Hallsensors (der dem Controller mitteilt, an welcher Position innerhalb eines Dreiphasenzyklus sich der Motor aktuell befindet, damit der Controller die drei Phasen für eine optimale Kraftentfaltung ansteuern kann) korrigiert werden. Dafür wird idealerweise ein Einmesszyklus gestartet anstatt herumzuprobieren. Sollte nur von Leuten geändert werden, die sich mit solchen Motoren und ihrer Ansteuerung wirklich auskennen. Dieser Wert gehört zu den drei rollerspezifischen Konfigurationswerten.&lt;br /&gt;
* P3(3) &amp;quot;Reversing the speed limit&amp;quot; bestimmt prozentual die Maximalgeschwindigkeit im Rückwärtsgang&lt;br /&gt;
* P3(4) &amp;quot;EBS ratio&amp;quot; ist der prozentuale maximale Rekuperationsstrom bezogen auf den Maximalstrom des verwendeten Modus, in SPORT mit Werkseinstellungen also maximal 46 Ampere. &amp;#039;&amp;#039;Sollte noch mit Messungen überprüft werden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* P3(5): Hier kann die Drehrichtung geändert werden. Sinnvoll nur wenn man sich beim Anklemmen des Motors am Controller vertan hat :-)&lt;br /&gt;
Zu den übrigen Werten liegen keine Erkenntnisse vor. Motor type, Out-put und Double voltage sind für die Bauart und die Datenübertragung im Silence festgelegt und nicht änderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_DISPLAY.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab DISPLAY]]&lt;br /&gt;
=== DISPLAY: Live-Werte aus dem Controller ===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;DISPLAY&amp;quot;-Tab zeigt Live-Werte vom Motor und Controller wie Drehzahl, Strom und Spannung. Inverter(Controller)- und Motortemperatur liefern auch die Daten für die Anzeigen im Rollerdisplay. Eventuelle Fehlercodes werden angezeigt und Fehlerflags.&lt;br /&gt;
* D(1) &amp;quot;Gears&amp;quot; (Gänge): Fahrmodus. Im Betrieb zeigen sich hier ein paar Auffälligkeiten, so liegt nach dem Initialisieren der S-Gang an und der reale Fahrmodus wird erst gesetzt, wenn der Roller &amp;quot;READY&amp;quot; geschaltet wird, vorher werden schlicht keine Gasgriff-Werte übertragen, das gleiche passiert bei gesetztem Seitenständer (der allerdings auch mit &amp;quot;R&amp;quot; angezeigt wird.&lt;br /&gt;
* D(2) Dieser Block zeigt normalerweise die direkt am Controller angeschlossenen Schalter und Sensoren an, funktioniert aber auch bei einer &amp;quot;Fernübertragung&amp;quot; per CAN: &amp;quot;R&amp;quot; für &amp;quot;Revers&amp;quot; (Rückwärtsgang), &amp;quot;Brake&amp;quot; (Bremsen), &amp;quot;SIDESTAND&amp;quot; (Seitenständer) und &amp;quot;Regen&amp;quot; bei aktiver Rekuperation. &amp;quot;ANTITHEFT&amp;quot; kann von einer Alarmanlage benutzt werden und verhindert das Wegschieben des Rollers durch aktives Gegensteuern des Motors &amp;#039;&amp;#039;(wird das bei der Silence-Alarmanlage benutzt?)&amp;#039;&amp;#039;. &amp;quot;P&amp;quot;: ???&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PORTSETTINGS.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab Port-Settings]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Port-Konfiguration ===&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden die am VOTOL angeschlossenen Schalter und Sensoren konfiguriert und ihre Funktion festgelegt. Für Silence ergeben sich hier keine sinnvollen Tuningmöglichkeiten. Es wurde aber berichtet, dass man mit dem Setzen bei PD15 - PS(1) - auf &amp;quot;1:empty_func&amp;quot; und Deaktiveren von &amp;quot;SW&amp;quot; die Rekuperation in allen Modi ausschalten kann. Das Setzen des Wertes in P3(4) auf PAGE3 auf &amp;quot;0&amp;quot; sollte den gleichen Effekt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ausklapp-Menü ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_EXTRAS_NORMAL.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Ausklappmenü]]&lt;br /&gt;
Am rechten Rand symbolisieren zwei schwarze Linien einen Pfeil. Klickt man darauf, klappt nach rechts ein weiteres Menü aus.&lt;br /&gt;
* E(1) dient normalerweise zum genauen Vergleich zweier Konfigurationen (per Checksumme). &amp;#039;&amp;#039;Die genaue Funktion ist noch zu ergründen und hier nachzutragen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* E(2) sind Kalibrierwerte zur Verbesserung der Genauigkeit der VOTOL-internen Messungen von Spannung und Strom. Sie müssen normalerweise nicht verändert werden. Diese Werte gehören zusammen mit dem Hall shift Angle auf PAGE3 zu den bei jedem Motor und Controller individuell verschiedenen Werten, weswegen von einem direkten Austausch einer Konfigurationsdatei zwischen zwei Fahrzeugen dringend abgeraten werden muss.&lt;br /&gt;
* E(3) Hier könnte man normalerweise per Mausklick Gasgriff und Gangschaltung simulieren, allerdings konnte das noch nicht zum Laufen gebracht werden bei einem Silence.&lt;br /&gt;
* E(4) bietet offensichtlich die Möglichkeit, eine neue VOTOL-Firmware zu programmieren. Da diese Firmware nicht frei verfügbar ist, vor allem nicht eine Silence-spezifische: FINGER WEG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umprogrammierungen ==&lt;br /&gt;
Kennern der Technik eröffnen sich sehr viele Möglichkeiten, die von einer Optimierung der Funktion bis zur Zerstörung von Controller und Motor reichen. Für den interessierten Laien bieten sich hingegen folgende recht einfache und günstige persönliche Optimierungen des Fahrverhaltens an.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Einhalten bestimmter Grundregeln für eine sichere und gefahrlose Programmierung. Ausdrücklich empfohlen sind jegliche Konfigurationsänderungen nur dann, wenn die Hard- und Software störungsfrei funktioniert - ein minutenlanger Diagnoselauf und Beobachung der Live-Werte im Tab DISPLAY und des &amp;quot;success count&amp;quot; im unteren Bereich der Oberfläche sollte keine Auffälligkeiten zeigen, bevor man auch &amp;quot;nur ein Bit kippt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Empfohlen ist diese Reihenfolge: &amp;#039;&amp;#039;Bitte diese Vorgehensweise nochmal checken und ggf. optimieren!!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken, Laptop und USB-Stick verbinden, Software starten&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# COM-Port auswählen, &amp;quot;OPEN&amp;quot; und dann &amp;quot;CONECT&amp;quot;. Es sollte automatisch die aktuelle Konfiguration aus dem VOTOL ausgelesen werden&lt;br /&gt;
# Diese Konfiguration sofort mit &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichern!&lt;br /&gt;
# mögliche Einstellungen vornehmen&lt;br /&gt;
# Einstellungen in einer anderen Datei sichern&lt;br /&gt;
# In den VOTOL schreiben mit &amp;quot;Param write&amp;quot;. Der USB-Stick piepst kurz. Der Controller macht selbst einen Neustart (zu hören am Motorrelais). Die Einstellungen sind sofort gültig!&lt;br /&gt;
# Roller ausschalten und 20 Sekunden warten&lt;br /&gt;
# Schritte 2-4 wiederholen&lt;br /&gt;
# die zurückgeladenen Werte vom VOTOL peinlich genau kontrollieren und abspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen bitgenauen Vergleich der erzeugten Dateien aus Schritt 6 und 10 anstellen kann, sollte es keine Abweichungen geben. Nun kann man eine erste Probefahrt machen und die neuen Werte testen.&lt;br /&gt;
Anderenfalls sicherheitshalber die Datei aus Schritt 4 laden und in den VOTOL schieben um den Ausgangszustand wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrektur von Tacho und Kilometerzähler ===&lt;br /&gt;
Das leidigste Thema ist die hohe Abweichung von Kilometerzähler und Tachometer: Bei angezeigten 100 km/h ist man GPS-gemessen nur 88-89 km/h schnell und eine Wegstrecke von 100 Kilometern war in Wirklichkeit nur 88 km lang. Die Verbrauchswerte sind geschönt und der Roller muss zu früh zur nächsten Inspektion.&lt;br /&gt;
Die Ursache des Dilemmas ist unbekannt, orakelt wurde viel. Um den Roller schneller zu machen, könnte man den HDC-Wert von 915 rpm - P2(6) - um 10% erhöhen und erreicht so einen schnelleren Roller, aber das Problem der falschen Anzeigen ist damit nicht gelöst.&lt;br /&gt;
Der Trick ist, dem Controller eine falsche Drehzahl unterzujubeln und damit auch der ECU, die daraus Geschwindigkeit und Wegstrecke errechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste Mittel dafür ist die Polpaarzahl des Motors - P3(1). Setzt man sie auf &amp;quot;29&amp;quot;, dann stimmt das zwar nicht mit der physikalischen Realität überein, aber alle Probleme erledigen sich auf einen Schlag. Der Controller liefert pro gewünscher Umdrehung 3 Drehstromzyklen mehr, der Motor dreht deswegen real auf 29/26=111,5% der vorherigen Geschwindigkeit. Bei maximaler Geschwindigkeit des Motors sieht der Controller weiterhin etwa ~897 statt nun realen ~1000 rpm (was man beim Versuch auf dem Hauptständer auch sofort am höheren hörbaren Ton des Motors gegenüber vorher erkennen kann), und das Display zeigt weiterhin den für 897 rpm zu hohen Wert an - da sich das Rad nun aber schneller dreht, stimmt auch die Geschwindigkeit, bzw. der Restfehler liegt bei -1%. Es ist also weiterhin gewährleistet, dass der Tacho (nur etwas) mehr anzeigt als tatsächlich gefahren wird. Das stellt im rechtlichen und technischen Sinne dann keine unzulässige Manipulation am Fahrzeug dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal die nötige Hard- und Software eingerichtet, dauert diese Prozedur kaum eine Minute, und die Freude darüber ungleich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Risiken und Nebenwirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Es muss natürlich beachtet werden, dass ein so modifizierter Roller vom Fleck weg dauerhaft schneller fahren kann als ein S01+ für 30 Sekunden im Boost+-Modus (dieser schafft dann real ca 96 km/h). [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=318733#p318733 Die bei Vollgas abgerufenen Ströme auf einer flachen Landstraße außerorts für den Erhalt der Höchstgeschwindigkeit erhöhen sich von 130-140 auf 160-180 Ampere], und der Maximalwert von üblicherweise 230 Ampere wird bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit deutlich länger abgerufen. Freilich ist die Belastung bei einer langgestreckten Bergauffahrt auch ohne Modifikation noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufpassen müssen vor allem auch die Fahrer eines S01+/Performance: im Boost+-Modus erreicht der Roller eine höhere Endgeschwindigkeit bei deutlich mehr Energieverbrauch. Das hat Silence so ganz sicher nicht auf dem Schirm gehabt, während ein Normal-S01 durchaus nur in die Nähe des Energiehungers eines S01+ kommt, der vermutlich gar keine anderen oder besseren Komponenten, nur eine andere Softwareabstimmung, verbaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor dieser Zeilen hat daher das Maximalstrom-Limit von 230 auf 200 Ampere gesenkt und die Einstellwerte für ECO und CITY ebenfalls angepasst, so dass sich bei in diesem Modi keine Änderung des Fahrverhaltens ergibt, der Akku aber bei Vollgas in SPORT beim Beschleunigen deutlich weniger belastet wird. Die echten 100 km/h werden dennoch problemlos und zügig erreicht. Andere User fahren aber ohne diese Sicherheitsanpassung seit mehr als einem Jahr ohne Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Anpassungen der Fahrmodi ===&lt;br /&gt;
Bei der Erklärung der Werte auf PAGE2 oben wurden die Zusammenhänge schon erläutert. Man kann sich relativ frei Endgeschwindigkeit und Energiehunger der einzelnen Modi frei konfigurieren. Ungelöst ist hingegen das Problem, dass im mittleren Modus CITY prinzipiell nicht rekuperiert wird und dass eine Umschaltung von CITY auf ECO nur bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h stattfinden kann.&lt;br /&gt;
* beim Normal-S01 entspricht die Geschwindigkeit etwa dem Prozentwert von den maximalen 100 km/h. Die gewünschte Endgeschwindigkeit kann man direkt in der ersten Spalte bei P2(3) eintragen.&lt;br /&gt;
* Ein S01+ dreht durch den höheren Wert bei P2(6) von selbst ca 10% schneller, deswegen sind bei ihm niedrigere Werte inkl 95% bei &amp;quot;Hige%&amp;quot; eingetragen, damit er (etwa) die gleiche Endgeschwindigkeit erreicht.&lt;br /&gt;
* Möchte man dem ECO-Modus mehr Spritzigkeit verleihen, erhöht man den Wert in der zweiten Spalte bei &amp;quot;Low%&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Die Maximalströme in den Modi hängen vom Wert in P2(1) (Sport mode setup - Current limiting) ab. Ändert man diesen, muss man die Stromlimits für Low und Mid ebenfalls anpassen, wenn sich das Verhalten in diesen Modi nicht ebenfalls ändern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist Rechenarbeit mit Stift, Papier und Taschenrechner. Ein Änderungsbeispiel zum Nachrechnen:&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des current limits im Sport setup von 230 auf 200 A&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung der Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 37% auf 43% (42,5% aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung des Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Mid von 63% auf 73% (72,5%, aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des Speedlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 70 auf 55&lt;br /&gt;
# PAGE3: Motor settings, Pole pairs von 26 auf 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt folgende Änderungen:&lt;br /&gt;
* Tacho- und km-Zähler Korrektur auf fast korrekte reale Anzeigewerte&lt;br /&gt;
* echte Endgeschwindigkeit von knapp 100 km/h&lt;br /&gt;
* Reduzierung des Maximalstroms von 230 auf 200 Ampere&lt;br /&gt;
* Gleiches Beschleunigungsverhalten in ECO und CITY&lt;br /&gt;
* reduzierte Endgeschwindigkeit von nur 55 km/h in ECO (Vollgasmodus Stadtverkehr ohne Blitzergefahr) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;hier gern weitere Beispiel einfügen!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschwindigkeitslimit beim S01 LS / SEAT Mo 50 ===&lt;br /&gt;
Diese Modelle verwenden eine weitgehend ähnliche Hardware wie die &amp;quot;großen&amp;quot; Geschwister und sind offenbar nur in der Konfiguration des VOTOLs in der Geschwindigkeit begrenzt, Vermutungen dass die ECU hier eingreift, haben sich nicht bestätigt. Der busbar current beträgt 140 statt 170 A und die HDC-rpm 910 statt 915, die Geschwindigkeit von ECO ist auf 37 km/h und die von CITY und SPORT auf 50 km/h begrenzt. Dies wird auch im Tacho angezeigt, zusammen mit der üblichen Abweichung fährt der Roller aber nur 27 bzw. 44 km/h schnell. Das Ändern der Polpaarzahl führt auch hier zu einem schnelleren Roller, der die üblichen 5 km/h Toleranz gerade noch einhält und damit als legal durchgeht. Es lassen sich aber auch die Einstellungen eines &amp;quot;großen&amp;quot; S01 programmieren und der Roller läuft dann stabile 80 km/h (mehr nicht, aus unbekannten Gründen), was natürlich illegal auf öffentlichen Straßen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/list/?classid=21 siaecosys Downloadseite] - dort nach &amp;quot;Download Software Votol EM-2SP&amp;quot; suchen&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/upfile/202402/2024020242619245.pdf SiaEcosys Controller Debugging Manual] erläutert einige Settings mit Diagrammen und hilft beim Verstehen etlicher Einstellungen, ist aber nicht 1:1 anwendbar (andere gezeigte Software)&lt;br /&gt;
* [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358866#p358866 Forenthema &amp;quot;Reparatur des defekten VOTOL-Sticks&amp;quot;]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:VOTOL_EXTRAS_NORMAL.jpg&amp;diff=885</id>
		<title>Datei:VOTOL EXTRAS NORMAL.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:VOTOL_EXTRAS_NORMAL.jpg&amp;diff=885"/>
		<updated>2025-04-12T22:00:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_VOTOL-Tuning&amp;diff=884</id>
		<title>Silence: VOTOL-Tuning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_VOTOL-Tuning&amp;diff=884"/>
		<updated>2025-04-12T14:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;amp;larr; Zurück zum Artikel &amp;quot;Silence S01&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt; SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;SILENCE S01: Elektrische…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[SILENCE_S01|&amp;amp;larr; Zurück zum Artikel &amp;quot;Silence S01&amp;quot;]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;SILENCE S01: Elektrische Komponenten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel beschreibt Voraussetzungen, Vorbereitung und Anwendung einer Software zum Ändern der Motorsteuerungsparameter im VOTOL-Motorcontroller. Er richtet sich speziell an Nutzer von Silence-Elektrorollern. Ein Grundmaß an persönlicher Kenntnis im Umgang mit Software ist unabdingbar, ebenso sind Grundkenntnisse in Elektrotechnik und Löterfahrungen von Vorteil.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1 Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
Für die erfolgreiche Programmierung werden benötigt&lt;br /&gt;
* ein USB-Stick (Spezialversion für VOTOL-Motorcontroller mit CAN-Interface)&lt;br /&gt;
* ein passendes Anschlusskabel für die beiden CAN-Bus-Leitungen an die OBD-Diagnosebuchse unter der Sitzbank (nicht fertig zu kaufen!)&lt;br /&gt;
* ein Windows PC (Laptop) (Version 7-11, es ist unklar ob eine virtuelle Maschine funktioniert)&lt;br /&gt;
* die Konfigurationssoftware (kostenlos beim Hersteller verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten belaufen sich auf ~25-50 Euro für den USB-Stick (je nach Händler) und ab 6 Euro für einen OBD-Stecker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den richtigen Stick finden und kaufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_with_CAN@DSBU9.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick mit DSUB-9-Stecker]]&lt;br /&gt;
Leider gibt es keinen Shop in Europa, der diesen Stick direkt verkauft. Die Bezugsquellen ändern sich monatlich. Bei Aliexpress wird man fündig, gelegentlich auch (teurer) bei Amazon. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VOTOL-Motorcontroller gibt es prinzipiell in zwei Konfigurationsvarianten: seriell und CAN. Die seriell-Versionen sind erheblich preiswerter und beinhalten lediglich einen USB-seriell-Wandler mit Pegeladapter, während die CAN-Bus-Version zusätzlich ein CAN-Bus-Interface und eine vollständige Potentialtrennung beinhalten. &lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_stick_mainboard_commented.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick - Anordnung der Komponenten]]&lt;br /&gt;
Glücklicherweise gibt es nur eine bekannt funktionierende Version und deutliche äußere Unterschiede zu den &amp;quot;falschen&amp;quot; Sticks:&lt;br /&gt;
* Das Gehäuse ist transparent blau mit einem schwarzen Klebebandstreifen&lt;br /&gt;
* gegenüber dem USB-Stecker ist eine grüne Lüsterklemme mit 5 Anschlüssen, deren Beschriftung auf der Leiterplatte durch das Gehäuse gesehen werden kann: 1,2,H,L,G&lt;br /&gt;
* an den Klemmen H und L sind ein blaues und ein gelbes Kabel angeschlossen, die in einem schwarzen Isolierschlauch zu einem weißen Stecker führen&lt;br /&gt;
* In der Bezeichnung für den Stick tauchen Begriffe wie &amp;quot;Votol V2&amp;quot; auf und die gelisteten kompatiblen Controller werden mit EMxxx-2, EMxxx/2 &lt;br /&gt;
oder EMxxx/SP bezeichnet (xxx steht für diverse Modelle wie 100,150,200,260,350). Das kann abweichen oder auch anders beschriftet sein, wichtiger sind die erkennbaren äußeren Merkmale des Sticks auf Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an die OBD-Buchse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der USB-Stick wird nicht direkt am Controller angeschlossen, sondern am CAN-Bus des Fahrzeugs. Nur zwei Anschlüsse sind erforderlich:&lt;br /&gt;
* &amp;quot;H&amp;quot; (blaues Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 6 (CAN-H bzw. CAN-High)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;L&amp;quot; (gelbes Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 14 (CAN-L bzw. CAN-low)&lt;br /&gt;
Eine GND-Verbindung schadet nicht, ist aber nicht erforderlich (OBD-Pin 4 oder 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Direkte Verdrahtung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD CAN-HL_to_Votol-Stick_pinout_small.jpg|300px|thumb|Originalkabel an OBD (Prinzip)]]&lt;br /&gt;
Die direkte Verbindung des USB-Sticks mit einem OBD-Stecker realisiert man z.B. so:&lt;br /&gt;
* weißen Stecker des mitgelieferten Stick-Kabels entfernen und die Litzen an den passenden Pins eines OBD-Steckers anlöten&lt;br /&gt;
* eigene Litzen am OBD-Stecker anlöten und an den Lüsterklemmen des Sticks verschrauben&lt;br /&gt;
* wenn man nicht löten kann: Eine OBD-Verlängerung kaufen, die Buchse abschneiden und die passenden losen Enden am Stick anschrauben (heutige käufliche Verlängerungen beinhalten mindestens die standardisiert belegten CAN-Leitungen, besser ist aber gleich eine vollständig belegte 16-polige Version zu kaufen, siehe nächster Absatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bau und Verwendung eines Universaladapters ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD-CAN-TCU_selfmade_adaptor.jpg|300px|thumb|Universaladapter für CAN und TCU auf OBD (Eigenbau)]]&lt;br /&gt;
Silence-Werkstätten benutzen ein USB-to-CAN-Interface von IXXAT. Dieses hat keinen OBD-Stecker, sondern einen früher auch in der Computertechnik gebräuchlichen Stecker für serielle Verbindungen (Maus, Modem), bekannt unter Begriffen für DSUB-9 mit 5 bzw. 4 Steckkontakten in 2 Reihen in einem leicht trapezförmigen Metallrahmen. Abweichend von den bei seriellen Verbindungen üblichen Signalleitungen hat sich für diesen Steckertyp auch eine einheitliche Pinbelegung für CAN-Anwendungen durchgesetzt:&lt;br /&gt;
* 2: CAN-L -&amp;gt; OBD-Pin 14(CAN-L)&lt;br /&gt;
* 7: CAN-H -&amp;gt; OBD-Pin 6(CAN-H)&lt;br /&gt;
* 3: GND (+ optional: 6) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
* 9: Power (optional) -&amp;gt; OBD-Pin 16 (12V, wenn der Roller eingeschaltet ist oder geladen wird)&lt;br /&gt;
* 5: Shield (Abschirmung, optional) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
Benötigt werden hier wiederum nur die Pins 2 und 7. Power und GND können aber auch dazu benutzt werden, später andere Geräte (mit geringem Energiebedarf) am Roller über diesen Anschluss mit Strom zu versorgen.  &lt;br /&gt;
Für den CAN-Anschluss auf Fahrzeugseite wird eine DSUB-9-Buchse (female) empfohlen. Ein altes Modem-Kabel könnte als fertige Lötgrundlage dienen. Ein anderes Anschlusskabel (z.B. DSUB-9-Verlängerung) liefert dann das passende Gegenstück.&lt;br /&gt;
Die DSUB-9-Stecker sind auch sehr preiswert und überall erhältlich (im Gegensatz zu OBD-Steckern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TIPP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Wenn der Lötkolben schon mal heiß ist, gleich noch eine zweite DSUB-9-Buchse anlöten:&lt;br /&gt;
* 2: RX -&amp;gt; OBD-Pin 4 (Tx)&lt;br /&gt;
* 3: Tx -&amp;gt; OBD-Pin 11 (Rx)&lt;br /&gt;
* 5: GND -&amp;gt; OBD-Pin 5 (SG)&lt;br /&gt;
Dies ermöglicht den direkten Anschluss eines USB-seriell-Wandlers (USB- und DSUB-9-Stecker) zur Kommunikation mit dem Telemetriemodul (TCU) [Link] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens verwenden auch die Silence-Werkstätten ein solches beschriebenes Doppel-Anschlusskabel (Silence part no. U9900-11000). Allerdings kann man für den Preis dieses Kabels (um 60 Euro) ungefähr 5 Adapterkabel selbst bauen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellte Software ist allgemein für CAN-basierte VOTOL-Motorcontroller gedacht. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In den Silence-Rollern werden mechanisch (Gehäuse/Kühlung) und vermutlich auch firmwaretechnisch abweichende Controller eingebaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deren zulässige Grenzwerte offensichtlich höher sind als für die frei im Markt erhältlichen Controller. Außerdem besitzen die Controller eine Ansteuerung für ein externes zusätzliches Leistungsrelais, welches bei den &amp;quot;freien&amp;quot; gar nicht verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#800000&amp;quot;&amp;gt;Es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Software nur behelfsmäßig für die bei Silence verwendeten Controller funktioniert. Manche Einstellungen sind inhaltlich falsch beschriftet und Grenzwerte anderes gefasst. Die Einstellungen für den Boost+ Modus von S01+ bzw. SEAT Mo 125 Performance sind teilweise bisher unbekannt. Bestimmte Settings für die Geschwindigkeiten und Stromlimits funktionieren nur in bestimmten Modi. Viele der Einstellungen sind Defaults und werden durch das aktive Management in Akku und Zentraleinheit (ECU) im Betrieb laufend überschrieben. Insgesamt ist das Risiko, mit einer unbedenklich erscheinenden Einstellung unbeabsichtigt ganz andere Parameter zu verstellen, durchaus vorhanden. Die Software sollte daher nur mit Bedacht für wenige bekannte Einstellungen verwendet werden.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Software merkt man zudem ihre Herkunft an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viele Einstellungen sind seltsam abgekürzt und fehlerhaft übersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Alle nachfolgenden Bezeichnungen von Einstellungen mögen auf den ersten Blick als Tippfehler erscheinen, geben aber tatsächlich nur die tatsächlichen Beschriftungen in der Software wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Download und Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benötigte Software kann man sich bei siaecosys.com kostenfrei herunterladen (siehe Link auf dieser Seite unten), entzippen und die enthaltene ausführbare Datei &amp;quot;EM_V3-40.exe&amp;quot; (MD5 checksum: 9426E109D4411FD1A4C64A3B56B7BAAC) direkt starten. Es ist keine Installation erforderlich. Der Betrieb von einem USB-Stick ist ebenso möglich, wenngleich nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der beigefügte Treiber für den USB-Stick sollte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; installiert werden - der Treiber ist für FTDI-Sticks gedacht. Erste Versionen des Sticks hatten noch einen FTDI-Chip, inzwischen wird aber ein Clone namens CH9101 verwendet, und ein modernes Windows bringt in der Regel selbst die passenden aktuellen Treiber für beide Chips mit.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stick einfach am PC anstecken und schauen, was Windows damit macht. Im Idealfall findet sich im Windows Geräte-Manager unter der Rubrik &amp;quot;Anschlüsse (COM &amp;amp; LPT)&amp;quot; etwas wie &amp;quot;USB-Enhanced-SERIAL CH9101 (COM..)&amp;quot;. Dann ist alles bereit für einen ersten Test. Die Bezeichnung der COM-Schnittstelle (z.B. &amp;quot;COM3&amp;quot;) merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinweise zur Benutzeroberfläche ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Titelzeile des Programms ist &amp;quot;LD-EM-V3&amp;quot;, die Optik entspricht eher einem Windows-95-Programm&lt;br /&gt;
* Die Einstellungen sind in 5 Tabs organisiert, innerhalb der Tabs in Gruppen &lt;br /&gt;
* Tab 4 (DISPLAY) zeigt reale Messwerte vom Controller im Betrieb bei aktiver Kopplung&lt;br /&gt;
* Hinter dem Winkel am rechten Bildschirmrand verbirgt sich ein Aufklappmenü mit weiteren Einstellungen. Diese Einstellungen sind für unsere Zwecke sämtlich irrelevant und sollten tunlichst so belassen werden. Einzig wichtige Werte sind die im Block &amp;quot;Calibration&amp;quot; zu findenden &amp;quot;vol cal&amp;quot; (~1490) und &amp;quot;cur cal&amp;quot; - sie sind ebenso wie der Wert des &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot; auf PAGE3 individuell vermessen für jeden Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Beschreibung der Software mit allen Einstellungen folgt im Kapitel 2 dieses Artikels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionstest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Hardware an sich robust genug ist, wird folgende Reihenfolge empfohlen:&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# USB-Stecker in Laptop stecken - für den ersten Test genügt auch eine Powerbank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun initialisiert sich der USB-Stick. Im Stick befinden sich mehrere LED - neben einer grünen Power-LED gibt es noch eine grüne und eine rote direkt neben dem Klemmenblock. Im Idealfall leuchten diese für ca. 1 Sekunde voll auf und &amp;quot;blinzeln&amp;quot; anschließend sehr schnell, kurz und unregelmäßig (Datentelegramme auf dem CAN-Bus). Leuchten die LED dauerhaft hell und/oder ergeben sich im Display des Rollers seltsame Anzeigen (z.B. &amp;quot;--&amp;quot; statt des Akkustandes) oder Fehlermeldungen sowie das Aufleuchten der gelben Motorkontrollleuchte (engl. MIL), sollte der USB-Stick umgehend vom Strom getrennt werden, denn dann ist er nicht richtig konfiguriert und stört in diesem Zustand massiv die Kommunikation im Roller. Keinesfalls sollte man versuchen, den Roller zu starten oder gar zu fahren. &lt;br /&gt;
Wenn man den Roller aus- und wieder einschaltet ohne den Stick, wird aber alles wieder wie gehabt funktionieren - die gelbe OBD-Kontrollleuchte (MIL) geht nach dem dritten Neustart dann auch wieder von allein aus.&lt;br /&gt;
Ist das Verhalten des Sticks unauffällig und der Roller funktioniert auch mit aktivem USB-Stick normal (und nur dann!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;li value=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt; Software starten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
# oben darauf achten, dass kein (!!) Haken bei &amp;quot;CAN enable&amp;quot; gesetzt ist&lt;br /&gt;
# die &amp;quot;buadrate&amp;quot; (!) auf 115200 setzen&lt;br /&gt;
# die im Gerätemanager gefundene COM-Schnittstelle links unten auswählen&lt;br /&gt;
# den Button &amp;quot;OPEN&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
# wenn es keine Fehlermeldung gibt, &amp;quot;Conect&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall piept der USB-Stick kurz, die LEDs blinken kurz aufgeregt und nach weniger als 2 Sekunden erscheinen in den Feldern des ersten Programmbildschirms (Reiter &amp;quot;PAGE1&amp;quot;) die ersten Daten. Der &amp;quot;success_count&amp;quot; wird anschließend kontinuierlich hochgezählt, wenn das Programm im Hintergrund weitere Live-Daten fortlaufend aktualisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Tab PAGE1 wird beim Auslesen aus dem Controller immer als Model &amp;quot;EM-100&amp;quot; erscheinen. Das ist kein Fehler, braucht nicht korrigiert und kann getrost ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den frisch ausgelesenen Konfigurationsdatensatz sollte man sogleich mit Hilfe des Buttons &amp;quot;save prarm&amp;quot; auf der Festplatte sichern. Er dient als Datenbackup und er enthält die für jeden Controller individuellen Kalibrierungsdaten für Spannungs- und Strommessung sowie den ab Werk kalibrierten Hallsensor-Winkel. Zu beiden später mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Reparatur&amp;quot; des USB-Stickes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich der VOTOL-USB-Stick im ersten Funktionstest als &amp;quot;Busstörer&amp;quot; erwiesen, muss er &amp;quot;repariert&amp;quot; werden. Ab Werk sind diese Sticks oft auf eine CAN-Bus-Baudrate von 500k/s eingestellt und arbeiten als Master, um eine direkte Kommunikation mit dem Votol-Motorcontroller zu ermöglichen. Im Roller werden aber 250k/s verwendet und der Stick muss sich auf die Baudrate am CAN-Bus adaptieren, was er in der ersten Sekunde nach Inbetriebnahme macht (deswegen soll der USB-Stick bei eingeschaltetem Roller aktiviert werden). Die &amp;quot;Reparatur&amp;quot; besteht in der Umprogrammierung des USB-Sticks mithilfe der PC-Software und ist nicht so ganz einfach: Man benötigt eine US-englische Tastaturbelegung (zu installieren über die Windows Systemsteuerung), dann müssen in einer bestimmten Zelle Werte gelöscht und neu eingetragen werden, anschließend sind ein paar Auswahllisten zu klicken und Buttons zu betätigen. Diese Prozedur hat ein User in einem PDF-Dokument Schritt für Schritt beschrieben, was als Anleitung völlig genügen sollte. Das passende Forenthema ist am Ende dieses Artikels verlinkt. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG: Diese Prozedur sollte IMMER abseits des Rollers (bei getrennter CAN-Verbindung) vollzogen werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, um mögliche Nebeneffekte und versehentliche Umprogrammierungen des VOTOL-Motorcontrollers zu verhindern!&lt;br /&gt;
Es ist bekannt und nicht vermeidbar, dass diese Prozedur nicht beim ersten Mal zum Erfolg führt. Den oben genannten ersten Teil des Funktionstest sollte man daher nach jedem Reparaturversuch wiederholen (dafür genügt wirklich eine Powerbank!) und die im PDF genannte Bedienabfolge ggf. mehrmals wiederholen, bis keine Störung des CAN mehr auftritt. Ist das einmal geschafft, hält die Einstellung dafür auch dauerhaft und muss nie mehr wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Programm und seine Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eingangs erwähnt, sind die Funktionen des Programms sehr vielfältig und teilweise verwirrend beschriftet. Die im Netz verfügbaren Handbücher sind entweder fehlerhaft formatiert oder beziehen sich auf offensichtlich andere Programmversionen. Eine empfehlenswerte Lektüre ist dennoch das unten verlinkte englischsprachige &amp;quot;Controlker Debugging Manual&amp;quot;, weil es viele Grundlagen teilweise mit Bildern erläutert und sogar plausible Erklärungen für manche Werte liefert, die in &amp;quot;unserer&amp;quot; Software noch anders benannt werden. Hier werden hingegen nur die bislang bekannten Funktionen für den Einsatz am Silence kurz gezeigt.&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist unterteilt in &lt;br /&gt;
* Datei- und Programmierfunktionen (auf jedem Tab sichtbar)&lt;br /&gt;
* 5 Tabs mit unterschiedlichen Einstell- und Anzeigefunktionen&lt;br /&gt;
* einem Ausklappteil rechts mit Zusatzfunktionen, umschaltbar mit Spezialkommandos&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HINWEIS:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angepfeilten Werte sind einzuhaltende Einstellungen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von den durchkreuzten Bereichen sollte man ohne detaillierte Fachkenntnis tunlichst die Finger lassen, weil hier dauerhafte Beschädigungen von Controller oder Motor möglich sind.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Fußnoten sind je Tab fortlaufend numeriert - Px(y) - und unten erläutert.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die gezeigten Werte in den Bildern sind die Defaultwerte eines unveränderten Silence S01 bzw. SEAT Mo 125 etwa aus dem Jahr 2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (100-km/h-Version) und können als Anhaltspunkt für den Vergleich mit eigenen Daten dienen. Abweichende bekannte Werte aus einem S01+ bzw. SEAT Performance sind mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;S01+&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet, solche für die langsamen 45-km/h-Versionen (S01 LS bzw. Seat Mo 50) mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;LS&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienfunktionen unten (für alle Tabs) ===&lt;br /&gt;
* PORT-Ausklappliste: verfügbarer COM-Ports. Kann mit &amp;quot;research&amp;quot; aktualisiert werden&lt;br /&gt;
* &amp;quot;OPEN&amp;quot; öffnet die Verbindung zum Stick (noch nicht zum VOTOL).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Conect&amp;quot; stellt die Verbindung zum Roller her (und trennt sie auch)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Param write&amp;quot; schreibt die Konfiguration im Programm in den VOTOL&lt;br /&gt;
* &amp;quot;import prarm&amp;quot; liest eine Konfigurationsdatei von Festplatte ein&lt;br /&gt;
* &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichert die aktuelle Konfiguration in einer Datei&lt;br /&gt;
* &amp;quot;success count&amp;quot;/&amp;quot;error count&amp;quot; zeigen die Anzahl gelungener/missglückter Datenoperationen mit dem VOTOL. Ist die Verbindung einmal hergestellt, wird dieser Wert normalerweise laufend hochgezählt, wenn die Software permanent live-Daten für die Anzeige im Tab DISPLAY anfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE1: Verbindungen, Versorgungsspannung, Gasgriffverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE1.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE1]]&lt;br /&gt;
* HW/SW: vom Controller gemeldet.&lt;br /&gt;
* buadrate immer auf 115200 stellen! &amp;quot;CAN enable&amp;quot; nicht aktivieren, nur dann werden im DISPLAY-Tab die Werte fortlaufend aktualisiert&lt;br /&gt;
* P1(1) &amp;quot;Busbar current(A)&amp;quot;: Ist nicht die Obergrenze für den Controller (siehe PAGE2). Könnte aber die absolute Stromgrenze für die Modi ECO und CITY darstellen (?). Einige Roller sind 2022 mit &amp;quot;230&amp;quot; ausgeliefert worden, S01+=&amp;quot;220&amp;quot;, LS=140&lt;br /&gt;
* P1(2) &amp;quot;Phase current&amp;quot;: 8700, S01+=10826/11000. Sollte NICHT verändert werden!&lt;br /&gt;
* P1(3) Gasgriff-Kennlinie. Die analogen Werte des Gasgriffs werden zwar in der ECU digitalisiert und per CAN übermittelt, aber Einstellungen hier wirken sich auf das Gasgriffverhalten und den Drehwinkel aus. Kann aber kaum verbessert werden ohne Einbußen an Beschleunigung und Spritzigkeit&lt;br /&gt;
