Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

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Dirk
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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von Dirk » So 1. Sep 2019, 16:31

daja hat geschrieben:
So 1. Sep 2019, 13:35
Dirk hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 08:35
... von NM getauscht. Diese fingen auch an zu schwächeln. Alles Weitere kannst Du im Nova Motors Bereich hier im Forum lesen.
Hallo Dirk,
ich habe Deinen Beitrag noch mal gelesen. Was die erzielte Reichweite angeht und die erwartete Laufleistung (5.000km) sind wir ja ziemlich ähnlich unterwegs! :roll:
Fährst Du aktuell noch Blei Akkus? Wenn ja, wie lange halten sie jetzt schon?

LG
David
Hay David,
ja ich fahr noch AGM.
Hier gehts bei mir weiter :
viewtopic.php?f=36&t=10203

LG, Dirk

achim
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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von achim » So 1. Sep 2019, 17:16

Hallo David,
wenn dein Roller nicht mit dem Akku kommuniziert, ihm es also egal ist woher er die Spannung bezieht, dann braucht man in der Tat nur umzuklemmen. Allerdings haben Lithiumakkus eine andere Entladekurve. Je nach Controller und seiner Toleranz kann ein Lithiumakku mit einem Zellblock mehr in der seriellen Verschaltung sinnvoll sein. Sowohl was Reichweite als auch Vmax angeht. Das muss man ausprobieren.
Deine "Tankanzeige" wird nach der Umrüstung nicht mehr stimmen, bzw. muss anders interpretiert werden.
Für Digitalfetischisten, die genau wissen wollen wie weit sie noch kommen, vielleicht nicht ideal. Ich hab damit kein Problem. Ich probier es aus und fertig.
Was die Akkus betrifft: Ich würde einen konfektionierten Akku nur kaufen wenn angegeben ist welche Zellen verbaut sind.
Ich hab meinen selbst gebaut mit Sony Konion VCT5 und ohne BMS. Probeweise kann man sich auch einen Akku ausleihen und prov. einen Zellblock dazuschalten um die optimale Spannung herauszufinden und dann einen entsprechend konfektionierten kaufen.

Gruß,
Achim

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von didithekid » So 1. Sep 2019, 22:28

achim hat geschrieben:
So 1. Sep 2019, 17:16
Für Digitalfetischisten, die genau wissen wollen wie weit sie noch kommen, vielleicht nicht ideal. Ich hab damit kein Problem. Ich probier es aus und fertig.
Hallo,
zur Anzeige des Ladestandes speziell für Digitalfetischisten kann man, wenn der Roller ohnehin aufgemacht wird, so etwas mit einbauen (lassen):
https://www.ebay.de/itm/80V-50A-Digital ... Sw9VNdXSMF
Das shunt-Modul kommt in den B- Kabelstrang, dort wo auch der Ladestrom mit durchfließt, dran; die Anzeige ins Cockpit.
Viele Grüße
Didi
Zuletzt geändert von didithekid am So 1. Sep 2019, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Dirk
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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von Dirk » So 1. Sep 2019, 22:37

David, glaub mir, Didi und vor allem ACHIM leben in einer anderen Dimension. Für uns "Normalos " sind die beiden echt abgespaced. Sie haben absolut recht aber........Kein normaler Mensch versteht sie ;) :D

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von didithekid » So 1. Sep 2019, 22:41

Hallo Dirk,
na ja "normal" hängt ja immer vom Standpunkt dessen ab, der die Norm definiert.
Ich kenne halt viele Spinner, wie mich, werde aber auch da oft missverstanden.
(Im ebay-Angebot sind aber der Schaltplan und die Teile erklärt, wobei der shunt-Widerstand dort sampler heißt)
So ein Teil funktioniert auch bei Blei-Akkus, allerdindgs wohl nicht, wenn man (wie Du) mit 5 Ladegeräten gleichzeitig lädt.
Liebe Grüße
Didi

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von Dirk » So 1. Sep 2019, 23:04

Didi, ich sag ja, DU lebst in einer anderen Dimension wie ich. Was für Dich logisch und vorstellbar bzw. praktisch rekonstruierbar ist, ist für uns uns" Normalos" eine theoretische, intellektuelle Meisterleistung.
Ich kann Dir nicht folgen, dazu fehlt mir von Natur aus das Potential, sotrry :cry: :D

