Umweltverträglichkeit von PV-Modulen

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Norbert
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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von Norbert » Mi 25. Sep 2019, 17:18

STW hat geschrieben:
Mi 25. Sep 2019, 09:50
...
Selbes Spiel mit Solarstrom: der Energieaufwand für die Herstellung und den Betrieb von Solarpanels (und dann noch zusätzlich die Verschrottung) ist höher als das, was die Dinger in der voraussichtlichen Lebenszeit von 25 Jahren wieder einfahren.
...
Ich glaubs ja nicht, wo hast Du den Unsinn denn her? Aus einer Zeitmaschine?
Das war in den 70er Jahren vielleicht so, inzwischen sind das gut zwei Jahre in D, in Südeuropa ca. ein Jahr!
Es wird in der Lebensdauer etwa das 10-30-fache der verbrauchten Energie erzeugt.
Da braucht man über Deine anderen Aussagen gar nicht mehr diskutieren.

Gruß,
Norbert

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von STW » Mi 25. Sep 2019, 17:26

2017, ungefähr 40 Jahre nach den 70ern : https://m.bazonline.ch/articles/26546197
Die zitierten Studien dazu von 2017 und 2016, also auch 40 Jahre nach den 70ern. Glückwunsch, Du hast wieder was dazu gelernt.
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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von Norbert » Mi 25. Sep 2019, 17:37

https://www.solarprofis.ch/it/news/deta ... om-201217/

Der Ferroni ist Kerntechniker!

Man findet auch tolle Belege dafür, daß der Mensch mit dem Klimawandel nichts zu tun hat...

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von STW » Mi 25. Sep 2019, 17:49

Die "Solarprofis" sind natürlich in solchen Fragen über jeden Zweifel erhaben und völlig neutral :roll:
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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von kabee » Mi 25. Sep 2019, 19:29

Leute, für die Aluhut-Chemtrailers gibts ein eigenes Unterforum. Es ist eh sinnlos darüber ernsthaft zu diskutieren und zu urteilen, weil niemand von euch, der die Studien als Argument hier einsetzt, sie gelesen hat.

Was irgendwelche drittklassigen Journalisten mit ihrem nicht existenten fachlichen Hintergrund irgendwo aufschnappen und zumeist falsch wiedergeben ist definitiv keine Diskussionsgrundlage.

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von Norbert » Mi 25. Sep 2019, 19:37

Moin,

Zumindest bringe ich mein kaputtes Auto zur Reparatur nicht zum Bäcker. Wobei, ist ja auch ein Handwerker.

Mal ein Beispiel aus dem Artikel:
" Laut Zahlen des Bundes resultieren bei neuen Solarpanels im Schnitt 106 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Quadratmeter Solarpanel."
Alleine schon mit m² zu rechnen ist totaler Murks. Aber nehmen wir das mal hin. Bern hat pro Jahr 1480kWh/m²/a Einstrahlung.
Solarmodule können davon etwa 90% nutzen, also etwa 1330kWh/m²/a.
Das Solarmodul hat also einen Wirkungsgrad von knapp 8%. Das sind grottenschlechte Dünnschichtmodule, die mal vor 15 Jahren noch in Mode waren, weil sie so billig waren. Auch damals aber nur auf Freilandanlagen, weil die so viel Platz brauchen. Die verbaut schon seit etlichen Jahren kein Mensch mehr.
Aktuelle Module sind bei 17%.

Wenn so offensichtliche Dinge schon so falsch sind, dann ist mir meine Zeit zu schade, das weiter zu zerpflücken.

Gruß,
Norbert

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von apfelsine1209 » Mi 25. Sep 2019, 20:23

Norbert hat geschrieben:
Mi 25. Sep 2019, 19:37
...Alleine schon mit m² zu rechnen ist totaler Murks...
Warum ?

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von STW » Mi 25. Sep 2019, 20:25

Hilft wohl alles nichts - und Kabee, tut mir leid, hier nochmal reingrätschen zu müssen:
Aus dem Artikel der Solarprofis:
" 1. die Autoren unterschätzen den jährlichen Ertrag heutiger Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz um nahezu einen Viertel;"
Der Unterschied zwischen den 8% bei Dünnschichtmodulen zu 17% bei aktuellen Designs ist mehr als 1/4. Damit hat hier wohl irgendwer bei der Argumentation geschlampert. Norbert, warst Du das? Der Blick in https://www.photovoltaik.org/wissen/pho ... rkungsgrad verrät, dass sogar noch höhere Erträge drin sind, aber erwähnt auch die höheren Energieaufwände (leider ohne sie zu quantifizieren) bei den monokristallinen Modulen. Woher das 1/4 kommt - siehe unten, denn außer dem Vorwurf können die Autoren leider nichts Inhaltliches beibringen
"2. die Autoren unterstellen einen Bedarf an energieintensivem Silizium der 2.7 mal so hoch ist wie in heutigen Photovoltaik-Panels; " (der Kommafehler ist nicht von mir)
Aha - was benötige ich für Dünnschichtmodule, und was benötige ich für 17% oder mehr? Richtig. Reinhaltsgehalt des Silizums. Da die Autoren wieder mal alle Erklärungen schuldig bleiben: Äpfel mit Birnen verglichen.

