Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

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mstodt
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von mstodt »

MEroller hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 11:03 Und da fest, ist das die Antriebswelle, kein Achse. Daran stützt sich der Stator an der Schwinge ab, während er die Rotortrommel mit Hinterrad dreht.
Alles klar, Frage beantwortet. Damit wird der Versand eine heikle Angelegenheit, da die Achse keinesfalls unsachgemäß belastet werden darf. Kiste / Gestell aus Holz bauen?
Grüße,
Michael
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Stevie_AN
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von Stevie_AN »

Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Hinterrad zu Viktor gesendet - dafür einfach den Karton groß genug gewählt, dass beidseitig ausreichend Platz für die Achse bleibt und die Zwischenräume mit Styropor gefüllt. Also alles halb so wild.
IMG_8333.JPG
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mstodt
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von mstodt »

Das ist ein super Tipp, danke!
Grüße,
Michael
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mstodt
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von mstodt »

mstodt hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 10:56 Für den Übergang habe ich aktuell bei Harry Zhou von QSMotor nach Ersatzspeichen für die Wildfire nachgefragt, eine Rückfrage bzgl. Fotos hat er bereits gestellt, nun warte ich auf ein Angebot.
Harry hat gerade geantwortet, er kann keine Speichen liefern. Damit ist diese Quelle für Ersatzspeichen gestorben. Zusätzliche Info: die parallel laufende Anfrage nach Fardriver-Controllern ND96680 mit CAN Bus hat Harry ebenfalls verneint, da bleibt wohl nur noch Fardriver oder Siaecosys für Ersatz-Controller übrig. Schade. Allerdings weiß ich immer noch nicht, inwieweit CAN unbedingt notwendig ist. Bei meiner Wildfire mit neuem Controller ohne CAN Bus scheint alles bis auf die Ganganzeige im Display zu funktionieren, km/h, Akku %, Volt ist alles korrekt, Ganganzeige N/D bleibt nach dem losfahren bei D bis zum Ausschalten des Bikes. Weiß irgendjemand mehr zum Thema CAN Bus?

Ich habe heute zusätzlich bei Walmotec angefragt, ob sie Ersatzspeichen mit dem fragwürdigen Gewinde herstellen können. Kleeblattspeichen hat dieses ja bereits verneint, die können nur neue Speiche mit neuem Nippel, was eine einfache schnelle Lösung unmöglich macht.

Stay tuned ...
Grüße,
Michael
Evolution
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von Evolution »

Hier bitte nur zu den Speichen/Reifen schreiben, Controller hat einen eigenen Thread.
chnau
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von chnau »

mstodt hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 10:56 Hier ein Auszug aus der Nachricht vom Geschäftsführer an mich:
... Ich kann ihr Problem bestätigen, da letzte Woche zufällig ein Kunde das identische Problem hatte. Er war sogar mit dem Fahrzeug bei uns. Ein Rad mit nicht lehrenhaltigen Gewinden, das auch nur radial eingespeicht ist. Die einzig vernünftige Lösung ist hier eine neue gebohrte Felge, um das Rad 1fach kreuzen zu können. Wir hatten dem Kunden mit verchromten Stahlspeichen zur übergangsweisen Reparatur in 3,91mm Durchmesser verholfen; er wird das Rad im Winter neu aufbauen lassen – dann wird Ruhe sein.

Wer hat da wohl sein Bike vorgestellt, jemand hier aus dem Forum? Ich hadere gerade mit der Wildfire, werde aber wohl im Winter das Hinterrad bei Kleeblattspeichen neu aufbauen lassen. Für den Übergang habe ich aktuell bei Harry Zhou von QSMotor nach Ersatzspeichen für die Wildfire nachgefragt, eine Rückfrage bzgl. Fotos hat er bereits gestellt, nun warte ich auf ein Angebot. Wenn jemand hier ebenfalls Speichen benötigt, sagt mir Bescheid, damit ich entsprechend mehr ordern kann.


