Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

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Ganter Ingo™
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Beitrag von Ganter Ingo™ » Fr 2. Feb 2018, 17:51

Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Heute hatte ich wegen meines Revoluzzers 1.0, der Bläuling mit 32 km/h, bei der Fa. Eneway in Bruchsal angerufen. Im Laufe des Gespräches kam einer der Geschäftsführer auch auf das Thema neue Produkte im Jahr 2018 zu sprechen. Es wird einen neuen, völlig überarbeiteten Revoluzzer geben.

Es werden zahlreiche Kündenwünsche und deren Verbessungsvorschläge berücksichtigt und in das Modell 3.0 einfließen.

Was ich vorab erfahren habe und hier publizieren darf sind folgende Punkte:

Vorderradgabel und Hinterradaufhängung wurden stabiler konstruiert. Das soll Schwingungen vermeiden, die bislang bei den Vorgängermodellen insbesondere beim Hinterrad dafür verantwortlich sind, dass das Hinterrad nicht plan läuft und deshalb die Bremsscheibe gegen die Bremsbeläge scheuert und das nervige Quitschen verursacht. Um das auch bei dem Vorderrad zu vermeiden, wurde auch die Vorderradgabel neu konstruiert und verstärkt.

Auch die Bremsanlage wird verbessert. Dazu wird es gegen Aufpreis auch eine Luxusvariante mit Hydraulikbremsen geben.

Auch der Rahmen wurde überarbeitet und noch stabiler gemacht.

Besonders hervorzuheben ist, dass beim Revoluzzer 3.0 die komplette Elektrikanlage von Eneway in Bruchsal eingebaut wird.

Hier wird man auf heimisches Material zurückgreifen und bei Eneway in Bruchsal einbauen. Man wird sich nicht mehr auf den Murks aus China verlassen. Das Ganze soll so narrensicher gestaltet werden, dass selbst Laien einzelne Kabel auswechseln können.

Kein Stecker bzw. keine Buchse soll gleich sein, so dass ein Verwechseln ausgeschlossen ist. Hier greift man auf Bewährtes aus der Autoindustrie zurück.

Ob sich etwas an der Motorleistung (Wattzahl) ändert, ist mir nicht bekannt (habe nicht danach gefragt).

Ein für mich persönliches Highlight wird auch das neue Lenkradschloss sein. Nicht wie bisher ein einfacher
Drehschalter für den Strom (Ihr nennt es sinnigerweise immer noch Zündschloss, obwohl da nichts gezündet wird). Das neue Schloss wird nicht nur den Stromkreis für den Motor freischalten, sondern auch eine Lenkradsperre wie bei einem Moped, Mofa und Elektroroller haben.

Der Forca Bossmann hat so etwas ja bereits seit fast zwei Jahren.

Leider wird sich der Preis des neuen Revoluzzer 3.0 gegenüber den Vorgängermodellen durch diese positiven
Änderungen gegenüber den Vorgängermodellen erhöhen. Nun gut, wenn es gerechtfertigt ist, soll es okay sein.

Zum Preis kann ich derzeit überhaupt nichts sagen, weil noch nicht bekannt.

Eneway erwartet in Kürze die ersten Vorablieferungen. Diese werden dann in Bruchsal aufgerüstet und
fahrfähig gemacht. Dann wird ausführlich getestet und erst, wenn alles okay ist, wird dann die größere
Bestellung in China aufgegeben.

Sobald die Vorabmodelle da sind, werde ich benachrichtigt. Ich werde dann nach Bruchsal fahren und mir die Vorabmodelle des Revoluzzer 3.0 anschauen und auch Fotos machen. Eventuell bekomme ich aber auch schon Fotos vorab. Wenn ich das Okay bekomme,
die dann hier im Forum einzustellen, werde ich das selbstverständlich machen.

