Jetzt isse komplett tot...

für die klassischen Schwedischen Schmuckstücke
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olliwetty
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Re: Jetzt isse komplett tot...

Beitrag von olliwetty »

Korrektur:
Nachdem ich während des Ladens die Verriegelung mit dem Taster am Lenker entriegelt habe, muss ich zunächst den Ladestecker ziehen, damit das System startet; andernfalls wird der Ladevorgang fortgesetzt.
Sollte der Taster am Lenker defekt sein, würde ich die Notentriegelung ziehen, damit der Ladestecker entfernt werden kann und das System eventuell startet.

In dem Video von RGNT Classic wird noch etwas geladen, obwohl der Akku schon bei 100% steht, und die Verriegelung des Ladesteckers wird auch angezeigt.
Gruß
Olli


Super Soco TC Max, im März 2026 verkauft mit 23707 km
STW
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Re: Jetzt isse komplett tot...

Beitrag von STW »

Bei RGNT-Classic wissen wir ja nicht einmal, ob der Taster für den Ein-/Ausschaltvorgang funktioniert. Bevor man also alles mgliche rumbastelt ...

Der Startvorgang wäre wie folgt:
Schlüssel ist lesbar und man drückt ein- oder zweimal den Taster.
Der Taster mündet in den Verriegelungsmechanismus des Lenkradschlosses, und der steuert dann den Bootvorgang der VCU an.
Wir benötigen also bis hierher den 12V-Akku mit einer Verbindung zum Verriegelungsmechanismus bis hierher.

Wenn der Taster und die Mimik des Lenkradschlosses funktionieren, passiert folgendes:
Das Lenkradschloss meldet sich bei der VCU, dass der Startvorgang beginnt.
Die VCU bootet, sofern auch die 12V der Hilfsbatterie anliegen.
Der DC-DC-Konverter wird angeworfen und übernimmt die 12V-Versorgung, schaltet also Licht an, und löst die Verriegelung des Typ2.
Das HMI/Dashboard bekommt ebenfalls "Starterlaubnis".
=> Maschine läuft.

"Alarm":
Der Alarm wird über einen Erschütterungssensor ausgelöst, möglicherweise in der VCU verbaut. Damit der Alarm funktionieren kann muss 12V von der Batterie anliegen. Es erfolgt ein VCU-Start ohne Freigabe des Dashboard, ohne Starten des DC-Konverters (somit kein weiteres Licht, kein Entriegeln des Type). Es läuft also alles an Lebenszeichen bis hin zum internen Lüfter im Akkukasten über die 12V-Hilfsbatterie.

Jetzt zu dem "Pfuschstart" über das Ladegerät:
Wenn wir ein Problem haben und auf den Pfuschstart gehen (mit Sicherung ziehen und wieder stecken. womit ein Boot der VCU ausgelöst werden kann), dann werfen wir damit den DC-Konverter an - oder bekommen 12V über das Ladegerät (was ich nicht glaube, aber auch nicht verifiziert habe). Das Fahrzeug startet vermeintlich, aber eben nicht vollständig. Die VCU kommt in einen nicht vom Hersteller definierten Zustand. Ist dann noch weitere Kommunikation gestört, weil 12V durch den Kabelbaum mäandern, oder gar nicht vorhanden sind, dann quittiert die Kiste das mit Meldungen wie "Installationsmodus starten" usw..

Reguläres Laden:
Da man bei intakter Maschine auf das Dashboard zugreifen kann, auch ohne Schlüssel, durch ziehen eines Bremshebels, und auch im Dev-Menü verschiedene Zustände abfragen kann, gilt m.E. Folgendes:
HMI/Dashboard ist an, lediglich das Display wird nach festem Timeout abgeschaltet.
Da ich, bis auf den Sevcon, alle mögichen Werte und Temperaturen abfragen kann, ist auch die VCU online, und m.E. auch der DC-Konverter (oder die 12V kommen über einen extra Kanal des Ladegerätes, was ich nicht glaube).

Soweit die Zustände einer defekten / funktionierenden RGNT, nach meinen Beobachtungen.

Heißt also für die Fehlersuche:
12V-Batterie muss funktionieren, Schlüssellesegerät, Lenkradschloss und Taster zum Einschalten. Das ist der erste Test (oder zweite, man kann auch mit der Alarmanlage anfangen). Klappt der nicht: 12V-Batterie prüfen (die hat eine eigene Verbindung zum Lenkradschloss, parallel zur VCU), Taster prüfen, Kabel außerhalb des Akkukastens prüfen. Notfalls ein sanftes Ladegerät auf den 12V-Akku legen, falls die hochohmig ist und die Spannung bei der ersten Belastung einbricht.

