GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Elektro-Blitz

GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von Elektro-Blitz » Mi 23. Jan 2013, 14:00

Hallo Zusammen,
es wurde in diesem Forum schon mal drüber geschrieben, leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr.

Ich würde gerne Wissen in welchen Firmen bzw. bei welchen Herstellern der GK-183 produziert und wo dieser in der besten Qualität zusammengebaut wird.
Mir ist es nicht klar wo dieser Roller seine Wurzeln hat und bei welcher Schmiede die Qualitätsgrundlagen am stärksten berücksichtigt wird.
Ich denke Goldenkey ist doch eher eine der kleineren Firmen die diesen als GK-183 zusammen bauen und nach meiner Meinung auch in Qualität nicht die Nr.1 sind.
Ich bin auf http://www.jonway.com/MBM1.html gestoßen und würde gerne Wissen ob Jemand hierrüber Erfahrungen bzw. Hintergründe kennt.

Viele Grüße
Elektro-Blitz

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Joehannes
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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von Joehannes » Mi 23. Jan 2013, 18:00

@ Elektro- Blitz

Mmphh, so fragt doch sicherlich jemand der in diesem Geschäft Geld verdienen möchte. Also kein Käufer sondern ein Verkäufer.
Hab ich Recht?
Man kann mit der Elektromobilität in Deutschland noch kein Geld verdienen. Der Markt ist hier noch nicht vorhanden oder wird
unterdrückt. :evil:

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Beitrag von STW » Mi 23. Jan 2013, 20:32

Bei Selbstimport ist der Hersteller egal - wichtig ist nur, dass auch tatsächlich etwas ähnliches wie das bestellte geliefert wird, und die Qualität ist dann wie eine Praline - mein weiß erst, wenn man hinein beißt, was drin ist. Im Zweifelsfall nimmst Du den Roller als Grundlage für ein Bastelprojekt.

Wenn Du containerweise handeln willst, bleiben zwei Ansätze:
a) Du hast eine Vertrauensperson in China, die für Qualität sorgt, und siehst zu, dass Du rechtzeitig gegenüber den Kunden abtauchst, wenn die Gewährleistungsansprüche das Geschäft unrentabel werden lassen
b) Du fährst selbst nach China, nimmst den Containerinhalt ab und sorgst selber für Qualität, und siehst zu, dass Du rechtzeitig gegenüber den Kunden abtauchst, wenn die Gewährleistungsansprüche das Geschäft unrentabel werden lassen

Zum Thema Abtauchen ohne Miese zu machen kann man sich an einer Reihe von Baufirmen orientieren.
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 25.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 - Mein H ist größer als Deins.
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren. A.Einstein

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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von Joehannes » Fr 25. Jan 2013, 20:18

@ Elektro-Blitz

Der Franke an sicht ist eigentlich mundfaul und schreibfaul. Leider trifft das für mich nicht wirklich zu.
Ich schreib halt auch das was ich nur denke um Anderen damit zu helfen oder zu warnen.

"Elektro-Blitz" ist ja hier nicht der Erste der dann auf Rückzug schaltet.
Unser Forum besteht eigentlich nur aus einer Handvoll Männer. Federführend von STW, den wird Alfred
nicht erreichen. Auch M-Eroller, ich und dirk74 gehören zu dieser Handvoll.
Deswegen sage ich auch unser Forum, denn fast 30% der Mitglieder haben 0 Beitrage und fast die gleiche
Menge 1-2 Beiträge. Geht mal auf Mitglieder des Forums.

Danke noch an Andreas dessen Mail zum Jahresende etwas Hoffnung zeigte.
Aber es ist wirklich so mit der Elektromobilität kein Geld zu verdienen. Auch wenn man denkt mit einem
Elektroroller spart man Kosten, der ist auf einem Irrweg.

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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von MEroller » Fr 25. Jan 2013, 20:38

Joehannes hat geschrieben:Auch wenn man denkt mit einem Elektroroller spart man Kosten, der ist auf einem Irrweg.
Da bin ich noch nicht ganz davon überzeugt. Nach 5 Jahren rechne ich endgültig ab. Im ersten Jahr habe ich einiges gespart gegenüber meinen 50er Stinkern, im Zweiten jetzt wird es wohl ein negatives Ergebnis aufgrund diverser Vorkommnisse, mal sehen was dann das dritte Jahr so mit sich bringt....
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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von BigTimm » Sa 26. Jan 2013, 11:19

Wir sind trotzallem immernoch eine Pioniergemeinde in dieser Branche,
Der Kostenfaktor, vor allem bei der Anschaffung ist höher, gut.
Allerdings schätze ich die anderen Vorteile gegenüber -fossil-betriebenen-Rollern wesentlich mehr,

