Welcher Roller ist der Beste?

Wenn ihr euch unschlüssig seid, welcher Roller zu euren Bedürfnissen am besten passt.
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e-starter

Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von e-starter » Do 21. Jan 2010, 21:02

Hallo allerseits,

das Frühjahr steht (fast) schon wieder vor der Tür und ich spiele grade mit dem Gedanken, mir einen Elektroroller zuzulegen.
Meine Frage ist simpel:

Welcher Roller ist der "Beste"? :D

Mir ist vor allem wichtig, dass ich mit einer Ladung 45 km weit komme, ohne schieben zu müssen.
Nachdem ich ausserdem einen A1-er Führerschein habe, darf der Föhn auch gerne etwas flotter sein.

Unter Anderem ist mir da der scp 4040 aufgefallen:
http://www.greenmobil.at/elektro-roller ... -lion.html

Hat den von Euch schon jemand? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit?
Alternativ würde mich auch sowas wie der Sprinter 60 interessieren, der scheint zuverlässig zu sein und macht mich nicht arm.
Kennt noch jemand vernünftige Alternativen in der 50km/h Klasse, am besten mit Li-onen Akku?
Nach allem, was ich über Blei-Gel gelesen habe, werd ich mir das nämlich eher nicht antun. ;)

Gruß,
e-starter!

fox-didl

Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von fox-didl » Do 21. Jan 2010, 22:57

Also ich bin sehr zufrieden mit dem Solarscooter SCP-4040. Kommt auch bei zügiger Fahrweise 60-80km weit (bei wärmeren Temperaturen als jetzt). Freu mich auch schon drauf nicht mehr als Eskimo verpackt rumfahren zu können. Aber schau einfach vorbei auf http://www.elektroroller24.com.

Übrigens - Grüße aus Österreich aus dem Ländle nach Österreich. :)

STW
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Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von STW » Fr 22. Jan 2010, 08:40

Bei 45km ist Lithium erforderlich. Zwei Vertreter (Sprinter 60, SCP-4040) sind schon genannt, dazu hat Innoscooter noch eine Palette an Lithium-Fahrzeugen, allerdings zum nicht ganz moderaten Preis, wenn man die 60AH-Ausstattung (die sollte es schon sein) nimmt.

Mit A1-Lappen würde ich nicht zögern und auf den SCP-4040 oder den Inno EM5000 oder 6000 setzen. Der EM5000 dürfte größeren Menschen zu klein vorkommen, Baugröße 45er-Klasse.
Dann gibt es neuerdings dort Retro-Roller, die von der Größe ganz passabel sein dürften (dürfte von der Größe dem Eco Flash / Realmarkt entsprechen).

Wie immer meine Empfehlung: wenn man kein Selbstschrauber ist (gilt insbesondere für die Elektronik), dann lieber einen Händler in der Nähe (so vorhanden) suchen und ein paar Euros mehr ausgeben. Viele Fahrer erleben auf den ersten 1-200km Defekte, und dann heißt es entweder aber zum Händler oder selbsttätig Teileaustausch nach vorhergehender Diagnose (ok, die Verkäufer helfen per Telefon/EMail und mit Ersatzteilversand und hier das Forum natürlich auch).
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 2km :mrgreen:
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. A.Einstein

e-starter

Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von e-starter » Fr 22. Jan 2010, 14:16

fox-didl hat geschrieben:Also ich bin sehr zufrieden mit dem Solarscooter SCP-4040. Kommt auch bei zügiger Fahrweise 60-80km weit (bei wärmeren Temperaturen als jetzt).
Klingt gut! Mein Arbeitsweg beträgt hin und zurück insgesamt ziemlich genau 45 Km und ich werde auch nur bei schönem Wetter fahren. Zwischendrin kann ich allerdings nicht nachladen (ich will keinen Ärger mit dem Chef). Meine Strecke ist ausserdem nicht ganz eben. Auf meinem Weg sind zwei steilere Hügel, im Sommer fahr ich die oft mit dem Rad, komme aber durchaus in´s Schwitzen. Natürlich keine Passstraßen und gigantische Höhenmeter, aber eben Hügel.

Also mal vom "Worst case" ausgehend: Ich hab Gegenwind und meine 45 Km sind etwas hügelig und ausserdem ist Berufsverkehr, also rote Ampeln und gelegentlich stop and go.
Komm ich dann mit dem SCP 4040 noch zu Hause an?
Gibt es überhaupt schon einen Roller, dessen Akkus gut genug sind, und der das hergibt?