* P1(4) Ansprechverhalten: Beschleunigung startet und ändert nicht ruckartig wie am Gasgriff, sondern mit einer einstellbaren Verzögerung&lt;br /&gt;
* P1(5) Diese Werte unterscheiden sich über Modelle und Jahre um 1-2 Volt. Änderungen nicht sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE2: Strom- und Geschwindigkeitsgrenzen, Anfahrverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE2.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE2]]&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden drei Geschwindigkeiten unterschieden: &amp;quot;Low&amp;quot; wird im Fahrmodus ECO verwendet, &amp;quot;Mid&amp;quot; bei CITY und &amp;quot;Hige&amp;quot; bei SPORT. (Tatsächlich wird in einem Silence im Modus SPORT aber der S-Gang des VOTOL benutzt, was zusätzlich verwirrend ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* P2(1): &amp;quot;Current-Limiting(A)&amp;quot; bestimmt den Maximalstrom im Sport-Modus (inkl. Boost+ bei S01+). Von diesem Wert werden auch die Stromlimits im &amp;quot;Three-speed&amp;quot; Kasten P2(3) abgeleitet&lt;br /&gt;
* P2(3): In diesem Kasten werden Geschwindigkeits- und Stromlimits in den drei Fahrmodi festgelegt. Die Angaben beziehen sich prozentual auf die Maximalgeschwindigkeit (festgelegt u.a. bei P2(6) und entsprechen bei einem normalen S01 wegen vmax=100 km/h direkt der gewünschten Geschwindigkeit, bei S01+ ist die Geschwindigkeit insgesamt höher und die Werte entsprechend niedriger. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zweite Spalte bestimmt für ECO und CITY den Maximalstrom prozentual vom Wert in P2(1), also rund 0,37*230=85 Ampere bei einem S01 für ECO bzw. 0,63*230=145 Ampere für CITY.&lt;br /&gt;
Der 14%-Wert für &amp;quot;Hige&amp;quot; hat offenbar eine ganz andere Funktion. Niemals verändern!&lt;br /&gt;
* P2(4): Für einen VOTOL kann hier normalerweise festgelegt werden, in welchem Modus er beim Einschalten startet. Die ECU im Silence setzt beim Einschalten des Rollers jedoch von sich aus den Fahrmodus immer auf CITY, das kann hier nicht verändert werden.&lt;br /&gt;
* P2(5): Die &amp;quot;Soft start&amp;quot; Einstellung bestimmt das Anfahrverhalten des Rollers, so dass auf den ersten km/h niemals die volle Leistung angelegt werden kann, damit wird unter anderem das Durchdrehen des Hinterrades verhindert (ein Silence hat ja keine ASR). Erfahrene Fahrer könnten hier den Roller vom Start weg spritziger gestalten auf Kosten der Sicherheit.&lt;br /&gt;
* P2(6) &amp;quot;Hill descent/downhill control&amp;quot; regelt die Maximaldrehzahl des Motors (rotations per minute, rpm). Beim aktuellen S01-Hinterrad entsprechen ~897 rpm etwa 100 angezeigten km/h im Display, und bei einer Einstellung von 915 beendet der Roller bei 102-103 km/h die Beschleunigung und rekuperiert ggf. um zu verhindern dass der Roller schneller rollt. Diese Einstellung wird prozentual auch den Geschwindigkeitslimits für ECO und CITY verwendet. Hinweis: Eine Erhöhung dieses Wertes lässt den Roller zwar schneller als die normalerweise realen 89 km/h fahren, beseitigt aber nicht die Tacho- und Kilometerzählerabweichung &amp;amp;rarr; PAGE3. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
HHC = Berganfahrhilfe. Funktion ist noch nicht getestet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE3: Polpaarzahl, Hallsensorwinkel, Rekuperation, Rückwärtsgang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE3.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE3]]&lt;br /&gt;
* P3(1) &amp;quot;Pole pairs&amp;quot;: hier wird eingestellt, wie viele Polpaare ein Motor hat, bzw. wie viele Dreiphasen-Vollzyklen durchlaufen werden müssen, damit der Motor genau eine Umdrehung macht. &amp;quot;26&amp;quot; ist tatsächlich der korrekte Wert für einen Silence-Motor. Mehr dazu im Kapitel &amp;quot;Umprogrammierung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* P3(2) &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot;: Ohne ins Detail zu gehen, kann mit diesem Wert von typisch &amp;quot;-60&amp;quot; für Radnabenmotore eine Fehlpositionierung des Hallsensors (der dem Controller mitteilt, an welcher Position innerhalb eines Dreiphasenzyklus sich der Motor aktuell befindet, damit der Controller die drei Phasen für eine optimale Kraftentfaltung ansteuern kann) korrigiert werden. Dafür wird idealerweise ein Einmesszyklus gestartet anstatt herumzuprobieren. Sollte nur von Leuten geändert werden, die sich mit solchen Motoren und ihrer Ansteuerung wirklich auskennen. Dieser Wert gehört zu den drei rollerspezifischen Konfigurationswerten.&lt;br /&gt;
* P3(3) &amp;quot;Reversing the speed limit&amp;quot; bestimmt prozentual die Maximalgeschwindigkeit im Rückwärtsgang&lt;br /&gt;
* P3(4) &amp;quot;EBS ratio&amp;quot; ist der prozentuale maximale Rekuperationsstrom bezogen auf den Maximalstrom im Roller, vermutlich P2(1), normalerweise also 46 Ampere.&lt;br /&gt;
* P3(5): Hier kann die Drehrichtung geändert werden. Sinnvoll nur wenn man sich beim Anklemmen des Motors am Controller vertan hat :-)&lt;br /&gt;
Zu den übrigen Werten liegen keine Erkenntnisse vor. Motor type, Out-put und Double voltage sind für die Bauart und die Datenübertragung im Silence festgelegt und nicht änderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DISPLAY: Live-Werte aus dem Controller ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_DISPLAY.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab DISPLAY]]&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;DISPLAY&amp;quot;-Tab zeigt Live-Werte vom Motor und Controller wie Drehzahl, Strom und Spannung. Inverter(Controller)- und Motortemperatur liefern auch die Daten für die Anzeigen im Rollerdisplay. Eventuelle Fehlercodes werden angezeigt und Fehlerflags.&lt;br /&gt;
* D(1) &amp;quot;Gears&amp;quot; (Gänge): Fahrmodus. Im Betrieb zeigen sich hier ein paar Auffälligkeiten, so liegt nach dem Initialisieren der S-Gang an und der reale Fahrmodus wird erst gesetzt, wenn der Roller &amp;quot;READY&amp;quot; geschaltet wird, vorher werden schlicht keine Gasgriff-Werte übertragen. &lt;br /&gt;
* D(2) Dieser Block zeigt normalerweise die direkt am Controller angeschlossenen Schalter und Sensoren an: &amp;quot;R&amp;quot; für &amp;quot;Revers&amp;quot; (Rückwärtsgang), &amp;quot;Brake&amp;quot; (Bremsen), &amp;quot;SIDESTAND&amp;quot; (Seitenständer) und &amp;quot;Regen&amp;quot; bei aktiver Rekuperation. &amp;quot;ANTITHEFT&amp;quot; kann von einer Alarmanlage benutzt werden und verhindert das Wegschieben des Rollers durch aktives Gegensteuern (wird das bei der Silence-Alarmanlage benutzt?). &amp;quot;P&amp;quot;: ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Port-Konfiguration ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PORTSETTINGS.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab Port-Settings]]&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden die am VOTOL angeschlossenen Schalter und Sensoren konfiguriert und ihre Funktion festgelegt. Für Silence ergeben sich hier keine sinnvollen Tuningmöglichkeiten. Es wurde aber berichtet, dass man mit dem Setzen bei PD15 - PS(1) - auf &amp;quot;1:empty_func&amp;quot; und Deaktiveren von &amp;quot;SW&amp;quot; die Rekuperation in allen Modi ausschalten kann. Das Setzen des Wertes in P3(4) auf PAGE3 auf &amp;quot;0&amp;quot; sollte den gleichen Effekt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ausklapp-Menü ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_EXTRAS_NORMAL.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Ausklappmenü]]&lt;br /&gt;
Am rechten Rand symbolisieren zwei schwarze Linien einen Pfeil. Klickt man darauf, klappt nach rechts ein weiteres Menü aus.&lt;br /&gt;
* E(1) dient normalerweise zum genauen Vergleich zweier Konfigurationen (per Checksumme). &amp;#039;&amp;#039;Die genaue Funktion ist noch zu ergründen und hier nachzutragen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* E(2) sind Kalibrierwerte zur Verbesserung der Genauigkeit der VOTOL-internen Messungen von Spannung und Strom. Sie müssen normalerweise nicht verändert werden. Diese Werte gehören zusammen mit dem Hall shift Angle auf PAGE3 zu den bei jedem Motor und Controller individuell verschiedenen Werten, weswegen von einem direkten Austausch einer Konfigurationsdatei zwischen zwei Fahrzeugen dringend abgeraten werden muss.&lt;br /&gt;
* E(3) Hier könnte man normalerweise per Mausklick Gasgriff und Gangschaltung simulieren, allerdings konnte das noch nicht zum Laufen gebracht werden bei einem Silence.&lt;br /&gt;
* E(4) bietet offensichtlich die Möglichkeit, eine neue VOTOL-Firmware zu programmieren. Da diese Firmware nicht frei verfügbar ist, vor allem nicht eine Silence-spezifische: FINGER WEG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umprogrammierungen ==&lt;br /&gt;
Kennern der Technik eröffnen sich sehr viele Möglichkeiten, die von einer Optimierung der Funktion bis zur Zerstörung von Controller und Motor reichen. Für den interessierten Laien bieten sich hingegen folgende recht einfache und günstige persönliche Optimierungen des Fahrverhaltens an.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Einhalten bestimmter Grundregeln für eine sichere und gefahrlose Programmierung. Ausdrücklich empfohlen sind jegliche Konfigurationsänderungen nur dann, wenn die Hard- und Software störungsfrei funktioniert - ein minutenlanger Diagnoselauf und Beobachung der Live-Werte im Tab DISPLAY und des &amp;quot;success count&amp;quot; im unteren Bereich der Oberfläche sollte keine Auffälligkeiten zeigen, bevor man auch &amp;quot;nur ein Bit kippt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Empfohlen ist diese Reihenfolge: &amp;#039;&amp;#039;Bitte diese Vorgehensweise nochmal checken und ggf. optimieren!!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken, Laptop und USB-Stick verbinden, Software starten&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# COM-Port auswählen, &amp;quot;OPEN&amp;quot; und dann &amp;quot;CONECT&amp;quot;. Es sollte automatisch die aktuelle Konfiguration aus dem VOTOL ausgelesen werden&lt;br /&gt;
# Diese Konfiguration sofort mit &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichern!&lt;br /&gt;
# mögliche Einstellungen vornehmen&lt;br /&gt;
# Einstellungen in einer anderen Datei sichern&lt;br /&gt;
# In den VOTOL schreiben mit &amp;quot;Param write&amp;quot;. Der USB-Stick piepst kurz. Der Controller macht selbst einen Neustart (zu hören am Motorrelais). Die Einstellungen sind sofort gültig!&lt;br /&gt;
# Roller ausschalten und 20 Sekunden warten&lt;br /&gt;
# Schritte 2-4 wiederholen&lt;br /&gt;
# die zurückgeladenen Werte vom VOTOL peinlich genau kontrollieren und abspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen bitgenauen Vergleich der erzeugten Dateien aus Schritt 6 und 10 anstellen kann, sollte es keine Abweichungen geben. Nun kann man eine erste Probefahrt machen und die neuen Werte testen.&lt;br /&gt;
Anderenfalls sicherheitshalber die Datei aus Schritt 4 laden und in den VOTOL schieben um den Ausgangszustand wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrektur von Tacho und Kilometerzähler ===&lt;br /&gt;
Das leidigste Thema ist die hohe Abweichung von Kilometerzähler und Tachometer: Bei angezeigten 100 km/h ist man GPS-gemessen nur 88-89 km/h schnell und eine Wegstrecke von 100 Kilometern war in Wirklichkeit nur 88 km lang. Die Verbrauchswerte sind geschönt und der Roller muss zu früh zur nächsten Inspektion.&lt;br /&gt;
Die Ursache des Dilemmas ist unbekannt, orakelt wurde viel. Um den Roller schneller zu machen, könnte man den HDC-Wert von 915 rpm - P2(6) - um 10% erhöhen und erreicht so einen schnelleren Roller, aber das Problem der falschen Anzeigen ist damit nicht gelöst.&lt;br /&gt;
Der Trick ist, dem Controller eine falsche Drehzahl unterzujubeln und damit auch der ECU, die daraus Geschwindigkeit und Wegstrecke errechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste Mittel dafür ist die Polpaarzahl des Motors - P3(1). Setzt man sie auf &amp;quot;29&amp;quot;, dann stimmt das zwar nicht mit der physikalischen Realität überein, aber alle Probleme erledigen sich auf einen Schlag. Der Controller liefert pro gewünscher Umdrehung 3 Drehstromzyklen mehr, der Motor dreht deswegen real auf 29/26=111,5% der vorherigen Geschwindigkeit. Bei maximaler Geschwindigkeit des Motors sieht der Controller weiterhin etwa ~897 statt nun realen ~1000 rpm (was man beim Versuch auf dem Hauptständer auch sofort am höheren hörbaren Ton des Motors gegenüber vorher erkennen kann), und das Display zeigt weiterhin den für 897 rpm zu hohen Wert an - da sich das Rad nun aber schneller dreht, stimmt auch die Geschwindigkeit, bzw. der Restfehler liegt bei -1%. Es ist also weiterhin gewährleistet, dass der Tacho (nur etwas) mehr anzeigt als tatsächlich gefahren wird. Das stellt im rechtlichen und technischen Sinne dann keine unzulässige Manipulation am Fahrzeug dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal die nötige Hard- und Software eingerichtet, dauert diese Prozedur kaum eine Minute, und die Freude darüber ungleich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Risiken und Nebenwirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Es muss natürlich beachtet werden, dass ein so modifizierter Roller vom Fleck weg dauerhaft schneller fahren kann als ein S01+ für 30 Sekunden im Boost+-Modus (dieser schafft dann real ca 96 km/h). [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=318733#p318733 Die bei Vollgas abgerufenen Ströme auf einer flachen Landstraße außerorts für den Erhalt der Höchstgeschwindigkeit erhöhen sich von 130-140 auf 160-180 Ampere], und der Maximalwert von üblicherweise 230 Ampere wird bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit deutlich länger abgerufen. Freilich ist die Belastung bei einer langgestreckten Bergauffahrt auch ohne Modifikation deutlich höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufpassen müssen vor allem auch die Fahrer eines S01+/Performance: im Boost+-Modus erreicht der Roller eine deutlich höhere Endgeschwindigkeit bei deutlich mehr Energieverbrauch. Das hat Silence so ganz sicher nicht auf dem Schirm gehabt, während ein Normal-S01 durchaus nur in die Nähe des Energiehungers eines S01+ kommt, der vermutlich gar keine anderen oder besseren Komponenten, nur eine andere Softwareabstimmung, verbaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor dieser Zeilen hat daher das Maximalstrom-Limit von 230 auf 200 Ampere gesenkt und die Einstellwerte für ECO und CITY ebenfalls angepasst, so dass sich bei in diesem Modi keine Änderung des Fahrverhaltens ergibt, der Akku aber bei Vollgas in SPORT beim Beschleunigen deutlich weniger belastet wird. Die echten 100 km/h werden dennoch problemlos und zügig erreicht. Andere User fahren aber ohne diese Sicherheitsanpassung seit mehr als einem Jahr ohne Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Anpassungen der Fahrmodi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erklärung der Werte auf PAGE2 oben wurden die Zusammenhänge schon erläutert. Man kann sich relativ frei Endgeschwindigkeit und Energiehunger der einzelnen Modi frei konfigurieren.&lt;br /&gt;
* beim Normal-S01 entspricht die Geschwindigkeit etwa dem Prozentwert von den maximalen 100 km/h. Die gewünschte Endgeschwindigkeit kann man direkt in der ersten Spalte bei P2(3) eintragen.&lt;br /&gt;
* Ein S01+ dreht durch den höheren Wert bei P2(6) von selbst ca 10% schneller, deswegen sind bei ihm niedrigere Werte inkl 95% bei &amp;quot;Hige%&amp;quot; eingetragen, damit er (etwa) die gleiche Endgeschwindigkeit erreicht.&lt;br /&gt;
* Möchte man dem ECO-Modus mehr Spritzigkeit verleihen, erhöht man den Wert in der zweiten Spalte bei &amp;quot;Low%&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Die Maximalströme in den Modi hängen vom Wert in P2(1) (Sport mode setup - Current limiting) ab. Ändert man diesen, muss man die Stromlimits für Low und Mid ebenfalls anpassen, wenn sich das Verhalten in diesen Modi nicht ebenfalls ändern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist Rechenarbeit mit Stift, Papier und Taschenrechner. Ein Änderungsbeispiel zum Nachrechnen:&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des current limits im Sport setup von 230 auf 200 A&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung der Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 37% auf 43% (42,5% aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung des Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Mid von 63% auf 73% (72,5%, aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des Speedlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 70 auf 55&lt;br /&gt;
# PAGE3: Motor settings, Pole pairs von 26 auf 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt folgende Änderungen:&lt;br /&gt;
* Tacho- und km-Zähler Korrektur auf fast korrekte reale Anzeigewerte&lt;br /&gt;
* echte Endgeschwindigkeit von knapp 100 km/h&lt;br /&gt;
* Reduzierung des Maximalstroms von 230 auf 200 Ampere&lt;br /&gt;
* Gleiches Beschleunigungsverhalten in ECO und CITY&lt;br /&gt;
* reduzierte Endgeschwindigkeit von nur 55 km/h in ECO (Vollgasmodus Stadtverkehr ohne Blitzergefahr) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;hier gern weitere Beispiel einfügen!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/list/?classid=21 siaecosys Downloadseite] - dort nach &amp;quot;Download Software Votol EM-2SP&amp;quot; suchen&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/upfile/202402/2024020242619245.pdf SiaEcosys Controller Debugging Manual] erläutert einige Settings mit Diagrammen und hilft beim Verstehen etlicher Einstellungen, ist aber nicht 1:1 anwendbar (andere gezeigte Software)&lt;br /&gt;
* [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358866#p358866 Forenthema &amp;quot;Reparatur des defekten VOTOL-Sticks&amp;quot;]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_SEVCON-Tuning&amp;diff=883</id>
		<title>Silence: SEVCON-Tuning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_SEVCON-Tuning&amp;diff=883"/>
		<updated>2025-04-12T14:59:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Falscher Artikel!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[SILENCE_S01|&amp;amp;larr; Zurück zum Artikel &amp;quot;Silence S01&amp;quot;]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;SILENCE S01: Elektrische Komponenten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel beschreibt Voraussetzungen, Vorbereitung und Anwendung einer Software zum Ändern der Motorsteuerungsparameter im SEVCON-Motorcontroller. Er richtet sich speziell an Nutzer von Silence-Elektrorollern. Ein Grundmaß an persönlicher Kenntnis im Umgang mit Software ist unabdingbar, ebenso sind Grundkenntnisse in Elektrotechnik und Löterfahrungen von Vorteil.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_SEVCON-Tuning&amp;diff=882</id>
		<title>Silence: SEVCON-Tuning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence:_SEVCON-Tuning&amp;diff=882"/>
		<updated>2025-04-12T14:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Ersterstellung mit Links und Bildern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[SILENCE_S01|&amp;amp;larr; Zurück zum Artikel &amp;quot;Silence S01&amp;quot;]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;SILENCE S01: Elektrische Komponenten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel beschreibt Voraussetzungen, Vorbereitung und Anwendung einer Software zum Ändern der Motorsteuerungsparameter im VOTOL-Motorcontroller. Er richtet sich speziell an Nutzer von Silence-Elektrorollern. Ein Grundmaß an persönlicher Kenntnis im Umgang mit Software ist unabdingbar, ebenso sind Grundkenntnisse in Elektrotechnik und Löterfahrungen von Vorteil.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1 Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
Für die erfolgreiche Programmierung werden benötigt&lt;br /&gt;
* ein USB-Stick (Spezialversion für VOTOL-Motorcontroller mit CAN-Interface)&lt;br /&gt;
* ein passendes Anschlusskabel für die beiden CAN-Bus-Leitungen an die OBD-Diagnosebuchse unter der Sitzbank (nicht fertig zu kaufen!)&lt;br /&gt;
* ein Windows PC (Laptop) (Version 7-11, es ist unklar ob eine virtuelle Maschine funktioniert)&lt;br /&gt;
* die Konfigurationssoftware (kostenlos beim Hersteller verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten belaufen sich auf ~25-50 Euro für den USB-Stick (je nach Händler) und ab 6 Euro für einen OBD-Stecker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den richtigen Stick finden und kaufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_with_CAN@DSBU9.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick mit DSUB-9-Stecker]]&lt;br /&gt;
Leider gibt es keinen Shop in Europa, der diesen Stick direkt verkauft. Die Bezugsquellen ändern sich monatlich. Bei Aliexpress wird man fündig, gelegentlich auch (teurer) bei Amazon. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VOTOL-Motorcontroller gibt es prinzipiell in zwei Konfigurationsvarianten: seriell und CAN. Die seriell-Versionen sind erheblich preiswerter und beinhalten lediglich einen USB-seriell-Wandler mit Pegeladapter, während die CAN-Bus-Version zusätzlich ein CAN-Bus-Interface und eine vollständige Potentialtrennung beinhalten. &lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_stick_mainboard_commented.jpg|300px|thumb|VOTOL-Programmierstick - Anordnung der Komponenten]]&lt;br /&gt;
Glücklicherweise gibt es nur eine bekannt funktionierende Version und deutliche äußere Unterschiede zu den &amp;quot;falschen&amp;quot; Sticks:&lt;br /&gt;
* Das Gehäuse ist transparent blau mit einem schwarzen Klebebandstreifen&lt;br /&gt;
* gegenüber dem USB-Stecker ist eine grüne Lüsterklemme mit 5 Anschlüssen, deren Beschriftung auf der Leiterplatte durch das Gehäuse gesehen werden kann: 1,2,H,L,G&lt;br /&gt;
* an den Klemmen H und L sind ein blaues und ein gelbes Kabel angeschlossen, die in einem schwarzen Isolierschlauch zu einem weißen Stecker führen&lt;br /&gt;
* In der Bezeichnung für den Stick tauchen Begriffe wie &amp;quot;Votol V2&amp;quot; auf und die gelisteten kompatiblen Controller werden mit EMxxx-2, EMxxx/2 &lt;br /&gt;
oder EMxxx/SP bezeichnet (xxx steht für diverse Modelle wie 100,150,200,260,350). Das kann abweichen oder auch anders beschriftet sein, wichtiger sind die erkennbaren äußeren Merkmale des Sticks auf Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an die OBD-Buchse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der USB-Stick wird nicht direkt am Controller angeschlossen, sondern am CAN-Bus des Fahrzeugs. Nur zwei Anschlüsse sind erforderlich:&lt;br /&gt;
* &amp;quot;H&amp;quot; (blaues Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 6 (CAN-H bzw. CAN-High)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;L&amp;quot; (gelbes Kabel) des USB-Sticks wird verbunden mit OBD-Pin 14 (CAN-L bzw. CAN-low)&lt;br /&gt;
Eine GND-Verbindung schadet nicht, ist aber nicht erforderlich (OBD-Pin 4 oder 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Direkte Verdrahtung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD CAN-HL_to_Votol-Stick_pinout_small.jpg|300px|thumb|Originalkabel an OBD (Prinzip)]]&lt;br /&gt;
Die direkte Verbindung des USB-Sticks mit einem OBD-Stecker realisiert man z.B. so:&lt;br /&gt;
* weißen Stecker des mitgelieferten Stick-Kabels entfernen und die Litzen an den passenden Pins eines OBD-Steckers anlöten&lt;br /&gt;
* eigene Litzen am OBD-Stecker anlöten und an den Lüsterklemmen des Sticks verschrauben&lt;br /&gt;
* wenn man nicht löten kann: Eine OBD-Verlängerung kaufen, die Buchse abschneiden und die passenden losen Enden am Stick anschrauben (heutige käufliche Verlängerungen beinhalten mindestens die standardisiert belegten CAN-Leitungen, besser ist aber gleich eine vollständig belegte 16-polige Version zu kaufen, siehe nächster Absatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bau und Verwendung eines Universaladapters ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OBD-CAN-TCU_selfmade_adaptor.jpg|300px|thumb|Universaladapter für CAN und TCU auf OBD (Eigenbau)]]&lt;br /&gt;
Silence-Werkstätten benutzen ein USB-to-CAN-Interface von IXXAT. Dieses hat keinen OBD-Stecker, sondern einen früher auch in der Computertechnik gebräuchlichen Stecker für serielle Verbindungen (Maus, Modem), bekannt unter Begriffen für DSUB-9 mit 5 bzw. 4 Steckkontakten in 2 Reihen in einem leicht trapezförmigen Metallrahmen. Abweichend von den bei seriellen Verbindungen üblichen Signalleitungen hat sich für diesen Steckertyp auch eine einheitliche Pinbelegung für CAN-Anwendungen durchgesetzt:&lt;br /&gt;
* 2: CAN-L -&amp;gt; OBD-Pin 14(CAN-L)&lt;br /&gt;
* 7: CAN-H -&amp;gt; OBD-Pin 6(CAN-H)&lt;br /&gt;
* 3: GND (+ optional: 6) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
* 9: Power (optional) -&amp;gt; OBD-Pin 16 (12V, wenn der Roller eingeschaltet ist oder geladen wird)&lt;br /&gt;
* 5: Shield (Abschirmung, optional) -&amp;gt; OBD-Pin 4 oder 5&lt;br /&gt;
Benötigt werden hier wiederum nur die Pins 2 und 7. Power und GND können aber auch dazu benutzt werden, später andere Geräte (mit geringem Energiebedarf) am Roller über diesen Anschluss mit Strom zu versorgen.  &lt;br /&gt;
Für den CAN-Anschluss auf Fahrzeugseite wird eine DSUB-9-Buchse (female) empfohlen. Ein altes Modem-Kabel könnte als fertige Lötgrundlage dienen. Ein anderes Anschlusskabel (z.B. DSUB-9-Verlängerung) liefert dann das passende Gegenstück.&lt;br /&gt;
Die DSUB-9-Stecker sind auch sehr preiswert und überall erhältlich (im Gegensatz zu OBD-Steckern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TIPP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Wenn der Lötkolben schon mal heiß ist, gleich noch eine zweite DSUB-9-Buchse anlöten:&lt;br /&gt;
* 2: RX -&amp;gt; OBD-Pin 4 (Tx)&lt;br /&gt;
* 3: Tx -&amp;gt; OBD-Pin 11 (Rx)&lt;br /&gt;
* 5: GND -&amp;gt; OBD-Pin 5 (SG)&lt;br /&gt;
Dies ermöglicht den direkten Anschluss eines USB-seriell-Wandlers (USB- und DSUB-9-Stecker) zur Kommunikation mit dem Telemetriemodul (TCU) [Link] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens verwenden auch die Silence-Werkstätten ein solches beschriebenes Doppel-Anschlusskabel (Silence part no. U9900-11000). Allerdings kann man für den Preis dieses Kabels (um 60 Euro) ungefähr 5 Adapterkabel selbst bauen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellte Software ist allgemein für CAN-basierte VOTOL-Motorcontroller gedacht. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In den Silence-Rollern werden mechanisch (Gehäuse/Kühlung) und vermutlich auch firmwaretechnisch abweichende Controller eingebaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deren zulässige Grenzwerte offensichtlich höher sind als für die frei im Markt erhältlichen Controller. Außerdem besitzen die Controller eine Ansteuerung für ein externes zusätzliches Leistungsrelais, welches bei den &amp;quot;freien&amp;quot; gar nicht verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#800000&amp;quot;&amp;gt;Es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Software nur behelfsmäßig für die bei Silence verwendeten Controller funktioniert. Manche Einstellungen sind inhaltlich falsch beschriftet und Grenzwerte anderes gefasst. Die Einstellungen für den Boost+ Modus von S01+ bzw. SEAT Mo 125 Performance sind teilweise bisher unbekannt. Bestimmte Settings für die Geschwindigkeiten und Stromlimits funktionieren nur in bestimmten Modi. Viele der Einstellungen sind Defaults und werden durch das aktive Management in Akku und Zentraleinheit (ECU) im Betrieb laufend überschrieben. Insgesamt ist das Risiko, mit einer unbedenklich erscheinenden Einstellung unbeabsichtigt ganz andere Parameter zu verstellen, durchaus vorhanden. Die Software sollte daher nur mit Bedacht für wenige bekannte Einstellungen verwendet werden.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Software merkt man zudem ihre Herkunft an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viele Einstellungen sind seltsam abgekürzt und fehlerhaft übersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Alle nachfolgenden Bezeichnungen von Einstellungen mögen auf den ersten Blick als Tippfehler erscheinen, geben aber tatsächlich nur die tatsächlichen Beschriftungen in der Software wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Download und Installation ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benötigte Software kann man sich bei siaecosys.com kostenfrei herunterladen (siehe Link auf dieser Seite unten), entzippen und die enthaltene ausführbare Datei &amp;quot;EM_V3-40.exe&amp;quot; (MD5 checksum: 9426E109D4411FD1A4C64A3B56B7BAAC) direkt starten. Es ist keine Installation erforderlich. Der Betrieb von einem USB-Stick ist ebenso möglich, wenngleich nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der beigefügte Treiber für den USB-Stick sollte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; installiert werden - der Treiber ist für FTDI-Sticks gedacht. Erste Versionen des Sticks hatten noch einen FTDI-Chip, inzwischen wird aber ein Clone namens CH9101 verwendet, und ein modernes Windows bringt in der Regel selbst die passenden aktuellen Treiber für beide Chips mit.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stick einfach am PC anstecken und schauen, was Windows damit macht. Im Idealfall findet sich im Windows Geräte-Manager unter der Rubrik &amp;quot;Anschlüsse (COM &amp;amp; LPT)&amp;quot; etwas wie &amp;quot;USB-Enhanced-SERIAL CH9101 (COM..)&amp;quot;. Dann ist alles bereit für einen ersten Test. Die Bezeichnung der COM-Schnittstelle (z.B. &amp;quot;COM3&amp;quot;) merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinweise zur Benutzeroberfläche ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Titelzeile des Programms ist &amp;quot;LD-EM-V3&amp;quot;, die Optik entspricht eher einem Windows-95-Programm&lt;br /&gt;
* Die Einstellungen sind in 5 Tabs organisiert, innerhalb der Tabs in Gruppen &lt;br /&gt;
* Tab 4 (DISPLAY) zeigt reale Messwerte vom Controller im Betrieb bei aktiver Kopplung&lt;br /&gt;
* Hinter dem Winkel am rechten Bildschirmrand verbirgt sich ein Aufklappmenü mit weiteren Einstellungen. Diese Einstellungen sind für unsere Zwecke sämtlich irrelevant und sollten tunlichst so belassen werden. Einzig wichtige Werte sind die im Block &amp;quot;Calibration&amp;quot; zu findenden &amp;quot;vol cal&amp;quot; (~1490) und &amp;quot;cur cal&amp;quot; - sie sind ebenso wie der Wert des &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot; auf PAGE3 individuell vermessen für jeden Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Beschreibung der Software mit allen Einstellungen folgt im Kapitel 2 dieses Artikels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionstest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Hardware an sich robust genug ist, wird folgende Reihenfolge empfohlen:&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# USB-Stecker in Laptop stecken - für den ersten Test genügt auch eine Powerbank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun initialisiert sich der USB-Stick. Im Stick befinden sich mehrere LED - neben einer grünen Power-LED gibt es noch eine grüne und eine rote direkt neben dem Klemmenblock. Im Idealfall leuchten diese für ca. 1 Sekunde voll auf und &amp;quot;blinzeln&amp;quot; anschließend sehr schnell, kurz und unregelmäßig (Datentelegramme auf dem CAN-Bus). Leuchten die LED dauerhaft hell und/oder ergeben sich im Display des Rollers seltsame Anzeigen (z.B. &amp;quot;--&amp;quot; statt des Akkustandes) oder Fehlermeldungen sowie das Aufleuchten der gelben Motorkontrollleuchte (engl. MIL), sollte der USB-Stick umgehend vom Strom getrennt werden, denn dann ist er nicht richtig konfiguriert und stört in diesem Zustand massiv die Kommunikation im Roller. Keinesfalls sollte man versuchen, den Roller zu starten oder gar zu fahren. &lt;br /&gt;
Wenn man den Roller aus- und wieder einschaltet ohne den Stick, wird aber alles wieder wie gehabt funktionieren - die gelbe OBD-Kontrollleuchte (MIL) geht nach dem dritten Neustart dann auch wieder von allein aus.&lt;br /&gt;
Ist das Verhalten des Sticks unauffällig und der Roller funktioniert auch mit aktivem USB-Stick normal (und nur dann!):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;li value=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt; Software starten&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
# oben darauf achten, dass kein (!!) Haken bei &amp;quot;CAN enable&amp;quot; gesetzt ist&lt;br /&gt;
# die &amp;quot;buadrate&amp;quot; (!) auf 115200 setzen&lt;br /&gt;
# die im Gerätemanager gefundene COM-Schnittstelle links unten auswählen&lt;br /&gt;
# den Button &amp;quot;OPEN&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
# wenn es keine Fehlermeldung gibt, &amp;quot;Conect&amp;quot; klicken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall piept der USB-Stick kurz, die LEDs blinken kurz aufgeregt und nach weniger als 2 Sekunden erscheinen in den Feldern des ersten Programmbildschirms (Reiter &amp;quot;PAGE1&amp;quot;) die ersten Daten. Der &amp;quot;success_count&amp;quot; wird anschließend kontinuierlich hochgezählt, wenn das Programm im Hintergrund weitere Live-Daten fortlaufend aktualisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Tab PAGE1 wird beim Auslesen aus dem Controller immer als Model &amp;quot;EM-100&amp;quot; erscheinen. Das ist kein Fehler, braucht nicht korrigiert und kann getrost ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den frisch ausgelesenen Konfigurationsdatensatz sollte man sogleich mit Hilfe des Buttons &amp;quot;save prarm&amp;quot; auf der Festplatte sichern. Er dient als Datenbackup und er enthält die für jeden Controller individuellen Kalibrierungsdaten für Spannungs- und Strommessung sowie den ab Werk kalibrierten Hallsensor-Winkel. Zu beiden später mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Reparatur&amp;quot; des USB-Stickes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich der VOTOL-USB-Stick im ersten Funktionstest als &amp;quot;Busstörer&amp;quot; erwiesen, muss er &amp;quot;repariert&amp;quot; werden. Ab Werk sind diese Sticks oft auf eine CAN-Bus-Baudrate von 500k/s eingestellt und arbeiten als Master, um eine direkte Kommunikation mit dem Votol-Motorcontroller zu ermöglichen. Im Roller werden aber 250k/s verwendet und der Stick muss sich auf die Baudrate am CAN-Bus adaptieren, was er in der ersten Sekunde nach Inbetriebnahme macht (deswegen soll der USB-Stick bei eingeschaltetem Roller aktiviert werden). Die &amp;quot;Reparatur&amp;quot; besteht in der Umprogrammierung des USB-Sticks mithilfe der PC-Software und ist nicht so ganz einfach: Man benötigt eine US-englische Tastaturbelegung (zu installieren über die Windows Systemsteuerung), dann müssen in einer bestimmten Zelle Werte gelöscht und neu eingetragen werden, anschließend sind ein paar Auswahllisten zu klicken und Buttons zu betätigen. Diese Prozedur hat ein User in einem PDF-Dokument Schritt für Schritt beschrieben, was als Anleitung völlig genügen sollte. Das passende Forenthema ist am Ende dieses Artikels verlinkt. &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ACHTUNG: Diese Prozedur sollte IMMER abseits des Rollers (bei getrennter CAN-Verbindung) vollzogen werden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, um mögliche Nebeneffekte und versehentliche Umprogrammierungen des VOTOL-Motorcontrollers zu verhindern!&lt;br /&gt;
Es ist bekannt und nicht vermeidbar, dass diese Prozedur nicht beim ersten Mal zum Erfolg führt. Den oben genannten ersten Teil des Funktionstest sollte man daher nach jedem Reparaturversuch wiederholen (dafür genügt wirklich eine Powerbank!) und die im PDF genannte Bedienabfolge ggf. mehrmals wiederholen, bis keine Störung des CAN mehr auftritt. Ist das einmal geschafft, hält die Einstellung dafür auch dauerhaft und muss nie mehr wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Programm und seine Funktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eingangs erwähnt, sind die Funktionen des Programms sehr vielfältig und teilweise verwirrend beschriftet. Die im Netz verfügbaren Handbücher sind entweder fehlerhaft formatiert oder beziehen sich auf offensichtlich andere Programmversionen. Eine empfehlenswerte Lektüre ist dennoch das unten verlinkte englischsprachige &amp;quot;Controlker Debugging Manual&amp;quot;, weil es viele Grundlagen teilweise mit Bildern erläutert und sogar plausible Erklärungen für manche Werte liefert, die in &amp;quot;unserer&amp;quot; Software noch anders benannt werden. Hier werden hingegen nur die bislang bekannten Funktionen für den Einsatz am Silence kurz gezeigt.&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist unterteilt in &lt;br /&gt;
* Datei- und Programmierfunktionen (auf jedem Tab sichtbar)&lt;br /&gt;
* 5 Tabs mit unterschiedlichen Einstell- und Anzeigefunktionen&lt;br /&gt;