Noch eine Anmerkung zur derzeitigen Verfügbarkeit der Modelle des Revoluzzer 2.0: Es ist bei Bruchsal bei Eneway noch ein geringer Bestand für den Abverkauf vorhanden, jedoch werden noch größere Mengen für Reservierungen durch den Versandhandel wie Otto, Schwab, Bader und sonstige Vertriebspartner vorgehalten.
Gruß vom Ganter Ingo™
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von DB - Der Blaskoda » Fr 2. Feb 2018, 18:53

Viel Lärm um (noch) nichts.
Wenn ich da an die Anlaufschwierigkeiten beim 2.0 er denke...
Vielleicht in 4 Wochen, oder in 2 Monaten, oder wenn die Chinesen nachkommen, oder dies, oder das.
Dir und allen Luzzerfreunden gewünscht, daß eure Vorfreude nicht wieder gedämpft wird und ihr bald aufrüsten könnt
vom Peter, dem Leiseflitzer.
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von Ganter Ingo™ » Fr 2. Feb 2018, 19:00

Okay, nehme ich mal so hin, Du dreiradfahrendes Kind. :lol:
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von achim » Fr 2. Feb 2018, 21:50

Das mit den Schwingungen und der Bremse ist totaler Quatsch. Die ganze Bremsanklage taugt derzeit nichts und gehört gegen eine hydraulische mit Schwimmsätteln getauscht wie sie bei jedem Billigstroller Standard ist. Das Lenkschloß wäre eine sinnvolle Sache. Aber ansonsten.....
Einzig wirklicher Schwachpunkt baim Luzzer ist die Bremse.

Gruß,
Achim

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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von Ganter Ingo™ » Sa 3. Feb 2018, 18:28

Hallo Achim.

Das mit den Schwingungen der Radaufhängungen ist kein totaler Quatsch. Das ergibt sich aus vielen Beiträgen zu den Revoluzzermodellen in den letzten Jahren. Natürlich taugt die derzeitige Bremsanlage nicht wirklich etwas. Deshalb wird sie ja auch verbessert und sicher mit besseren Bremssattel ausgestattet. Viele haben sich ja inzwischen für gute Bremssättel wie zum Beispiel JAK 5 oder anderem entschieden.

Ich hatte leider etwas unverständlich geschrieben "Auch die Bremsanlage wird verbessert. Dazu wird es gegen Aufpreis auch eine Luxusvariante mit Hydraulikbremsen geben." Das ist so nicht gemeint. Also, die Standardausführung der Bremsanlage wird generell verbessert. Zusätzlich aber kann man gegen einen Aufpreis eine Bremsanlage mit hydraulischen Bremsen erhalten. Ich hoffe, das es nun verständlicher ist.
Gruß vom Ganter Ingo™
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von DB - Der Blaskoda » So 4. Feb 2018, 11:25

Ich verstehe eh nicht, warum in Untergrombach nicht schon in das Standardmodell hydraulische Bremsen eingebaut werden. Die mechanischen taugen für diese Fahrzeuge nicht. War damals dauernd am Ein-/Nachstellen und habe es erst mit dem Wechsel auf Jake5 einigermaßen hinbekommen.
Es grüßt der Ex-Luzzer Peter
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von Elektro-Kai » So 4. Feb 2018, 13:58

Naja als Hersteller/Importeuer müssen die Firmen nunmal die Typengenehmigung einhalten, da kann man nicht so von heute auf morgen die Bremsanlage wechseln selbst wenn bessere Anlagen verfügbar sind. :roll:

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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von Ganter Ingo™ » Mo 5. Feb 2018, 16:50

Die Typengenehmigung ist wohl nicht das Problem. Diese kann man ja einholen. Bei Elektromoped.at kann man ja für rund 180 Euro plus Versand eine hydraulische Bremsanlage kaufen. Dieses Bauteil wird sicherlich eine Zulassung für den Straßenverkehr haben.

Aber wie Ihr schon anhand der Kosten dafür seht, würde sich das auch auf den Verkaufspreis des gesamten Elektroscooters auswirken. Und ich denke, die Fa. Eneway ist gut beraten, den Revoluzzer in verschiedenen Varianten, also auch für den nicht ganz so gut betuchten Geldbeutel anzubieten. Peter, denke mal an die Angebote der Autohäuser. Auch da gibt es die Modelle in verschiedenen Ausstattungsvarianten, je nachdem, was man investieren kann oder möchte.