Ansonsten find ich die Gedanken Umweltschutz, Strom aus der Steckdose und Rollerfahren bei schönem Wetter schon sehr reizvoll.
Aber der Weg zur Arbeit muss drin sein, sonst machts keinen Sinn.
STW hat geschrieben: Mit A1-Lappen würde ich nicht zögern und auf den SCP-4040 oder den Inno EM5000 oder 6000 setzen. Der EM5000 dürfte größeren Menschen zu klein vorkommen, Baugröße 45er-Klasse.
Dann gibt es neuerdings dort Retro-Roller, die von der Größe ganz passabel sein dürften (dürfte von der Größe dem Eco Flash / Realmarkt entsprechen).
Ja, der Inno EM5000 ist mir auch aufgefallen. Auch bei dem Roller würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen. Allerdings finde ich Preise von ca. 4.000 EUR für einen Roller der 45-er Baugröße schon hart an der Schmerzgrenze.

@fox-didl: netter Blog übrigens^^

Manfred H

Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von Manfred H » Fr 22. Jan 2010, 14:35

ich will keinen Ärger mit dem Chef
Hallo, hast Du denn schon gefragt, oder ist zu erwarten das Kollegen deshalb "komisch" werden?

Meinen Chef habe ich VORHER gefragt. Nach der Erlaubnis konnte ich mir den nen "kleinen" SC-25 mit Bleiaccus kaufen.
Hat mir für die erste Erfahrung mit den E-Rollern ne Menge Geld gespart.

Gruss

Manfred H

antonius
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Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von antonius » Fr 22. Jan 2010, 15:29

Hi e-starter,

wo kommst du denn her. Vielleicht gibts jemand in der Nähe mit Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen.
E-rider 3000 (3 kW, 19*LiFePo4), Fury 100

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Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von STW » Fr 22. Jan 2010, 20:45

e-starter hat geschrieben: Ja, der Inno EM5000 ist mir auch aufgefallen. Auch bei dem Roller würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen. Allerdings finde ich Preise von ca. 4.000 EUR für einen Roller der 45-er Baugröße schon hart an der Schmerzgrenze.
Zum EM5000 habe ich bislang auch keinen Bericht greifbar - obwohl ich meine, irgendwo von dem gelesen zu haben. Vom Chassis usw. ist er dem EM2500 / EM3000 ähnlich oder sogar baugleich, auf dem habe ich mal eine Sitzprobe absolviert. Nun bin ich deutlich unter 1.80cm, aber mir war er im Vergleich zu meinem Roller schon etwas zu klein, aber gerade noch akzeptabel. Sitzgefühl ungefähr wie auf einem typischen Baumarktroller der 50ccm-Klasse. Für einen 2-Personenbetrieb würde ich ihn nicht empfehlen.
Die Innos haben allerdings den Ruf, einen ordentlichen Support zu bieten. Ebenso wird nach meinem Dafürhalten einiges an Qualitätssicherung und Mitentwicklungen an den Produkten dort geleistet.
Allerdings muß man den Preis des EM6000 in Relation zu einem SCP-4040 setzen ...

Falls Du Dich für den SCP-4040 entscheidest, würde ich beim auserkorenen Lieferanten nachfragen, ob er auch mit 60AH-Akkus anstelle der 40AHs geliefert werden kann. Das gibt hinsichtlich der Reichweite ein paar deutliche Reserven.
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Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von e-starter » Sa 23. Jan 2010, 14:43

Manfred H hat geschrieben:Hallo, hast Du denn schon gefragt, oder ist zu erwarten das Kollegen deshalb "komisch" werden?
Nein, ich hab noch nicht gefragt. Du hast Recht, das wäre eine Möglichkeit, falls der "Saft" nicht ganz reicht.
antonius hat geschrieben:Hi e-starter,

wo kommst du denn her. Vielleicht gibts jemand in der Nähe mit Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen.
Ich komme aus dem Raum Nürnberg.

Natürlich überlege ich auch, ob zum "Einstieg" nicht ein Roller der 45 km/h-Klasse reicht.
Den Sprinter 60 gibts schließlich ab verschmerzbaren 2.200 Eur und der Akku soll ja richtig gut sein.

Allerdings schafft der Sprinter 60 laut Forum nur so zwischen 40 und 42 km/h Spitze.
Das ist zu wenig um im normalen Verkehr mitzuschwimmen. Und sich permanent von Autofahrern teils waghalsig überholen zu lassen, macht dann auf die Dauer auch keinen Spaß.

Interessant finde ich noch diesen hier:

http://www.elektroroller-burgheim.de/pa ... 73551.html

Er nennt sich bei diesem Händler Italia 30,
das gleiche Modell gibts aber noch öfter unter anderem Namen.

Zum Preis von 2.300 Eur einen E-Roller, der laut Datenblatt 65 km/h Spitze fährt? Warum nicht.
Allerdings hab ich bei den Akkus ein ziemlich ungutes Gefühl. Die 80 km Reichweite kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Ich hab den Markt nach einiger Recherche mittlerweile ziemlich gut im Auge und tendiere momentan wirklich zum SCP 4040.
Leider gibts den erst seit einem Jahr und mich würde wirklich interessieren, wieviel Leistung die Akkus nach einem Winter noch hergeben.
Die Kiste ist schließlich nicht ganz billig. :D

Bis zum Frühjahr ist noch ein bissl Zeit. Ich werd mal sehen, ob ich irgendwo ein mal einen E-Roller probefahren kann.
Ausserdem hab ich mir vorgenommen, für ein Moped maximal 4.000 Eur auszugeben. Ich hoffe natürlich, dass dafür schon ein SCP 4040 mit Litium drin ist.