* einem Ausklappteil rechts mit Zusatzfunktionen, umschaltbar mit Spezialkommandos&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HINWEIS:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angepfeilten Werte sind einzuhaltende Einstellungen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von den durchkreuzten Bereichen sollte man ohne detaillierte Fachkenntnis tunlichst die Finger lassen, weil hier dauerhafte Beschädigungen von Controller oder Motor möglich sind.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Fußnoten sind je Tab fortlaufend numeriert - Px(y) - und unten erläutert.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die gezeigten Werte in den Bildern sind die Defaultwerte eines unveränderten Silence S01 bzw. SEAT Mo 125 etwa aus dem Jahr 2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (100-km/h-Version) und können als Anhaltspunkt für den Vergleich mit eigenen Daten dienen. Abweichende bekannte Werte aus einem S01+ bzw. SEAT Performance sind mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;S01+&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet, solche für die langsamen 45-km/h-Versionen (S01 LS bzw. Seat Mo 50) mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;LS&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienfunktionen unten (für alle Tabs) ===&lt;br /&gt;
* PORT-Ausklappliste: verfügbarer COM-Ports. Kann mit &amp;quot;research&amp;quot; aktualisiert werden&lt;br /&gt;
* &amp;quot;OPEN&amp;quot; öffnet die Verbindung zum Stick (noch nicht zum VOTOL).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Conect&amp;quot; stellt die Verbindung zum Roller her (und trennt sie auch)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Param write&amp;quot; schreibt die Konfiguration im Programm in den VOTOL&lt;br /&gt;
* &amp;quot;import prarm&amp;quot; liest eine Konfigurationsdatei von Festplatte ein&lt;br /&gt;
* &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichert die aktuelle Konfiguration in einer Datei&lt;br /&gt;
* &amp;quot;success count&amp;quot;/&amp;quot;error count&amp;quot; zeigen die Anzahl gelungener/missglückter Datenoperationen mit dem VOTOL. Ist die Verbindung einmal hergestellt, wird dieser Wert normalerweise laufend hochgezählt, wenn die Software permanent live-Daten für die Anzeige im Tab DISPLAY anfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE1: Verbindungen, Versorgungsspannung, Gasgriffverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE1.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE1]]&lt;br /&gt;
* HW/SW: vom Controller gemeldet.&lt;br /&gt;
* buadrate immer auf 115200 stellen! &amp;quot;CAN enable&amp;quot; nicht aktivieren, nur dann werden im DISPLAY-Tab die Werte fortlaufend aktualisiert&lt;br /&gt;
* P1(1) &amp;quot;Busbar current(A)&amp;quot;: Ist nicht die Obergrenze für den Controller (siehe PAGE2). Könnte aber die absolute Stromgrenze für die Modi ECO und CITY darstellen (?). Einige Roller sind 2022 mit &amp;quot;230&amp;quot; ausgeliefert worden, S01+=&amp;quot;220&amp;quot;, LS=140&lt;br /&gt;
* P1(2) &amp;quot;Phase current&amp;quot;: 8700, S01+=10826/11000. Sollte NICHT verändert werden!&lt;br /&gt;
* P1(3) Gasgriff-Kennlinie. Die analogen Werte des Gasgriffs werden zwar in der ECU digitalisiert und per CAN übermittelt, aber Einstellungen hier wirken sich auf das Gasgriffverhalten und den Drehwinkel aus. Kann aber kaum verbessert werden ohne Einbußen an Beschleunigung und Spritzigkeit&lt;br /&gt;
* P1(4) Ansprechverhalten: Beschleunigung startet und ändert nicht ruckartig wie am Gasgriff, sondern mit einer einstellbaren Verzögerung&lt;br /&gt;
* P1(5) Diese Werte unterscheiden sich über Modelle und Jahre um 1-2 Volt. Änderungen nicht sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE2: Strom- und Geschwindigkeitsgrenzen, Anfahrverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE2.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE2]]&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden drei Geschwindigkeiten unterschieden: &amp;quot;Low&amp;quot; wird im Fahrmodus ECO verwendet, &amp;quot;Mid&amp;quot; bei CITY und &amp;quot;Hige&amp;quot; bei SPORT. (Tatsächlich wird in einem Silence im Modus SPORT aber der S-Gang des VOTOL benutzt, was zusätzlich verwirrend ist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* P2(1): &amp;quot;Current-Limiting(A)&amp;quot; bestimmt den Maximalstrom im Sport-Modus (inkl. Boost+ bei S01+). Von diesem Wert werden auch die Stromlimits im &amp;quot;Three-speed&amp;quot; Kasten P2(3) abgeleitet&lt;br /&gt;
* P2(3): In diesem Kasten werden Geschwindigkeits- und Stromlimits in den drei Fahrmodi festgelegt. Die Angaben beziehen sich prozentual auf die Maximalgeschwindigkeit (festgelegt u.a. bei P2(6) und entsprechen bei einem normalen S01 wegen vmax=100 km/h direkt der gewünschten Geschwindigkeit, bei S01+ ist die Geschwindigkeit insgesamt höher und die Werte entsprechend niedriger. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zweite Spalte bestimmt für ECO und CITY den Maximalstrom prozentual vom Wert in P2(1), also rund 0,37*230=85 Ampere bei einem S01 für ECO bzw. 0,63*230=145 Ampere für CITY.&lt;br /&gt;
Der 14%-Wert für &amp;quot;Hige&amp;quot; hat offenbar eine ganz andere Funktion. Niemals verändern!&lt;br /&gt;
* P2(4): Für einen VOTOL kann hier normalerweise festgelegt werden, in welchem Modus er beim Einschalten startet. Die ECU im Silence setzt beim Einschalten des Rollers jedoch von sich aus den Fahrmodus immer auf CITY, das kann hier nicht verändert werden.&lt;br /&gt;
* P2(5): Die &amp;quot;Soft start&amp;quot; Einstellung bestimmt das Anfahrverhalten des Rollers, so dass auf den ersten km/h niemals die volle Leistung angelegt werden kann, damit wird unter anderem das Durchdrehen des Hinterrades verhindert (ein Silence hat ja keine ASR). Erfahrene Fahrer könnten hier den Roller vom Start weg spritziger gestalten auf Kosten der Sicherheit.&lt;br /&gt;
* P2(6) &amp;quot;Hill descent/downhill control&amp;quot; regelt die Maximaldrehzahl des Motors (rotations per minute, rpm). Beim aktuellen S01-Hinterrad entsprechen ~897 rpm etwa 100 angezeigten km/h im Display, und bei einer Einstellung von 915 beendet der Roller bei 102-103 km/h die Beschleunigung und rekuperiert ggf. um zu verhindern dass der Roller schneller rollt. Diese Einstellung wird prozentual auch den Geschwindigkeitslimits für ECO und CITY verwendet. Hinweis: Eine Erhöhung dieses Wertes lässt den Roller zwar schneller als die normalerweise realen 89 km/h fahren, beseitigt aber nicht die Tacho- und Kilometerzählerabweichung &amp;amp;rarr; PAGE3. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
HHC = Berganfahrhilfe. Funktion ist noch nicht getestet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAGE3: Polpaarzahl, Hallsensorwinkel, Rekuperation, Rückwärtsgang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PAGE3.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab PAGE3]]&lt;br /&gt;
* P3(1) &amp;quot;Pole pairs&amp;quot;: hier wird eingestellt, wie viele Polpaare ein Motor hat, bzw. wie viele Dreiphasen-Vollzyklen durchlaufen werden müssen, damit der Motor genau eine Umdrehung macht. &amp;quot;26&amp;quot; ist tatsächlich der korrekte Wert für einen Silence-Motor. Mehr dazu im Kapitel &amp;quot;Umprogrammierung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* P3(2) &amp;quot;Hall shift Angle&amp;quot;: Ohne ins Detail zu gehen, kann mit diesem Wert von typisch &amp;quot;-60&amp;quot; für Radnabenmotore eine Fehlpositionierung des Hallsensors (der dem Controller mitteilt, an welcher Position innerhalb eines Dreiphasenzyklus sich der Motor aktuell befindet, damit der Controller die drei Phasen für eine optimale Kraftentfaltung ansteuern kann) korrigiert werden. Dafür wird idealerweise ein Einmesszyklus gestartet anstatt herumzuprobieren. Sollte nur von Leuten geändert werden, die sich mit solchen Motoren und ihrer Ansteuerung wirklich auskennen. Dieser Wert gehört zu den drei rollerspezifischen Konfigurationswerten.&lt;br /&gt;
* P3(3) &amp;quot;Reversing the speed limit&amp;quot; bestimmt prozentual die Maximalgeschwindigkeit im Rückwärtsgang&lt;br /&gt;
* P3(4) &amp;quot;EBS ratio&amp;quot; ist der prozentuale maximale Rekuperationsstrom bezogen auf den Maximalstrom im Roller, vermutlich P2(1), normalerweise also 46 Ampere.&lt;br /&gt;
* P3(5): Hier kann die Drehrichtung geändert werden. Sinnvoll nur wenn man sich beim Anklemmen des Motors am Controller vertan hat :-)&lt;br /&gt;
Zu den übrigen Werten liegen keine Erkenntnisse vor. Motor type, Out-put und Double voltage sind für die Bauart und die Datenübertragung im Silence festgelegt und nicht änderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DISPLAY: Live-Werte aus dem Controller ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_DISPLAY.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab DISPLAY]]&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;DISPLAY&amp;quot;-Tab zeigt Live-Werte vom Motor und Controller wie Drehzahl, Strom und Spannung. Inverter(Controller)- und Motortemperatur liefern auch die Daten für die Anzeigen im Rollerdisplay. Eventuelle Fehlercodes werden angezeigt und Fehlerflags.&lt;br /&gt;
* D(1) &amp;quot;Gears&amp;quot; (Gänge): Fahrmodus. Im Betrieb zeigen sich hier ein paar Auffälligkeiten, so liegt nach dem Initialisieren der S-Gang an und der reale Fahrmodus wird erst gesetzt, wenn der Roller &amp;quot;READY&amp;quot; geschaltet wird, vorher werden schlicht keine Gasgriff-Werte übertragen. &lt;br /&gt;
* D(2) Dieser Block zeigt normalerweise die direkt am Controller angeschlossenen Schalter und Sensoren an: &amp;quot;R&amp;quot; für &amp;quot;Revers&amp;quot; (Rückwärtsgang), &amp;quot;Brake&amp;quot; (Bremsen), &amp;quot;SIDESTAND&amp;quot; (Seitenständer) und &amp;quot;Regen&amp;quot; bei aktiver Rekuperation. &amp;quot;ANTITHEFT&amp;quot; kann von einer Alarmanlage benutzt werden und verhindert das Wegschieben des Rollers durch aktives Gegensteuern (wird das bei der Silence-Alarmanlage benutzt?). &amp;quot;P&amp;quot;: ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Port-Konfiguration ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_PORTSETTINGS.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Tab Port-Settings]]&lt;br /&gt;
Auf diesem Tab werden die am VOTOL angeschlossenen Schalter und Sensoren konfiguriert und ihre Funktion festgelegt. Für Silence ergeben sich hier keine sinnvollen Tuningmöglichkeiten. Es wurde aber berichtet, dass man mit dem Setzen bei PD15 - PS(1) - auf &amp;quot;1:empty_func&amp;quot; und Deaktiveren von &amp;quot;SW&amp;quot; die Rekuperation in allen Modi ausschalten kann. Das Setzen des Wertes in P3(4) auf PAGE3 auf &amp;quot;0&amp;quot; sollte den gleichen Effekt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ausklapp-Menü ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VOTOL_EXTRAS_NORMAL.jpg|300px|thumb|Votol-Software EM-V3-40 - Ausklappmenü]]&lt;br /&gt;
Am rechten Rand symbolisieren zwei schwarze Linien einen Pfeil. Klickt man darauf, klappt nach rechts ein weiteres Menü aus.&lt;br /&gt;
* E(1) dient normalerweise zum genauen Vergleich zweier Konfigurationen (per Checksumme). &amp;#039;&amp;#039;Die genaue Funktion ist noch zu ergründen und hier nachzutragen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* E(2) sind Kalibrierwerte zur Verbesserung der Genauigkeit der VOTOL-internen Messungen von Spannung und Strom. Sie müssen normalerweise nicht verändert werden. Diese Werte gehören zusammen mit dem Hall shift Angle auf PAGE3 zu den bei jedem Motor und Controller individuell verschiedenen Werten, weswegen von einem direkten Austausch einer Konfigurationsdatei zwischen zwei Fahrzeugen dringend abgeraten werden muss.&lt;br /&gt;
* E(3) Hier könnte man normalerweise per Mausklick Gasgriff und Gangschaltung simulieren, allerdings konnte das noch nicht zum Laufen gebracht werden bei einem Silence.&lt;br /&gt;
* E(4) bietet offensichtlich die Möglichkeit, eine neue VOTOL-Firmware zu programmieren. Da diese Firmware nicht frei verfügbar ist, vor allem nicht eine Silence-spezifische: FINGER WEG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umprogrammierungen ==&lt;br /&gt;
Kennern der Technik eröffnen sich sehr viele Möglichkeiten, die von einer Optimierung der Funktion bis zur Zerstörung von Controller und Motor reichen. Für den interessierten Laien bieten sich hingegen folgende recht einfache und günstige persönliche Optimierungen des Fahrverhaltens an.&lt;br /&gt;
Wichtig ist das Einhalten bestimmter Grundregeln für eine sichere und gefahrlose Programmierung. Ausdrücklich empfohlen sind jegliche Konfigurationsänderungen nur dann, wenn die Hard- und Software störungsfrei funktioniert - ein minutenlanger Diagnoselauf und Beobachung der Live-Werte im Tab DISPLAY und des &amp;quot;success count&amp;quot; im unteren Bereich der Oberfläche sollte keine Auffälligkeiten zeigen, bevor man auch &amp;quot;nur ein Bit kippt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Empfohlen ist diese Reihenfolge: &amp;#039;&amp;#039;Bitte diese Vorgehensweise nochmal checken und ggf. optimieren!!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# OBD-Kabel anstecken, Laptop und USB-Stick verbinden, Software starten&lt;br /&gt;
# Roller einschalten&lt;br /&gt;
# COM-Port auswählen, &amp;quot;OPEN&amp;quot; und dann &amp;quot;CONECT&amp;quot;. Es sollte automatisch die aktuelle Konfiguration aus dem VOTOL ausgelesen werden&lt;br /&gt;
# Diese Konfiguration sofort mit &amp;quot;save prarm&amp;quot; speichern!&lt;br /&gt;
# mögliche Einstellungen vornehmen&lt;br /&gt;
# Einstellungen in einer anderen Datei sichern&lt;br /&gt;
# In den VOTOL schreiben mit &amp;quot;Param write&amp;quot;. Der USB-Stick piepst kurz. Der Controller macht selbst einen Neustart (zu hören am Motorrelais). Die Einstellungen sind sofort gültig!&lt;br /&gt;
# Roller ausschalten und 20 Sekunden warten&lt;br /&gt;
# Schritte 2-4 wiederholen&lt;br /&gt;
# die zurückgeladenen Werte vom VOTOL peinlich genau kontrollieren und abspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen bitgenauen Vergleich der erzeugten Dateien aus Schritt 6 und 10 anstellen kann, sollte es keine Abweichungen geben. Nun kann man eine erste Probefahrt machen und die neuen Werte testen.&lt;br /&gt;
Anderenfalls sicherheitshalber die Datei aus Schritt 4 laden und in den VOTOL schieben um den Ausgangszustand wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrektur von Tacho und Kilometerzähler ===&lt;br /&gt;
Das leidigste Thema ist die hohe Abweichung von Kilometerzähler und Tachometer: Bei angezeigten 100 km/h ist man GPS-gemessen nur 88-89 km/h schnell und eine Wegstrecke von 100 Kilometern war in Wirklichkeit nur 88 km lang. Die Verbrauchswerte sind geschönt und der Roller muss zu früh zur nächsten Inspektion.&lt;br /&gt;
Die Ursache des Dilemmas ist unbekannt, orakelt wurde viel. Um den Roller schneller zu machen, könnte man den HDC-Wert von 915 rpm - P2(6) - um 10% erhöhen und erreicht so einen schnelleren Roller, aber das Problem der falschen Anzeigen ist damit nicht gelöst.&lt;br /&gt;
Der Trick ist, dem Controller eine falsche Drehzahl unterzujubeln und damit auch der ECU, die daraus Geschwindigkeit und Wegstrecke errechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beste Mittel dafür ist die Polpaarzahl des Motors - P3(1). Setzt man sie auf &amp;quot;29&amp;quot;, dann stimmt das zwar nicht mit der physikalischen Realität überein, aber alle Probleme erledigen sich auf einen Schlag. Der Controller liefert pro gewünscher Umdrehung 3 Drehstromzyklen mehr, der Motor dreht deswegen real auf 29/26=111,5% der vorherigen Geschwindigkeit. Bei maximaler Geschwindigkeit des Motors sieht der Controller weiterhin etwa ~897 statt nun realen ~1000 rpm (was man beim Versuch auf dem Hauptständer auch sofort am höheren hörbaren Ton des Motors gegenüber vorher erkennen kann), und das Display zeigt weiterhin den für 897 rpm zu hohen Wert an - da sich das Rad nun aber schneller dreht, stimmt auch die Geschwindigkeit, bzw. der Restfehler liegt bei -1%. Es ist also weiterhin gewährleistet, dass der Tacho (nur etwas) mehr anzeigt als tatsächlich gefahren wird. Das stellt im rechtlichen und technischen Sinne dann keine unzulässige Manipulation am Fahrzeug dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal die nötige Hard- und Software eingerichtet, dauert diese Prozedur kaum eine Minute, und die Freude darüber ungleich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Risiken und Nebenwirkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Es muss natürlich beachtet werden, dass ein so modifizierter Roller vom Fleck weg dauerhaft schneller fahren kann als ein S01+ für 30 Sekunden im Boost+-Modus (dieser schafft dann real ca 96 km/h). [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=318733#p318733 Die bei Vollgas abgerufenen Ströme auf einer flachen Landstraße außerorts für den Erhalt der Höchstgeschwindigkeit erhöhen sich von 130-140 auf 160-180 Ampere], und der Maximalwert von üblicherweise 230 Ampere wird bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit deutlich länger abgerufen. Freilich ist die Belastung bei einer langgestreckten Bergauffahrt auch ohne Modifikation deutlich höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufpassen müssen vor allem auch die Fahrer eines S01+/Performance: im Boost+-Modus erreicht der Roller eine deutlich höhere Endgeschwindigkeit bei deutlich mehr Energieverbrauch. Das hat Silence so ganz sicher nicht auf dem Schirm gehabt, während ein Normal-S01 durchaus nur in die Nähe des Energiehungers eines S01+ kommt, der vermutlich gar keine anderen oder besseren Komponenten, nur eine andere Softwareabstimmung, verbaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor dieser Zeilen hat daher das Maximalstrom-Limit von 230 auf 200 Ampere gesenkt und die Einstellwerte für ECO und CITY ebenfalls angepasst, so dass sich bei in diesem Modi keine Änderung des Fahrverhaltens ergibt, der Akku aber bei Vollgas in SPORT beim Beschleunigen deutlich weniger belastet wird. Die echten 100 km/h werden dennoch problemlos und zügig erreicht. Andere User fahren aber ohne diese Sicherheitsanpassung seit mehr als einem Jahr ohne Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuelle Anpassungen der Fahrmodi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erklärung der Werte auf PAGE2 oben wurden die Zusammenhänge schon erläutert. Man kann sich relativ frei Endgeschwindigkeit und Energiehunger der einzelnen Modi frei konfigurieren.&lt;br /&gt;
* beim Normal-S01 entspricht die Geschwindigkeit etwa dem Prozentwert von den maximalen 100 km/h. Die gewünschte Endgeschwindigkeit kann man direkt in der ersten Spalte bei P2(3) eintragen.&lt;br /&gt;
* Ein S01+ dreht durch den höheren Wert bei P2(6) von selbst ca 10% schneller, deswegen sind bei ihm niedrigere Werte inkl 95% bei &amp;quot;Hige%&amp;quot; eingetragen, damit er (etwa) die gleiche Endgeschwindigkeit erreicht.&lt;br /&gt;
* Möchte man dem ECO-Modus mehr Spritzigkeit verleihen, erhöht man den Wert in der zweiten Spalte bei &amp;quot;Low%&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Die Maximalströme in den Modi hängen vom Wert in P2(1) (Sport mode setup - Current limiting) ab. Ändert man diesen, muss man die Stromlimits für Low und Mid ebenfalls anpassen, wenn sich das Verhalten in diesen Modi nicht ebenfalls ändern soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist Rechenarbeit mit Stift, Papier und Taschenrechner. Ein Änderungsbeispiel zum Nachrechnen:&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des current limits im Sport setup von 230 auf 200 A&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung der Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 37% auf 43% (42,5% aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Änderung des Stromlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Mid von 63% auf 73% (72,5%, aufgerundet)&lt;br /&gt;
# PAGE2: Senkung des Speedlimits im &amp;quot;Three speed setup&amp;quot;: Low von 70 auf 55&lt;br /&gt;
# PAGE3: Motor settings, Pole pairs von 26 auf 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt folgende Änderungen:&lt;br /&gt;
* Tacho- und km-Zähler Korrektur auf fast korrekte reale Anzeigewerte&lt;br /&gt;
* echte Endgeschwindigkeit von knapp 100 km/h&lt;br /&gt;
* Reduzierung des Maximalstroms von 230 auf 200 Ampere&lt;br /&gt;
* Gleiches Beschleunigungsverhalten in ECO und CITY&lt;br /&gt;
* reduzierte Endgeschwindigkeit von nur 55 km/h in ECO (Vollgasmodus Stadtverkehr ohne Blitzergefahr) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;hier gern weitere Beispiel einfügen!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/list/?classid=21 siaecosys Downloadseite] - dort nach &amp;quot;Download Software Votol EM-2SP&amp;quot; suchen&lt;br /&gt;
* [https://www.siaecosys.com/upfile/202402/2024020242619245.pdf SiaEcosys Controller Debugging Manual] erläutert einige Settings mit Diagrammen und hilft beim Verstehen etlicher Einstellungen, ist aber nicht 1:1 anwendbar (andere gezeigte Software)&lt;br /&gt;
* [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358866#p358866 Forenthema &amp;quot;Reparatur des defekten VOTOL-Sticks&amp;quot;]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2025-04-12T11:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - PORT SETTINGS&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - PORT SETTINGS&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:VOTOL DISPLAY.jpg</title>
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		<updated>2025-04-12T11:23:55Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - DISPLAY&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - PAGE3&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - PAGE2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL-Programmiersoftware mit Erklärungen und Fußnoten - PAGE1&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:VOTOL stick mainboard commented.jpg</title>
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		<updated>2025-04-12T11:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: VOTOL Programmierstick inside mit Erklärung des Aufbaus. Eigenes Bild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
VOTOL Programmierstick inside mit Erklärung des Aufbaus. Eigenes Bild&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:OBD_CAN-HL_to_Votol-Stick_pinout_small.jpg&amp;diff=875</id>
		<title>Datei:OBD CAN-HL to Votol-Stick pinout small.jpg</title>
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		<updated>2025-04-12T11:18:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Anschluss VOTOL-Programmierstick mit Originalkabel (schematisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Anschluss VOTOL-Programmierstick mit Originalkabel (schematisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:OBD-CAN-TCU_selfmade_adaptor.jpg&amp;diff=874</id>
		<title>Datei:OBD-CAN-TCU selfmade adaptor.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:OBD-CAN-TCU_selfmade_adaptor.jpg&amp;diff=874"/>
		<updated>2025-04-12T11:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Selbstbau-OBD-Adapter für CAN und TCU (2x DSUB9 Buchse). Eigenes Bild&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Selbstbau-OBD-Adapter für CAN und TCU (2x DSUB9 Buchse). Eigenes Bild&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:VOTOL_with_CAN@DSBU9.jpg&amp;diff=873</id>
		<title>Datei:VOTOL with CAN@DSBU9.jpg</title>
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		<updated>2025-04-12T11:15:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Votol-Programmierstick mit Anschlussleiste und eigenem Kabel mit DSUB9-Stecker&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Votol-Programmierstick mit Anschlussleiste und eigenem Kabel mit DSUB9-Stecker&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=872</id>
		<title>SILENCE S01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=872"/>
		<updated>2025-04-12T10:12:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: /* Mängel des S01 */ Bedienelemente-Probleme inkl Zündschloss&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind technische Zwillinge, sie werden in demselben Werk produziert, verwenden die gleiche technische Basis (bis hin zum Empfangsserver für Telemetriedaten). Zubehörteile sind zu 100% kompatibel. Alle auf diesen Seiten gemachten Angaben zum S01 gelten daher auch für den SEAT Mo. Wo es Unterschiede gibt, wird explizit darauf hingewiesen. Die [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Vergleichstabelle]] listet die technisch entsprechenden Modellvarianten auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S01 ist ein zweisitziger Motorroller zur Personenbeförderung (anders als [[SILENCE_S02|Silence S02]] und [[SILENCE_S03|Silence S03]], die oft als Einsitzer mit Ladeboxen für Lieferdienste etc eingesetzt werden). Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:&lt;br /&gt;
*Der ursprüngliche nominell 100 km/h schnelle Roller mit 7-11,8 kW Spitzenleistung gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L3e-A1&amp;quot; und darf mit einem Motorradführerschein (ab Klasse A1) oder einer Erweiterung des PKW-Führerscheins (Deutschland: B196, Österreich: B111) gefahren werden&lt;br /&gt;
*Die limitierte Version gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L1e-B&amp;quot; (max. 45 km/h und 4 kW Dauerleistung) und darf mit einem PKW-Führerschein oder mit einem &amp;quot;Mopedschein&amp;quot; (Klasse AM (vormals M)) schon ab 16 Jahren gefahren werden.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Merkmale (siehe auch [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Modellvergleich]]):&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] als Energiequelle (rollbar, integriertes Ladegerät)&lt;br /&gt;
*Ladebuchse unter der Sitzbank (Silence) bzw. über seitliche Klappe direkt am Akku (SEAT)&lt;br /&gt;
*großer Stauraum unter der Sitzbank (zwei Integralhelme!)&lt;br /&gt;
*aufrechte Sitzposition durch tiefe Fußabstellfläche, 79 cm Sitzhöhe (74 cm verfügbar)&lt;br /&gt;
*sämtliche Leuchten als LED&lt;br /&gt;
*Markenbereifung ab Werk (Pirelli Angel Scooter, zuvor Michelin City Grip)&lt;br /&gt;
*[[Silence_Telemetriemodul|&amp;amp;rarr; Telemetriemodul]] (nicht bei allen Modellen)&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_App-Fernsteuerung|&amp;amp;rarr; App-Anbindung]] (wenn Telemetriemodul eingebaut): km-Stand, Akkustand (SoC), Position (GPS/Karte), Ein-/Ausschalten, Öffnen der Sitzbank. Dazu nur bei Silence: Fahrtenhistorie, Fahrtplanung, Alarmanlage&lt;br /&gt;
Nutzer loben den Sitzkomfort, die Bremsstärke, die Bereifung und den Stauraum, als negativ wird die Wartungsanfälligkeit, das Fehlen von ABS, das schlechte Licht empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mehr Details zu elektrischen und mechanischen Komponenten in separaten Artikeln ====&lt;br /&gt;
siehe [[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Elektrische Komponenten]] und [[SILENCE_S01:_Mechanische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Mechanische Komponenten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;rarr; Die Angaben zur Versionsgeschichte sind aktuell unvollständig und sollten ergänzt und ggf. korrigiert werden, idealerweise mit Angabe des Monats. Danach bitte diesen Hinweis entfernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*2020: erste Marktverfügbarkeit, Ausstattung wie heutiges &amp;quot;connected&amp;quot;-Modell (mit Telemetriemodul). Preis um 6500 Euro&lt;br /&gt;
*Farbverfügbarkeit: grün, weiß, schwarz (alle glänzend)&lt;br /&gt;
*2021: erste SEAT Mo: mattweiß, mattrot, mattschwarz; Radabdeckungen, untere Fußbrettverkleidung und Lenkermitte in glänzend schwarz&lt;br /&gt;
*2021: statt des Motorcontrollers (MCU) von SEVCON wird künftig ein modifizierter VOTOL EM-150/2 verwendet&lt;br /&gt;
*2021: leistungsstärkes Modell S01+ mit Boost-Modus für 30 Sekunden mehr Leistung (z.B. bei Überholvorgängen), verbesserte Vorderradfederung, deutlich besseres hinteres Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, in Farbe grau. Äquivalentes SEAT-Modell: &amp;quot;Performance&amp;quot; in blau-metallic&lt;br /&gt;
*2022: Silence bietet auch rot als Farbe an; verbesserte Befestigung und Lagerung des Hauptständers; zusätzliches Steckschloss zur Akkusicherung (vom hinteren Radkasten aus zu bedienen)&lt;br /&gt;
*2023: Die Sitzbanköffnung ist nur noch bei S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot; verfügbar, eine Änderung der Firmware in der zentralen Steuereinheit (ECU) erlaubt das Ausschalten des Rollers am Fahrzeug ohne App (wenn er zuvor per App eingeschaltet wurde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massiver Abverkauf von Rollern (auch S02) und damit verbundener temporärer Preissturz ===&lt;br /&gt;
In 2024 und 2025 haben sich viele Händler in Deutschland von ihren Silence- und SEAT-Rollern getrennt und die Fahrzeuge teilweise mit Verlust unter Einkaufswert abgestoßen. S02 sind für 2000 Euro, S01 bzw. besonders SEAT Mo für deutlich unter 3000 Euro zu haben gewesen. Die Fahrzeuge stammten teilweise aus Lagerbeständen mit den Modelljahren 2021 und davor. Klarheit über das Herstellungsdatum ist für den Kunden nicht zu bekommen, aber ein gutes Indiz ist das Herstellungsdatum des Akkus, das auf dem Typschild der Akkurückseite zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör (Kurzübersicht) ==&lt;br /&gt;
Bezugsquellen sind sehr variabel, daher hier nur eine kurze Vorstellung (die Links veralten schnell)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Windschild ===&lt;br /&gt;
Das hohe, schmale und mit Knicken designte Windschild als Originalzubehör reicht montiert bei durchschnittlich großen Fahrern etwa bis Gesichtsmitte (man kann also in der Regel darüber hinweg sehen), bietet aber dennoch einen guten Windschutz (sogar Fahren ohne Visier ist möglich). Das Schild wird von der Firma PUIG hergestellt und ist sowohl mit Silence- als auch mit SEAT-Schriftzug erhältlich. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist inzwischen ein Windschild von GIVI auch in Deutschland mit ABE erhältlich, seine als &amp;quot;Tannenbaum&amp;quot; verspottete Form ist aber europaweit sehr beliebt, weil die Hände am Lenker ebenfalls geschützt werden.&lt;br /&gt;
Details verrät unter anderem der Thread [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=41778 Windschild mit ABE für Silence S01 / SEAT Mó?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topcase ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Grundträger, die mit den meisten marktüblichen Topcase-Modellen kombiniert werden können:&lt;br /&gt;
*Träger aus Aluminium-Druckguss: Dieser Träger ist formschön, neigt aber zu Ermüdungsbrüchen bei Überbelastung&lt;br /&gt;
*Träger aus mattschwarz lackiertem Stahlrohr&lt;br /&gt;
Beide Träger werden anstelle der Haltegriffe links und rechts der hinteren Sitzbank montiert.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein spezielles Topcase von Silence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kniedecke ===&lt;br /&gt;
Die in südlichen Ländern sehr beliebte Kniedecke gibt es für Silence exklusiv von der Firma TUCANO URBANO in der Version R217 zur passgenauen Montage am Fahrzeug. Die innen sogar gefütterte Decke ist bei Regen und im Winter extrem nützlich (eine Regenhose benötigt man trotzdem weiterhin, weil Nässe von der hinteren Sitzbank her in den Fahrersitzbereich dringen kann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handyhalterungen ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es keine wirklich zufriedenstellende Universallösung, meist ist der Bastelwille der Nutzer gefragt, zumal die Lösungen immer sehr individuell bevorzugt werden:&lt;br /&gt;
*Klemmhalterungen für &amp;quot;nackte&amp;quot; und &amp;quot;behüllte&amp;quot; Handys&lt;br /&gt;
*Spezialhüllen mit rückwärtiger Befestigungsvorbereitung, dazu ein passendes Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
*Klebeadapter auf der Handyrückseite, ebenfalls mit Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
Beliebte Anbringungsorte laut Nutzerberichten:&lt;br /&gt;
*mittlere Lenkerabdeckung (bei Silence in Fahrzeugfarbe, SEAT lackschwarz): Diesen Bereich kann man relativ leicht abbauen (die gesamte obere Lenkerverkleidung wird nur durch vier Schrauben gehalten) und eine Halterung oder einen Teil davon dort anschrauben. Mutige Naturen verwenden solide Klebepads. Der Einsatz in der Verkleidung kann ggf. nachgekauft werden, wenn man den Ursprungszustand wiederherstellen möchte.&lt;br /&gt;
*Spiegelarme: häufig bei Motorrädern und Motorrollern. Ist aber sehr exponiert und vibrationsbelastet&lt;br /&gt;
*bei Verwendung eines hohen Windschilds: Unter Verwendung von 3D-Druckteilen kann ein übliches Stück Lenkerrohr in die Halterungen eingespannt werden. Das Handy sitzt dann sehr prominent im Sichtfeld und ist durch das Schild gut vor Wind geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedrigere Sitzbank ===&lt;br /&gt;
Es ist eine niedrigere Sitzbank (Höhe 74 cmv) als optionales Ersatzteil verfügbar, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=388094#p388094 die allerdings auch den Platz unter der Sitzbank minimal verkleinert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Tipps ==&lt;br /&gt;
Diese Tipps sollen nur Ideen für Neueinsteiger und Interessenten für die normale Nutzung beinhalten. Für spezielle Anpassungen und Wartungsmaßahmen sollen eigene Artikel entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden des Rollerakkus ===&lt;br /&gt;
Siehe auch [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] (internes Ladegerät, Laden außerhalb des Rollers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen S01 befindet sich unter der Sitzbank ein sog. Kaltgeräteeinbaustecker, an den ein handelsübliches &amp;quot;Kaltgerätekabel&amp;quot; (Netzkabel zum Anschluss von schutzkontaktieren Geräten an Haushaltssteckdosen) in beliebiger Länge angeschlossen werden kann. Der Anschluss ist so witterungs- und zugriffsgeschützt innerhalb der Staufaches unter der verriegelten Sitzbank. Der Stromanschluss wird über den Multiconnectoranschluss im Akkufach in den Akku weitergeleitet, wo sich auch das Ladegerät befindet.&lt;br /&gt;
Bei SEAT muss hingegen eine Gummiklappe in der rechten Akkufachverkleidung geöffnet und der Abdeckstopfen im Akkuanschluss entfernt werden, bevor das gleiche Netzkabel direkt in den Akku gesteckt werden kann.&lt;br /&gt;
Die Ladung an der Haushaltssteckdose dauert bis zu 8 Stunden. Der Ladevorgang wird am Leuchtring des Akkus sowie im Rollerdisplay angezeigt. Nach Beendigung des eigentlichen Ladevorgangs beginnt nach einer Ruhepause von 30-60 Minuten eine Art Erhaltungsladung/Balancing ohne zeitliche Begrenzung mit einer Dauerleistung von ca 15 Watt, was ein dauerhaftes Verbleiben am Stromnetz nicht sinnvoll erscheinen lässt. Dennoch wird empfohlen, gelegentlich den Akku länger als 24 Stunden am Netz zu lassen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence und SEAT schreiben das Volladen des Akkus mindestens einmal im Monat ausdrücklich vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anderenfalls könnte Garantieleistung verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkufache sauber halten ===&lt;br /&gt;
Das Akkufach ist vom Hinterrad und von unten her nicht verschlossen, möglicherweise für eine bessere Luftzirkulation. Dadurch gelangt aber viel Nässe und Schmutz von unten und von hinten am Akku. Die Nässe führt im Akkufach schnell zu Korrosion, der Schmutz zu Problemen in den Rollen für den Akkutransport. Eine regelmäßige Reinigung und Korrosionsbehandlung/-schutz hilft, schwerere Schäden zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helligkeit des Displays einstellen ===&lt;br /&gt;
Die während des Betriebes (nicht aber beim Laden) daueraktive Hintergrundbeleuchtung des Displays kann nachts blenden. Es hat sich bewährt (besonders wegen der hervorragenden Ablesbarkeit der LCD-Anzeige bei Tag), die Beleuchtung auf die niedrigste Stufe zu stellen. Dazu muss der Roller eingeschaltet und am Display per INFO-Taste die Hauptkilometerzeige (ODO) eingestellt werden. Nun kann man mit der SET-Taste die Beleuchtung in sieben Stufen einstellen (wird automatisch gespeichert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mängel des S01 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohe Tacho- und Kilometerzählerabweichung ===&lt;br /&gt;
Dies ist eigentlich ein Konstruktionsmangel, der sich bei sämtlichen Rollermodellen von Silence äußert. Die Berechnung der Geschwindigkeit aus der Motordrehzahl erfolgt so fehlerhaft, dass die Geschwindigkeitsanzeige ca 11% zuviel anzeigt und auch die Wegstrecke entsprechend zu hoch ist. Das äußert sich auch in einer Diskrepanz zwischen Wegstreckenmessungen am Roller und in der App (die aus dem Fahrtverlauf und den Werten des Telemetriemoduls errechnet werden). Der Roller fährt bei angezeigten 100 km/h im Tacho tatsächlich nur 88-89 km/h (GPS-Messungen). Die Ursache ist unbekannt, wurde auch nie behoben, alles Fahrzeuge haben bis heute diesen Mangel.&lt;br /&gt;
Die Abweichung kann aber im Rahmen von &amp;quot;Tuningmaßnahmen&amp;quot; selbst von technisch versierten Nutzern auf 1-2% minimiert werden mit dem Effekt, dass die Wegstrecken wieder stimmen und der Roller dadurch auch höhere Geschwindigkeiten erreicht als das nicht optimierte S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot;-Modell.&lt;br /&gt;