-gestankfrei(4Takter riechen nicht wesentlich besser)
-nahezu lautlos, dennoch durchzugsstark
-"Tanken"(ÖkoStrom) zuhause
- eigentlich leicht zu warten

und machen wir Uns nix vor, ein Baumarkt Verbrenner läuft auch nicht 5Jahre, ohne mal mucken zu machen...

grüsse Timm
Reality.sys corrupted !
Reboot Universe [Y;N] !?
_

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***
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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von Joehannes » Sa 26. Jan 2013, 14:42

Das ist ja Alles auch richtig . Aber die Allgemeinheit denkt leider etwas Anders.
Elektroroller cool das muss ich nicht an die Tanke und spare den Sprit.
Den benutze ich wie einen Akkuschrauber und legt ihn dann wieder weg. :lol:

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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von ZukunftERoller » Sa 26. Jan 2013, 18:06

ein paar hundert Euro zwacke ich gerne vom Anschaffungspreis alleine für den Spaßfaktor ab.
Ich komme damit ganz nah an die Stinker-Alternative ran, die ich mir letztes Jahr fast angetan hätte, bevor ich überhaupt wusste, dass es ElektroROLLER gibt!
Im Ernst, ich glaube , dass viele Leute sowas noch nie gesehen haben. Die Elektrofahrräder kennt man ja mittlerweile.
Ich werde im neuen Jahr mal mehr in der Stadt an "belebten" Plätzen wie Bushaltestellen, Zebrastreifen einfach überall wo ein paar Menschen stehen vorbei-pfeifen, um mehr aufzufallen. Ich glaube , die Werbung hält sich hier auch zuviel zurück.
6 Jahre ohne Sprit!

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Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von dexter » Sa 26. Jan 2013, 21:20

IMO ist der Haupthemmschuh der Kaufpreis bzw. die dafür erhältliche Qualität. Möchte ich halbwegs vernünftige Verarbeitung und ordentliche Akkus haben, dann muss ich aktuell mindestens 4.000 Euro für einen 45er Roller ausgeben. Dazu kommt, dass ich überhaupt nicht davon ausgehen kann, für >4.000 Euro auch ordentliche Qualität zu bekommen -- auch die allermeisten teuren E-Roller entpuppen sich spätestens nach Lieferung als billigste Chinaware.

Wenn ich dann noch bspw. hier ein bischen verfolgt habe, wie "langlebig" viele der Anbieter sind, dann muss ich schon ein wirklich enthusiastischer Rollerfahrer (oder Selbstschrauber) _und_ natürlich Elektro-Enthusiast sein, um mich auf dieses Spiel einzulassen.

Versteht mich nicht falsch, ich zähle mich ja zu den Elektro-Enthusiasten, und der Roller ist in der Stadt immer noch praktischer und macht mehr Spass als alles andere. Aber wenn ich heute _ein_ neues E-Fahrzeug für die Stadt suchen würde, würde ich keinen E-Roller mehr kaufen sondern direkt einen Twizy. Für die -leider!- kleine Preisdifferenz ist der Twizy einfach der bessere Deal.

Ein E-Vivacity dürfte nicht mehr als 2.500 Euro kosten, um heute noch für mich interessant zu sein. Und ein Novum-Li dürfte nicht mehr als 2.000 Euro kosten. Ist das erreichbar? Leider wohl kaum, obwohl die Kisten sicher für einen eher kleinen Bruchteil davon produziert werden.
Michael

Twizy Technic (80 km/h; 13 kW) ..... 23.622 km / 2.383 kWh => 10,1 kWh/100km
Emco Novum-Li (45 km/h; 3 kW) ..... 3.923 km / 203 kWh => 5,2 kWh/100km
(Stand: 10/2014, Verbrauch ab Steckdose)

tom

Re: GK183 in gut!? Wer steckt dahinter?

Beitrag von tom » Mo 28. Jan 2013, 15:40

Peugeot (e-)Vivacity ist wohl das einzige Exemplar, wo man mit gewisser Sicherheit (Garantie eines namhaften Herstellers mit inländischer ladungsfähiger Adresse) zwischen sehr ähnlichen Elektro und Verbrennern vergleichen kann.
Den e-Vivacity kann man auch über den Winter mit leerer Traktionsbatterie monatelang draussen stehen lassen, zahlt ja in den ersten 4 Jahren Peugeot. :twisted:

Aber Kaufpreis 3999€ zu 1799€-1899€ (Sonderlackierung 1999€).
Wenn man bedenkt, dass ein 50er statistisch knapp 2500km/Jahr gefahren wird, was (je nach Fahrstil usw.) Spritkosten von 100-150€/Jahr ergibt, sind die Verbrenner auch dann günstiger, wenn die Werkstatt jedes Frühjahr den Vergaser reinigen muß (ca. 1/2 Stunde für Mechaniker).

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