Das Papier von Ferroni und Konsorten durchlief ein Peer Review - sind wohl alles Idioten gewesen. Einer der Hauptkritiker, von dem diverse Leute abgeschrieben haben, ist ein gewisser Maury Markowitz, laut seiner Blogseite https://matter2energy.wordpress.com/about/ in der Selbstdarstellung "I’m a failed physicist ". Wow, Kernphysiker mit Peer Review gegen einen abgebrochenen Physiker. Zeit für Cola und PopCorn.

Norbert, es wird Dich vielleicht erschüttern, aber ich vertraue den Berechnungen eines Kernphysikers mehr (aber eben auch nicht vollumfänglich) als denen einer verkrachten Existenz, die aufgrund ihrer Hobbys und Interessen auch einen Bias hat, der nicht gerade zielführend für eine objektive Herangehensweise ist. Wichtig ist es aber, sich mit beiden Seiten zu beschäftigen, auch was die Leute jeweils antreibt, und dann seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Unterstellen wir mal Ferroni Böswilligkeit und einen Bias hin zur Kernenergie, so dass er nur mit den effizientesten Modulen gerechnet hat, deren Energiebedarf in der Produktion am höchsten ist, um die Solarenergie schlecht zu rechnen. Dann kommen wir immer noch nicht auf den Faktor 9-10, den "22 internationale Ökobilanz-Spezialisten", namenslose Experten ihres Zeichens, ermittelt haben, um den er sich angeblich verrechnet hat, aber auch nicht auf das 1/4 beim unterschlagenen Energieertrag. Die Zahlen passen schon mal nicht zusammen. Wenn wir uns das Papier des abgebrochenen Physikers unter https://www.resilience.org/stories/2016 ... -energy-1/ ansehen, dann weiß ich nicht zu unterscheiden, ob das Unfähigkeit bei Methodik und wissenschaftlichem Vorgehen oder nur billige Taschenspielertricks sind.

Die Experten von Solarprofi schreiben zu Ferroni: "Darin wird zum wiederholten Mal eine Studie zitiert, deren Methoden einer wissenschaftlichen Überprüfung nie standhielten."
Unser Physikus wählt als Teil der Überschrift: "ANOTHER FAILURE OF SCIENTIFIC PEER-REVIEW"
Bemerken wir den Widerspruch der Gegner der Studie? Das wirkt doch alles recht oberflächlich recherchiert und klingt mehr nach Stimmungsmache als nach dem Anspruch, berechtigte Kritik zu üben / üben zu können. Vielleicht sollte man sich erstmal darüber einigen, ob es eine Überprüfung gegeben hat.

Was ich jedoch weiß: es geht um viel Geld, und da sind alle Schweinereien recht. Für alle Seiten. Die einen wollen ihre AKWs weiterbetreiben, und die anderen wollen mit dem Verkauf von Solaranlagen oder mit den Zuschüssen / EEG ihren Reibach machen. Zahlen dürfen wir.
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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von Norbert » Mi 25. Sep 2019, 20:33

Moin,

@apfelsine:
Bei Solarmodulen rechnet man in Wp, die Leistung, die sie bei der Normeinstrahlung von 1000W/m² abgeben.
Danach richtet sich vor allem der Preis.
Bei einem Dünnschichtmodul sind das etwa 80W/m², bei aktuellen Modulen (Poly oder Mono tut sich nicht viel) sind das etwa 160-180W.

STW, lassen wir das.
Das mit 1/4 ist mir auch aufgestossen, also auch Knallchargen.
Fakt ist, daß die 106kWh grob falsch sind.
Solche Artikel mit Fußballfeldern oder Olympiabecken sind keine Grundlage.
Und wenn von einem Ertrag pro m² im Zusammenhang von Solarmodulen die Rede ist sollte man auch aufhöhren weiterzulesen.
Das ist das Fußballfeld in diesem Bereich.
Bleib bei Deiner Ansicht, daß das alles Quatsch ist, Du bist nicht zu überzeugen. Wir beide werden die richtig große Scheisse ja auch nicht mehr erleben und das Öl wird bis dahin auch noch nicht alle sein.

Gruß,
Norbert
Zuletzt geändert von Norbert am Mi 25. Sep 2019, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Niu Modelljahr 2020

Beitrag von techsoz » Mi 25. Sep 2019, 20:38

bitte verschiebt die Beiträge und beendet das hier. Dieser Beitrag darf dann gerne gelöscht werden. Mit bestimmten Leuten zu streiten macht keinen Sinn, und meine Blockliste wird länger.

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