Alarm ausprobieren: RGNT verriegeln, Schlüssel weglegen, auf "Aus" warten für einen aussagekräftigen Test (also ca. 45 Minuten nach dem Abschalten, bis die internen Lüfter aus sind). Nach rumprokeln an der Maschine springt der interne Lüfter an, die Blinker kommen. Wenn nicht: 12V-Batterie prüfen, Verbindung 12V-Batterie zur VCU prüfen, 12V an der VCU unter "Last" messen, ob die Spannung dort zusammenbricht beim Startversuch.

Wenn der "Pfuschstart" funktioniert, mitunter mit kruden Fehlermeldungen, und manchmal korrekt:
12V-Verbindung zur VCU prüfen, Kriechströme durch Feuchtigkeit und Dreck in den Leitungen aussschließen ebenso wie Übergangswiderstände an den Steckern durch Korrossion.

Wenn alles ok ist, und vermeintlich die 12V an der VCU ankommen, dann bleibt die als Fehlerursache bestehen. Aber unter uns: Stecker, abgefaulte Kabel, Brühe auf der anderen Seite der Pins und der Buchsen sind die wahrscheinlichste Ursache - eine neue VCU hätte ich mir auch sparen können.

Da ich das Gefühl habe, hier immer wieder die gleichen Dinge zu schreiben und gegen Wände zu reden: ich werde wohl erst wieder reagieren und hier schreiben, wenn die obigen Punkte bei korrekt zusammengebauter Maschine (Stecker fest und nicht nur aufgesteckt, Kontakte blank und nicht mit Belag) abgearbeitet sind, und ich lese:
Ja, ich habe alle Stecker verriegelt.
Ja, ich habe alle Kontakte blank.
Ja, ich habe ausdrücklich das Lenkradschloss geprüft.
Ja, ich habe ...
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Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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Re: Jetzt isse komplett tot...

Beitrag von error »

Ich fürchte es wird schwer die RGNT über das Forum wiederzubeleben. Grundsätzlich passt auch " Jetzt isse komplett tot..." nicht ganz.

Da ist schon noch recht viel Leben in der RGNT. Wenn sie lädt und das Display läuft, ist schon mal das Display und das BMS "up and running" Die Kommunikation steht offenbar auch.

Von da ist es nicht mehr "so viel" was fehlt um den Controller zu aktivieren. - Das nur für`s Verständnis.

Wie ich schrieb habe ich meine Kiste auch diverse Male "gebrickt". Der Unterschied: ich wusste dass in dem Augenblick nichts defekt ist und habe probiert sie über den Ladevorgang schon mal aus dem Flatline-Modus zu bekommen. Unterm Strich hat das jedes Mal geklappt.

Das funktioniert allerdings nur wenn der Keyfob die Wegfahrsperre freischaltet. Ohne das geht es meiner Meinung nach nicht weiter.

Grundsätzlich gebe ich @STW recht. Wenn wir da nicht eine gewisse Systematik reinbringen kommen wir nicht weiter.

Nur mal so als Beispiel: ich fahre seit 1.200km eine SE die drei Mal den gleichen Fehler hatte und bei der zwei Händler abgewunken haben. - Das heisst aber nicht dass diese Händler unfähig sind/waren und ich superschlau... :mrgreen:

...das zeigt nur wie zeitaufwändig so eine Fehlersuche und Reparatur bei einer RGNT ist.

Status heute: sie läuft, lädt, bringt Leistung, alles chiko, aber sie hat noch Macken. Niemand weiß wie der SOH ausgewürfelt wird und ich habe wild wechselnde ISO-Werte. Diese Probleme waren schon beim Vorbesitzer vorhanden, waren aber nicht das eigentliche Problem was zum Verkauf geführt hat.

Im Tiefflug bewegt habe ich letztens bei 89km den Turtlemode erreicht. 2 Stunden später war sie wieder bei 28% SOC und ich konnte sie bis 115km leer fahren.

Das war reine Willkür vom BMS. Die Spannung war beim zweiten Anlauf konstant geblieben. - Also was tun? Ignorieren? Die Werte vom Akku sind 1a. Der Verbrauch passt zu den Fahrleistungen. Aber mal eben (grundlos?) 25% in der Reichweite beschnitten zu werden kann ich nicht so richtig witzig finden.

Das soll jetzt auch kein Rant sein, ich werde meine SE definitiv behalten. Ich mag das Teil.
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