Diese Korrektur wird zusammen mit anderen Maßnahmen in separaten Artikeln passend zu den jeweiligen Motorcontrollern ([[Silence: SEVCON-Tuning]] und [[Silence: VOTOL-Tuning]]) detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrlicht ===&lt;br /&gt;
Insbesondere bei nächtlichen Überlandfahrten wird das Licht als unterdurchschnittlich empfunden. Ab Werk ist es zudem oft zu hoch eingestellt und blendet den Gegenverkehr. Eine einfache Justage ist mit einem 8-mm-Ring- oder Maulschlüssel möglich: Hinten am Scheinwerfermodul befindet sich eine entsprechende Einstellschraube, die von vorn hinter der Abdeckung ertastet und auch verstellt werden kann (wenige Grad Drehung genügen oft).&lt;br /&gt;
Leider lassen sich Abblend- und Fernlicht nicht getrennt einstellen. Blendung des Gegenverkehrs vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unwucht des Hinterrades ===&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es keine Fahrzeuge ohne solche Unwucht, sie ist nur mehr oder weniger stark ausgeprägt, zu prüfen ist sie durch eine Beschleunigung des Rades im SPORT-Modus, während der Roller auf dem Hauptständer steht. Die Unwucht ist besonders im Bereich 70-80 km/h ausgeprägt und sorgt ab einer bestimmten Stärke für spürbare Vibration des Fahrzeugs beim Fahren, die sich auch auf die Lenkstabilität auswirken. Abhilfe durch Neuausrichen des Reifens und ggf. Auswuchtgewichte kann oft nur eine passend ausgerüstete Werkstatt bieten. Es wurde aber auch von erfolgreicher Selbsthilfe mit Klebegewichten berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremsenquietschen ===&lt;br /&gt;
Betroffen ist davon praktisch jedes Exemplar, früher oder später. In den Werkstätten wurde dazu als Garantieleistung oft eine andere Lagerung der hinteren Bremsscheibe (&amp;quot;schwimmend&amp;quot;) eingebaut. Das beseitigt das Quietschen aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel- und Bremsschlauchführung hinter der vorderen Verkleidung ===&lt;br /&gt;
Die Befestigungen an der Gabel lösen sich, der Bremsschlauch wird gequetscht und oberflächlich abgerieben. Sollte regelmäßig kontrolliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückruf wegen Problemen mit den Schaugläsern in den Bremsflüssigkeit ===&lt;br /&gt;
Siehe Forumbeitrag: [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=29206 Bremsflüssigkeits-Schauglas Serviceaufruf]. Betroffen sind nur Fahrzeuge aus 2020 und 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lenkkopflager ===&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Lenkerlagerung im Zusammenhang mit der vorderen Federung führt bei häufigem Betrieb auf schlechten Straßen früher oder später (oft bereits nach 1000-3000 km) zum Einschlagen von Kerben in den Rollenkegellagern, die sich durch eine Art &amp;quot;Einrasten&amp;quot; in der Lenkermittellage äußern. Bei fortschreitendem Defekt wird die Fahrstabilität durch Lenkbeeinträchtigung gefährlich verringert, weswegen schon bei nur leicht spürbarem Rasten der TÜV im Rahmen der fälligen HU keine neue Plakette erteilt. Oberes und unteres Lenkkopflager müssen dann ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu kurze &amp;quot;Schutzblech&amp;quot; am Vorderrad kann nicht verhindern, dass Nässe in den Bereich hinter der Frontverkleidung gelangt, sogar bis zum oberen Lenkkopflager. Diese Lager sind anfangs daher auch oft korrodiert und - besonders gefährlich - teilweise ohne das vorherige Auftreten von Rastungen - bei starken Lenkeinschlägen regelrecht blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Starke Rostanfälligkeit im Akkufach ===&lt;br /&gt;
Vom Hinterrad gelangt Nässe an der Schwinge vorbei in das Akkufach, ebenso von unten. Wenn viel auch bei Nässe gefahren wird, beginnt es in diesem Bereich schon nach wenigen Wochen zu rosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alterungs- und Verschmutzungsprobleme an allen Bedienelementen ===&lt;br /&gt;
Das Zündschloss schließt elektrisch nur eine sensorische Brücke mit wenigen Milliampere Strom, auch sämtliche Schalter und Taster werden nur sensorisch abgefragt. Die verwendeten Bedienelemente schalten ursprünglich direkt die Verbraucherströme und erfahren dabei eine gewisse Selbstreinigung (von Oxidschichten etc), die hier aber entfällt. Durch eindringende Nässe und Schmutz werden die Funktionen &amp;quot;digital&amp;quot; unbrauchbar, das heißt sie verlieren ihre Funktion fast ohne Vorwarnung. Ein gerade noch problemlos einzuschaltender Roller verweigert dann am nächsten Tag den Dienst, oder die Hupe oder das Licht funktionieren nicht mehr - am nächsten Tag dann vielleicht wieder doch. Leider ist auch das Bremslicht mit den Kontakten an den Bremshebeln betroffen, was im Falle des linken Bremshebels sogar dazu führt, dass der Roller nicht mehr fahrbereit geschaltet werden kann.&lt;br /&gt;
Nutzer mit rudimentären Schraub- und Elektrik-Kenntnissen können sich dabei leicht selbst helfen, für die anderen führt dies zu teuren zusätzlichen Werkstattbesuchen - unnötig eigentlich, weil eine bessere elektrische Auslegung oder Verwendung anderer Schalter und Taster das Problem gar nicht erst aufkommen lassen würde.&lt;br /&gt;
Wenn also der Roller sich nicht mehr per Schlüssel einschalten lässt, mit der App aber problemlos gestartet werden kann, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Reinigung des Schalters (behelfsmäßig das Fluten mit Kontaktspray) erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Akku ===&lt;br /&gt;
Hierauf wird im Artikel zum [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] ebenfalls näher eingegangen. Häufig sind der Ausfall der App-Funktion durch Verlust der Telemetrie-Stromversorgung. Daneben gibt es vereinzelt Berichte über interne Sicherheitsabschaltungen des Akkus wegen (leider zu oft nur angeblich) zu hohen Temperaturen oder gefährlichen Beschleunigungen (Unfällen/Stürzen). Während der Roller auch ohne Telemetrie zum Fahren voll funktionstüchtig bleibt, ist bei erfolgten Sicherheitsabschaltungen kein Betrieb des Rollers und auch keine Ladung mehr möglich. Dies hat oft wochenlange Ausfälle des Rollers zur Folge, weil die Akkus zur Reparatur häufig per Spedition zum Hersteller nach Barcelona müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellvergleichstabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Technische Daten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Version&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Modell&lt;br /&gt;
|LS (low speed)&lt;br /&gt;
|Basic&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|Connected&lt;br /&gt;
|S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SEAT-Modelle&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 50&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125 Performance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|App-Anbindung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit (nominell)&lt;br /&gt;
|45 km/h&lt;br /&gt;
|80 km/h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|95 km/h&lt;br /&gt;
|99 / 110 km/h (Zulassung / Prospekt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EG-Fahrzeugklasse&lt;br /&gt;
|L1e-B&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|L3e-A1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antriebssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Radnabenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nenn- / Spitzenleistung [kW]&lt;br /&gt;
|4 / 7,3&lt;br /&gt;
|5 (elektron. begrenzt) / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|7 / 9 (11,8 MY 2023?)&lt;br /&gt;
|7,5 / 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriezellentyp&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Li-Ion (18650), beim 5,6-kWh-Akku 14s30p = 420 Einzelzellen in 14 Blöcken (Stufen) zu je 30 Zellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriespannung und nominelle Kapazität&lt;br /&gt;
|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|48 V 4,1 kWh&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ladezeit&lt;br /&gt;
|7-9 h&lt;br /&gt;
|5-7 h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|7-9 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung/Gewicht [kW/kg] (Hersteller)&lt;br /&gt;
|0,036&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|0,046&lt;br /&gt;
|0,068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistungsstufen&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT, +BOOST&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Energieverbrauch [Wh/km] lt. Hersteller&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reichweite [km] Hersteller / real&lt;br /&gt;
|146 / ?&lt;br /&gt;
|100 / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 133 / 70-110 je nach Fahrweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge[mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|1193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radstand [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|1427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzhöhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eigengewicht ohne / mit Akku (fahrbereit)&lt;br /&gt;
|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|111 / 147 kg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast vorn&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|102 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|218 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|15&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|14&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|120/70-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|140/70-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Teleskopfedergabel, 90 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Einarmschwinge mit Monodämpfer, 100 mm&lt;br /&gt;
|Einarmschwinge mit Monodämpfer mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, 100 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|CBS (ABS nicht verfügbar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 260mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 240mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TO DO ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*lizenzfreies Bild eines S01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=871</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=871"/>
		<updated>2025-04-12T09:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Hervorhebungen, Überschriften, Typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Fahrgestell.jpg|300px|thumb|Herausgenommener Akku mit ausgefahrenem Fahrgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akkuzellenmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladegerät&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telemetriemodul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrgestell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät mit dem Kaltgeräteanschluss wird zum Laden nur noch ein preiswertes standardisiertes Kabel benötigt (war und ist z.B. Standard bei PCs und Monitoren). Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert, der maximal 3000 Watt Dauerleistung an zwei 230-V-Steckdosen und einen einfachen 5-V-USB-Ausgang bereitstellt. Näheres ist aus [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 diesem Forumbeitrag] (mit ein paar mehr Fotos als offiziell) sowie aus dem Wiki-Artikel [[Silence_NOMAD|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;]] zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Multifunktionsstecker gibt es nicht offiziell zu kaufen. Ein findiger Forenuser [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=253359#p253359 hat einen passenden Stecker in Kleinserie gebaut] und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mit diesem Stecker ist es möglich, den Akku nebst Hochstromausgang zu aktivieren und das Akkupack als Energiequelle für eigene Inverterlösungen zu verwenden oder mit ebenfalls selbst gebauten Schnellladegeräten zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack, das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit recht gut geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System, Brutto- und Nettokapazität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4,2-4,5 kWh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ermittelt wurde. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Lademanagement hält die Zellen von ihren technischen Grenzwerten entfernt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. &amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist - beim SEAT Mo hingegen erfolgt die Stromzufuhr über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack wird über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf hergestellt und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung und damit indirekt der Ladestrom angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, CC), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, CV). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (State of Charge, SoC) erreicht. Bei der nun folgenden Konstantspannungsladung sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser letzten Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird u.a. ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden bei niedrigen Temperaturen und die Akkuheizung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zu dauerhaften Schäden führen kann, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigt: 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, authorisierte Silence-Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich die weit verbreiteten WS2818), die vom BMS in allen Farben und Helligkeiten individuell angesteuert werden können. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Serie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene &amp;quot;unterläuft&amp;quot; eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ oder bei älteren Fahrzeugen mit SEVCON-Controller bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen im elektrisch stärker motorisierten Zweiradsektor 72-114-Volt-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS besitzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;drei schaltbare Ausgänge auf Akkuspannungslevel (42-58 Volt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und einen vierten dauerhaft aktiven für 12 Volt (bis auf Hochstromausgang alle am Multiconnector):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstromausgang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). &amp;lt;br/&amp;gt;Relais schaltet (+), (-) über Mess-Shunt dauerhaft verbunden (dient auch als (-)-Verbindung für VBatE)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aktiviert Motorcontroller (nicht aktiv beim Laden), elektronisch geschaltet/überwacht&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: versorgt komplette Rollerelektrik (auch beim Laden aktiv), elektronisch geschaltet/überwacht. Spannungswandler im Fahrzeug (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Überlastung des Ausgangs führt zu temporärer Abschaltung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: daueraktiv, typisch ca 12,3 Volt / 0,5 A Belastbarkeit, Wandlermodul ist dauerkurzschlussfest. Dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte niemals anderweitig belastet werden: zahlreiche Ausfälle dieses Ausgangs (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), siehe [[SILENCE_AKKU#Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI-Fehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg|thumb|400px|Multiconnector im Akkufach des Fahrzeugs]]&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstrombuchse befindliche Multiconnector (hier das Bild des Gegenstückes im Akkufach) besitzt 3 Spalten zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1, 6 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte 5, 8 und 11 sind im Akku elektrisch parallel geschaltet zum Einbaukaltgerätestecker und im Fahrzeug mit dem Ladeanschluss unter der Sitzbank, führen also beim Laden in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen volle Netzspannung, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das Foto zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1),(6),(15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul sowie Anschluss des &amp;quot;Zündungsschalters&amp;quot;. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. &amp;amp;rarr; Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Aktiv bei eingeschaltetem Roller, aber nicht beim Laden.&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar (möglicherweise kann der Akku so erkennen, ob er sich in einem Fahrzeug befindet)&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt das Einschalten der Akkuausgänge&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik (nur wenn eingeschaltet oder beim Laden)&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Dies passiert auch bei Ferneinschaltung des Rollers über einen Ausgang des Telemetriemodul. Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird ggf. durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der [[Silence_NOMAD|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (leistungshungrige Verbraucher wie einer Zusatzhupe benötigen immer eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. Diese Prozedur wurde &amp;quot;inoffiziell&amp;quot; gefunden und findet sich in keinem Handbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert. Charakteristisch dafür ist, dass der Roller beim Versuch des Freischaltens zum Fahren etwa im Sekundentakt piepst, die Tagfahrlichter kurz blitzen (nicht bei allen) und die Motor- und Invertertemperatur stets mit &amp;quot;0 °C&amp;quot; im Display angezeigt wird, wobei beide Werte vom dann inaktiven Motorcontroller gar nicht geliefert werden können. Ältere Roller melden hingegen sogar dennoch Fahrbereitschaft, &amp;quot;nehmen aber kein Gas an&amp;quot;, was die Diagnose erschwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschalt-Klacken des Motorschützes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der auch den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das etwas leisere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klicken des Laderelais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch, und das Fehlen einzelner Geräusche hilft im Fehlerfall bei der Suche nach möglichen Ursachen. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann. Leider zeigt der Leuchtring dann trotzdem die Animation an, Klarheit verschafft nur ein Leistungsmessgerät (z.B. ein Powermeter als Steckdosen-Zwischenstecker), das in solchen Fällen nur ca 3 Watt anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv): häufig bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen und hoher Leistung (z.B. Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: kritische Unterspannung. Bei fortgesetzer Unterschreitung reagiert der Akku mit Abschaltung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: entsprechende Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Abschaltung des Hochstromausgangs. Passiert ohne weiteren Fehler zunächst nur bei kritischer Unterspannung des Akkus und unterbindet damit sofort die Weiterfahrt, möglich auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert, dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig auftretender Fehler beim Umgang mit den Fahrzeugen ist der plötzliche Verlust der App-Funktion (Fernsteuerbarkeit), während das Fahrzeug sonst voll benutzbar bleibt. Die häufigste Ursache dafür liegt nicht etwa in der Datenverarbeitung oder dem Telemetriemodul, sondern in der Versorgung desselben mit Energie, wenn der daueraktive 12-Volt-Ausgang (12VUI) des Akkus defekt wird. Betroffen sind vornehmlich Akkus aus den Baujahren 2021 und 2022. Den Details dieses Fehlers widmet sich die Seite [[Silence-Akku:_12VUI-Defekt|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence-Akku: 12VUI-Defekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG Event, Thermal Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sensoren im BMS gehört auch ein G-Sensor (Beschleunigung). Registriert dieser eine außergewöhnlich hohe Stoßbelastung des Akkus, so wird vermutlich ein Unfall mit einer möglichen strukturellen Schädigung des Akkus angenommen. Ebenso wird bei einer abnormen Temperatur einer der drei Temperatursensoren eine kritische Erwärmung eines Bereiches unter Last angenommen. Der Akku reagiert darauf mit einer Sicherheitsabschaltung, bei der der Hochstromausgang deaktiviert bleibt und auch kein Laden mehr möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider gibt es bei beiden Events Fehlalarme. So ist ein Fall bekannt, wo ein Akku dieses Ereignis in einer halben Stunde Standzeit auf einem Parkplatz ohne jede äußere Einwirkung wahrgenommen haben will - und weil die von Silence offiziell an die Werkstätten herausgegebene [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=378238#p378238 Reparaturprozedur nicht funktionierte], musste der Akku eine mehr als sechswöchige Reise nach Spanien zum Hersteller antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis hingegen ist noch kein Fall eines HighG-Events nach Unfall bekannt geworden, selbst gestürzte oder beim einem Auffahrunfall beschädigte Roller haben nicht zu einem solchen Ereignis geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence empfiehlt ausdrücklich, den Akku einmal im Monat vollzuladen. Damit soll verhindert werden, dass der Akku bei längerer Standzeit Schäden nimmt. Theoretisch - dem anzeigten Ladestand (SoC) zufolge - beträgt der Verlust an Ladung weniger als 2% im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurden einige Fälle bekannt, wo ein noch eher halbvoller Akku praktisch leer war. Steht er darüberhinaus länger, kann es sogar sein, dass keine Ladung mehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=379706#p379706 Im Forum wurde so ein Fall bekannt] - das Laderelais klickte nur kurz und die Ladung wurde sofort wieder beendet. Hier hat das sture -zigfache Wiederholen glücklicherweise so viel Energie in den Akku geschaufelt, dass letztlich wieder eine normale Ladung möglich war. Allerdings kann ein so tiefentladener Akku dennoch Schäden erlitten haben und sollte mit äußerster Vorsicht behandelt und streng beobachtet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=869</id>
		<title>Silence-Akku: 12VUI-Defekt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=869"/>
		<updated>2025-03-25T16:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;Das Einheits-Akkusystem von Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Silence-Akku: Ausfall der Stromversorgung des Telemetriemoduls ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daueraktive 12VUI-Ausgang des Silence-Akkus versorgt (zumindest in den Rollern) ausschließlich das [[Silence_Telemetriemodul|Telemetriemodul (TCU)]], verantwortlich u.a. für die Kontrolle und Steuerung per App. Ein Defekt dieses Ausgangs ist leider nicht selten, besonders bei den Baujahren 2021 und 2022, möglicherweise sind oder waren hunderte Akkus betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu unterscheiden, ob es sich um diesen Defekt oder nur um ein anderes Problem mit der App, deren Infrastruktur oder der Datenübertragung selbst handelt, sollte in der Nähe des Rollers nach einem Bluetooth-Gerät mit der Bezeichnung ähnlich &amp;quot;&amp;lt;code&amp;gt;SILENCE-1234567&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;quot; gesucht werden (1234567 sind die letzten sieben Stellen der IMEI der TCU und bei jedem Roller anders). Ist so ein Gerät nicht zu finden, dann ist das ein starkes Indiz für eine ausgefallene Versorgung (weiterhin kommt nur noch ein loser Stecker am Modul oder eine gelockerte SIM-Karte in Frage, natürlich darf auch der Fahr-Akku nicht seit mehreren Stunden aus dem Fahrzeug gewesen sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der (vermutete) Defekt im Detail ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die genaue Natur des Defektes gibt es (Stand 3/2025) keine gesicherten Erkenntnisse. Die sehr umfängliche Forum-Diskussion &amp;quot;[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=323907#p323907 Verbindung via Telemetriemodul zur Silence S01+ schlägt fehl]&amp;quot; beschäftigt sich fast ausschließlich mit dieser Thematik. Hier eine kurze Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_12VUI_failure_output_scope.png|thumb|200px|Screenshot der Ausgangsspannung im Fehlerfall]]&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die Bereitstellung der 12 Volt ist ein hybrider Schaltwandler (MORNSUN K78U12-500(R3)L, quaderförmiges Gehäuse mit drei Anschlüssen, etwa daumennagelgroß) auf der BMS-Platine. Das Datenblatt weist eine Eingangsspannung von bis zu 90 V, einen Wirkungsgrad von ca 85% im Bereich der Akkuspannung und eine maximalen Belastbarkeit von dauerhaft 0,5 A aus, inklusive Kurzschlussschutz. Da ein Telemetriemodul auch bei leerem Pufferakku diese Grenze höchstens kurzzeitig überschreitet, ist ein Defekt des Wandlers durch Überlastung ziemlich unwahrscheinlich. Eine oszillografische Darstellung der Ausgangsspannung zeigt bei defekten Ausgängen regelmäßige Aktivität, die zu einer mit Multimetern messbaren Spannung von 30-40 mV zwischen den Pins (14) und (2) des [[SILENCE_AKKU#Multiconnector|Multiconnectoranschlusses]] führt. Ähnliche DC-DC-Wandler zeigen bei Ausgangskurzschluss eine vergleichbare Aktivität: Sie versuchen wiederholt zu starten und brechen bei einem (weiterhin) festgestellten Kurzschluss ab. Die eigentliche Wandlerfrequenz, in dieser Auflösung nur als breiter Streifen sichtbar, beträgt etwa 65 kHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt, das am Ausgang mit einem geeigneten Messgerät (mit dem Einspeisen eines geringen Stromes) ein Kurzschluss diagnostiziert werden kann. Solche Kurzschlüsse sind schon bei geringen Überspannungen in Vielschicht-Keramikkondensatoren (die statt Elektrolytkondensatoren viel besser für Hochfrequenzanwendungen geeignet sind und diese mittlerweile ersetzen können) nicht selten. So ein Kurzschluss könnte also entweder im hybrid aufgebauten Wandler als auch bei den erforderlichen externen Bauteilen auf der BMS-Platine auftreten. In letzteren Fall würde der Austausch des Wandlers selbst keine Besserung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== a) Austausch des BMS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defekte Akkus hat der Hersteller SILENCE beim Kunden nicht ausgetauscht, sondern nach Einschicken durch eine Fachwerkstatt (aus Gewichts- und Sicherheitsgründen ausschließlich per Spedition möglich) im Herstellerwerk in Barcelona repariert. Ohne Ersatzakku müssen die betroffenen Kunden hierbei in der Regel 4-8 Wochen auf ihre Fahrzeuge verzichten. Im Werk wird das komplette BMS getauscht. Prinzipiell ist es möglich, dass diese Arbeit auch durch Fachwerkstätten ausgeführt wird. Der Wechsel des BMS erfordert zumindest eine Parametrierung auf das Akkupack (z.B. Kalibrierung der Anzeigewerte von Spannung und Strom) und ist selbst für einen ausgebildeten Techniker ohne Zugriff auf Silence-Diagnosewerkzeuge nicht sachgerecht machbar. Innerhalb der Garantiezeit von 3 Jahren (bei SEAT: 4 Jahren) erfolgt diese Reparatur für den Kunden kostenlos, danach dürfte durch Spedition, Material und Werkstattkosten ein mindestens mittlerer dreistelliger Eurobetrag fällig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== b) Umbau des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2024 [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 lässt Silence die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
- ein zusätzlicher Kabelsatz (der auch den Einsatz intakter Akkus weiterhin ermöglicht) sorgt dafür, dass das [[Silence_Telemetriemodul|Telemetriemodul]] im Fahrzeug immerhin bei Fahrt und Aufladen des Hauptakkus im Roller mit Strom versorgt und dabei der Pufferakku aufgeladen wird (was etwa eine Stunde dauert), und Änderungen in der Firmware der Zentraleinheit (ECU) von Roller und Telemetrie sollen eine möglichst lange Pufferzeit gewährleisten. Das sorgt zwar dafür, dass weiterhin der Hersteller Silence alle ihn interessierenden Messdaten erhält, schränkt aber die Funktionalität der App für den Endkunden dramatisch ein: Die Fernsteuerbarkeit wird, sofern je nach Modul überhaupt noch gegeben (Stichwort: CAN-Spannungsbereich), auf maximal wenige Tage begrenzt, außerdem soll die Alarmanlage nicht mehr funktionieren (so wurde berichtet), derzeit gibt es erst wenig Erfahrungswerte.&lt;br /&gt;
Dieser eher als Workaround zu bezeichnende Lösungsansatz wird während der Garantiezeit ebenfalls kostenlos angewendet, dürfte danach aber für den Endkunden deutlich preiswerter als eine echte Reparatur des Akkus wie unter a) ausfallen. Begabte Bastler können dies teilweise selbst ausführen, wer den Zusatzkabelsatz nicht kaufen kann oder möchte, benötigt nur Materialien im einstelligen Eurobereich (2 Dioden für 1 A, Lötwerkzeug, Schrumpfschlauch oder Isolierband und einen Kabel-Abzweig-Steckschuh 6,3mm. Details verrät der Artikel [[Silence_S01_Telemetrieversorgungs-Umbau|Silence S01 Telemetrieversorgungs-Umbau]]. Werden Firmware in der ECU und bestimmte Settings in der TCU nicht aktualisiert, bleibt die Funktion der Telemetrie durch die nicht optimierten Parameter zur Häufigkeit der Datenerfassung und -übermittlung aber auf eher einen Tag begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einschränkungen dieser Lösung können nur vermieden werden, wenn man einen zusätzlichen größeren Akku (12 V, ab 4 Ah, mit passender Ladeelektronik) in das Fahrzeug einbaut. (So ein Akku erlaubt allerdings auch den Anschluss weiterer dauerversorgter Geräte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== c) Umbau des Akkus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lösung verzichtet auf den Austausch der BMS-Platine, stattdessen wird ein externer Wandler eingebaut, der an einigen recht gut zugänglichen Punkten hinter der rückwärtigen Akkuabdeckung angeschlossen wird und dort auch genügend Platz findet. Allerdings erfordert dies die Öffnung des abgedichteten Akkuteils, diese Lösung verbietet sich daher besonders währender der Garantiezeit und setzt danach besondere Sorgfalt, Kenntnis und Vorsicht beim Ausführenden voraus. Allerdings kommt diese Lösung wiederum ohne irgendwelche Arbeiten am Fahrzeug aus und macht den Akku wieder vollständig einsetzbar auch in anderen Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=370086#p370086 Eine beispielhafte Ausführung zeigt dieser Forenbeitrag.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== d) Reparatur des BMS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre das die nachhaltigste Lösung, setzt aber aus Sicherheitsgründen eine vollständige Entnahme des BMS aus dem Akku oder zumindest eine vollständiges Abklemmen aller 15 Anschlüsse des Akkupacks voraus, weil ein Arbeiten &amp;quot;unter Spannung&amp;quot; auch erfahrenen Bastlern abgeraten werden muss. Solange auch nicht klar ist, welches Bauteil genau den Defekt verursacht, kann es keine Anleitung dazu geben. Die Lösung nach c) ist jedenfalls deutlich unaufwändiger und sicherer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=868</id>
		<title>SILENCE S01</title>
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		<updated>2025-03-25T16:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Fahrlicht, Links zu weiteren Artikeln, diverse Typos und kleine Umstellungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind technische Zwillinge, sie werden in demselben Werk produziert, verwenden die gleiche technische Basis (bis hin zum Empfangsserver für Telemetriedaten). Zubehörteile sind zu 100% kompatibel. Alle auf diesen Seiten gemachten Angaben zum S01 gelten daher auch für den SEAT Mo. Wo es Unterschiede gibt, wird explizit darauf hingewiesen. Die [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Vergleichstabelle]] listet die technisch entsprechenden Modellvarianten auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S01 ist ein zweisitziger Motorroller zur Personenbeförderung (anders als [[SILENCE_S02|Silence S02]] und [[SILENCE_S03|Silence S03]], die oft als Einsitzer mit Ladeboxen für Lieferdienste etc eingesetzt werden). Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:&lt;br /&gt;
*Der ursprüngliche nominell 100 km/h schnelle Roller mit 7-11,8 kW Spitzenleistung gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L3e-A1&amp;quot; und darf mit einem Motorradführerschein (ab Klasse A1) oder einer Erweiterung des PKW-Führerscheins (Deutschland: B196, Österreich: B111) gefahren werden&lt;br /&gt;
*Die limitierte Version gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L1e-B&amp;quot; (max. 45 km/h und 4 kW Dauerleistung) und darf mit einem PKW-Führerschein oder mit einem &amp;quot;Mopedschein&amp;quot; (Klasse AM (vormals M)) schon ab 16 Jahren gefahren werden.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Merkmale (siehe auch [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Modellvergleich]]):&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] als Energiequelle (rollbar, integriertes Ladegerät)&lt;br /&gt;
*Ladebuchse unter der Sitzbank (Silence) bzw. über seitliche Klappe direkt am Akku (SEAT)&lt;br /&gt;
*großer Stauraum unter der Sitzbank (zwei Integralhelme!)&lt;br /&gt;
*aufrechte Sitzposition durch tiefe Fußabstellfläche, 79 cm Sitzhöhe (74 cm verfügbar)&lt;br /&gt;
*sämtliche Leuchten als LED&lt;br /&gt;
*Markenbereifung ab Werk (Pirelli Angel Scooter, zuvor Michelin City Grip)&lt;br /&gt;
*[[Silence_Telemetriemodul|&amp;amp;rarr; Telemetriemodul]] (nicht bei allen Modellen)&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_App-Fernsteuerung|&amp;amp;rarr; App-Anbindung]] (wenn Telemetriemodul eingebaut): km-Stand, Akkustand (SoC), Position (GPS/Karte), Ein-/Ausschalten, Öffnen der Sitzbank. Dazu nur bei Silence: Fahrtenhistorie, Fahrtplanung, Alarmanlage&lt;br /&gt;
Nutzer loben den Sitzkomfort, die Bremsstärke, die Bereifung und den Stauraum, als negativ wird die Wartungsanfälligkeit, das Fehlen von ABS, das schlechte Licht empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mehr Details zu elektrischen und mechanischen Komponenten in separaten Artikeln ====&lt;br /&gt;
siehe [[SILENCE_S01:_Elektrische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Elektrische Komponenten]] und [[SILENCE_S01:_Mechanische_Komponenten|&amp;amp;rarr; S01: Mechanische Komponenten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;rarr; Die Angaben zur Versionsgeschichte sind aktuell unvollständig und sollten ergänzt und ggf. korrigiert werden, idealerweise mit Angabe des Monats. Danach bitte diesen Hinweis entfernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*2020: erste Marktverfügbarkeit, Ausstattung wie heutiges &amp;quot;connected&amp;quot;-Modell (mit Telemetriemodul). Preis um 6500 Euro&lt;br /&gt;
*Farbverfügbarkeit: grün, weiß, schwarz (alle glänzend)&lt;br /&gt;
*2021: erste SEAT Mo: mattweiß, mattrot, mattschwarz; Radabdeckungen, untere Fußbrettverkleidung und Lenkermitte in glänzend schwarz&lt;br /&gt;
*2021: statt des Motorcontrollers (MCU) von SEVCON wird künftig ein modifizierter VOTOL EM-150/2 verwendet&lt;br /&gt;
*2021: leistungsstärkes Modell S01+ mit Boost-Modus für 30 Sekunden mehr Leistung (z.B. bei Überholvorgängen), verbesserte Vorderradfederung, deutlich besseres hinteres Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, in Farbe grau. Äquivalentes SEAT-Modell: &amp;quot;Performance&amp;quot; in blau-metallic&lt;br /&gt;
*2022: Silence bietet auch rot als Farbe an; verbesserte Befestigung und Lagerung des Hauptständers; zusätzliches Steckschloss zur Akkusicherung (vom hinteren Radkasten aus zu bedienen)&lt;br /&gt;
*2023: Die Sitzbanköffnung ist nur noch bei S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot; verfügbar, eine Änderung der Firmware in der zentralen Steuereinheit (ECU) erlaubt das Ausschalten des Rollers am Fahrzeug ohne App (wenn er zuvor per App eingeschaltet wurde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massiver Abverkauf von Rollern (auch S02) und damit verbundener temporärer Preissturz ===&lt;br /&gt;
In 2024 und 2025 haben sich viele Händler in Deutschland von ihren Silence- und SEAT-Rollern getrennt und die Fahrzeuge teilweise mit Verlust unter Einkaufswert abgestoßen. S02 sind für 2000 Euro, S01 bzw. besonders SEAT Mo für deutlich unter 3000 Euro zu haben gewesen. Die Fahrzeuge stammten teilweise aus Lagerbeständen mit den Modelljahren 2021 und davor. Klarheit über das Herstellungsdatum ist für den Kunden nicht zu bekommen, aber ein gutes Indiz ist das Herstellungsdatum des Akkus, das auf dem Typschild der Akkurückseite zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör (Kurzübersicht) ==&lt;br /&gt;
Bezugsquellen sind sehr variabel, daher hier nur eine kurze Vorstellung (die Links veralten schnell)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Windschild ===&lt;br /&gt;
