High-End Roller ohne Uplink?

Wenn ihr euch unschlüssig seid, welcher Roller zu euren Bedürfnissen am besten passt.
Markus Sch.
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Re: High-End Roller ohne Uplink?

Beitrag von Markus Sch. »

Rollerkatze hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 14:48 Das stört mich nicht, heizbare Handschuhe wollte ich ohnehin haben. Bin in der Jugend auf dem Dorf auch im tiefsten Winter mit dem Roller gefahren, gehe nach dem Prinzip "es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falschen Klamotten". Dafür müssts schon richtig fies hageln. :lol:
Naja es ist ein Unterschied ob bei Kälte mal im Dorf unterwegs zu sein oder eine Tour von 90 Kilometer.
Bedenke auch das Risiko von (Eis-)Glätte. Streusalz setzt einem Chinaroller im Winter sehr zu und sorgt für Rost und Folgeschäden. Und dann bleibt der neue Roller nicht lange schön.
Markus Sch.
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Re: High-End Roller ohne Uplink?

Beitrag von Markus Sch. »

Rollerkatze das musst du natürlich selber wissen wie du das machst.

Ich erinnere mich noch vor langer Zeit da war ein Schulkollege so in Klasse 12 und 13. Der hatte dann eine 800ccm (oder 1000ccm) BMW und kam jeden Tag damit zum Unterreicht. (Ca. 15 Kilometer eine Strecke.) Er fühlte sich als schon als richtiger Motorradfahrer.
Bis es eines Morgens zu schneien anfing und der Schnee auf der Straße liegen blieb. Man sah ihm mit besorgtem Gesicht je näher das Unterrichtsende kam. (Ich glaube um 1981 konnte es bei starkem Schneefall etwas dauern bis überall gestreut war.)

Am oder in den nächsten Tagen hörte ich er sei gestürzt. Und habe ihn dann nicht wieder mit dem Motorrad gesehen.

Andererseits gibt es ja bei uns auch im Winter viele Tage mit mehr als 5 Grad und ohne Salz auf der Straße. Wenn es durch genügend Regen weggespült wurde.
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Re: High-End Roller ohne Uplink?

Beitrag von Schnabelwesen »

Rollerkatze hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 14:08 :arrow: Der Trinity Jupiter GT 300 ist nach wie vor eine Option da die Säule bei mir um die Ecke keine Steckereinschränkung hat (und Zeitbegrenzungen lediglich Werktags zwischen 9-20 Uhr gelten, d.h. ich könnte von 18 bis 24 Uhr laden wenn ichs mal bräuchte. Sind auch nicht hoch frequentiert und es stehen dort mehrere)
:arrow: Der große Vectrix sieht echt fancy aus, leistungswerte scheinen ja auch zu stimmen! Frage mich nur ob der niedrigere Preis und ältere Technik (Die 22kw Batterie ist ein modernes Aftermarket Upgrade, oder?) mir am Ende eine Menge Wartungsarbeit beschert, denn ich habe keine Garage in der auch auch mal Schrauben könnte. (Kleinere Arbeiten gehen sicher auch in der Tiefgarage, aber nichts großes). Frage mich auch wie der sich anfühlt, der Schwerpunkt sieht vorallem bei der dicken 22kwh Batterie optisch sehr weit oben aus. Müsste mich da nochmal mehr informieren, finde bloß nicht so viel bzw. widersprüchliche Informationen. Auf jeden Fall die "mächtigste" aller Optionen bei dem breiten Hintern… :lol:

Jetzt frage ich mich nur noch ob die Trinity die 90km mit 70km Autobahnteil auch im Winter schaffen würde. Die Tiefgarage ist trocken, aber natürlich gänzlich ungeheizt. Bei der mächtigen Vectrix Batterie mache ich mir da keine Sorgen, da hätte ich mehr Sorge um Wartungsproblemchen durch's Streusalz. :roll:

Danke für die vielen Antworten, über die Vectrix wäre ich vermutlich sonst nie gestolpert.
Die Akkus wiegen 90kg, aber sie passen genau in das Akkufach - und das ist ganz unten und mittig im Fahrzeug. Der Schwerpunkt liegt extrem niedrig. Die früheren Akku Varianten wogen genauso viel, reichten aber nur 70-100km weit. Heute baut man meistens Zellen vom VW ID3 ein. Ich habe prismatische NMC-Zellen (Blockzellen) genommen. Original gab es sowas noch nicht, als die letzten VX-1 vom Band liefen.
Der Jupi ist schon deutlich besser geworden, aber es bleibt ein Chinaroller. Die Bremsen z.B. mögen kein Salz. Alle Vielfahrer wie @Motek oder @Boheme (mit älterem Jupi und über 100.000km) können ein Lied davon singen.
Die Vectrix ist, selbst wenn sie 15 Jahre alt ist, aus einem anderen Holz geschnitzt: Brembobremsen, Mazocchigabel, Sachsfederbeine, Aluchassis, stabiler Lenkkopf - das erinnert alles eher an europäische oder japanische Motorräder. Wegen des Wartungsaufwands würde ich mir weniger Gedanken machen. Der Vielfahrer @vectrixuwe taucht hier leider nicht mehr so oft auf. Der könnte mehr dazu sagen, weil er täglich große Strecken damit fährt. Verkleidungsteile gibt es auch noch jede Menge.
Problematisch wird es ggfs., wenn einzigartige Originalteile wie der spezielle Gasgriff, der Controller, der Encodrr oder das Ladegerät ausfallen. Der Mensch, der sein Vectrixlager auflöst und mehrere Vectrixe verkauft, hat richtig Ahnung und kann zur Ersatzteil-Beschaffung vielleicht was sagen.
Ansonsten bin ich jedenfalls im PLZ-Bereich 2, also nicht völlig aus der Welt. Mit meiner kannst du gerne mal fahren. Das ist eine andere Liga, aber eben auch recht speziell. Einen Jupi GT bekommen Trinity und wahrscheinlich auch ich immer zum Laufen, wenn was sein sollte.
Schöne Grüße, Bertolt
Vectrix VX-1 von 2010 - LiIonNMC 36s 173Ah
ATU Explorer E-Cruzer 2019 - 40Ah, Lingbo 72152HK5
Jupiter11 2018 - derzeit Umbau auf 150Ah
Trinity Neptun 2019 - verkauft 4/26
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