Falls sonst noch jemand bereits gute Langzeiterfahrungen mit einem anderen Roller machen konnte, bitte Bescheid sagen!

Gruß,
e-starter

Manfred H

Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von Manfred H » Sa 23. Jan 2010, 20:14

Hallo,
ich habe deshalb meinen Chef gefragt, weil ich den Reichweitenangaben nicht traue.
Und was nützt mir es wenn ich jedesmal den Accu fast komplett leere. ist nicht gut.
Und was ist wenn das hin und zurück nicht mehr reicht weil die Accu-Reichweite schon unter XYZ gesunken ist.
Ich kann auf jeden Fall noch fahren und laden, auch wenn mein Teil nur noch 25KM weit kommt.

--------------------

Roller dei 65KM/H fahren haben 60V. Schau einfach in die Daten.
Bei meinem 45er hab ich ja auch nochmal einen Accu eingebaut.
Und ich kann die ca.65KM/H nach Tacho bestätigen.
Ob es den 38/40AH Accus "gut tut" ist ne andere sache.
Leute in den Foren empfehlen ja bei mehr als 45Km/h 60AH einzubauen.

------------------

Hab heute dem in der Garage stehenden E-Roller mal ne Stunde Strom gegönnt.

Gruss
Manfred H

STW
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Re: Welcher Roller ist der Beste?

Beitrag von STW » Sa 23. Jan 2010, 22:58

Den Angaben hinsichtlich der Reichweite kann man, insbesondere bei Blei-Akkus, nicht trauen. Die gelten bei Tempo 30, Rückenwind und bergab. Bei den Bleiakkus kommt erschwerend der Peukert-Effekt hinzu, je schneller = desto mehr Amperebelastung = desto weniger entnehmbare Kapazität.
Also sind die 80km schon erst einmal durch 2 zu teilen = 40km Reichweite unter realen Bedingungen. Dann sollte man die Bleiakkus der Lebensdauer zuliebe nicht allzu tief entladen, also nochmals die Hälfte = 20km empfohlene maximale Strecke bis zum Nachladen.
Lithium-Akkus kennen den Peukert-Effekt nicht. Der Lebensdauer zuliebe sollte man aber nicht mehr als 80% Kapazität entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit: da sind die Chinesen sehr großzügig. Da gehen die Tachos schon mal 10-20% vor, bei der Reichweite ist es nicht ganz so schlimm. Ein 88km/h-Roller kommt auf etwas über 70km/h real, der 65km/h-Roller wird also auch langsamer als 60km/h real sein, und der Sprinter 60 schafft die 45km/h auch nicht so ganz.

Bei 45km Reichweite als Anforderung sind die Lithium-Akkus Pflicht. Auch bei "nur" 22.5km einfacher Weg zur Arbeit mit Nachlademöglichkeit würde ich eher auf Lithiums setzen.

Sprinter 60: hat momentan die größten Akkus. Einige Fahrer hatten kleinere Anfangsprobleme (mal die Tachowelle kaputt, mal ein Akku gestorben), aber die Teile werden wohl recht schnell vom Händler ersetzt. Und derartige Anfangsprobleme hat man bei den meisten Rollern. Er würde allerdings davon profitieren, wenn ein Akku mehr eingebaut würde.
Bei den Akkus sollte man überlegen, ob man noch ein zumindest einfaches BMS nachrüstet. Das gilt für alle Roller mit den Thundersky-Akkus (Sprinter, SCP-4040).

Leistung der Akkus nach einem Winter: ich hatte meine (siehe Signatur) in 11/08 eingebaut, die sind jetzt im zweiten Winter als Laternenparker. Im Winter sind die Akkus nicht ganz so prall, erst ab 12° werden sie zu einem Genuß, aber auch bei Temperaturen darunter kann man noch fahren. Bislang habe ich noch keine Reichweitenverluste. In der selben Zeit hatte ich bei weniger Kilometern vorher schon zweieinhalb Sätze Blei zerschrotet, die Reichweite brach soweit ein, dass sie nicht mehr für meine Touren reichte.

Die 60Ah sind nicht nur ab 45km/h zu empfehlen. Je kälter es ist, desto mehr bricht die Spannung unter Last ein. Bei 60AH-Akkus ist die relative Belastung bei gleicher Stromentnahme natürlich geringer als bei den 40AH-Akkus, sie bleiben daher spannungsstabiler. Das kommt dem Temperament des Fahrzeugs positiv zu gute, insbesondere bei niedrigeren Temperaturen.
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 2km :mrgreen:
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