Hallo zusammen,

der "Rider", wie Viktor immer so schön seine Community angesprochen hat, war ich :D

Schöner erster Post hier. Ich habe hier von einigen von euch die Geschichten zu euren Problemen mit den chinesischen Billo-Speichen bei der Wildfire
gelesen und dachte mir ich melde mich jetzt auch endlich mal an und berichte von meinen Erlebnissen.

Ich war also letzte Woche bei Herrn Czech, dem Chef von WWS Drahtspeichen mit dem Kleeblatt in Ochtendung bei Koblenz. Von mir aus knapp 150km, meine bisher weiteste Strecke mit der Wildfire btw. Hab mich auf einen Ladestopp bei Aldi, Lidl oder Kaufland für 29 Ct/kWh eingestellt, bin aber in einem Rutsch hin- und auch wieder zurück gekommen und hatte in beiden Richtungen noch über 30% Restakku. Aber endlich zum Thema:

Herr Czech hat meine schicke Wildfire sehr interessiert beäugt und sich meine letzte ganze Speiche angeschaut. Ihr habt es schon geschrieben: Steigung ca. 0,81mm, Drahtstärke 3,8mm, Gewindeaußendurchmesser ca. 4,2mm = total exotisches Fernostgewinde. Er kam aus der Werkstatt zurück und meinte laut fluchend "Was ist das nur für ein Drecksgewinde!?! Das kann ich Ihnen nicht nachfertigen!"

Findig wie er ist, hatte er schnell eine Speiche mit M4,5er Gewinde, Drahtstärke 4mm (von mir gemessen, laut Herrn Czech in deinem Beitrag 3,91) zur Hand: Passt! Will sagen, man bekommt sie genau gerade eben durch die Löcher in der Nabe (mir ist auf dem Weg wieder eine gebrochen, die ich dann da auf dem Hof gegen die letzte Billo-Chinaspeiche getauscht habe, also war das Loch frisch frei geworden) und kann sie noch etwas drehen um sie einzuziehen.

Mit den in deinem Beitrag besagten M4,5er Speichen aus hochfestem verchromtem Stahl - die Billo-Speichen sind aus Edelstahl, hochfester Stahl ist im Vergleich zäher, daher weniger spröde und hat eine höhere Zugfestigkeit - bin ich dann "heme gefohrn" (wenn noch einer den fluchenden Typ aus dem Radiosketch kennt, der im Mediamarkt Dresden anruft) und habe sie letztes Wochenende eingezogen. Ganz schöner Akt, ich empfehle euch einen Reifendienst, Erfahrung und/oder ein Montiergerät, wenn ihr euch dranwagen wollt. Ich habe den Wulst vom Heidenau K60 110/80 18" mit zwei Montiereisen und Lappen, um die Felge zu schonen, einseitig links über die Felge gezogen und dann eine Speiche nach der anderen inkl. Nippel getauscht. Dazu hatte ich einen Holzklotz, um den Reifen seitlich wegzudrücken, immer im Bereich der Speiche, die ich gerade in Arbeit hatte. Das Bike vorher mit einem ca. 8cm hohen Holzklotz unter dem Ständer (damit sie ähnlich schräg steht wie normal) und einem Wagenheber rechts ganz hinten unter dem Rahmen angehoben, damit ich den Reifen einseitig abdrücken und das Rad frei drehen konnte.

Und jetzt der richtig spannende Teil: Funktioniert die Lösung? Was soll ich sagen: Bis jetzt auf ca. 250km keine gebrochene Speiche mehr! Sieht erstmal gut aus ;) Ihr habt recht, ich bin mit Herrn Czech von WWS-Speichen so verblieben, dass ich die ad hoc gefertigten M4,5er Speichen erstmal teste und, falls nötig, als Winterprojekt eine neue Felge mit gekreuzten Speichen bei ihm beziehe. Das ist schon besser als die mehr radial als tangential eingespeichte Originallösung, ich wollte aber erstmal schauen wie die hochwertigen WWS-Stahlspeichen sich machen.