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von HerbyK » So 1. Sep 2019, 23:12

Hallo, zusammen, da sich hier ein paar Akku-spezi(ali)s(ten) :lol:
herumtreiben, vielleicht kann jmd dem Studendle bei seiner Akku-Frage helfen:

viewtopic.php?f=57&t=10198

(unbeantwortetes Thema)

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von Peter51 » Mo 2. Sep 2019, 07:08

In den letzten 2 Jahren habe ich ca. 20 Artikel von Aliexpress bekommen. Die größten Sendungen waren einmal 16 Stück LiFePo4 Zellen bzw. nochmal 8 Stück. Die von mir vorgeschlagenen Akkus mit 18650er Panasonic Zellen kannst du wohl bedenkenlos kaufen. Grwährleistungsansprüche gegen die Chinesen durchzusetzen, könnte aber schwierig werden.
E-Max 90s von 2010 - Vmax>50km/h - km-Stand >11.400 - 4x Greensaver SP50-12 50Ah C20
E-Max 110s von 2010 - Vmax>50km/h - km-Stand >1.800 - 16x LiFePo4 CHL 40Ah
E-Max 120s von 2015 - Vmax 65km/h - TÜV 03.2020 4x Greensaver SP60-12 60Ah C5

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von daja » Mo 2. Sep 2019, 21:44

@Dirk: Ich verfolge auch Dein AGM Thema interessiert weiter... :)
@Achim: Das mit der "Tankanzeige würde mich auch nicht stören. Allerdings wüsste ich nicht, wo ich mir einen Akku ausleihen könnte um die optimale Spannung herauszufinden. :D
Ein Zellenblock mehr? Von wieviel Spannung mehr reden wir denn dann?
@Didi: Eine gute Idee, das mit dem shunt-Modul. Das würde ich mir auch noch zutrauen einzubauen.
@ Peter: Danke für Deine Erfahrungsbereichte mit Aliexpress.

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Re: Wie schnell kann ein Akku kaputt gehen, bzw. kann man einen Akku "totladen"?

Beitrag von daja » Mo 2. Sep 2019, 22:01

Hier noch mal ein kleines "Update" zu meinen NEUEN Akkus:
Die neuen Akkus halten halten laut Anzeige (5 Balken = voll) deutlich kürzer, obwohl sie laut Techniker ein wenig mehr Leistung haben sollen (22A statt 20A).
Wenn ich starte, dauert es keine 100m bis der erste Balken weg ist. Gegen Ende meiner täglichen 20km Tour bin ich oft bei 2 von 5 Balken. So weit ging die Anzeige vorher nie runter. Mir ist auch klar, dass es sich hier um grobe Angaben handelt.
Aber mit der Info von Peter, dass bei 13,2V eine zyklenfeste Blei-Vliesbatterie voll ist habe ich mal folgende Messungen durchgeführt.

Nach 20 gefahrenen km:
AKKU1: 12,16V AKKU2: 12,16V AKKU3: 12,09V AKKU4: 12,19V AKKU5: 12,21V AKKU6: 12,22V

Akkus geladen und ca. 2 Stunden nach abklemmen des Ladegeräts gemessen:
AKKU1: 13,14V AKKU2: 13,14V AKKU3: 13,09V AKKU4: 13,14V AKKU5: 13,20V AKKU6: 13,18V

Weitere 20km gefahren:
AKKU1: 12,40V AKKU2: 12,42V AKKU3: 12,34V AKKU4: 12,43V AKKU5: 12,46V AKKU6: 12,45V

Akkus geladen und ca. 2 Stunden nach abklemmen des Ladegeräts gemessen:
AKKU1: 13,28V AKKU2: 13,29V AKKU3: 13,22V AKKU4: 13,24V AKKU5: 13,31V AKKU6: 13,33V

- Sind die 2 Stunden nach dem Ladevorgang messen noch zu früh?
- Ich finden den Unterschied zwischen "voll" und "halb leer" bei beiden Messungen recht groß?! Oder passt das?
- Ist der Unterschied bei den einzelnen Akkus nicht auch ein bisschen groß?
- Könnte ich den schwächsten Akku (AKKU3) ggf. mal separat laden? Ich hätte noch ein Ladegerät für eine Autobatterie. Würde das gehen?
@Dirk: Nicht jeder hat so viele Ladegeräte wie Du! :lol:

LG David

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