Das hohe, schmale und mit Knicken designte Windschild als Originalzubehör reicht montiert bei durchschnittlich großen Fahrern etwa bis Gesichtsmitte (man kann also in der Regel darüber hinweg sehen), bietet aber dennoch einen guten Windschutz (sogar Fahren ohne Visier ist möglich). Das Schild wird von der Firma PUIG hergestellt und ist sowohl mit Silence- als auch mit SEAT-Schriftzug erhältlich. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist inzwischen ein Windschild von GIVI auch in Deutschland mit ABE erhältlich, seine als &amp;quot;Tannenbaum&amp;quot; verspottete Form ist aber europaweit sehr beliebt, weil die Hände am Lenker ebenfalls geschützt werden.&lt;br /&gt;
Details verrät unter anderem der Thread [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=41778 Windschild mit ABE für Silence S01 / SEAT Mó?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topcase ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Grundträger, die mit den meisten marktüblichen Topcase-Modellen kombiniert werden können:&lt;br /&gt;
*Träger aus Aluminium-Druckguss: Dieser Träger ist formschön, neigt aber zu Ermüdungsbrüchen bei Überbelastung&lt;br /&gt;
*Träger aus mattschwarz lackiertem Stahlrohr&lt;br /&gt;
Beide Träger werden anstelle der Haltegriffe links und rechts der hinteren Sitzbank montiert.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein spezielles Topcase von Silence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kniedecke ===&lt;br /&gt;
Die in südlichen Ländern sehr beliebte Kniedecke gibt es für Silence exklusiv von der Firma TUCANO URBANO in der Version R217 zur passgenauen Montage am Fahrzeug. Die innen sogar gefütterte Decke ist bei Regen und im Winter extrem nützlich (eine Regenhose benötigt man trotzdem weiterhin, weil Nässe von der hinteren Sitzbank her in den Fahrersitzbereich dringen kann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handyhalterungen ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es keine wirklich zufriedenstellende Universallösung, meist ist der Bastelwille der Nutzer gefragt, zumal die Lösungen immer sehr individuell bevorzugt werden:&lt;br /&gt;
*Klemmhalterungen für &amp;quot;nackte&amp;quot; und &amp;quot;behüllte&amp;quot; Handys&lt;br /&gt;
*Spezialhüllen mit rückwärtiger Befestigungsvorbereitung, dazu ein passendes Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
*Klebeadapter auf der Handyrückseite, ebenfalls mit Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
Beliebte Anbringungsorte laut Nutzerberichten:&lt;br /&gt;
*mittlere Lenkerabdeckung (bei Silence in Fahrzeugfarbe, SEAT lackschwarz): Diesen Bereich kann man relativ leicht abbauen (die gesamte obere Lenkerverkleidung wird nur durch vier Schrauben gehalten) und eine Halterung oder einen Teil davon dort anschrauben. Mutige Naturen verwenden solide Klebepads. Der Einsatz in der Verkleidung kann ggf. nachgekauft werden, wenn man den Ursprungszustand wiederherstellen möchte.&lt;br /&gt;
*Spiegelarme: häufig bei Motorrädern und Motorrollern. Ist aber sehr exponiert und vibrationsbelastet&lt;br /&gt;
*bei Verwendung eines hohen Windschilds: Unter Verwendung von 3D-Druckteilen kann ein übliches Stück Lenkerrohr in die Halterungen eingespannt werden. Das Handy sitzt dann sehr prominent im Sichtfeld und ist durch das Schild gut vor Wind geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedrigere Sitzbank ===&lt;br /&gt;
Es ist eine niedrigere Sitzbank (Höhe 74 cmv) als optionales Ersatzteil verfügbar, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=388094#p388094 die allerdings auch den Platz unter der Sitzbank minimal verkleinert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Tipps ==&lt;br /&gt;
Diese Tipps sollen nur Ideen für Neueinsteiger und Interessenten für die normale Nutzung beinhalten. Für spezielle Anpassungen und Wartungsmaßahmen sollen eigene Artikel entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden des Rollerakkus ===&lt;br /&gt;
Siehe auch [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] (internes Ladegerät, Laden außerhalb des Rollers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen S01 befindet sich unter der Sitzbank ein sog. Kaltgeräteeinbaustecker, an den ein handelsübliches &amp;quot;Kaltgerätekabel&amp;quot; (Netzkabel zum Anschluss von schutzkontaktieren Geräten an Haushaltssteckdosen) in beliebiger Länge angeschlossen werden kann. Der Anschluss ist so witterungs- und zugriffsgeschützt innerhalb der Staufaches unter der verriegelten Sitzbank. Der Stromanschluss wird über den Multiconnectoranschluss im Akkufach in den Akku weitergeleitet, wo sich auch das Ladegerät befindet.&lt;br /&gt;
Bei SEAT muss hingegen eine Gummiklappe in der rechten Akkufachverkleidung geöffnet und der Abdeckstopfen im Akkuanschluss entfernt werden, bevor das gleiche Netzkabel direkt in den Akku gesteckt werden kann.&lt;br /&gt;
Die Ladung an der Haushaltssteckdose dauert bis zu 8 Stunden. Der Ladevorgang wird am Leuchtring des Akkus sowie im Rollerdisplay angezeigt. Nach Beendigung des eigentlichen Ladevorgangs beginnt nach einer Ruhepause von 30-60 Minuten eine Art Erhaltungsladung/Balancing ohne zeitliche Begrenzung mit einer Dauerleistung von ca 15 Watt, was ein dauerhaftes Verbleiben am Stromnetz nicht sinnvoll erscheinen lässt. Dennoch wird empfohlen, gelegentlich den Akku länger als 24 Stunden am Netz zu lassen.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence und SEAT schreiben das Volladen des Akkus mindestens einmal im Monat ausdrücklich vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anderenfalls könnte Garantieleistung verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkufache sauber halten ===&lt;br /&gt;
Das Akkufach ist vom Hinterrad und von unten her nicht verschlossen, möglicherweise für eine bessere Luftzirkulation. Dadurch gelangt aber viel Nässe und Schmutz von unten und von hinten am Akku. Die Nässe führt im Akkufach schnell zu Korrosion, der Schmutz zu Problemen in den Rollen für den Akkutransport. Eine regelmäßige Reinigung und Korrosionsbehandlung/-schutz hilft, schwerere Schäden zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helligkeit des Displays einstellen ===&lt;br /&gt;
Die während des Betriebes (nicht aber beim Laden) daueraktive Hintergrundbeleuchtung des Displays kann nachts blenden. Es hat sich bewährt (besonders wegen der hervorragenden Ablesbarkeit der LCD-Anzeige bei Tag), die Beleuchtung auf die niedrigste Stufe zu stellen. Dazu muss der Roller eingeschaltet und am Display per INFO-Taste die Hauptkilometerzeige (ODO) eingestellt werden. Nun kann man mit der SET-Taste die Beleuchtung in sieben Stufen einstellen (wird automatisch gespeichert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mängel des S01 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohe Tacho- und Kilometerzählerabweichung ===&lt;br /&gt;
Dies ist eigentlich ein Konstruktionsmangel, der sich bei sämtlichen Rollermodellen von Silence äußert. Die Berechnung der Geschwindigkeit aus der Motordrehzahl erfolgt so fehlerhaft, dass die Geschwindigkeitsanzeige ca 11% zuviel anzeigt und auch die Wegstrecke entsprechend zu hoch ist. Das äußert sich auch in einer Diskrepanz zwischen Wegstreckenmessungen am Roller und in der App (die aus dem Fahrtverlauf und den Werten des Telemetriemoduls errechnet werden). Der Roller fährt bei angezeigten 100 km/h im Tacho tatsächlich nur 88-89 km/h (GPS-Messungen). Die Ursache ist unbekannt, wurde auch nie behoben, alles Fahrzeuge haben bis heute diesen Mangel.&lt;br /&gt;
Die Abweichung kann aber im Rahmen von &amp;quot;Tuningmaßnahmen&amp;quot; selbst von technisch versierten Nutzern auf 1-2% minimiert werden mit dem Effekt, dass die Wegstrecken wieder stimmen und der Roller dadurch auch höhere Geschwindigkeiten erreicht als das nicht optimierte S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot;-Modell.&lt;br /&gt;
Diese Korrektur wird zusammen mit anderen Maßnahmen in separaten Artikeln passend zu den jeweiligen Motorcontrollern ([[Silence: SEVCON-Tuning]] und [[Silence: VOTOL-Tuning]]) detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrlicht ===&lt;br /&gt;
Insbesondere bei nächtlichen Überlandfahrten wird das Licht als unterdurchschnittlich empfunden. Ab Werk ist es zudem oft zu hoch eingestellt und blendet den Gegenverkehr. Eine einfache Justage ist mit einem 8-mm-Ring- oder Maulschlüssel möglich: Hinten am Scheinwerfermodul befindet sich eine entsprechende Einstellschraube, die von vorn hinter der Abdeckung ertastet und auch verstellt werden kann (wenige Grad Drehung genügen oft).&lt;br /&gt;
Leider lassen sich Abblend- und Fernlicht nicht getrennt einstellen. Blendung des Gegenverkehrs vermeiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unwucht des Hinterrades ===&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es keine Fahrzeuge ohne solche Unwucht, sie ist nur mehr oder weniger stark ausgeprägt, zu prüfen ist sie durch eine Beschleunigung des Rades im SPORT-Modus, während der Roller auf dem Hauptständer steht. Die Unwucht ist besonders im Bereich 70-80 km/h ausgeprägt und sorgt ab einer bestimmten Stärke für spürbare Vibration des Fahrzeugs beim Fahren, die sich auch auf die Lenkstabilität auswirken. Abhilfe durch Neuausrichen des Reifens und ggf. Auswuchtgewichte kann oft nur eine passend ausgerüstete Werkstatt bieten. Es wurde aber auch von erfolgreicher Selbsthilfe mit Klebegewichten berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremsenquietschen ===&lt;br /&gt;
Betroffen ist davon praktisch jedes Exemplar, früher oder später. In den Werkstätten wurde dazu als Garantieleistung oft eine andere Lagerung der hinteren Bremsscheibe (&amp;quot;schwimmend&amp;quot;) eingebaut. Das beseitigt das Quietschen aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel- und Bremsschlauchführung hinter der vorderen Verkleidung ===&lt;br /&gt;
Die Befestigungen an der Gabel lösen sich, der Bremsschlauch wird gequetscht und oberflächlich abgerieben. Sollte regelmäßig kontrolliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückruf wegen Problemen mit den Schaugläsern in den Bremsflüssigkeit ===&lt;br /&gt;
Siehe Forumbeitrag: [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=29206 Bremsflüssigkeits-Schauglas Serviceaufruf]. Betroffen sind nur Fahrzeuge aus 2020 und 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lenkkopflager ===&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Lenkerlagerung im Zusammenhang mit der vorderen Federung führt bei häufigem Betrieb auf schlechten Straßen früher oder später (oft bereits nach 1000-3000 km) zum Einschlagen von Kerben in den Rollenkegellagern, die sich durch eine Art &amp;quot;Einrasten&amp;quot; in der Lenkermittellage äußern. Bei fortschreitendem Defekt wird die Fahrstabilität durch Lenkbeeinträchtigung gefährlich verringert, weswegen schon bei nur leicht spürbarem Rasten der TÜV im Rahmen der fälligen HU keine neue Plakette erteilt. Oberes und unteres Lenkkopflager müssen dann ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu kurze &amp;quot;Schutzblech&amp;quot; am Vorderrad kann nicht verhindern, dass Nässe in den Bereich hinter der Frontverkleidung gelangt, sogar bis zum oberen Lenkkopflager. Diese Lager sind anfangs daher auch oft korrodiert und - besonders gefährlich - teilweise ohne das vorherige Auftreten von Rastungen - bei starken Lenkeinschlägen regelrecht blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Starke Rostanfälligkeit im Akkufach ===&lt;br /&gt;
Vom Hinterrad gelangt Nässe an der Schwinge vorbei in das Akkufach, ebenso von unten. Wenn viel auch bei Nässe gefahren wird, beginnt es in diesem Bereich schon nach wenigen Wochen zu rosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Akku ===&lt;br /&gt;
Hierauf wird im Artikel zum [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] ebenfalls näher eingegangen. Häufig sind der Ausfall der App-Funktion durch Verlust der Telemetrie-Stromversorgung. Daneben gibt es vereinzelt Berichte über interne Sicherheitsabschaltungen des Akkus wegen (leider zu oft nur angeblich) zu hohen Temperaturen oder gefährlichen Beschleunigungen (Unfällen/Stürzen). Während der Roller auch ohne Telemetrie zum Fahren voll funktionstüchtig bleibt, ist bei erfolgten Sicherheitsabschaltungen kein Betrieb des Rollers und auch keine Ladung mehr möglich. Dies hat oft wochenlange Ausfälle des Rollers zur Folge, weil die Akkus zur Reparatur häufig per Spedition zum Hersteller nach Barcelona müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellvergleichstabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Technische Daten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Version&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Modell&lt;br /&gt;
|LS (low speed)&lt;br /&gt;
|Basic&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|Connected&lt;br /&gt;
|S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SEAT-Modelle&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 50&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125 Performance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|App-Anbindung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit (nominell)&lt;br /&gt;
|45 km/h&lt;br /&gt;
|80 km/h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|95 km/h&lt;br /&gt;
|99 / 110 km/h (Zulassung / Prospekt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EG-Fahrzeugklasse&lt;br /&gt;
|L1e-B&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|L3e-A1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antriebssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Radnabenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nenn- / Spitzenleistung [kW]&lt;br /&gt;
|4 / 7,3&lt;br /&gt;
|5 (elektron. begrenzt) / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|7 / 9 (11,8 MY 2023?)&lt;br /&gt;
|7,5 / 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriezellentyp&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Li-Ion (18650), beim 5,6-kWh-Akku 14s30p = 420 Einzelzellen in 14 Blöcken (Stufen) zu je 30 Zellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriespannung und nominelle Kapazität&lt;br /&gt;
|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|48 V 4,1 kWh&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ladezeit&lt;br /&gt;
|7-9 h&lt;br /&gt;
|5-7 h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|7-9 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung/Gewicht [kW/kg] (Hersteller)&lt;br /&gt;
|0,036&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|0,046&lt;br /&gt;
|0,068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistungsstufen&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT, +BOOST&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Energieverbrauch [Wh/km] lt. Hersteller&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reichweite [km] Hersteller / real&lt;br /&gt;
|146 / ?&lt;br /&gt;
|100 / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 133 / 70-110 je nach Fahrweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge[mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|1193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radstand [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|1427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzhöhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eigengewicht ohne / mit Akku (fahrbereit)&lt;br /&gt;
|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|111 / 147 kg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast vorn&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|102 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|218 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|15&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|14&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|120/70-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|140/70-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Teleskopfedergabel, 90 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Einarmschwinge mit Monodämpfer, 100 mm&lt;br /&gt;
|Einarmschwinge mit Monodämpfer mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, 100 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|CBS (ABS nicht verfügbar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 260mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 240mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TO DO ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*lizenzfreies Bild eines S01&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=867</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=867"/>
		<updated>2025-03-25T16:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Sprachverkürzung, Korrekturen, Kategorie:Elektroroller&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Fahrgestell.jpg|300px|thumb|Herausgenommener Akku mit ausgefahrenem Fahrgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät mit dem Kaltgeräteanschluss wird zum Laden nur noch ein preiswertes standardisiertes Kabel benötigt (war und ist z.B. Standard bei PCs und Monitoren). Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert, der maximal 3000 Watt Dauerleistung an zwei 230-V-Steckdosen und einen einfachen 5-V-USB-Ausgang bereitstellt. Näheres ist aus [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 diesem Forumbeitrag] (mit ein paar mehr Fotos als offiziell) sowie aus dem Wiki-Artikel [[Silence_NOMAD|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;]] zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Multifunktionsstecker gibt es nicht offiziell zu kaufen. Ein findiger Forenuser [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=253359#p253359 hat einen passenden Stecker in Kleinserie gebaut] und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mit diesem Stecker ist es möglich, den Akku nebst Hochstromausgang zu aktivieren und das Akkupack als Energiequelle für eigene Inverterlösungen zu verwenden oder mit ebenfalls selbst gebauten Schnellladegeräten zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack, das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit recht gut geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist - beim SEAT Mo hingegen erfolgt die Stromzufuhr über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack wird über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf hergestellt und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung und damit indirekt der Ladestrom angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Bei der nun folgenden Konstantspannungsladung sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser letzten Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird u.a. ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zu dauerhaften Schäden führen kann, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigt: 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, authorisierte Silence-Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich die weit verbreiteten WS2818), die vom BMS in allen Farben und Helligkeiten individuell angesteuert werden können. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Serie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene &amp;quot;unterläuft&amp;quot; eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen im elektrisch stärker motorisierten Zweiradsektor 72-114-Volt-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS besitzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;drei schaltbare Ausgänge auf Akkuspannungslevel (42-58 Volt)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und einen vierten dauerhaft aktiven für 12 Volt (bis auf Hochstromausgang alle am Multiconnector):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochstromausgang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). &amp;lt;br/&amp;gt;Relais schaltet (+), (-) über Mess-Shunt dauerhaft verbunden (dient auch als (-)-Verbindung für VBatE)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: aktiviert Motorcontroller (nicht aktiv beim Laden), elektronisch geschaltet/überwacht&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: versorgt komplette Rollerelektrik (auch beim Laden aktiv), elektronisch geschaltet/überwacht. Spannungswandler im Fahrzeug (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Überlastung des Ausgangs führt zu temporärer Abschaltung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: daueraktiv, typisch ca 12,3 Volt / 0,5 A Belastbarkeit, Wandlermodul ist dauerkurzschlussfest. Dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte niemals anderweitig belastet werden: zahlreiche Ausfälle dieses Ausgangs (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), siehe [[SILENCE_AKKU#Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12VUI-Fehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg|thumb|400px|Multiconnector im Akkufach des Fahrzeugs]]&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector (hier das Bild des Gegenstückes im Akkufach) besitzt 3 Spalten zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1, 6 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte 5, 8 und 11 sind im Akku elektrisch parallel geschaltet zum Einbaukaltgerätestecker und im Fahrzeug mit dem Ladeanschluss unter der Sitzbank, führen also beim Laden in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen volle Netzspannung, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das Foto zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1),(6),(15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar (möglicherweise kann der Akku so erkennen, ob er sich in einem Fahrzeug befindet)&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Dies passiert auch bei Ferneinschaltung des Rollers über einen Ausgang des Telemetriemodul. Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird ggf. durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der [[Silence_NOMAD|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (leistungshungrige Verbraucher wie einer Zusatzhupe benötigen immer eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. Diese Prozedur wurde &amp;quot;inoffiziell&amp;quot; gefunden und findet sich in keinem Handbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert. Charakteristisch dafür ist, dass der Roller beim Versuch des Freischaltens zum Fahren etwa im Sekundentakt piepst, die Tagfahrlichter kurz blitzen (nicht bei allen) und die Motor- und Invertertemperatur stets mit &amp;quot;0 °C&amp;quot; im Display angezeigt wird, wobei beide Werte vom dann inaktiven Motorcontroller gar nicht geliefert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einschalt-Klacken des Motorschützes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der auch den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das etwas leisere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klicken des Laderelais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch, und das Fehlen einzelner Geräusche hilft im Fehlerfall bei der Suche nach möglichen Ursachen. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann (leider zeigt der Leuchtring trotzdem die Animation an, Klarheit verschafft nur ein Leistungsmessgerät (z.B. ein Powermeter als Steckdosen-Zwischenstecker), das in solchen Fällen nur ca 3 Watt anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv): häufig bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen und hoher Leistung (z.B. Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: kritische Unterspannung. Bei fortgesetzer Unterschreitung reagiert der Akku mit Abschaltung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: entsprechende Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Abschaltung des Hochstromausgangs. Passiert ohne weiteren Fehler zunächst nur bei kritischer Unterspannung des Akkus und unterbindet damit sofort die Weiterfahrt, möglich auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert, dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig auftretender Fehler beim Umgang mit den Fahrzeugen ist der plötzliche Verlust der App-Funktion (Fernsteuerbarkeit), während das Fahrzeug sonst voll benutzbar bleibt. Die häufigste Ursache dafür liegt nicht etwa in der Datenverarbeitung oder dem Telemetriemodul, sondern in der Versorgung desselben mit Energie, wenn der daueraktive 12-Volt-Ausgang (12VUI) des Akkus defekt wird. Betroffen sind vornehmlich Akkus aus den Baujahren 2021 und 2022. Den Details dieses Fehlers widmet sich die Seite [[Silence-Akku:_12VUI-Defekt|&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence-Akku: 12VUI-Defekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG Event, Thermal Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sensoren im BMS gehört auch ein G-Sensor (Beschleunigung). Registriert dieser eine außergewöhnlich hohe Stoßbelastung des Akkus, so wird vermutlich ein Unfall mit einer möglichen strukturellen Schädigung des Akkus angenommen. Ebenso wird bei einer abnormen Temperatur einer der drei Temperatursensoren eine kritische Erwärmung eines Bereiches unter Last angenommen. Der Akku reagiert darauf mit einer Sicherheitsabschaltung, bei der der Hochstromausgang deaktiviert bleibt und auch kein Laden mehr möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider gibt es bei beiden Events Fehlalarme. So ist ein Fall bekannt, wo ein Akku dieses Ereignis in einer halben Stunde Standzeit auf einem Parkplatz ohne jede äußere Einwirkung wahrgenommen haben will - und weil die von Silence offiziell an die Werkstätten herausgegebene [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=378238#p378238 Reparaturprozedur nicht funktionierte], musste der Akku eine mehr als sechswöchige Reise nach Spanien zum Hersteller antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis hingegen ist noch kein Fall eines HighG-Events nach Unfall bekannt geworden, selbst gestürzte oder beim einem Auffahrunfall beschädigte Roller haben nicht zu einem solchen Ereignis geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence empfiehlt ausdrücklich, den Akku einmal im Monat vollzuladen. Damit soll verhindert werden, dass der Akku bei längerer Standzeit Schäden nimmt. Theoretisch - dem anzeigten Ladestand (SoC) zufolge - beträgt der Verlust an Ladung weniger als 2% im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurden einige Fälle bekannt, wo ein noch eher halbvoller Akku praktisch leer war. Steht er darüberhinaus länger, kann es sogar sein, dass keine Ladung mehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=379706#p379706 Im Forum wurde so ein Fall bekannt] - das Laderelais klickte nur kurz und die Ladung wurde sofort wieder beendet. Hier hat das sture -zigfache Wiederholen glücklicherweise so viel Energie in den Akku geschaufelt, dass letztlich wieder eine normale Ladung möglich war. Allerdings kann ein so tiefentladener Akku dennoch Schäden erlitten haben und sollte mit äußerster Vorsicht behandelt und streng beobachtet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=866</id>
		<title>SILENCE S01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=866"/>
		<updated>2025-03-23T20:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Deutliche Erweiterung und Gliederung: Vorstellung, Mängel, Tipps; Links zu Spezialartikeln, die aber noch geschrieben werden müssen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind technische Zwillinge, sie werden in demselben Werk produziert, verwenden die gleiche technische Basis (bis hin zum Empfangsserver für Telemetriedaten). Zubehörteile sind zu 100% kompatibel Alle auf diesen Seiten gemachten Angaben zum S01 gelten daher auch für den SEAT Mo. Wo es Unterschiede gibt, wird explizit darauf hingewiesen. Die [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Vergleichstabelle]] listet die technisch entsprechenden Modellvarianten auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S01 ist ein zweisitziger Motorroller zur Personenbeförderung (anders als [[SILENCE_S02|Silence S02]] und [[SILENCE_S03|Silence S03]], die oft als Einsitzer mit Ladeboxen für Lieferdienste etc eingesetzt werden). Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:&lt;br /&gt;
*Der ursprüngliche nominell 100 km/h schnelle Roller mit 7-11,8 kW Spitzenleistung gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L3e-A1&amp;quot; und darf mit einem Motorradführerschein (ab Klasse A1) oder einer Erweiterung des PKW-Führerscheins (Deutschland: B196, Österreich: B111) gefahren werden&lt;br /&gt;
*Die limitierte Version gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L1e-B&amp;quot; (max. 45 km/h und 4 kW Dauerleistung) und darf mit einem PKW-Führerschein oder mit einem &amp;quot;Mopedschein&amp;quot; (Klasse AM (vormals M)) schon ab 16 Jahren gefahren werden.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Merkmale (siehe auch [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Modellvergleich]]):&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] als Energiequelle (rollbar, integriertes Ladegerät)&lt;br /&gt;
*Ladebuchse unter der Sitzbank (Silence) bzw. über seitliche Klappe direkt am Akku (SEAT)&lt;br /&gt;
*großer Stauraum für bis zu zwei Integralhelme unter der Sitzbank&lt;br /&gt;
*aufrechte Sitzposition durch tiefe Fußabstellfläche bei 85 cm Sitzhöhe&lt;br /&gt;
*sämtliche Leuchten als LED&lt;br /&gt;
*Markenbereifung ab Werk (Pirelli Angel Scooter, zuvor Michelin City Grip)&lt;br /&gt;
*[[Silence_Telemetriemodul|&amp;amp;rarr; Telemetriemodul]] (nicht bei allen Modellen)&lt;br /&gt;
*App-Anbindung (wenn Telemetriemodul eingebaut): km-Stand, Akkustand (SoC), Position (GPS/Karte), Ein-/Ausschalten, Öffnen der Sitzbank. Dazu nur bei Silence: Fahrtenhistorie, Fahrtplanung, Alarmanlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;rarr; Die Angaben zur Versionsgeschichte sind aktuell unvollständig und sollten ergänzt und ggf. korrigiert werden, idealerweise mit Angabe des Monats. Danach bitte diesen Hinweis entfernen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*2020: erste Marktverfügbarkeit, Ausstattung wie heutiges &amp;quot;connected&amp;quot;-Modell (mit Telemetriemodul). Preis um 6500 Euro&lt;br /&gt;
*Farbverfügbarkeit: grün, weiß, schwarz (alle glänzend)&lt;br /&gt;
*2021: erste SEAT Mo: mattweiß, mattrot, mattschwarz; Radabdeckungen, untere Fußbrettverkleidung und Lenkermitte in glänzend schwarz&lt;br /&gt;
*2021: statt des Motorcontrollers (MCU) von SEVCON wird künftig ein modifizierter VOTOL EM-150/2 verwendet&lt;br /&gt;
*2021: leistungsstärkes Modell S01+ mit Boost-Modus für 30 Sekunden mehr Leistung (z.B. bei Überholvorgängen), verbesserte Vorderradfederung, deutlich besseres hinteres Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, in Farbe grau. Äquivalentes SEAT-Modell: &amp;quot;Performance&amp;quot; in blau-metallic&lt;br /&gt;
*2022: Silence bietet auch rot als Farbe an; verbesserte Befestigung und Lagerung des Hauptständers; zusätzliches Steckschloss zur Akkusicherung (vom hinteren Radkasten aus zu bedienen)&lt;br /&gt;
*2023: Die Sitzbanköffnung ist nur noch bei S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot; verfügbar, eine Änderung der Firmware in der zentralen Steuereinheit (ECU) erlaubt das Ausschalten des Rollers am Fahrzeug ohne App (wenn er zuvor per App eingeschaltet wurde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massiver Abverkauf und Preissturz von Rollern (auch S02) ===&lt;br /&gt;
In 2024 und 2025 haben sich viele Händler in Deutschland von ihren Silence- und SEAT-Rollern getrennt und die Fahrzeuge teilweise mit Verlust unter Einkaufswert abgestoßen. S02 sind für 2000 Euro, S01 bzw. besonders SEAT Mo für deutlich unter 3000 Euro zu haben gewesen. Die Fahrzeuge stammten teilweise aus Lagerbeständen mit den Modelljahren 2021 und davor. Klarheit über das Herstellungsdatum ist für den Kunden nicht zu bekommen, aber ein gutes Indiz ist das Herstellungsdatum des Akkus, das auf dem Typschild der Akkurückseite zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör (Kurzübersicht) ==&lt;br /&gt;
Bezugsquellen sind sehr variabel, daher hier nur eine kurze Vorstellung (die Links veralten schnell)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Windschild ===&lt;br /&gt;
Das hohe, schmale und mit Knicken designte Windschild als Originalzubehör reicht montiert bei durchschnittlich großen Fahrern etwa bis Gesichtsmitte (man kann also in der Regel darüber hinweg sehen), bietet aber dennoch einen guten Windschutz (sogar Fahren ohne Visier ist möglich). Das Schild wird von der Firma PUIG hergestellt und ist sowohl mit Silence- als auch mit SEAT-Schriftzug erhältlich. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist inzwischen ein Windschild von GIVI auch in Deutschland mit ABE erhältlich, seine als &amp;quot;Tannenbaum&amp;quot; verspottete Form ist aber europaweit sehr beliebt, weil die Hände am Lenker ebenfalls geschützt werden.&lt;br /&gt;
Details verrät unter anderem der Thread [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=41778 Windschild mit ABE für Silence S01 / SEAT Mó?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topcase ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Grundträger, die mit den meisten marktüblichen Topcase-Modellen kombiniert werden können:&lt;br /&gt;
*Träger aus Aluminium-Druckguss: Dieser Träger ist formschön, neigt aber zu Ermüdungsbrüchen bei Überbelastung&lt;br /&gt;
*Träger aus mattschwarz lackiertem Stahlrohr&lt;br /&gt;
Beide Träger werden anstelle der Haltegriffe links und rechts der hinteren Sitzbank montiert.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein spezielles Topcase von Silence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kniedecke ===&lt;br /&gt;
Die in südlichen Ländern sehr beliebte Kniedecke gibt es für Silence exklusiv von der Firma TUCANO URBANO in der Version R217 zur passgenauen Montage am Fahrzeug. Die innen sogar gefütterte Decke ist bei Regen und im Winter extrem nützlich (eine Regenhose benötigt man trotzdem weiterhin, weil Nässe von der hinteren Sitzbank her in den Fahrersitzbereich dringen kann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handyhalterungen ===&lt;br /&gt;
Hier gibt es keine wirklich zufriedenstellende Universallösung, meist ist der Bastelwille der Nutzer gefragt, zumal die Lösungen immer sehr individuell bevorzugt werden:&lt;br /&gt;
*Klemmhalterungen für &amp;quot;nackte&amp;quot; und &amp;quot;behüllte&amp;quot; Handys&lt;br /&gt;
*Spezialhüllen mit rückwärtiger Befestigungsvorbereitung, dazu ein passendes Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
*Klebeadapter auf der Handyrückseite, ebenfalls mit Gegenstück am Fahrzeug&lt;br /&gt;
Beliebte Anbringungsorte laut Nutzerberichten:&lt;br /&gt;
*mittlere Lenkerabdeckung (bei Silence in Fahrzeugfarbe, SEAT lackschwarz): Diesen Bereich kann man relativ leicht abbauen (die gesamte obere Lenkerverkleidung wird nur durch vier Schrauben gehalten) und eine Halterung oder einen Teil davon dort anschrauben. Mutige Naturen verwenden solide Klebepads. Der Einsatz in der Verkleidung kann ggf. nachgekauft werden, wenn man den Ursprungszustand wiederherstellen möchte.&lt;br /&gt;
*Spiegelarme: häufig bei Motorrädern und Motorrollern. Ist aber sehr exponiert und vibrationsbelastet&lt;br /&gt;
*bei Verwendung eines hohen Windschilds: Unter Verwendung von 3D-Druckteilen kann ein übliches Stück Lenkerrohr in die Halterungen eingespannt werden. Das Handy sitzt dann sehr prominent im Sichtfeld und ist durch das Schild gut vor Wind geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Tipps ==&lt;br /&gt;
Diese Tipps sollen nur Ideen für Neueinsteiger und Interessenten für die normale Nutzung beinhalten. Für spezielle Anpassungen und Wartungsmaßahmen sollen eigene Artikel entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laden des Rollerakkus ===&lt;br /&gt;
Siehe auch [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] (internes Ladegerät, Laden außerhalb des Rollers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen S01 befindet sich unter der Sitzbank ein sog. Kaltgeräteeinbaustecker, an den ein handelsübliches &amp;quot;Kaltgerätekabel&amp;quot; (Netzkabel zum Anschluss von schutzkontaktieren Geräten an Haushaltssteckdosen) in beliebiger Länge angeschlossen werden kann. Der Anschluss ist so witterungs- und zugriffsgeschützt innerhalb der Staufaches unter der verriegelten Sitzbank. Der Stromanschluss wird über den Multiconnectoranschluss im Akkufach in den Akku weitergeleitet, wo sich auch das Ladegerät befindet.&lt;br /&gt;
Bei SEAT muss hingegen eine Gummiklappe in der rechten Akkufachverkleidung geöffnet und der Abdeckstopfen im Akkuanschluss entfernt werden, bevor das gleiche Netzkabel direkt in den Akku gesteckt werden kann.&lt;br /&gt;
Die Ladung an der Haushaltssteckdose dauert bis zu 8 Stunden. Der Ladevorgang wird am Leuchtring des Akkus sowie im Rollerdisplay angezeigt. Nach Beendigung des eigentlichen Ladevorgangs beginnt nach einer Ruhepause von 30-60 Minuten eine Art Erhaltungsladung/Balancing ohne zeitliche Begrenzung mit einer Dauerleistung von ca 15 Watt, was ein dauerhaftes Verbleiben am Stromnetz nicht sinnvoll erscheinen lässt. Dennoch wird empfohlen, gelegentlich den Akku länger als 24 Stunden am Netz zu lassen.&lt;br /&gt;
Silence und SEAT schreiben das Volladen des Akkus mindestens einmal im Monat ausdrücklich vor, anderenfalls könnte Garantieleistung verweigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinigen des Akkufaches ===&lt;br /&gt;