Stand jetzt teste ich die Speichen in identischer Anordnung, also einfach alle Speichen und Nippel getauscht, und werde das Rad die Tage mal richtig liebevoll neu zentrieren. Ich kann euch gerne von meinen Erfahrungen berichten, dann auch etwas kürzer als hier in meinem ersten Beitrag hier :D
Zuletzt geändert von chnau am Sa 12. Sep 2026, 02:46, insgesamt 1-mal geändert.
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mstodt
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von mstodt »

Hallo chnau, du großer unbekannter "Rider", super, dass du dich hier auch zu Wort meldest!

Dein Bericht macht Mut, zerstört aber gleichzeitig meine Illusion auf eine einfache Reparatur mit Ersatzspeichen. Ich hatte mein chinesisches "Muster" für Kleeblattspeichen recht simpel aus dem Rad bekommen, indem man den losgeschraubten Nippel in die Felge drückt und die Speiche seitlich wegklappt. Bei ausreichend restlichem Druck auf dem Schlauch ist es recht einfach, ohne den Nippel in der Felge zu "verlieren". Genauso einfach wäre auch das wieder einfädeln mit einer neuen Speiche mit halbwegs passendem Gewinde gewesen, eventuell hätte man die Speiche etwas gekürzt.

Nun steht aber fest, dass dir Kleeblattspeichen eine ähnliche Speiche mit passendem Nippel gegeben hat, und du den harten Weg mit Reifendecke runter gegangen bist, um Speiche und Nippel zu tauschen. Immerhin scheint die Qualität so gut zu sein, dass sie den unbestritten unvorteilhaften Kräfteverhältnissen im Rad tapfer widerstehen kann. Das schafft Vertrauen zu Kleeblattspeichen.

Ich versuche aktuell noch bei Walmotec (dem anderen Speichenhersteller aus dem Forum hier) eine Speiche zu bekommen, die doch irgendwie in die vorhandenen Nippel passt. Ich habe noch eine Ersatzspeiche von meiner Bonfire (da sind die auch schon krepiert!), die ist zwar länger, hat aber ein identisches Fernost-Gewinde, die ich zu Walmotec als Muster schicken möchte. Meine Hoffnung wäre, dass Walmotec eine Ersatzspeiche mit ähnlichem Gewinde herstellen kann, die dann wenigstens Fahrbereitschaft bis zum neu Einspeichen sicherstellen kann. Im selben Atemzug habe ich bei Walmotec ein Angebot für neu Einspeichen angefragt. Allerdings verläuft die Kommunikation per E-Mail schleppend.

Ich werde berichten.

Was mich noch brennend interessiert:
Von mir aus knapp 150km, meine bisher weiteste Strecke mit der Wildfire btw. Hab mich auf einen Ladestopp bei Aldi, Lidl oder Kaufland für 29 Ct/kWh eingestellt, bin aber in einem Rutsch hin- und auch wieder zurück gekommen und hatte in beiden Richtungen noch über 30% Restakku.
Respekt! Du hast aber nach der einfachen Strecke 150km laden müssen, oder? Wie schnell bist du gefahren, sicher im im Eco-Mode?

Ich habe neulich einen alten Freund besucht, 135km einfache Fahrstrecke. Bin im Ecco-Mode gefahren mit 90km/h max und mit 10% Restakku angekommen. Das empfand ich recht knapp. Für die Rückfahrt habe ich meinen MaxLineCurr von 160A auf 120A reduziert, das hat zwar etwas den Spaß reduziert, aber immerhin 20 % Restakku ermöglicht. Ich könnte mir vorstellen, dass tatsächlich noch mehr drin ist, wenn man den MaxLineCurr weiter reduziert. Meine Wildfire hatte im Auslieferungszustand nur 95A eingetragen, mir fehlte aber damit total der Punch. In Viktors Hinweisen zu den Fardriver-Einstellungen gibt er mögliche Werte bis 200A an, 160A machen aber schon richtig Spaß und haben die Wildfire auch den heißen Tagen diesen Sommer nicht überlastet.
Grüße,
Michael
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Outsider
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von Outsider »