Übrigens kenne ich im E-Scooterbereich außer dem Forca Bossmann keine Modelle, die mit hydraulischen Bremsanlagen ausgerüstet worden sind. Alle durch die Reihe, wie die einfachen Forca, Mach1-Modelle, Rolektro, SXT, e-Flux und wie sie alle heißen, kommen doch mit den Billigstbremsanlagen aus China daher. Und das, obwohl Mach1 und andere inzwischen mit genehmigten Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h fahren dürfen. Da stellt sich mir allen Ernstes die Frage, ob es vernünftig ist, dass die zuständige Zulassungsbehörde diesen Fahrzeugen überhaupt die Genehmigung für die Benutzung dieser Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum erteilen sollte.

Aber "über der Ochsenwiese" sitzt einer auf seinem hohen Ross (eigentlich Hengst Fury, das e-Bikeboard), der selbst einmal begeisterter Revoluzzerfahrer war. Hast Du bei Deinem Fury eigentlich Hydraulikbremsen, Leiseflitzer? :roll:
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von DB - Der Blaskoda » Mo 5. Feb 2018, 17:28

Begeistert vom Eneway-Prinzip, speziell vom Revoluzzer, bin ich immer noch. Hatte aber in früheren Beiträgen von meinen Gründen, auf ein Dreirad umzusteigen, berichtet.
Ich finde es immer noch richtig, daß man, wenn man sich nicht mehr so sicher fühlt, auf Fahrzeuge (z.B. Dreiräder) umsteigt, welche einem wieder Sicherheit und Bewegungsfreiheit bieten.

Der Skyliner hat, wie alle Fahrzeuge der Firma e-Bikeboard aus Karlsruhe, eine auf die Hinterräder wirkende, hydraulische Scheibenbremsanlage. Der Bremskraftverteiler sitzt auf der Hinterachse, welche übrigens auch mit einem Differential ausgerüstet ist.
Das Vorderrad hat eine mechanische Scheibenbremse, die auch als Feststellbremse eingesetzt wird.

Zu weiteren Auskünften, das E-bikeboard betreffend, gebe ich auf Anfrage gern.
Grüße von "über der Ochsenwiese"
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Re: Neu --- REVOLUZZER 3.0 im Jahr 2018 --- Neu

Beitrag von achim » Mo 5. Feb 2018, 21:11

Es geht hier doch gar nicht darum ob die Bremsbacken nun mechanisch oder hydraulisch bewegt werden sondern um den Aufbau der Bremse an sich.
Warum wohl sind die Bremsscheiben dieser Scooter so hauchdünn?
Weil bei diesen Bremsen eben nur ein Backen bewegt wird und der andere starr gelagert ist. Der Bremssattel selbst ist ebenfalls starr verschraubt.
Beim Bremsen nutzen sich beide Beläge erst mal gleichmäßig ab, was zur Folge hat dass zwischem dem starr gelagerten Backen und der Bremsscheibe ein Luftspalt entsteht. Beim Bremsen muss sich die Bremsscheibe nun im elastischen Bereich verformen da sie von dem bewegten Backen gegen den starren Backen gedrückt wird. Das kann man nicht verhindern, ansonsten müsste man nach jedem Bremsvorgang neu justieren.
Und das ist der Grund warum die Scheibe so dünn ist. Und weil sie so dünn ist und gleichzeitig verformt wird schwingt sie eben auch und macht Geräusche. Darüber hinaus erwärmt sie sich stark weil ihre Wärmekapazität sehr gering ist durch die geringe Materialstärke, was weiteres Verformen und Schwingen fördert.

Und deshalb ist diese Bremse Murks, egal ob mechanisch oder hydraulisch betätigt.

Eine befreidigende Lösung schafft nur eine starre Bremsscheibe mit Schwimmsattel bei dem sich die Kräfte automatisch ausgleichen und die Scheibe immer sauber rund und zentrisch läuft. Für ein 10kg Fahrrad und einen leichtgewichtigen Fahrer mag das ja noch so angehen. Ausserdem achtet man hier ja auf jedes Gramm. Aber bei einem Scooter der fast 50km/h fährt und bei dem das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt ist das einfach Murks und nix weiter.

Natürlich lässt sich auch so eine Murksbremse optimieren, Murks bleibt es trotzdem.

Gruß,
Achim

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