Das Akkufach ist vom Hinterrad und von unten her nur ungenügend geschützt, möglicherweise für eine bessere Luftzirkulation. Dadurch landet aber viel Nässe und Schmutz von unten und von hinten am Akku. Die Nässe führt im Akkufach schnell zu Korrosion, der Schmutz zu Problemen in den Rollen für den Akkutransport. Eine regelmäßige Reinigung und Korrosionsbehandlung/-schutz hilft schwerere Schäden zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufige Mängel des S01 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohe Tacho- und Kilometerzählerabweichung ===&lt;br /&gt;
Dies ist eigentlich ein Konstruktionsmangel, der sich bei sämtlichen Rollermodellen von Silence äußert. Die Berechnung der Geschwindigkeit aus der Motordrehzahl erfolgt so fehlerhaft, dass die Geschwindigkeitsanzeige ca 11% zuviel anzeigt und auch die Wegstrecke entsprechend zu hoch ist. Das äußert sich auch in einer Diskrepanz zwischen Wegstreckenmessungen am Roller und in der App (die aus dem Fahrtverlauf und den Werten des Telemetriemoduls errechnet werden). Der Roller fährt bei angezeigten 100 km/h im Tacho tatsächlich nur 88-89 km/h (GPS-Messungen). Die Ursache ist unbekannt, wurde auch nie behoben, alles Fahrzeuge haben bis heute diesen Mangel.&lt;br /&gt;
Die Abweichung kann aber im Rahmen von &amp;quot;Tuningmaßnahmen&amp;quot; selbst von technisch versierten Nutzern auf 1-2% minimiert werden mit dem Effekt, dass die Wegstrecken wieder stimmen und der Roller dadurch auch höhere Geschwindigkeiten erreicht als das nicht optimierte S01+ bzw. &amp;quot;Performance&amp;quot;-Modell.&lt;br /&gt;
Diese Korrektur wird zusammen mit anderen Maßnahmen in separaten Artikeln passend zu den jeweiligen Motorcontrollern ([[Silence: SEVCON-Tuning]] und [[Silence: VOTOL-Tuning]]) detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unwucht des Hinterrades ===&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es keine Fahrzeuge ohne solche Unwucht, sie ist nur mehr oder weniger stark ausgeprägt, zu prüfen ist sie durch eine Beschleunigung des Rades im SPORT-Modus, während der Roller auf dem Hauptständer steht. Die Unwucht ist besonders im Bereich 70-80 km/h ausgeprägt und sorgt ab einer bestimmten Stärke für spürbare Vibration des Fahrzeugs beim Fahren, die sich auch auf die Lenkstabilität auswirken. Abhilfe durch Neuausrichen des Reifens und ggf. Auswuchtgewichte kann oft nur eine passend ausgerüstete Werkstatt bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremsenquietschen ===&lt;br /&gt;
Betroffen ist davon praktisch jedes Exemplar, früher oder später. In den Werkstätten wurde dazu als Garantieleistung oft eine andere Lagerung der hinteren Bremsscheibe (&amp;quot;schwimmend&amp;quot;) eingebaut. Das beseitigt das Quietschen aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabel- und Bremsschlauchführung hinter der vorderen Verkleidung ===&lt;br /&gt;
Die Befestigungen an der Gabel lösen sich, der Bremsschlauch wird gequetscht und oberflächlich abgerieben. Sollte regelmäßig kontrolliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückruf wegen Problemen mit den Schaugläsern in den Bremsflüssigkeit ===&lt;br /&gt;
Siehe Forumbeitrag: [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=29206 Bremsflüssigkeits-Schauglas Serviceaufruf]. Betroffen sind nur Fahrzeuge aus 2020 und 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lenkkopflager ===&lt;br /&gt;
Die Konstruktion der Lenkerlagerung im Zusammenhang mit der vorderen Federung führt bei häufigem Betrieb auf schlechten Straßen früher oder später (oft bereits nach 1000-3000 km) zum Einschlagen von Kerben in den Rollenkegellagern, die sich durch eine Art &amp;quot;Einrasten&amp;quot; in der Lenkermittellage äußern. Bei fortschreitendem Defekt wird die Fahrstabilität durch Lenkbeeinträchtigung gefährlich verringert, weswegen schon bei nur leicht spürbarem Rasten der TÜV im Rahmen der fälligen HU keine neue Plakette erteilt. Oberes und unteres Lenkkopflager müssen dann ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu kurze &amp;quot;Schutzblech&amp;quot; am Vorderrad kann nicht verhindern, dass Nässe in den Bereich hinter der Frontverkleidung gelangt, sogar bis zum oberen Lenkkopflager. Diese Lager sind anfangs daher auch oft korrodiert und - besonders gefährlich - teilweise ohne das vorherige Auftreten von Rastungen - bei starken Lenkeinschlägen regelrecht blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Starke Rostanfälligkeit im Akkufach ===&lt;br /&gt;
Vom Hinterrad gelangt Nässe an der Schwinge vorbei in das Akkufach, ebenso von unten. Wenn viel auch bei Nässe gefahren wird, beginnt es in diesem Bereich schon nach wenigen Wochen zu rosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Akku ===&lt;br /&gt;
Hierauf wird im Artikel zum [[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] ebenfalls näher eingegangen. Häufig sind der Ausfall der App-Funktion durch Verlust der Telemetrie-Stromversorgung. Daneben gibt es vereinzelt Berichte über interne Sicherheitsabschaltungen des Akkus wegen (leider zu oft nur angeblich) zu hohen Temperaturen oder gefährlichen Beschleunigungen (Unfällen/Stürzen). Während der Roller auch ohne Telemetrie zum Fahren voll funktionstüchtig bleibt, ist bei erfolgten Sicherheitsabschaltungen kein Betrieb des Rollers und auch keine Ladung mehr möglich. Dies hat oft wochenlange Ausfälle des Rollers zur Folge, weil die Akkus zur Reparatur häufig per Spedition zum Hersteller nach Barcelona müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellvergleichstabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Technische Daten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Version&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01+&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Modell&lt;br /&gt;
|LS (low speed)&lt;br /&gt;
|Basic&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|Connected&lt;br /&gt;
|S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SEAT-Modelle&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 50&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125 Performance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|App-Anbindung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit (nominell)&lt;br /&gt;
|45 km/h&lt;br /&gt;
|80 km/h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|95 km/h&lt;br /&gt;
|99 / 110 km/h (Zulassung / Prospekt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EG-Fahrzeugklasse&lt;br /&gt;
|L1e-B&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|L3e-A1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antriebssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Radnabenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nenn- / Spitzenleistung [kW]&lt;br /&gt;
|4 / 7,3&lt;br /&gt;
|5 (elektron. begrenzt) / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|7 / 9 (11,8 MY 2023?)&lt;br /&gt;
|7,5 / 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriezellentyp&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Li-Ion (18650), beim 5,6-kWh-Akku 14s30p = 420 Einzelzellen in 14 Blöcken (Stufen) zu je 30 Zellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriespannung und nominelle Kapazität&lt;br /&gt;
|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|48 V 4,1 kWh&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ladezeit&lt;br /&gt;
|7-9 h&lt;br /&gt;
|5-7 h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|7-9 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung/Gewicht [kW/kg] (Hersteller)&lt;br /&gt;
|0,036&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|0,046&lt;br /&gt;
|0,068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistungsstufen&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT, +BOOST&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Energieverbrauch [Wh/km] lt. Hersteller&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reichweite [km] Hersteller / real&lt;br /&gt;
|146 / ?&lt;br /&gt;
|100 / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 133 / 70-110 je nach Fahrweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge[mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|1193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radstand [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|1427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzhöhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eigengewicht ohne / mit Akku (fahrbereit)&lt;br /&gt;
|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|111 / 147 kg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast vorn&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|102 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|218 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|15&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|14&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|120/70-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|140/70-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Teleskopfedergabel, 90 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Einarmschwinge mit Monodämpfer, 100 mm&lt;br /&gt;
|Einarmschwinge mit Monodämpfer mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung, 100 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|CBS (ABS nicht verfügbar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 260mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 240mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TO DO ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Textbeschreibung mit (eigenem lizenzfreien) Bild&lt;br /&gt;
*Link auf eigene Unterseite mit Beschreibung der mechanischen Besonderheiten&lt;br /&gt;
*Link auf eigene Unterseite mit Beschreibung der elektrischen Komponenten&lt;br /&gt;
*Wartungstipps&lt;br /&gt;
*...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=865</id>
		<title>SILENCE S01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_S01&amp;diff=865"/>
		<updated>2025-03-23T13:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Erste Erweiterung und Feingliederung, Bilder fehlen noch (lizenzfreie sind gesucht!)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silence S01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind technische Zwillinge, sie werden in demselben Werk produziert, verwenden die gleiche technische Basis (bis hin zum Empfangsserver für Telemetriedaten). Zubehörteile sind zu 100% kompatibel Alle auf diesen Seiten gemachten Angaben zum S01 gelten daher auch für den SEAT Mo. Wo es Unterschiede gibt, wird explizit darauf hingewiesen. Die [[SILENCE_S01#Modellvergleichstabelle|&amp;amp;rarr; Vergleichstabelle]] listet die technisch entsprechenden Modellvarianten auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S01 ist ein zweisitziger Motorroller zur Personenbeförderung (anders als [[SILENCE_S02|Silence S02]] und [[SILENCE_S03|Silence S03]], die oft als Einsitzer mit Ladeboxen für Lieferdienste etc eingesetzt werden). Grundsätzlich gibt es zwei Varianten:&lt;br /&gt;
*Der ursprüngliche nominell 100 km/h schnelle Roller mit 7-11,8 kW Spitzenleistung gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L3e-A1&amp;quot; und darf mit einem Motorradführerschein (ab Klasse A1) oder einer Erweiterung des PKW-Führerscheins (Deutschland: B196, Österreich: B111) gefahren werden&lt;br /&gt;
*Die limitierte Version gehört zur EG-Fahrzeugklasse &amp;quot;L1e-B&amp;quot; (max. 45 km/h und 4 kW Dauerleistung) und darf mit einem PKW-Führerschein oder mit einem &amp;quot;Mopedschein&amp;quot; (Klasse AM (vormals M)) schon ab 16 Jahren gefahren werden.&lt;br /&gt;
Weitere besondere Merkmale:&lt;br /&gt;
*[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;rarr; Silence-Einheitsakkusystem]] als Energiequelle (rollbar, integriertes Ladegerät)&lt;br /&gt;
*Nabenmotor im Hinterrad&lt;br /&gt;
*CBS-Kombinationsbremssystem (Mindestvorschrift für L3e) - kein ABS verfügbar&lt;br /&gt;
*großer Stauraum für bis zu zwei Integralhelme unter der Sitzbank&lt;br /&gt;
*aufrechte Sitzposition durch tiefe Fußabstellfläche bei 85 cm Sitzhöhe&lt;br /&gt;
*sämtliche Leuchten als LED&lt;br /&gt;
*Markenbereifung ab Werk (Pirelli Angel Scooter, zuvor Michelin City Grip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör (Kurzübersicht) ==&lt;br /&gt;
Bezugsquellen sind sehr variabel, daher hier nur eine kurze Vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohes Windschild ===&lt;br /&gt;
Das hohe, schmale und mit Knicken designte Windschild als Originalzubehör reicht montiert bei durchschnittlich großen Fahrern etwa bis Gesichtsmitte (man kann also in der Regel darüber hinweg sehen), bietet aber dennoch einen guten Windschutz (sogar Fahren ohne Visir ist möglich). Das Schild wird von der Firma PUIG hergestellt und ist sowohl mit Silence- als auch mit SEAT-Schriftzug erhältlich. &lt;br /&gt;
Weiterhin ist inzwischen ein Windschild von GIVI auch in Deutschland mit ABE erhältlich, seine als &amp;quot;Tannenbaum&amp;quot; verspottete Form ist aber europaweit sehr beliebt, weil die Hände am Lenker ebenfalls geschützt werden.&lt;br /&gt;
Details verrät unter anderem der Thread [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=41778 Windschild mit ABE für Silence S01 / SEAT Mó?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topcase ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Grundträger, die mit den meisten marktüblichen Topcase-Modellen kombiniert werden können:&lt;br /&gt;
*Träger aus Aluminium-Druckguss: Dieser Träger ist formschön, neigt aber zu Ermüdungsbrüchen bei Überbelastung&lt;br /&gt;
*Träger aus mattschwarz lackiertem Stahlrohr&lt;br /&gt;
Beide Träger werden anstelle der Haltegriffe links und rechts der hinteren Sitzbank montiert.&lt;br /&gt;
Es gibt auch ein spezielles Topcase von Silence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kniedecke ===&lt;br /&gt;
Die in südlichen Ländern sehr beliebte Kniedecken gibt es für Silence exklusiv von der Firma TUCANO URBANO in der Version R217 zur passgenauen Montage am Fahrzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wird fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellvergleichstabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Technische Daten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Version&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Silence S01&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot;|Silence S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Modell&lt;br /&gt;
|LS (low speed)&lt;br /&gt;
|Basic&lt;br /&gt;
|Standard&lt;br /&gt;
|Connected&lt;br /&gt;
|S01+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SEAT-Modelle&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 50&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|...&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125&lt;br /&gt;
|SEAT Mó 125 Performance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|App-Anbindung&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit (nominell)&lt;br /&gt;
|45 km/h&lt;br /&gt;
|80 km/h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|95 km/h&lt;br /&gt;
|99 / 110 km/h (Zulassung / Prospekt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EG-Fahrzeugklasse&lt;br /&gt;
|L1e-B&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|L3e-A1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Antriebssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Radnabenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nenn- / Spitzenleistung [kW]&lt;br /&gt;
|4 / 7,3&lt;br /&gt;
|5 (elektron. begrenzt) / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|7 / 9 (11,8 MY 2023?)&lt;br /&gt;
|7,5 / 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batterietzellentyp&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Li-Ion (18650?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Batteriespannung und nominelle Kapazität&lt;br /&gt;
|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|48 V 4,1 kWh&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|48 V 5,6 kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ladezeit&lt;br /&gt;
|7-9 h&lt;br /&gt;
|5-7 h&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|7-9 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistung/Gewicht [kW/kg] (Hersteller)&lt;br /&gt;
|0,036&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|0,046&lt;br /&gt;
|0,068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Leistungsstufen&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|ECO, CITY, SPORT&lt;br /&gt;
|ECO, CITY, SPORT, +BOOST&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Energieverbrauch [Wh/km] lt. Hersteller&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Reichweite [km] Hersteller / real&lt;br /&gt;
|146 / ?&lt;br /&gt;
|100 / ?&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 133 / 70-110 je nach Fahrweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Länge[mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Breite [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|1193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radstand [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;9&amp;quot;|1427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzhöhe [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfreiheit [mm]&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sitzplätze&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Eigengewicht ohne / mit Akku (fahrbereit)&lt;br /&gt;
|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|111 / 147 kg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|111 / 152 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zul. Gesamtgewicht&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast vorn&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|102 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Höchstzulässige Achslast hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|218 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|15&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Felgen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|14&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|120/70-15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bereifung hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|140/70-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung vorn, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Teleskopfedergabel, 90 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Radaufhängung hinten, Federweg&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Einarmschwinge mit Monodämpfer, 100 mm&lt;br /&gt;
|Einarmschwinge mit Monodämpfer mit einstellbarer Härte und Dämpfung, 100 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremssystem&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|CBS (ABS nicht verfügbar)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen vorne&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 260mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bremsen hinten&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|hydraulische Scheibenbremse Ø 240mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TO DO ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Textbeschreibung mit (eigenem lizenzfreien) Bild&lt;br /&gt;
*Link auf eigene Unterseite mit Beschreibung der mechanischen Besonderheiten&lt;br /&gt;
*Link auf eigene Unterseite mit Beschreibung der elektrischen Komponenten&lt;br /&gt;
*Wartungstipps&lt;br /&gt;
*...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kiel_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=860</id>
		<title>Kiel (Händler)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kiel_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=860"/>
		<updated>2025-03-13T23:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: 3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d verschob die Seite Kiel (Händler nach Kiel (Händler)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Händler]]&lt;br /&gt;
== Liste von Elektroroller-Händlern in Kiel ==&lt;br /&gt;
*Trankville Electric Vehicle, Niederlassung Kiel (große Markenvielfalt von &amp;quot;Ahooga&amp;quot; bis &amp;quot;Yuba&amp;quot;) https://www.trankvile.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kiel_(H%C3%A4ndler&amp;diff=861</id>
		<title>Kiel (Händler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kiel_(H%C3%A4ndler&amp;diff=861"/>
		<updated>2025-03-13T23:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: 3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d verschob die Seite Kiel (Händler nach Kiel (Händler)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Kiel (Händler)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Kiel (Händler)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kiel_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=859"/>
		<updated>2025-03-13T23:11:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Händler == Liste von Elektroroller-Händlern in Kiel == *Trankville Electric Vehicle, Niederlassung Kiel (große Markenvielfalt von &amp;quot;Ahooga&amp;quot; bis…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Händler]]&lt;br /&gt;
== Liste von Elektroroller-Händlern in Kiel ==&lt;br /&gt;
*Trankville Electric Vehicle, Niederlassung Kiel (große Markenvielfalt von &amp;quot;Ahooga&amp;quot; bis &amp;quot;Yuba&amp;quot;) https://www.trankvile.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kategorie:H%C3%A4ndler&amp;diff=858</id>
		<title>Kategorie:Händler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kategorie:H%C3%A4ndler&amp;diff=858"/>
		<updated>2025-03-13T23:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Ausgliederung von &amp;quot;Helmstedt&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Händler von Elektrofahrzeugen (mit 2, 3 und 4 Rädern, offen/geschlossen, mit und ohne Sitz) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite werden (über die Kategorie:Händler) alle Seiten mit Angaben zu Händlern zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweis zur Anlage neuer Händlerseiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte für jede Stadt/Region eine eigene Seite anlegen mit dem Namen &amp;quot;xxxxx (Händler&amp;quot;) &lt;br /&gt;
und im Kopf dieser Seite folgenden Text eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Category&amp;lt;nowiki&amp;gt;:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Händler&amp;lt;nowiki&amp;gt;]] &amp;lt;---------- Kategorieeintrag&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;== Liste von Elektroroller-Händlern in Helmstedt == &amp;lt;-------- Händlereintrag mit Stadtbezeichnung&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*Motorradmarkt-Helmstedt, https://www.motorradmarkt-helmstedt.com/, Marken: Super Soco und div. Verbrenner &amp;lt;--------- Firmendaten&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;rarr; Merke:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ein &amp;lt;code&amp;gt;*&amp;lt;/code&amp;gt; ergibt einen Punkt in einer Liste&lt;br /&gt;
* Links im Text werden ohne weitere Formatierung als solche erkannt und gekennzeichnet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kategorie:H%C3%A4ndler&amp;diff=857</id>
		<title>Kategorie:Händler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Kategorie:H%C3%A4ndler&amp;diff=857"/>
		<updated>2025-03-13T22:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Ausgliederung von &amp;quot;Helmstedt&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Händler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die Seiten mit Angaben zu bekannten Händlern gelistet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Helmstedt_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=856</id>
		<title>Helmstedt (Händler)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Helmstedt_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=856"/>
		<updated>2025-03-13T22:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Händler == Liste von Elektroroller-Händlern in Helmstedt == *Motorradmarkt-Helmstedt, https://www.motorradmarkt-helmstedt.com/, Marken: Super So…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Händler]]&lt;br /&gt;
== Liste von Elektroroller-Händlern in Helmstedt ==&lt;br /&gt;
*Motorradmarkt-Helmstedt, https://www.motorradmarkt-helmstedt.com/, Marken: Super Soco und div. Verbrenner&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Berlin_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=855</id>
		<title>Berlin (Händler)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Berlin_(H%C3%A4ndler)&amp;diff=855"/>
		<updated>2025-03-13T22:23:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: aktualisiert nach Google-Recherche auf Aktualität und eigene Erfahrung - Neue Stores gern nachtragen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Händler]]&lt;br /&gt;
== Liste von Elektroroller-Händlern in Berlin ==&lt;br /&gt;
(Angaben ohne Gewähr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Burnout (EasyCruiser, MiniMe, Ant) https://www.burnout-trade.de&lt;br /&gt;
* E-drive-center (Silence,NIU,Yadea,Vässler,ecooter, ... - diverse Marken Stehroller bis Kabinenroller) https://edrivecenter.de/&lt;br /&gt;
* E-Roller Berlin (früher Kumpan, aktuell NIU, Super Soco, MoBot) https://www.e-berlin.info&lt;br /&gt;
* Rollercity Berlin (Futura) https://elektroroller-futura.de/&lt;br /&gt;
* Rollerparadies (NIU, Ray) https://www.Rollerparadies.de&lt;br /&gt;
* Roller Scholz (früher Super Soco, aktuell Piaggio) https://www.RollerScholz.de&lt;br /&gt;
* Roller Timm (ehemals NIU + KSR, aktuell VMoto (Super Soco) https://www.RollerTimm.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicht mehr verifizierbare Händler (Sortimentsänderung, Firmenaufgabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* AMS Store Berlin (NIU offensichtlich wieder aus dem Programm, keine Nachfolger)  https://www.ams-berlin.com/de&lt;br /&gt;
* Chopper &amp;amp; Scooter (früher NIU,KSR, aktuell keine E-Fahrzeuge) https://www.chopper-scooter.berlin&lt;br /&gt;
* Happy Scooter (Schwalbe;GO!;Elmoto) https://www.happyscooter.com/ - Seite führt zu https://govecsgroup.com, ist jetzt &amp;quot;Govecs Service Berlin&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Rollerhaus König (mglw. Standort von Govecs Service Berlin) https://www.rollerhaus-koenig.de/standorte/berlin/charlottenburg-3/&lt;br /&gt;
* Rollerprofis (NIU) https://www.Rollerprofis.de - Die Website listet nur SYM-Modelle; Lambretta-Zubehör. Roller?&lt;br /&gt;
* Scooterhelden Berlin (NIU;SXT;Super Soco;etc) https://scooterhelden.de - Das Ladengeschäft in der Martin-Luther-Straße wurde an E-Roller-Berlin übergeben. Das aktuelle Geschäftsfeld ist unübersichtlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=854</id>
		<title>Diskussion:Silence-Akku: 12VUI-Defekt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=854"/>
		<updated>2025-03-05T21:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Die Seite wurde neu angelegt: „5.2.25 (Pfriemler): Der Artikel bezieht sich möglichst allgemein auf den Akku. Der mögliche Umbau des Rollers ist bewusst kurz gehalten und sollte in den Bas…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;5.2.25 (Pfriemler): Der Artikel bezieht sich möglichst allgemein auf den Akku. Der mögliche Umbau des Rollers ist bewusst kurz gehalten und sollte in den Basteltipps zum jeweiligen Modell spezifischer genauer ausgeführt werden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:SILENCE_AKKU&amp;diff=853</id>
		<title>Diskussion:SILENCE AKKU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:SILENCE_AKKU&amp;diff=853"/>
		<updated>2025-03-05T21:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;4.3.25 (Pfriemler): Der Artikel über den Akku ist bewusst &amp;quot;oberhalb&amp;quot; der Roller angesiedelt und so allgemein gehalten, dass er für alle Silence-Fahrzeuge bis hin zum Nanocar S04 gültig ist. Rollerspezifische Dinge sind erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3.25 (Pfriemler): ToDo: &amp;quot;Weiterführende Links&amp;quot; einsetzen: Inverter NOMAD verlinken, 12VUI-Fehler ebenso.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:SILENCE_AKKU&amp;diff=852</id>
		<title>Diskussion:SILENCE AKKU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Diskussion:SILENCE_AKKU&amp;diff=852"/>
		<updated>2025-03-05T21:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Die Seite wurde neu angelegt: „4.3.25 (Pfriemler): Der Artikel über den Akku ist bewusst &amp;quot;oberhalb&amp;quot; der Roller angesiedelt und so allgemein gehalten, dass er für alle Silence-Fahrzeuge bis…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;4.3.25 (Pfriemler): Der Artikel über den Akku ist bewusst &amp;quot;oberhalb&amp;quot; der Roller angesiedelt und so allgemein gehalten, dass er für alle Silence-Fahrzeuge bis hin zum Nanocar S04 gültig ist. Rollerspezifische Dinge sind erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.3.25 (Pfriemler): ToDo: &amp;quot;Weiterführende Links&amp;quot; einsetzen: Inverter NOMAD verlinken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence_NOMAD&amp;diff=851</id>
		<title>Silence NOMAD</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence_NOMAD&amp;diff=851"/>
		<updated>2025-03-05T21:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Erste finale Version mit Bildern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;Das Einheits-Akkusystem von Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für die Party oder den Heimwerkereinsatz unterwegs: der 230V-Inverter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_NOMAD_Rucksack.jpg|thumb|300px|Der verpackte Wechselrichter kann wie ein Rucksack getragen werden]]&lt;br /&gt;
Von den beiden vollmundigen Zubehörankündigungen im Zusammenhang mit den Silence-Rollern ist nur der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; getaufte 230-Volt-Inverter (Wechselrichter) in der Realität angekommen und wird seit Mitte 2023 auch in Deutschland zum Verkauf angeboten für anfänglich etwa 700 Euro. Das ist zwar deutlich teurer als Eigenbaulösungen, dafür aber ein originales Zubehörteil ohne Gefahr des Verlusts der Garantieleistungen in einem Fehlerfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inverter kann nur an einem aus dem Fahrzeug entnommenen Akku angeschlossen werden. Ein Betrieb direkt am Fahrzeug ist nicht möglich. Das Gerät ist mechanisch und elektrisch auf den Akku abgestimmt. Es war ursprünglich als direkter Aufsatz für den Akku gedacht (siehe das Bild in [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=227935#p227935 diesem Forumbeitrag]), wird jetzt aber als separate Einheit mit Anschlusskabel verkauft. Zum Lieferumfang gehört auch eine Tragetasche mit Rucksackriemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_NOMAD_Steckdosen.jpg|thumb|300px|2 Steckdosen und 1x USB stehen zur Verfügung]]&lt;br /&gt;
Das Handbuch (Link siehe unten) nennt folgende Eckdaten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zwei (elektrisch parallele) 220(!)-Volt-Schukosteckdosen, 3000 W Dauer-, 6000 W Spitzenleistung, 50-60 Hz (umschaltbar?)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;pure sine wave&amp;quot;, THD &amp;lt;3%. soft start &amp;amp;rarr; sehr saubere Ausgangsspannung, gut für empfindliche Elektronik&lt;br /&gt;
* ein USB-Ausgang 5V, Belastbarkeit unklar (wird in keinem Prospekt und auch nicht im Handbuch erwähnt)&lt;br /&gt;
* Über-, Unterspannungs- und Übertemperaturschutz, Lüfter zur Wärmeabfuhr&lt;br /&gt;
* ca 50 x 20 x 10 cm, 7,35 kg&lt;br /&gt;
* Länge des Anschlusskabels zum Akku: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handbuch geht neben der reichlich bebilderten Bedienung auch umfänglich auf die Akkuladung, inkl. Akkuheizung bei niedrigen Temperaturen, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen für die Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Voraussetzungen zum Anschluss gibt es unterschiedliche Angaben. In den Verkaufsangeboten wird davon gesprochen, dass der Akku eine aktuelle Firmware haben und für die Benutzung mit dem NOMAD freigeschaltet sein muss. Im Handbuch findet sich dazu nichts, im Gegenteil werden sogar die ersten (älteren) Akkus mit grünem Leuchtring ohne Einschränkungen genannt. Tatsächlich hat der Inverter an den Akkus zweier Foristen (ein Akku von Oktober 2021) auf Anhieb ohne Probleme funktioniert (siehe Link unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss und Messwerte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_NOMAD_Akkustecker.jpg|thumb|300px|Anschluss an den Silence-Akku]]&lt;br /&gt;
Der NOMAD wird über einen speziellen Stecker an den kombinierten [[SILENCE_AKKU#Multiconnector|Hochstrom/Multifunktionsanschluss]] des Silence-Akkus angeschlossen. Die zwei Pins im Multiconnectorbereich sind elektrisch verbunden wie bei dem [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=253359#p253359 Selbstbaustecker eines Foristen], diese Pins werden auch an den Fahrzeugen zum &amp;quot;Aufwecken&amp;quot; des Akkus beim Einschalten benutzt. Eine Datenkommunikation findet nicht statt, die Pins dafür sind nicht belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anstecken am Akku aktiviert diesen sofort und schaltet den Hochstromausgang des Akkus unmittelbar ein. Das ist nicht gut gelöst, weil auf diese Weise der angesteckte Inverter auch im ausgeschalteten Zustand einen beträchtlichen Ruhestrom zieht (Stromzange 0,35 +/- 0,1 Ampere, ca. 18 Watt, &amp;#039;&amp;#039;genaue Messwerte werden noch gesucht&amp;#039;&amp;#039;) und so allein durch den Anschluss des Inverters der Akku mehr als 10% Akkustand pro Tag verlieren wird. Ein kleiner Schalter im Stecker hätte die Aktivierung eleganter gelöst, aber das würde unter voller Belastung zu einer Abschaltung des Laststroms durch das Hochstromschütz im Akku führen, möglicherweise wollte man das verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aktiviertem Wechselrichter liegt der Grundbedarf bei ca. 26 Watt (&amp;#039;&amp;#039;auch dieser Wert sollte gelegentlich verifiziert werden&amp;#039;&amp;#039;), das ist für einen 3000-Watt-Inverter ein eher guter Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;Hinweis: Es fehlen noch Messwerte und Erfahrungen im Lastbetrieb&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz vor zu tiefer Entladung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrbetrieb überwacht das Management des Akkus die Leistungsentnahme und lässt ggf. die Leistungsabgabe drosseln. Die Sicherheitsabschaltung des Inverters bei leerem Akku erfolgt hingegen vermutlich allein über die Akkuspannungsüberwachung im Inverter selbst. Das Handbuch spricht von einer Abschaltung bei 5-10% Restakkustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.trankvile.com/produkt/nomad-wechselrichter-silence/ Verkaufsangebot und Informationen bei Trankville Hamburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.silence.eco/de/handbuch/ Downloadportal für Handbücher bei silence.eco - auch für NOMAD]&lt;br /&gt;
* [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 Forenbeitrag zu ersten Erfahrungen mit dem NOMAD]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=850</id>
		<title>Silence-Akku: 12VUI-Defekt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=850"/>