Spannende Entwicklungen hier. Haltet uns unbedingt auf dem Laufenden!
Wisst ihr ob die Speichen an Wildfire und Bonfire identisch sind? Kann man das auf beide Mopeds anwenden?
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mstodt
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von mstodt »

Outsider hat geschrieben: Sa 12. Sep 2026, 09:29 Spannende Entwicklungen hier. Haltet uns unbedingt auf dem Laufenden!
Wisst ihr ob die Speichen an Wildfire und Bonfire identisch sind? Kann man das auf beide Mopeds anwenden?
Wie ich schon geschrieben hatte - ich habe noch eine längere Ersatzspeicher meiner Bonfire, die ich jetzt problemlos in den Speichennippel der Wildfire einschrauben konnte - die Gewinde scheinen somit identisch zu sein, die Längen sind jedoch unterschiedlich. Das heißt es kommt auf den Nabenmotor an, ich könnte mir vorstellen, dass ein 8kW Motor der Bonfire Performance ebenfalls 68mm lange Speichen hat. Dann wären die Speichen zumindest bei identischem Motor auch identisch.

Habe eben bei AliExpress gestöbert, die haben jede Menge Speichen. Diese hier in 4x70mm könnten vielleicht passen, eventuell muss man 2-3mm kürzen: https://de.aliexpress.com/item/10050032 ... 00515730_2
Ich mag aber keine 2-3 Wochen warten, um dann die Lieferung doch wegwerfen zu können. Leider gibt es bei AliExpress keine vernünftigen Maßangaben. Jemand hat an anderer Stelle geschrieben, dass das Gewinde eine Steigung von 0,8mm hat. Dazu findet man bei AliExpress keine Angaben.
Grüße,
Michael
chnau
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Re: Wildfire / Bonfire Hinterrad gebrochene Speichen

Beitrag von chnau »

Servus Michael / mstodt,

du hast natürlich recht, 150km sind schon echt ein Haufen Holz für die Wildfire. Ich sollte vielleicht an der Stelle sagen, dass ich die 2025er Facelift mit zwei von den älteren Akkus mit 6/5,5 kWh (brutto/netto) fahre. Viktor hat ja für die diesjährige Wildfire neue Akkus von Samsung mit 6,6/6 kWh angepriesen und wohl auch verbaut, wenn auch nicht bei allzu vielen von uns. Ich bin im südöstlichen Rhein-Main-Gebiet im Eco-Modus angefahren und nach ca. 5km auf die A3 + A48 bis Ausfahrt Ochtendung komplett im Normalmodus, also mittlere Stellung mit den LKWs mit 85-90 km/h mitgeschwommen. Hab die Rekuperation in der Fardriver App von original 20/25 A auf 30/35 A hochgestellt und komme mit wenig bremsen aus, wenn ich nomal fahre. Die haben bei WWS direkt neben dem Büro eine Typ 2 Ladestation für ihre Autos, da hat mich Herr Czech netterweise gleich hingeschickt :arrow: Hat mit der Recherche vorab, der Fertigung von 50 Speichen und dem Tausch der gebrochenen Speiche auf dem Hof zeitlich gut hingehaun, dass ich am Ende gerade wieder bei 100% war ;)