		<updated>2025-03-05T16:48:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: prinzipell fertiger Erstbeitrag. Fotos habe ich nicht geplant&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;Das Einheits-Akkusystem von Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Silence-Akku: Ausfall der Stromversorgung des Telemetriemoduls ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daueraktive 12VUI-Ausgang des Silence-Akkus versorgt (zumindest in den Rollern) ausschließlich das [[Silence_Telemetriemodul|Telemetriemodul (TCU)]], verantwortlich u.a. für die Kontrolle und Steuerung per App. Ein Defekt dieses Ausgangs ist leider nicht selten, besonders bei den Baujahren 2021 und 2022, möglicherweise sind oder waren hunderte Akkus betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu unterscheiden, ob es sich um diesen Defekt oder nur um ein anderes Problem mit der App, deren Infrastruktur oder der Datenübertragung selbst handelt, sollte in der Nähe des Rollers nach einem Bluetooth-Gerät mit der Bezeichnung ähnlich &amp;quot;&amp;lt;code&amp;gt;SILENCE-1234567&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;quot; gesucht werden (1234567 sind die letzten sieben Stellen der IMEI der TCU und bei jedem Roller anders). Ist so ein Gerät nicht zu finden, dann ist das ein starkes Indiz für eine ausgefallene Versorgung (weiterhin kommt nur noch ein loser Stecker am Modul oder eine gelockerte SIM-Karte in Frage, natürlich darf auch der Fahr-Akku nicht seit mehreren Stunden aus dem Fahrzeug gewesen sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der (vermutete) Defekt im Detail ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die genaue Natur des Defektes gibt es (Stand 3/2025) keine gesicherten Erkenntnisse. Die sehr umfängliche Forum-Diskussion &amp;quot;[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=323907#p323907 Verbindung via Telemetriemodul zur Silence S01+ schlägt fehl]&amp;quot; beschäftigt sich fast ausschließlich mit dieser Thematik. Hier eine kurze Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_12VUI_failure_output_scope.png|thumb|200px|Screenshot der Ausgangsspannung im Fehlerfall]]&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die Bereitstellung der 12 Volt ist ein hybrider Schaltwandler (MORNSUN K78U12-500(R3)L, quaderförmiges Gehäuse mit drei Anschlüssen, etwa daumennagelgroß) auf der BMS-Platine. Das Datenblatt weist eine Eingangsspannung von bis zu 90 V, einen Wirkungsgrad von ca 85% im Bereich der Akkuspannung und eine maximalen Belastbarkeit von dauerhaft 0,5 A aus, inklusive Kurzschlussschutz. Da ein Telemetriemodul auch bei leerem Pufferakku diese Grenze höchstens kurzzeitig überschreitet, ist ein Defekt des Wandlers durch Überlastung ziemlich unwahrscheinlich. Eine oszillografische Darstellung der Ausgangsspannung zeigt bei defekten Ausgängen regelmäßige Aktivität, die zu einer mit Multimetern messbaren Spannung von 30-40 mV zwischen den Pins (14) und (2) des [[SILENCE_AKKU#Multiconnector|Multiconnectoranschlusses]] führt. Ähnliche DC-DC-Wandler zeigen bei Ausgangskurzschluss eine vergleichbare Aktivität: Sie versuchen wiederholt zu starten und brechen bei einem (weiterhin) festgestellten Kurzschluss ab. Die eigentliche Wandlerfrequenz, in dieser Auflösung nur als breiter Streifen sichtbar, beträgt etwa 65 kHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt, das am Ausgang mit einem geeigneten Messgerät (mit dem Einspeisen eines geringen Stromes) ein Kurzschluss diagnostiziert werden kann. Solche Kurzschlüsse sind schon bei geringen Überspannungen in Vielschicht-Keramikkondensatoren (die statt Elektrolytkondensatoren viel besser für Hochfrequenzanwendungen geeignet sind und diese mittlerweile ersetzen können) nicht selten. So ein Kurzschluss könnte also entweder im hybrid aufgebauten Wandler als auch bei den erforderlichen externen Bauteilen auf der BMS-Platine auftreten. In letzteren Fall würde der Austausch des Wandlers selbst keine Besserung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== a) Austausch des BMS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defekte Akkus hat der Hersteller SILENCE beim Kunden nicht ausgetauscht, sondern nach Einschicken durch eine Fachwerkstatt (aus Gewichts- und Sicherheitsgründen ausschließlich per Spedition möglich) im Herstellerwerk in Barcelona repariert. Ohne Ersatzakku müssen die betroffenen Kunden hierbei in der Regel 4-8 Wochen auf ihre Fahrzeuge verzichten. Im Werk wird das komplette BMS getauscht. Prinzipiell ist es möglich, dass diese Arbeit auch durch Fachwerkstätten ausgeführt wird. Der Wechsel des BMS erfordert zumindest eine Parametrierung auf das Akkupack (z.B. Kalibrierung der Anzeigewerte von Spannung und Strom) und ist selbst für einen ausgebildeten Techniker ohne Zugriff auf Silence-Diagnosewerkzeuge nicht sachgerecht machbar. Innerhalb der Garantiezeit von 3 Jahren (bei SEAT: 4 Jahren) erfolgt diese Reparatur für den Kunden kostenlos, danach dürfte durch Spedition, Material und Werkstattkosten ein mindestens mittlerer dreistelliger Eurobetrag fällig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== b) Umbau des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2024 lässt Silence stattdessen die im Fehlerzeitraum ausgelieferten Roller umbauen - ein zusätzlicher Kabelsatz (der auch den Einsatz intakter Akkus weiterhin ermöglicht) sorgt dafür, dass das [[Silence_Telemetriemodul|Telemetriemodul]] im Fahrzeug immerhin bei Fahrt und Aufladen des Hauptakkus im Roller mit Strom versorgt und dabei der Pufferakku aufgeladen wird (was etwa eine Stunde dauert), und Änderungen in der Firmware der Zentraleinheit (ECU) von Roller und Telemetrie sollen eine möglichst lange Pufferzeit gewährleisten. Das sorgt zwar dafür, dass weiterhin der Hersteller Silence alle ihn interessierenden Messdaten erhält, schränkt aber die Funktionalität der App für den Endkunden dramatisch ein: Die Fernsteuerbarkeit wird, sofern je nach Modul überhaupt noch gegeben (Stichwort: CAN-Spannungsbereich), auf maximal wenige Tage begrenzt, außerdem soll die Alarmanlage nicht mehr funktionieren (so wurde berichtet), derzeit gibt es erst wenig Erfahrungswerte.&lt;br /&gt;
Dieser eher als Workaround zu bezeichnende Lösungsansatz wird während der Garantiezeit ebenfalls kostenlos angewendet, dürfte danach aber für den Endkunden deutlich preiswerter als eine echte Reparatur des Akkus wie unter a) ausfallen. Begabte Bastler können dies teilweise selbst ausführen, wer den Zusatzkabelsatz nicht kaufen kann oder möchte, benötigt nur Materialien im einstelligen Eurobereich (2 Dioden für 1 A, Lötwerkzeug, Schrumpfschlauch oder Isolierband und einen Kabel-Abzweig-Steckschuh 6,3mm. Details verrät der Artikel [[Silence_S01_Telemetrieversorgungs-Umbau|Silence S01 Telemetrieversorgungs-Umbau]]. Werden Firmware in der ECU und bestimmte Settings in der TCU nicht aktualisiert, bleibt die Funktion der Telemetrie durch die nicht optimierten Parameter zur Häufigkeit der Datenerfassung und -übermittlung aber auf eher einen Tag begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einschränkungen dieser Lösung können nur vermieden werden, wenn man einen zusätzlichen größeren Akku (12 V, ab 4 Ah, mit passender Ladeelektronik) in das Fahrzeug einbaut. (So ein Akku erlaubt allerdings auch den Anschluss weiterer dauerversorgter Geräte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== c) Umbau des Akkus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lösung verzichtet auf den Austausch der BMS-Platine, stattdessen wird ein externer Wandler eingebaut, der an einigen recht gut zugänglichen Punkten hinter der rückwärtigen Akkuabdeckung angeschlossen wird und dort auch genügend Platz findet. Allerdings erfordert dies die Öffnung des abgedichteten Akkuteils, diese Lösung verbietet sich daher besonders währender der Garantiezeit und setzt danach besondere Sorgfalt, Kenntnis und Vorsicht beim Ausführenden voraus. Allerdings kommt diese Lösung wiederum ohne irgendwelche Arbeiten am Fahrzeug aus und macht den Akku wieder vollständig einsetzbar auch in anderen Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=370086#p370086 Eine beispielhafte Ausführung zeigt dieser Forenbeitrag.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== d) Reparatur des BMS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre das die nachhaltigste Lösung, setzt aber aus Sicherheitsgründen eine vollständige Entnahme des BMS aus dem Akku oder zumindest eine vollständiges Abklemmen aller 15 Anschlüsse des Akkupacks voraus, weil ein Arbeiten &amp;quot;unter Spannung&amp;quot; auch erfahrenen Bastlern abgeraten werden muss. Solange auch nicht klar ist, welches Bauteil genau den Defekt verursacht, kann es keine Anleitung dazu geben. Die Lösung nach c) ist jedenfalls deutlich unaufwändiger und sicherer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=848</id>
		<title>Silence-Akku: 12VUI-Defekt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence-Akku:_12VUI-Defekt&amp;diff=848"/>
		<updated>2025-03-04T18:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Erstanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[SILENCE_AKKU|&amp;amp;larr; Zurück zur Unterseite &amp;quot;Das Einheits-Akkusystem von Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Silence-Akku: Ausfall der Stromversorgung des Telemetriemoduls ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig auftretender Fehler beim Umgang mit den Fahrzeugen ist der plötzliche Verlust der App-Funktion (Fernsteuerbarkeit), während das Fahrzeug sonst voll benutzbar bleibt. Die häufigste Ursache dafür liegt nicht etwa in der Datenverarbeitung oder dem Telemetriemodul, sondern in der Versorgung desselben mit Energie, wenn der daueraktive 12-Volt-Ausgang des Akkus defekt wird. Betroffen sind vornehmlich Akkus aus den Baujahren 2021 und 2022. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der (vermutete) Defekt im Detail ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die genaue Natur des Defektes gibt es (Stand 3/2025) keine gesicherten Erkenntnisse, nachfolgend daher nur Beobachtungen und Schlussfolgerungen. Die sehr umfängliche Forum-Diskussion &amp;quot;[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=323907#p323907 Verbindung via Telemetriemodul zur Silence S01+ schlägt fehl]&amp;quot; beschäftigt sich fast ausschließlich mit dieser Thematik. Hier der Versuch einer Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_12VUI_failure_output_scope.png|thumb|200px|Screenshot der Ausgangsspannung im Fehlerfall]]&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die Bereitstellung der 12 Volt ist ein kleiner Schaltwandler (MORNSUN K78U12-500(R3)L) auf der BMS-Platine. Das Datenblatt weist eine Eingangsspannung von bis zu 90V, einen Wirkungsgrad von ca 85% bei Akkuspannung und eine maximalen Belastbarkeit von dauerhaft 500 mA aus, inklusive Kurzschlussschutz. Da ein Telemetriemodul auch bei leerem Pufferakku diese Grenze nicht überschreitet, ist ein Defekt des Wandlers durch Überlastung ziemlich unwahrscheinlich. Eine oszillografische Darstellung der Ausgangsspannung zeigt bei defekten Ausgängen regelmäßige Aktivität, die zu einer mit Multimetern messbaren Spannung von 30-40 mV führt. Diese Aktivität ist vergleichbar mit der, die ähnliche DC-DC-Wandler bei Ausgangskurzschluss entwickeln: Sie versuchen wiederholt zu starten und brechen bei einem (weiterhin) festgestellten Kurzschluss ab. Die eigentliche Wandlerfrequenz, in dieser Auflösung nur als breiter Streifen sichtbar, beträgt etwa 65 kHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt, das am Ausgang mit einem geeigneten Messgerät (mit dem Einspeisen eines geringen Stromes) ein Kurzschluss diagnostiziert werden kann. Solche Kurzschlüsse sind schon bei geringen Überspannungen in den heute bei Hochfrequenzbelastung viel sinnvoller als Elektrolytkondensatoren eingesetzten Vielschicht-Keramikkondensatoren leider gar nicht selten. So ein Kurzschluss kann also entweder im hybrid aufgebauten Wandler als auch bei den erforderlichen externen Bauteilen auf der BMS-Platine auftreten. In diesem Fall würde der Austausch des Wandlers selbst keine Besserung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== a) Austausch des BMS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defekte Akkus hat Silence beim Kunden nicht ausgetauscht, sondern nach Einschicken durch eine Fachwerkstatt (aus Gewichts- und Sicherheitsgründen ausschließlich per Spedition möglich) im Herstellerwerk in Barcelona repariert. Ohne Ersatzakku müssen die betroffenen Kunden hierbei in der Regel 4-8 Wochen auf ihre Fahrzeuge verzichten. Im Werk wird das komplette BMS getauscht. Prinzipiell ist es möglich, dass diese Arbeit auch durch Fachwerkstätten ausgeführt wird. Der Wechsel des BMS erfordert zumindest eine Parametrierung auf das Akkupack (z.B. Kalibrierung der Anzeigewerte von Spannung und Strom) und ist selbst für einen ausgebildeten Techniker ohne Zugriff auf Silence-Diagnosewerkzeuge nicht sachgerecht machbar. Innerhalb der Garantiezeit von 3 Jahren (bei SEAT: 4 Jahren) erfolgt diese Reparatur für den Kunden kostenlos, danach dürfte durch Spedition, Material und Werkstattkosten ein mindestens mittlerer dreistelliger Eurobetrag fällig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== b) Umbau des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2024 lässt Silence stattdessen die im Fehlerzeitraum ausgelieferten Roller umbauen - ein zusätzlicher Kabelsatz (der auch den Einsatz intakter Akkus weiterhin ermöglicht) sorgt dafür, dass der Pufferakku des Fahrzeug-Telemetriemoduls immerhin bei Fahrt und Aufladen des Hauptakkus im Roller mit Strom versorgt wird, und Änderungen in der Firmware von Roller und Telemetrie sollen eine möglichst lange Pufferzeit gewährleisten. Das sorgt zwar dafür, dass weiterhin der Hersteller Silence alle ihn interessierenden Messdaten erhält, schränkt aber die Funktionalität der App für den Endkunden dramatisch ein: Die Fernsteuerbarkeit wird, sofern je nach Modul überhaupt noch gegeben (Stichwort: CAN-Spannungsbereich), auf maximal wenige Tage begrenzt, außerdem soll die Alarmanlage nicht mehr funktionieren (heißt es).&lt;br /&gt;
Dieser höchstens als Workaround zu bezeichnende Lösungsansatz wird während der Garantiezeit ebenfalls kostenlos angewendet, dürfte danach aber für den Endkunden deutlich preiswerter als eine echte Reparatur nach a) ausfallen. Diese Lösung lässt sich aber teilweise auch durch begabte Bastler selbst realisieren: In die 12VUI-Leitung zum [[Silence_Telemetriemodul|Silence Telemetriemodul (TCU)]] wird eine Diode eingesetzt und von der Stromversorgung der USB-Buchsen im Kniebereich der Roller eine Leitung mit einer zweiten Diode zum Modul geführt (der Kabelsatz von Silence macht nichts anderes). So funktioniert die Speisung bei einem intakten Akku weiterhin wie gewohnt und gleichzeitig kann keine Rückspeisung vom Roller in den Akku erfolgen. Ohne die Änderungen der Firmware von Zentralsteuerung (ECU) und Telemetriemodul (TCU) bleibt die Funktion der Telemetrie durch die nicht optimierten Parameter zur Häufigkeit der Datenerfassung und -übermittlung aber auf eher einen Tag begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== c) Umbau des Akkus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lösung verzichtet auf den Austausch der BMS-Platine, stattdessen wird ein externer Wandler eingebaut, der an einigen recht gut zugänglichen Punkten hinter der rückwärtigen Akkuabdeckung genügend Platz findet. Allerdings erfordert dies die Öffnung des abgedichteten Akkuteils, diese Lösung verbietet sich daher währender der Garantiezeit und setzt danach besondere Sorgfalt, Kenntnis und Vorsicht beim Ausführenden voraus.&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=370086#p370086 Eine beispielhafte Ausführung zeigt dieser Forenbeitrag.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== To Do! ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder, Links, Aktualisierungen (stay tuned!)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:Silence_Akku_12VUI_failure_output_scope.png&amp;diff=847</id>
		<title>Datei:Silence Akku 12VUI failure output scope.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:Silence_Akku_12VUI_failure_output_scope.png&amp;diff=847"/>
		<updated>2025-03-04T17:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Fehlerhafte (weit zu niedrige) Ausgangsspannung der 12VUI-Leitung eines Silence Einheitsakkus. Das Bild zeigt fortwährende Startversuche wie bei einem Kurzschluss. Privater Screenshot.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Fehlerhafte (weit zu niedrige) Ausgangsspannung der 12VUI-Leitung eines Silence Einheitsakkus. Das Bild zeigt fortwährende Startversuche wie bei einem Kurzschluss. Privater Screenshot.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=846</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=846"/>
		<updated>2025-03-04T17:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Vorerst finale Überarbeitung mit Fotos.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Silence|&amp;amp;larr; Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Fahrgestell.jpg|300px|thumb|Herausgenommener Akku mit ausgefahrenem Fahrgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät mit dem Kaltgeräteanschluss wird zum Laden nur noch ein preiswertes standardisiertes Kabel benötigt (war und ist z.B. Standard bei PCs und Monitoren). Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert, der maximal 3000 Watt Dauerleistung an zwei 230-V-Steckdosen und einen einfachen 5-V-USB-Ausgang bereitstellt. Näheres ist aus [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 diesem Forumbeitrag] (mit ein paar mehr Fotos als offiziell) sowie aus dem Wiki-Artikel [[Silence_NOMAD|&amp;quot;Silence &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;]] zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Multifunktionsstecker gibt es nicht offiziell zu kaufen. Ein findiger Forenuser [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=253359#p253359 hat einen passenden Stecker in Kleinserie gebaut] und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mit diesem Stecker ist es möglich, den Akku nebst Hochstromausgang zu aktivieren und das Akkupack als Energiequelle für eigene Inverterlösungen zu verwenden oder mit ebenfalls selbst gebauten Schnellladegeräten zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack, das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit recht gut geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist - beim SEAT Mo hingegen erfolgt die Stromzufuhr über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack wird über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf hergestellt und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung und damit indirekt der Ladestrom angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Bei der nun folgenden Konstantspannungsladung sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser letzten Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird u.a. ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zu dauerhaften Schäden führen kann, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigt: 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, authorisierte Silence-Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich die weit verbreiteten WS2818), die vom BMS in allen Farben und Helligkeiten individuell angesteuert werden können. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Serie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene &amp;quot;unterläuft&amp;quot; eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen im elektrisch stärker motorisierten Zweiradsektor 72-114-Volt-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS steuert insgesamt vier Ausgänge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochstromausgang zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). Das Relais schaltet die (+) Seite des Akkupacks, während die (-)-Seite über den am BMS befindlichen Mess-Shunt dauerhaft verbunden ist.&lt;br /&gt;
* Der intern als VBatI bezeichnete Ausgang ist eine Hilfsspannung für den Motorcontroller und wird nur aktiv, wenn dieser verwendet wird (also bspw. nicht beim Laden). Er wird elektronisch geschaltet und hat vollen Akkuspannungspegel&lt;br /&gt;
* Ausgang VBatE dient zur Versorgung der gesamten Rollerelektrik, ebenfalls elektronisch geschaltet und überwacht auf Akkuspannungspegel. Im Fahrzeug sind entsprechende Wandler eingebaut (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Eine Überlastung des Ausgangs führt zu einer temporären Abschaltung.&lt;br /&gt;
* Ausgang 12VUI ist als einziger Ausgang dauerhaft aktiv mit einer Ausgangsspannung von typisch ca 12,3 Volt, über einen auf dem BMS befindlichen Wandler mit typisch 0,5 A Belastbarkeit. Dieser Ausgang dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte nicht anderweitig belastet werden, auch und besonders vor dem Hintergrund, dass sehr zahlreich Ausfälle dieses Ausgangs bekanntgeworden sind (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), so dass Silence [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 inwzischen die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten lässt], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg|thumb|400px|Multiconnector im Akkufach des Fahrzeugs]]&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector (hier das Bild des Gegenstückes im Akkufach) besitzt 3 Spalten zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1, 6 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte 5, 8 und 11 sind im Akku elektrisch parallel geschaltet zum Einbaukaltgerätestecker und im Fahrzeug mit dem Ladeanschluss unter der Sitzbank, führen also beim Laden in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen volle Netzspannung, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das Foto zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1),(6),(15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar (möglicherweise kann der Akku so erkennen, ob er sich in einem Fahrzeug befindet)&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird vermutlich durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der NOMAD-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt. Der Akku lässt sich auf diese Weise tatsächlich auch laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (der Anschluss leistungshungriger Verbraucher wie einer Zusatz-Hupe benötigt daher auch eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. Diese Prozedur wurde &amp;quot;inoffiziell&amp;quot; gefunden und findet sich in keinem Handbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert. Charakteristisch dafür ist, dass der Roller beim Versuch des Freischaltens zum Fahren etwa im Sekundentakt piepst, die Tagfahrlichter kurz blitzen (nicht bei allen) und die Motor- und Invertertemperatur stets mit &amp;quot;0 °C&amp;quot; im Display angezeigt wird, wobei beide Werte vom dann inaktiven Motorcontroller gar nicht geliefert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen. Sowohl das lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte Einschalt-Klacken des Motorschützes (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der auch den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das etwas leisere Klicken des Laderelais beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch, und das Fehlen einzelner Geräusche hilft im Fehlerfall bei der Suche nach möglichen Ursachen. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann (leider zeigt der Leuchtring trotzdem die Animation an, Klarheit verschafft nur ein Leistungsmessgerät (z.B. ein Powermeter als Steckdosen-Zwischenstecker, das in solchen Fällen nur ca 3 Watt anzeigt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv) Diese Meldung bekommt jeder zu sehen, der bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen eine höhere Leistung (etwa beim Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit) abruft. Die Akkuspannung unterschreitet dabei eine Warnschwelle, der Roller wird von selbst mit einer verringerten Leistung reagieren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier wird eine kritische Unterspannung erreicht. Bei fortgesetzer Unterschreiung reagiert der Akku mit weiteren Maßnahmen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind entsprechend die Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: signalisiert die Abschaltung des Hochstromausgangs. Dies passiert ohne einen weiteren Fehler zunächst nur bei kritischer Unterspannung des Akkus und unterbindet damit sofort die Weiterfahrt. Weiterhin kann dies bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis passieren. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert, dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein häufig auftretender Fehler beim Umgang mit den Fahrzeugen ist der plötzliche Verlust der App-Funktion (Fernsteuerbarkeit), während das Fahrzeug sonst voll benutzbar bleibt. Die häufigste Ursache dafür liegt nicht etwa in der Datenverarbeitung oder dem Telemetriemodul, sondern in der Versorgung desselben mit Energie, wenn der daueraktive 12-Volt-Ausgang des Akkus defekt wird. Betroffen sind vornehmlich Akkus aus den Baujahren 2021 und 2022. Den Details dieses Fehlers widmet sich die Seite [[Silence-Akku:_12VUI-Defekt|Silence-Akku: 12VUI-Defekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG-Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sensoren im BMS gehört auch ein G-Sensor (Beschleunigung). Registriert dieser eine außergewöhnlich hohe Stoßbelastung des Akkus, so wird wohl ein Unfall mit einer möglichen Schädigung der inneren Struktur des Akkus an- und der Akku sicherheitshalber außer Betrieb genommen. Leider gibt es auch hier (wie bei plötzlichen kurzzeitigen abnormen Temperaturwerten) Fehlalarme. So ist ein Fall bekannt, wo ein Akku dieses Ereignis in einer halben Stunde Standzeit auf einem Parkplatz ohne jede äußere Einwirkung wahrgenommen haben will - und weil die von Silence offiziell an die Werkstätten herausgegebene [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=378238#p378238 Reparaturprozedur nicht funktionierte], musste der Akku eine mehr als sechswöchige Reise nach Spanien zum Hersteller antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis hingegen ist noch kein Fall eines HighG-Events nach Unfall bekannt geworden, selbst gestürzte oder beim einem Auffahrunfall beschädigte Roller haben nicht zu einem solchen Ereignis geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence empfiehlt ausdrücklich, den Akku einmal im Monat vollzuladen. Damit soll verhindert werden, dass der Akku bei längerer Standzeit Schäden nimmt. Theoretisch - dem anzeigten Ladestand (SoC) zufolge - beträgt der Verlust an Ladung weniger als 2% im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch wurden einige Fälle bekannt, wo ein noch eher halbvoller Akku praktisch leer war. Steht er darüberhinaus länger, kann es sogar sein, dass keine Ladung mehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=379706#p379706 Im Forum wurde so ein Fall bekannt] - das Laderelais klickte nur kurz und die Ladung wurde sofort wieder beendet. Hier hat das sture -zigfache Wiederholen glücklicherweise so viel Energie in den Akku geschaufelt, dass letztlich wieder eine normale Ladung möglich war. Allerdings kann ein so tiefentladener Akku dennoch Schäden erlitten haben und sollte mit äußerster Vorsicht behandelt und streng beobachtet werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:Silence NOMAD Akkustecker.jpg</title>
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		<updated>2025-03-04T16:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Akkustecker des Silence NOMAD Inverters (privates Foto)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Akkustecker des Silence NOMAD Inverters (privates Foto)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:Silence NOMAD Rucksack.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Silence-Inverter für 230V in rucksackähnlicher Tragetasche (privates Foto)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Silence-Inverter für 230V in rucksackähnlicher Tragetasche (privates Foto)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:Silence NOMAD Steckdosen.jpg</title>
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		<updated>2025-03-04T16:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Ausgänge des Silence NOMAD 230V-Inverters&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ausgänge des Silence NOMAD 230V-Inverters&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<updated>2025-03-04T13:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: 3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d lud eine neue Version von Datei:Silence Akku Fahrgestell.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Silence Einheitsakku, Seitenansicht mit Fahrgestell&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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		<title>Datei:Silence Akku Fahrgestell.jpg</title>
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		<updated>2025-03-04T13:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Silence Einheitsakku, Seitenansicht mit Fahrgestell&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Silence Einheitsakku, Seitenansicht mit Fahrgestell&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=840</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
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		<updated>2025-03-04T13:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: /* Multiconnector */ Textergänzungen und Typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;-- [[Silence|Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät wird am Ziel nur ein standardisiertes und preiswertes Kaltgerätekabel zum Laden benötigt. Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert. Zum Preis von ca. 500-700 Euro je nach Quelle ist der unter dem Produktnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhältliche Inverter in einer auch als Rucksack tragbaren Tasche untergebracht und mit einem Kabel mit dem kombinierten Hochstrom/Multiconnector am Akku zu verbinden, wobei dessen Hochstromausgang automatisch aktiviert wird. Der Nomad stellt einen USB-Ausgang sowie maximal 3000 Watt Dauerleistung an den zwei Steckdosen bereit. [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 Im Forum hier gibt es nur wenig Erfahrungen] (aber ein paar mehr Fotos als offiziell). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack sowie das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist (beim SEAT Mo erfolgt die Stromzufuhr jedoch über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack erfolgt über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung passend zum Ladezustand des Akkus angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Im nun folgenden Konstantspannungsbetrieb sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zunehmend schädigt, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigte 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich einfache WS2818), der vom BMS in allen Farben und Helligkeiten angesteuert werden kann. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Sereie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene unterläuft eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen auch im Zweiradsektor 72-112V-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS steuert insgesamt vier Ausgänge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochstromausgang zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). Das Relais schaltet die (+) Seite des Akkupacks, während die (-)-Seite über den am BMS befindlichen Mess-Shunt dauerhaft verbunden ist.&lt;br /&gt;
* Der intern als VBatI bezeichnete Ausgang ist eine Hilfsspannung für den Motorcontroller und wird nur aktiv, wenn dieser verwendet wird (also bspw. nicht beim Laden). Er wird elektronisch geschaltet und hat vollen Akkuspannungspegel&lt;br /&gt;
* Ausgang VBatE dient zur Versorgung der gesamten Rollerelektrik, ebenfalls elektronisch geschaltet und überwacht auf Akkuspannungspegel. Im Fahrzeug sind entsprechende Wandler eingebaut (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Eine Überlastung des Ausgangs führt zu einer temporären Abschaltung.&lt;br /&gt;
* Ausgang 12VUI ist als einziger Ausgang dauerhaft aktiv mit einer Ausgangsspannung von typisch ca 12,3 Volt, über einen auf dem BMS befindlichen Wandler mit typisch 0,5 A Belastbarkeit. Dieser Ausgang dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte nicht anderweitig belastet werden, auch und besonders vor dem Hintergrund, dass sehr zahlreich Ausfälle dieses Ausgangs bekanntgeworden sind (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), so dass Silence [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 inwzischen die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten lässt], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence Akku Multiconnector Pin Named.jpg|400px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector (hier das Bild des Gegenstückes im Akkufach) besitzt 3 Spalten zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1, 6 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte 5, 8 und 11 sind im Akku elektrisch parallel geschaltet zum Einbaukaltgerätestecker und im Fahrzeug mit dem Ladeanschluss unter der Sitzbank, führen also beim Laden in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen volle Netzspannung, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das Foto zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1),(6),(15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar (möglicherweise kann der Akku so erkennen, ob er sich in einem Fahrzeug befindet)&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird vermutlich durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der NOMAD-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt. Der Akku lässt sich auf diese Weise tatsächlich auch laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (der Anschluss leistungshungriger Verbraucher wie einer Zusatz-Hupe benötigt daher auch eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen. Sowohl das lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte Klacken des Motorschützes (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das eher leisere Klicken des Laderelais beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch und das Fehlen einzelner Geräusche hilft bei der Diagnose, was genau nicht funkioniert. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv) Diese Meldung bekommt jeder zu sehen, der bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen eine höhere Leistung (etwa beim Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit) abruft. Die Akkuspannung unterschreitet dabei eine Warnschwelle, der Roller wird von selbst mit einer verringerten Leistung reagieren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier wird eine kritische Unterspannung erreicht. Bei fortgesetzer Unterschreiung reagiert der Akku mit weiteren Maßnahmen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind entsprechend die Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: signalisiert die Abschaltung des Hochstromausgangs. Ursache ist die Feststellung eines kritischen Ereignisses. Dies kann beispielsweise bei völlig entleertem Akku passieren, aber auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert. Dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erklärung, Deutung, Folgen, Workarounds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG-Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eigentlich Unfallgeschehen und Sicherheitsabschaltung, leider meist Fehlalarm; Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
* sollte niemals vorkommen, aber wenn nichts mehr geht -&amp;gt; Verweis auf Forumbeitrag von @kabee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=839</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
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		<updated>2025-03-04T13:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: /* Multiconnector */ Bild angefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;-- [[Silence|Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät wird am Ziel nur ein standardisiertes und preiswertes Kaltgerätekabel zum Laden benötigt. Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert. Zum Preis von ca. 500-700 Euro je nach Quelle ist der unter dem Produktnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhältliche Inverter in einer auch als Rucksack tragbaren Tasche untergebracht und mit einem Kabel mit dem kombinierten Hochstrom/Multiconnector am Akku zu verbinden, wobei dessen Hochstromausgang automatisch aktiviert wird. Der Nomad stellt einen USB-Ausgang sowie maximal 3000 Watt Dauerleistung an den zwei Steckdosen bereit. [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 Im Forum hier gibt es nur wenig Erfahrungen] (aber ein paar mehr Fotos als offiziell). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack sowie das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist (beim SEAT Mo erfolgt die Stromzufuhr jedoch über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack erfolgt über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung passend zum Ladezustand des Akkus angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Im nun folgenden Konstantspannungsbetrieb sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zunehmend schädigt, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigte 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich einfache WS2818), der vom BMS in allen Farben und Helligkeiten angesteuert werden kann. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Sereie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene unterläuft eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen auch im Zweiradsektor 72-112V-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS steuert insgesamt vier Ausgänge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochstromausgang zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). Das Relais schaltet die (+) Seite des Akkupacks, während die (-)-Seite über den am BMS befindlichen Mess-Shunt dauerhaft verbunden ist.&lt;br /&gt;
* Der intern als VBatI bezeichnete Ausgang ist eine Hilfsspannung für den Motorcontroller und wird nur aktiv, wenn dieser verwendet wird (also bspw. nicht beim Laden). Er wird elektronisch geschaltet und hat vollen Akkuspannungspegel&lt;br /&gt;
* Ausgang VBatE dient zur Versorgung der gesamten Rollerelektrik, ebenfalls elektronisch geschaltet und überwacht auf Akkuspannungspegel. Im Fahrzeug sind entsprechende Wandler eingebaut (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Eine Überlastung des Ausgangs führt zu einer temporären Abschaltung.&lt;br /&gt;
* Ausgang 12VUI ist als einziger Ausgang dauerhaft aktiv mit einer Ausgangsspannung von typisch ca 12,3 Volt, über einen auf dem BMS befindlichen Wandler mit typisch 0,5 A Belastbarkeit. Dieser Ausgang dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte nicht anderweitig belastet werden, auch und besonders vor dem Hintergrund, dass sehr zahlreich Ausfälle dieses Ausgangs bekanntgeworden sind (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), so dass Silence [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 inwzischen die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten lässt], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silence Akku Multiconnector Pin Named.jpg|400px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector besitzt 3 Reihen zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte transportieren die 230V Wechselspannung in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das (noch hier einzubauende Foto) zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (6) pres-&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt, )&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
* (15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird vermutlich durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der NOMAD-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt. Der Akku lässt sich auf diese Weise tatsächlich auch laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (der Anschluss leistungshungriger Verbraucher wie einer Zusatz-Hupe benötigt daher auch eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen. Sowohl das lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte Klacken des Motorschützes (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das eher leisere Klicken des Laderelais beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch und das Fehlen einzelner Geräusche hilft bei der Diagnose, was genau nicht funkioniert. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv) Diese Meldung bekommt jeder zu sehen, der bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen eine höhere Leistung (etwa beim Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit) abruft. Die Akkuspannung unterschreitet dabei eine Warnschwelle, der Roller wird von selbst mit einer verringerten Leistung reagieren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier wird eine kritische Unterspannung erreicht. Bei fortgesetzer Unterschreiung reagiert der Akku mit weiteren Maßnahmen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind entsprechend die Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: signalisiert die Abschaltung des Hochstromausgangs. Ursache ist die Feststellung eines kritischen Ereignisses. Dies kann beispielsweise bei völlig entleertem Akku passieren, aber auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert. Dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erklärung, Deutung, Folgen, Workarounds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG-Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eigentlich Unfallgeschehen und Sicherheitsabschaltung, leider meist Fehlalarm; Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
* sollte niemals vorkommen, aber wenn nichts mehr geht -&amp;gt; Verweis auf Forumbeitrag von @kabee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg&amp;diff=838</id>
		<title>Datei:Silence Akku Multiconnector Pin Named.jpg</title>
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		<updated>2025-03-04T13:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: 3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d lud eine neue Version von Datei:Silence Akku Multiconnector Pin Named.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Multiconnector im Akkufach Silence S01. Foto und Beschriftung (C) Pfriemler&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Datei:Silence_Akku_Multiconnector_Pin_Named.jpg&amp;diff=837</id>
		<title>Datei:Silence Akku Multiconnector Pin Named.jpg</title>
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		<updated>2025-03-04T13:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Multiconnector im Akkufach Silence S01. Foto und Beschriftung (C) Pfriemler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Multiconnector im Akkufach Silence S01. Foto und Beschriftung (C) Pfriemler&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=835</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
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		<updated>2025-03-01T14:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Zwischenschritt zur Vervollständigung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;-- [[Silence|Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät wird am Ziel nur ein standardisiertes und preiswertes Kaltgerätekabel zum Laden benötigt. Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert. Zum Preis von ca. 500-700 Euro je nach Quelle ist der unter dem Produktnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhältliche Inverter in einer auch als Rucksack tragbaren Tasche untergebracht und mit einem Kabel mit dem kombinierten Hochstrom/Multiconnector am Akku zu verbinden, wobei dessen Hochstromausgang automatisch aktiviert wird. Der Nomad stellt einen USB-Ausgang sowie maximal 3000 Watt Dauerleistung an den zwei Steckdosen bereit. [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 Im Forum hier gibt es nur wenig Erfahrungen] (aber ein paar mehr Fotos als offiziell). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack sowie das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist (beim SEAT Mo erfolgt die Stromzufuhr jedoch über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack erfolgt über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung passend zum Ladezustand des Akkus angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Im nun folgenden Konstantspannungsbetrieb sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zunehmend schädigt, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigte 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich einfache WS2818), der vom BMS in allen Farben und Helligkeiten angesteuert werden kann. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Sereie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene unterläuft eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen auch im Zweiradsektor 72-112V-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS steuert insgesamt vier Ausgänge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochstromausgang zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). Das Relais schaltet die (+) Seite des Akkupacks, während die (-)-Seite über den am BMS befindlichen Mess-Shunt dauerhaft verbunden ist.&lt;br /&gt;
* Der intern als VBatI bezeichnete Ausgang ist eine Hilfsspannung für den Motorcontroller und wird nur aktiv, wenn dieser verwendet wird (also bspw. nicht beim Laden). Er wird elektronisch geschaltet und hat vollen Akkuspannungspegel&lt;br /&gt;
* Ausgang VBatE dient zur Versorgung der gesamten Rollerelektrik, ebenfalls elektronisch geschaltet und überwacht auf Akkuspannungspegel. Im Fahrzeug sind entsprechende Wandler eingebaut (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Eine Überlastung des Ausgangs führt zu einer temporären Abschaltung.&lt;br /&gt;
* Ausgang 12VUI ist als einziger Ausgang dauerhaft aktiv mit einer Ausgangsspannung von typisch ca 12,3 Volt, über einen auf dem BMS befindlichen Wandler mit typisch 0,5 A Belastbarkeit. Dieser Ausgang dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte nicht anderweitig belastet werden, auch und besonders vor dem Hintergrund, dass sehr zahlreich Ausfälle dieses Ausgangs bekanntgeworden sind (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), so dass Silence [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 inwzischen die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten lässt], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector besitzt 3 Reihen zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte transportieren die 230V Wechselspannung in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das (noch hier einzubauende Foto) zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (6) pres-&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt, )&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
* (15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 9 (&amp;quot;IgnitionKey&amp;quot;) und 2 (GND) des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird vermutlich durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der NOMAD-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt. Der Akku lässt sich auf diese Weise tatsächlich auch laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausschaltung des Fahrzeugs passiert ebenfalls zunächst nur über die Trennung der Verbindung Pin 9-2. Das Akku-BMS koordiniert das Herunterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (der Anschluss leistungshungriger Verbraucher wie einer Zusatz-Hupe benötigt daher auch eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der aktuelle Ladezustand (State of Charge, SoC) und der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des BMS ist auch die Ermittlung des Akkuladezustandes. Der Akkuladestand wird in Prozent (0-100) kommuniziert. Ermittelt wird er in der Regel durch Strombilanzierung (Erfassung und Zählung der ein- und ausgehenden Ströme) und nur in Ausnahmefällen durch die Messung der Zellspannung. Als gesichert kann gelten, dass bei kritischer Abschaltung der Ladestand auf 0% und nach Volladung auf 100% gesetzt wird. Dazwischen kann der prognostizierte vom aktuellen Ladezustand durchaus deutlich abweichen. Es sind Fälle bekannt, wo trotz 40% SoC der Roller nach wenigen Metern mit Sicherheitsabschaltung stehengeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen und anderen Fällen kann der &amp;quot;Schlüsselreset&amp;quot; helfen. Ein zügiges siebenmaliges Ein- und Ausschalten des Rollers (jeweils für etwa eine Sekunde, mit einer nur kurzen Wartezeit von 1-2 Sekunden) veranlasst den Akku, den &amp;quot;Zählerstand&amp;quot; zu vergessen und den SoC anhand der Spannungskurve grob zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sicherheitskonzept des Akku-BMS gehört auch das Deaktivieren bestimmter Ausgänge bei Fehlfunktionen. Bei allen leistungsrelevanten Fehlern etwa wird der Hochstromausgang und teilweise auch die Motorcontrollerspannung nicht mehr aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr empfehlenswert, sich die Geräuschkulisse beim Ein- und Ausschalten durch die Relais anzuhören und einzuprägen. Sowohl das lautstarke Klacken des Hochstrom-Schützes unmittelbar beim Ein- und Ausschalten wie auch das um etwa eine Sekunde verzögerte Klacken des Motorschützes (bei der Rollern nahe der Hinterachse in der den Motorcontoller beherbergenden Schwinge) wie auch das eher leisere Klicken des Laderelais beim Beginn des Ladevorgangs sind charakteristisch und das Fehlen einzelner Geräusche hilft bei der Diagnose, was genau nicht funkioniert. Bei für den Akku sicherheitsrelavanten Fehlern wird beispielsweise auch das Laden unterbunden, was entsprechend (nicht) gehört werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt auftretende Fehler werden auch im Display des Fahrzeugs angezeigt. Neben den konkreten Fehlernummern in hexadezimaler Schreibweise (z.B. 0xABCD) sind auch klarschriftliche Warnungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Warnungen und Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Displayanzeigen können im regulären Betrieb auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: (Warnung: Unterspannung (undervoltage, uv) Diese Meldung bekommt jeder zu sehen, der bei niedrigem Akkustund und/oder niedrigen Akkutemperaturen eine höhere Leistung (etwa beim Beschleunigen nahe der Höchstgeschwindigkeit) abruft. Die Akkuspannung unterschreitet dabei eine Warnschwelle, der Roller wird von selbst mit einer verringerten Leistung reagieren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT UV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hier wird eine kritische Unterspannung erreicht. Bei fortgesetzer Unterschreiung reagiert der Akku mit weiteren Maßnahmen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WARN OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LIMIT OV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind entsprechend die Hinweise bei Überspannung. WARN OV wird, ohne dass es für den Benutzer sichtbar ist, oft während eines Ladevorgangs ausgelöst, kann aber auch Folge eines starken Rekuperierens sein. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KPLUS OFF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: signalisiert die Abschaltung des Hochstromausgangs. Ursache ist die Feststellung eines kritischen Ereignisses. Dies kann beispielsweise bei völlig entleertem Akku passieren, aber auch bei unerwartet hohen oder unterschiedlichen Temperaturen im Akku oder einem starken Erschütterungsereignis. Während bei leerem Akku ein Nachladen hilft, bleibt bei anderen Ereignissen der Hochstromausgang bis zum Rücksetzen des Fehlers deaktiviert. Dies kann nur eine Werkstatt (nach Fehlerbehebung) erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erklärung, Deutung, Folgen, Workarounds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG-Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eigentlich Unfallgeschehen und Sicherheitsabschaltung, leider meist Fehlalarm; Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
* sollte niemals vorkommen, aber wenn nichts mehr geht -&amp;gt; Verweis auf Forumbeitrag von @kabee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=SILENCE_AKKU&amp;diff=834</id>
		<title>SILENCE AKKU</title>
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		<updated>2025-03-01T13:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: Ausbau der skizzierten Punkte bis &amp;quot;Fehler&amp;quot;; Fotos werden nachgereicht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*[[Silence|Zurück zur Hauptseite &amp;quot;Silence&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Einheitsakku-System von Silence ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence verwendet in allen seinen Fahrzeugen (inkl. der Neuvorstellungen 2024) ein einheitliches Akkusystem. Die Akkupacks werden in der Regel zusammen mit den Fahrzeugen erworben. Derzeit nur in Spanien können Fahrzeuge auch ohne Akku gekauft und die Akkus gemietet werden, wobei man sie wahlweise selbst aufladen oder in speziellen Batteriestationen einfach tauschen kann. Da dies im deutschsprachigen Raum nicht relevant ist, wird darauf nicht näher eingegangen.&lt;br /&gt;
Die Akkupacks enthalten neben dem immer erforderlichen Akkuzellenmanagement auch ein Ladegerät, die im Verleihsystem kursierenden zudem ein Telemetriemodul inklusive Positionsbestimmung. Alle Fahrzeuge von Silence sind so konstruiert, dass die Akkupacks ohne Hebeaktionen waagerecht aus dem Fahrzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können, bei diesem Vorgang wird ein Fahrgestell mit zwei Rollen und einer Standhilfe automatisch aus- und eingeklappt. Gleichzeitig werden auch selbsttätig Hochstrom- und Multiconnector-Verbindung getrennt und verbunden und beim Einschieben der Akku automatisch verriegelt und so vor unbefugter Entnahme geschützt. Zusätzlich kann der Akku über ein Steckschloss, welches in eine spezielle Radschraube des Fahrgestells greift, verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack ist aufgrund seines Gewichtes von 41 kg nicht mehr als tragbar zu bezeichnen und hat auch keine entsprechenden Griffe, es besitzt stattdessen das erwähnte Fahrgestell und einen ausziehbaren Griff (wie bei einem Trolley-Koffer), mit dem das Akkupack bequem und mit wenig Kraft auch über kleinere Strecken und sogar (nicht zu hohe) Treppenstufen etwa in ein Haus gebracht werden kann. Durch das integrierte Ladegerät wird am Ziel nur ein standardisiertes und preiswertes Kaltgerätekabel zum Laden benötigt. Eine Leuchtring zeigt beim Laden eine Animation und den Ladezustand im Wechsel, letzterer kann auch jederzeit im und außerhalb des Rollers durch eine Berührung oder einen leichten Handflächenschlag auf die Sensorfläche abgefragt werden.&lt;br /&gt;
Diese all-in-one-Lösung ist auf dem Markt bisher einzigartig. Auch dass das gesamte Pack über keinen Lüfter verfügt und somit ein geräuschloses Laden sogar in Wohnungen und Büros möglich ist, ist eine eher selten anzutreffende Eigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externes Zubehör für den Akku ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silence hatte als Zubehör für den Akku anfangs eine Art Solarladebaum und einen Inverter zum Erzeugen von 230 Volt Wechselspannung angekündigt, nach langer Zeit aber nur den Inverter realisiert. Zum Preis von ca. 500-700 Euro je nach Quelle ist der unter dem Produktnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NOMAD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhältliche Inverter in einer auch als Rucksack tragbaren Tasche untergebracht und mit einem Kabel mit dem kombinierten Hochstrom/Multiconnector am Akku zu verbinden, wobei dessen Hochstromausgang automatisch aktiviert wird. Der Nomad stellt einen USB-Ausgang sowie maximal 3000 Watt Dauerleistung an den zwei Steckdosen bereit. [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=330601#p330601 Im Forum hier gibt es nur wenig Erfahrungen] (aber ein paar mehr Fotos als offiziell). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Aufbau eines Silence-Akkupacks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupackgehäuse besteht aus einem soliden Aluminiumkörper mit Kühlrippen und Plastikteilen. Auf der Vorderseite ist der kreisförmiger Leuchtring um eine als Sensor dienende Fläche, dahinter befinden sich das Griffsystem sowie das integrierte Ladegerät, das von sich aus witterungsgeschützt ist. Hinter einer wasserdichten Abdeckung befindet sich das eigentliche Akkupack sowie das Akkuzellen-Management (battery management system, abgekürzt BMS) sowie zwei Relais, abgeschlossen von der ebenfalls mit Dichtung verschraubten rückseitigen Abdeckung mit dem rollerseitigen Anschlussystem (Multikontaktbuchse und Hochstromkontakte) und dem Kaltgeräteanschluss. Akkupack und BMS sind somit vor eindringender Nässe und Feuchtigkeit geschützt (auch auf der Vorderseite eindringende Nässe rund um die Öffnungen für den Griff ist für das Akkupack nicht schädlich). Das Akkupack ist nicht aktiv belüftet, Wärme wird ausschließlich über das Gehäuse abgeführt.&lt;br /&gt;
Auf der Unterseite des Akkupacks befindet sich das klappbare Fahrgestell.&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Typschild-Aufkleber mit der Teile- und Seriennummer des Akkupacks sowie des Herstellungsdatums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akkupack und Batterie-Management-System ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Akkupack besteht - anders als bei Elektro-Autos - aus hunderten einzelnen Rundzellen. Sie werden von einem Batteriemanagementsystem überwacht und vor Fehlbehandlung geschützt wie üblich. Zusätzlich stellt das BMS vier Ausgänge für verschiedene Stromversorgungen im Fahrzeug bereit (Details weiter unten).&lt;br /&gt;
Die Bruttokapazität des Packs wird mit 5,6 kWh angegeben (es gibt auch eine kleinere Akkuvariante mit 4,2 kWh, die aber wohl in Mitteleuropa nie präsent gewesen ist). Davon unterscheidet sich die Nettokapazität (nutzbare Energiemenge je Ladung), für die es keine offiziellen Angaben gibt, die aber durch zahlreiche Nutzer im Bereich 4,2-4,5 kWh ermittelt wurde. Grund für die Differenz ist unter anderem, dass das Lademanagement die Zellen bewusst von ihren technischen Grenzwerten entfernt hält, die Ladung wird in der Regel bei weniger als 4,2 Volt je Zelle beendet und eine Zelle kaum unter 3,3 Volt entladen. Das bedeutet zwar geringere Reichweite, aber dafür steigt die Lebensdauer der Zellen, eine sonst bei Lithium-Akkus schädliche Lagerung im vollen Zustand wird vermieden und auch bei 0% Ladestand gibt es noch eine Restmenge Energie, die sogar für wenige Kilometer in Schleichfahrt reicht. Praktisch bedeutet das, dass sich der Benutzer über sinnvolle Ladestände für die Aufbewahrung oder im laufenden Betrieb keine Gedanken zu machen braucht. Selbst bei einer pessimistischen Einschätzung von 500 Ladezyklen Lebensdauer sind 40.000 km Fahrstrecke ein Wert, den viele Roller im Privatgebrauch nur sehr selten erreichen werden.&lt;br /&gt;
Limits und Grenzen des Akkus werden für den Benutzer auch sichtbar kommuniziert. Meldungen wie &amp;quot;WARN UV&amp;quot; oder &amp;quot;LIMIT UV&amp;quot; (bedenkliche bzw. kritische Unterspannung) im Display der Fahrzeuge ermahnen den Fahrer ggf. zu zurückhaltender Fahrweise, auch vor Übertemperaturen wird gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das integrierte Ladegerät und der Ladeanschluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Akkupack dient ein Netzteil von Meanwell (HLG-600H-58-8BOL) als Stromversorgung für den Ladevorgang. Diese Marken-Netzteile in Industriequalität besitzen einen sehr hohen Wirkungsgrad von typisch 96%, sind lüfterlos und voll gekapselt und nach IP65 vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Netzteil wird mit 230V Netzspannung wahlweise über einen Kaltgeräteeinbaustecker (für das Laden des Akkupacks außerhalb des Fahrzeugs) von der Akkupackrückseite oder über den Multiconnector des Akkupacks (s.u.) versorgt. In allen Silence-Rollern erfolgt die Stromversorgung über einen unter der Sitzbank befindlichen weiteren Kaltgeräteeinbaustecker, der mit dem Multiconnectoranschluss verbunden ist (beim SEAT Mo erfolgt die Stromzufuhr jedoch über den Akku-Kaltgeräteeinbaustecker und eine mit einer Gummiabdeckung versehenen Öffnung in der Akkufachverkleidung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektrische Verbindung des Netzteilausgangs zum Akkupack erfolgt über das vom BMS gesteuerte Laderelais nur bei Bedarf und ist im Ruhezustand und im Fahrbetrieb somit immer getrennt. Das Netzteil wird zudem vom BMS ferngesteuert, so kann die Ausgangsspannung passend zum Ladezustand des Akkus angepasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung erfolgt wie weit verbreitet im CC/CV-Verfahren (beginnend mit einer Konstantstromphase (constant current, cc), endend mit einer Konstantspannungsphase (constant voltage, cv). Die Ladeleistung beträgt zu Beginn deutlich weniger als 100 Watt und erreicht erst nach einigen Minuten ihren Maximalwert (in Abhängigkeit vom Ladezustand des Akkupacks). Die maximale Ladeleistung von ca. 605 Watt (635 Watt auf 230V-Seite) wird bei etwa 95% Ladezustand (state of Charge, SoC) erreicht. Im nun folgenden Konstantspannungsbetrieb sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis unter 25 Watt, dann wird die Ladestromzufuhr zunächst unterbrochen (die Leistungsaufnahme auf 230V-Seite liegt dann unter 3 Watt), nach etwa 45 Minuten wird der Ausgang aber wieder aktiviert und dann werden wieder knapp 15 Watt bezogen. Welche Vorgänge in dieser Phase ablaufen, ist nicht final geklärt (es wird ein aktives Balancing der Zellstufen vermutet) ebenso ob sie irgendwann wieder endet (Tests über 30 Stunden ergaben keine Änderung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ladesystem gehört auch eine Akkuheizung. Da das Laden von Lithiumzellen bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C die Zellen zunehmend schädigt, wird bei einem Ladeversuch in diesem Temperaturbereich zunächst das Akkupack auf ca 10 °C erwärmt (unbestätigte 55 Watt Heizleistung), bevor mit der eigentlichen Ladung begonnen wird. Ob diese Akkuheizung überhaupt eingebaut und aktiviert ist, ist bei jedem Akku zunächst unklar, Werkstätten können das überprüfen und ggf. aktivieren, dem Fahrzeugnutzer ist dies nicht (oder zumindest nicht ohne Fachwissen und technische Hilfsmittel) möglich. Als gesichert gilt aber, dass ein Akku ohne aktive Heizung die Ladung unterhalb von 0 °C verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Leuchtring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von außen hinter einer milchweißen Abdeckung versteckte Leuchtring besteht aus einer Anzahl (?) RGB-Leuchtdioden (vermutlich einfache WS2818), der vom BMS in allen Farben und Helligkeiten angesteuert werden kann. Der Ring zeigt beim Laden üblicherweise eine im Uhrzeigersinn drehende Animation eines Kreissegments, die dann zum Vollkreis schließt und sich anschließend auf einen zum aktuellen Ladezustand proportionalen Teilkreis reduziert. Die Abfrage des Akkuladestandes per &amp;quot;Handauflegen&amp;quot; oder leichtem Handflächenschlag (die optimale Bedienung ist tatsächlich nicht geklärt, mitunter aktiviert sogar ein angelegtes Bein den Leuchtring) ist ähnlich, endet aber ebenfalls mit dem Kreissegment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Leuchtrings haben sich im Laufe der Jahre geändert - während anfangs ein hellblauer Lichtpunkt grüne Kreissemente (passend zur damals vorherrschenden grünen Designfarbe der S01-Roller) anführte, so sind es seit 2021/2022 weiße Lichtpunkte mit roten Segmenten (etwa beginnend mit der Produktion des Schwestermodells SEAT Mo mit dessen roter Designfarbe). Inzwischen werden aber alle Akkus mit einheitlicher Lichtfarbe geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details zum Akkupack ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Erläuterungen richten sich speziell an Techniker und Technikinteressierte und setzen zum Verständnis teilweise Fachwissen voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Eigenschaften des Akkupacks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Aufbau des Akkus wurde anfangs nur vermutet. Inzwischen kann davon ausgegangen werden, dass der Akku aus 420 Rundzellen (Typ 18650, z.B. Samsung INR18650-29E), jeweils 30 parallel in einer Stufe und davon 14 in Sereie (14s30p) besteht. Der Spannungsbereich variiert somit zwischen 42 (kritische Untergrenze unter Belastung) und 58 Volt (3,0-4,2 Volt je Zelle). Die niedrige Spannungsebene unterläuft eine Reihe von Vorschriften und Regeln (bspw. den umgangssprachlich als &amp;quot;Hochvoltschein&amp;quot; bekannten Schulungsnachweis für alle Arbeiten an Anlagen mit über 60 Volt Nennspannung), ist aber für einen Betrieb mit hohen Leistungen wegen der höheren Ströme (im Rollermodell S01+ bis zu 280 Ampere) eher nachteilig, weswegen auch im Zweiradsektor 72-112V-Systeme verbreiteter sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Überwachung und Balancing sorgt eine spezielle Batteriemanagement-Platine (BMS), die auch die Kommunikation mit dem Fahrzeugdatenbus (CAN) sowie die komplette Steuerung der Stromversorgung des Rollers übernimmt. Das BMS steuert insgesamt vier Ausgänge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochstromausgang zum Motorcontroller (zweipolige Buchse), aktiviert über ein Leistungsrelais (Schütz, [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=128&amp;amp;t=36880&amp;amp;p=338724&amp;amp;hilit=Albright#p338724 Albright SU80B-5221]). Das Relais schaltet die (+) Seite des Akkupacks, während die (-)-Seite über den am BMS befindlichen Mess-Shunt dauerhaft verbunden ist.&lt;br /&gt;
* Der intern als VBatI bezeichnete Ausgang ist eine Hilfsspannung für den Motorcontroller und wird nur aktiv, wenn dieser verwendet wird (also bspw. nicht beim Laden). Er wird elektronisch geschaltet und hat vollen Akkuspannungspegel&lt;br /&gt;
* Ausgang VBatE dient zur Versorgung der gesamten Rollerelektrik, ebenfalls elektronisch geschaltet und überwacht auf Akkuspannungspegel. Im Fahrzeug sind entsprechende Wandler eingebaut (in den Rollern bspw. auf 12V 5A = 60 Watt maximal). Eine Überlastung des Ausgangs führt zu einer temporären Abschaltung.&lt;br /&gt;
* Ausgang 12VUI ist als einziger Ausgang dauerhaft aktiv mit einer Ausgangsspannung von typisch ca 12,3 Volt, über einen auf dem BMS befindlichen Wandler mit typisch 0,5 A Belastbarkeit. Dieser Ausgang dient einzig der Versorgung eines Telemetriemoduls in den Fahrzeugen und darf und sollte nicht anderweitig belastet werden, auch und besonders vor dem Hintergrund, dass sehr zahlreich Ausfälle dieses Ausgangs bekanntgeworden sind (Schätzungen im mindestens dreistelligen Bereich), so dass Silence [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?p=358506#p358506 inwzischen die Fahrzeuge betroffener Kunden umarbeiten lässt], anstatt die Akkus zu reparieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multiconnector ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf der Rückseite des Akkus neben der Hochstombuche befindliche Multiconnector besitzt 3 Reihen zu je 5 Kontakten (wobei die Kontakte 1 und 15 nicht belegt sind). Die Kontakte transportieren die 230V Wechselspannung in bedenklich enger Nachbarschaft zu Sensorleitungen, aber diesbezüglich sind noch nie Probleme bekannt geworden. Das (noch hier einzubauende Foto) zeigt die Lage folgender Kontakte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* (1) - nicht belegt&lt;br /&gt;
* (2) GND - dient als logische Verbindung und (-)Anschluss für das Telemetriemodul. Die gesamte Fahrzeugelektrik ist hingegen mit dem Hochstrom-Minuskontakt verbunden. Ohne eingesteckten Akku hat das Telemetriemodul keine Verbindung zum Roller (wichtig für die RS232-Diagnoseschnittstelle)&lt;br /&gt;
* (3) VBatI - 48V-Hilfsversorgung für den Motorcontroller. Nur aktiv wenn Roller zum Fahren benutzt werden soll (nicht beim Laden)&lt;br /&gt;
* (4) MC IL- - eine Brücke im Fahrzeug verbindet diesen Anschluss mit Pin 10 (MC IL-), Funktion ist unklar&lt;br /&gt;
* (5) AC L - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (6) pres-&lt;br /&gt;
* (7) CAN-L - CAN-low (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (12), potentialgetrennt, )&lt;br /&gt;
* (8) AC TE/PE - Schutzleiteranschluss für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät)&lt;br /&gt;
* (9) IgnitionKey - Diese Leitung wird vom Zündschloss des Fahrzeugs, dem Telemetriemodul oder dem NOMAD-Inverter mit Pin (2) verbunden und bewirkt eine Aktivierung des Akkus&lt;br /&gt;
* (10) MC IL- - siehe Pin (4)&lt;br /&gt;
* (11) AC N - einer der beiden 230V-Anschlüsse für das Meanwell-Netzteil (Ladegerät) &lt;br /&gt;
* (12) CAN-H - CAN-high (Zweidraht-Fahrzeug-Datenbus mit (7), potentialgetrennt)&lt;br /&gt;
* (13) VBatE - 48V-Versorgung für die Fahrzeugelektrik&lt;br /&gt;
* (14) 12VUI - 12V daueraktiver Ausgang für das Telemetriemodul (zusammen mit Pin (2))&lt;br /&gt;
* (15) - nicht belegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschalten, Ausschalten - die Leistungsschaltzentrale des Rollers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rollern von Silence (S01, S02, S03, Seat Mo 125 und  Mo 50) dient der Akku auch als &amp;quot;Leistungsschalteinheit&amp;quot;. Wie oben angedeutet werden Hochstromausgang, Motorcontroller-Hilfsspannung und Bordspannung je nach Zustand aktiviert. Das Zündschloss der Roller schaltet praktisch leistungsfrei (es fließen nur wenige mA Strom) Pin 2 und 9 des Multiconnectors zusammen, wodurch das BMS &amp;quot;geweckt&amp;quot; wird und zumindest den Ausgang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VBatE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aktiviert (und über nachgeschaltete Wandler im Fahrzeug dessen Elektrik). Ob und wiewiet die Komponenten tatsächlich aufwachen, wird vermutlich durch Datenbus-Befehle geregelt. Ohne jede Kommunikation wird auf jeden Fall auch der Hochstromausgang aktiviert. Dies macht sich der NOMAD-Inverter zunutze (sein Anschlussstecker besitzt gar keine Pins für die Datenkommunikation), wurde im Forum aber auch schon zum Anschluss eines externen Schnellladegerätes über die Hochstromkontakte benutzt. Der Akku lässt sich auf diese Weise tatsächlich auch laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den durch einen ensprechenden Wandler bauartbedingt (theoretisch) kurzschlussfesten 12VUI-Ausgang werden die Ausgang offenbar auch elektronisch überwacht und bei Überlastung abgeschaltet. Die Bordelektronik darf daher auch nicht kurzzeitig etwa durch zusätzliche Verbraucher überlastet werden (der Anschluss leistungshungriger Verbraucher wie einer Zusatz-Hupe benötigt daher auch eine zusätzliche Pufferbatterie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Laden des Rollers über das eingebaute Netzteil wird nur die VBatE-Leitung aktiv (das Display eines Rollers zeigt dabei CHARGING und den Ladezustand) - Hochstromausgang und VBatI bleiben inaktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fehler und ihre Lösungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Text erkläutern, wie sich die Ausfälle zeigen (Relaisklicken, Displayanzeigen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfall der Versorgung des Telemetriemoduls ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erklärung, Deutung, Folgen, Workarounds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HighG-Event ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eigentlich Unfallgeschehen und Sicherheitsabschaltung, leider meist Fehlalarm; Lösungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefentladung ===&lt;br /&gt;
* sollte niemals vorkommen, aber wenn nichts mehr geht -&amp;gt; Verweis auf Forumbeitrag von @kabee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence&amp;diff=831</id>
		<title>Silence</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.elektroroller-forum.de/wiki/index.php?title=Silence&amp;diff=831"/>
		<updated>2025-02-16T18:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3eff2907c888149d2b2fb98eb9e5fa9256aa78c9b415154f98c361edf89aed8d: /* Modelle */  Link-Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Elektroroller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SILENCE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die aktuelle Markenbezeichnung der ursprunglich unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SCUTUM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in den Verkehr gebrachten Elektroller des gleichnamigen spanischen Herstellers. Baugleiche Fahrzeuge werden mit geringfügigen Modifikationen und anderen Modellbezeichnungen auch von SEAT europaweit verkauft. Besonderes Merkmal sind die einheitlichen Akkupacks für inzwischen vier unterschiedliche Fahrzeuge, die mit einem internen Ladegerät nur mit einem einfachen und genormten Kaltgeräte-Kabel an jeder Steckdose geladen werden können und die trotz ihres Gewichts mit einem integrierten automatisch ausklappendem Fahrgestell mit zwei Rollen und einem ausziehbaren Trolley-Griff dennoch bequem bewegt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 2011 von Carlos Sotelo zusammen mit seinen Partnern Juan Carlos Pablo und Josep Losantos mit Mitteln aus einem katalanischen Projekt zur Entwicklung eines Elektromotors für lokal produzierte Motorräder gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde das erste Elektrofahrzeug, der Scutum S02, auf den Markt gebracht, zunächst nur für Institutionen und Flotten, später auch für Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 beteiligten sich Repsol, La Caixa und das Centro para el Desarrollo Tecnológico Industrial (CDTI) an Scutum und steuerten zwei Millionen Euro bei, um künftige Modelle wie den S01, einen Elektroroller mit herausnehmbarer Batterie, der Mitte 2016 auf den Markt kam, für die Produktion zu industrialisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 wurde das neue Werk in Molins de Rei (Barcelona) eingeweiht. Das Werk hat eine Produktionskapazität von 10.000 Rollern und 12.000 Batteriepacks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 wurde die Produktion des dreirädrigen S03 aufgenommen und die Marke Scutum wurde durch die neue Marke Silence ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unter der Marke SEAT verkauften Modelle werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SEAT Mó 125 eScooter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.[5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2021 wurde das Unternehmen von Acciona übernommen und Ende des Jahres wurde die Produktion eines elektrischen Vierrads mit dem Modell S04 angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Quelle: [https://it.wikipedia.org/wiki/Scutum_Logistics italienische Wikipedia-Seite zu Scutum Logistics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_S01|S01]] (Tourenroller in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, Endgeschwindigkeiten und Leistungsstärken)&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_S02|S02]] (bevorzugt als Einsitzer mit Ladeboxen für den urbanen Lieferverkehr)&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_S03|S03]] (dreirädrige Variante des S02 mit mehr Zuladung)&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_S04|S04]] (vierrädriges zweisitziges Stadtmobil in zwei Leistungsklassen)&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_S05|S05 Weekender]] (Elektromotorrad, [https://insideevs.de/news/740305/silence-s05-weekender-elektromotorrad/ Vorstellung auf der EIMCA 2024], [https://elektrorollerforum.de/viewtopic.php?f=81&amp;amp;t=42321 erste Diskussion im Forum]&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_GT-SX|GT-SX]] (Großroller mit 2 Akkupacks, [https://insideevs.de/news/740305/silence-s05-weekender-elektromotorrad/ Vorstellung auf der EIMCA 2024], [https://www.elektroroller-forum.de/viewtopic.php?f=82&amp;amp;t=42398 erste Diskussion im Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SILENCE_AKKU|Das Akkupack von Silence]] (Vorstellung, Aufbau, technische Details)&lt;br /&gt;
* [https://www.silence.eco/de Homepage des Herstellers mit allen Fahrzeugen]&lt;br /&gt;
* [https://silence-mobility.nissan.de/scooter NISSAN übernimmt ab 2024 den Vertrieb von Silence in Deutschland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hersteller]]&lt;/div&gt;</summary>
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