Bei mir geht der Eco-Mode bis 85 km/h, der Normalmodus bis 105 km/h und der Sportmodus ist dann unlimited. Bin einmal auf gerader Strecke kurz 150 km/h gefahren, ist aber in jeder Hinsicht extrem windig und nicht dauerhaft fahrbar. Außerdem machen über 130 km/h wirtschaftlich keinen Sinn, wenn man sieht wie krass die Reichweite von der Geschwindigkeit abhängt. Habe bei MaxLineCurr die maximal möglichen 270 A eingetragen, nachdem Viktor in einem ersten Video geraten hat, wir könnten da ruhig 280 A einstellen (also 10 A mehr als überhaupt einstellbar). Ist ganz nett für gelegentliche Sprints und Leute aus dem Stand stehen lassen, nach 10 s Vollgas sollte dann aber wieder Contenance gewahrt werden :)
Später habe ich in einer schriftlichen Anleitung von Viktor 220 A als Empfehlung für MaxLineCurr und danach offiziell 190 A, max. 210 A gelesen. Meine Wildfire war trotz 2 Akkus auch ab Werk auf 95 A eingestellt, was ein krasser Kontrast zu der war, die ich auf der Roadshow probegefahren hatte. "Was wäre denn jetzt wenn ich den Dongle nicht mitbestellt hätte?!" hab ich mich gefragt. Na ja, Black Tea war/ist eben eine sympathische 2-Mann-Show mit 400 Bikes im Jahr, da darf man schon gerne ein bisschen selbst mitmachen, wie ich bald gemerkt habe.

Ihr merkt, das Bike flasht und fasziniert mich schon ziemlich, vor allem jetzt wo ich (hoffentlich dauerhaft) keine Speichenprobleme mehr habe. Je nachdem wie und wo ihr die Möglichkeit habt, den Reifen einseitig abzudrücken, ist es etwas Fuddelei die M4,5er Stahlspeichen+Nippel einzuziehen, aber an sich in einem 3/4-Tag gemacht. Wenn ich ganz ehrlich bin hab mich etwas dappig angestellt und brauchte einen neuen Schlauch, was aber beim Reifendienst meines Vertrauens für knapp 25 € über die Bühne ging, nur dass ich dann das Hinterrad doch ausbauen musste, was ich eigentlich vermeiden wollte. Jetzt würde ich es hinkriegen ohne das Ventil zu verdrücken. Ich konnte als neuer User keinen externen Link zu den Fotos von den Typenschildern von den M4,5er Speichen einfügen, daher bitte einmal "https" + ":" + "//" hintereinander eingeben, dann folgendes direkt anhängen: c.gmx.net/@325549544840364146/oDF0TGWUPSVnNTpVVUhaDQ

Im ersten Foto seht ihr rechts oben die 36 alten Billo-Chinaspeichen mit Nippeln, darunter links die Tütchen mit den jeweils 50 Speichen und Nippeln, rechts daneben 15 Speichen, die ich noch in Reserve habe (Herr Czech hat mir offenbar je eine Speiche+Nippel mehr gemacht ;)) Oben links habe ich insgesamt 18 (!) gebrochene China-Speichen und 6 Nippel. Bei einer Speiche hing das Köpfchen gerade noch dran, als ich gecheckt habe. Viktor war so nett mir einmal 12 und dann nochmal 6 Speichen zum Tauschen zu schicken.

Wichtig: Die Speichen von WWS waren 2mm zu lang, musste sie alle kurz am Schleifstein vorbeiziehen und kürzen. Wenn sie bei mir absehbar weiter halten und ihr für euch auch Ruhe haben wollt, bestellt bitte:

Glatte Speichen - 3,91 mm (M4,5) - Stahl
Beschichtung: Chrom - Kopf: Linse 90°- Gewinde: 17 mm
Biegewinkel: 105°- Hakenlänge: 11,0 mm - Länge: 65 mm
GL.M45C.SC.105.110.F.065

Ihr müsst dann nur den Reifen entweder ganz oder einseitig abdrücken, schön eine nach der anderen tauschen und am Ende sicherheitshalber die Zentrierung checken und ggf. neu zentrieren lassen. Ich habe nach all den Speichentauschen ca. 3mm Seitenschlag festgestellt, was ich beim Fahren nicht sonderlich merke. Ach ja, und nicht zu fest ziehen, ca. eine 3/4 Umdrehung weiter nachdem ihr den ersten Drehmomentanstieg beim Festziehen merkt ;-)

Beste Grüße
Christoph

PS: Wenn jemand Unterstützung braucht und nach Rodgau oder Neuhof (Kreis Fulda) kommen will/kann, könnte ich schauen ob ich euch helfen kann.
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