Re: Ladeleistung des Akkus begrenzen
Verfasst: Di 15. Mär 2022, 23:18
Moin,
wenn der Balkon nicht in der prallen Sonne ist, kommt da nicht viel raus.
Eine steckerfertige Lösung gibt es für diese Fragestellung nicht.
Das Netzteil im Akku wird einen Teufel tun, irgendwas zu machen, wenn die Leistung an 230V nicht reicht.
Also wenn es das Plugin-Modul sein soll, wäre tatsächlich die Lösung, die Ladeleistung zu begrenzen (den Strom).
Also Akku aufschrauben, am Netzteil (Ladegerät) herumfummeln, Garantie verlieren, ev. das BMS zerschiessen und normal laden würde dann auch nicht mehr gehen.
Alles ne blöde Idee, wie ich finde.
In dem Thread zu dem Schnelllader gibt es genug Infos, wie man direkt an die Akkuspannung rankommt. Zwei Pins kurzschliessen und man kann den Akku direkt laden.
14s ist das, wenn ich recht erinnere. Also Laderegler bauen, der bei 4V Zellenspannung einfach abschaltet (Zweipunktregler, ordentlich Hysterese).
Da wird der Akku nicht 100% voll aber das würde ja reichen und schon den Akku. Gelegentlich sollte man am Netz aber mal vollladen, um die Zellen zu ballancieren.
Einfacher ist es, das Solarmodul einfach kurzzuschliessen anstatt abzuschalten, so machen das alle normalen (einfachen) Laderegler.
Da braucht man keinen MPP-Regler mit Wandler, das ist bei der Leistung Unsinn. Zwei 60-Zellen Module in Reihe passen gut. Der MPP wäre bei gut 60V aber bei Wärme und "deutscher " Einstrahlung sowieso niedriger. Der Akku zieht die Spannung etwas runter aber da wird die Leistung nicht dramatisch weniger. Man muss nur noch die Spannung auf 4V/Zelle oder 56V begrenzen.
In dieser Situation wie beschrieben, würden da zwei Module mit weniger Leistung reichen aber 60 Zellen fangen eher erst bei 200Wp an.
Auf dem Balkon kommt da aber sowieso nicht so viel raus.
Um zwei 300Wp-Plugin zu nutzen, müsste man aber an die Modulspannung selbst herankommen. Auch wieder Gefrickel.
Also alles eine fürchterliche Bastelei aber mit den entsprechenden Kenntnissen möglich.
Wofür? Rechnen wir mal. 50km/Woche, ca. 2500 pro Jahr. Bummelig 125kWh pro Jahr. Wenn man bei Mistwetter nicht fährt keine 100kWh/a.
Wenn man den Akku vor allem bei guter Sonne ansteckt, kommt 1/3 schon aus dem Modul.
Wenn man das richtig gut hinfrickelt, spart man ein paar 10€ im Jahr.
Alle halbherzigen Lösungen mit Wandlern würden ihren Vorteil durch Wandelverluste wohl schon selbst vernichten.
Also: Leider nur eine schöne Idee aber Mumpitz. So funktioniert Strom aus Sonne nicht.
Viele unterschätzen auch Schatten. Wenn der Balkon zu Grünbelag neigt - zu wenig Sonne, vergiss es!
Sonne mit 1000W/m² ist extrem. Da kommen dann die 300W aus dem Modul. Nettes Tageslicht ist ev. nur 20% davon. Das menschliche Auge ist ein sehr schlechter Lichtsensor, was die Quantität angeht. Die Adaption der Empfindlichkeit funktioniert dagegen prima, da wird jeder Ing. neidisch.
Der Wandler auf 230V von Silence kommt übrigens seit Jahren "dieses Jahr noch".
Gruß,
Norbert
wenn der Balkon nicht in der prallen Sonne ist, kommt da nicht viel raus.
Eine steckerfertige Lösung gibt es für diese Fragestellung nicht.
Das Netzteil im Akku wird einen Teufel tun, irgendwas zu machen, wenn die Leistung an 230V nicht reicht.
Also wenn es das Plugin-Modul sein soll, wäre tatsächlich die Lösung, die Ladeleistung zu begrenzen (den Strom).
Also Akku aufschrauben, am Netzteil (Ladegerät) herumfummeln, Garantie verlieren, ev. das BMS zerschiessen und normal laden würde dann auch nicht mehr gehen.
Alles ne blöde Idee, wie ich finde.
In dem Thread zu dem Schnelllader gibt es genug Infos, wie man direkt an die Akkuspannung rankommt. Zwei Pins kurzschliessen und man kann den Akku direkt laden.
14s ist das, wenn ich recht erinnere. Also Laderegler bauen, der bei 4V Zellenspannung einfach abschaltet (Zweipunktregler, ordentlich Hysterese).
Da wird der Akku nicht 100% voll aber das würde ja reichen und schon den Akku. Gelegentlich sollte man am Netz aber mal vollladen, um die Zellen zu ballancieren.
Einfacher ist es, das Solarmodul einfach kurzzuschliessen anstatt abzuschalten, so machen das alle normalen (einfachen) Laderegler.
Da braucht man keinen MPP-Regler mit Wandler, das ist bei der Leistung Unsinn. Zwei 60-Zellen Module in Reihe passen gut. Der MPP wäre bei gut 60V aber bei Wärme und "deutscher " Einstrahlung sowieso niedriger. Der Akku zieht die Spannung etwas runter aber da wird die Leistung nicht dramatisch weniger. Man muss nur noch die Spannung auf 4V/Zelle oder 56V begrenzen.
In dieser Situation wie beschrieben, würden da zwei Module mit weniger Leistung reichen aber 60 Zellen fangen eher erst bei 200Wp an.
Auf dem Balkon kommt da aber sowieso nicht so viel raus.
Um zwei 300Wp-Plugin zu nutzen, müsste man aber an die Modulspannung selbst herankommen. Auch wieder Gefrickel.
Also alles eine fürchterliche Bastelei aber mit den entsprechenden Kenntnissen möglich.
Wofür? Rechnen wir mal. 50km/Woche, ca. 2500 pro Jahr. Bummelig 125kWh pro Jahr. Wenn man bei Mistwetter nicht fährt keine 100kWh/a.
Wenn man den Akku vor allem bei guter Sonne ansteckt, kommt 1/3 schon aus dem Modul.
Wenn man das richtig gut hinfrickelt, spart man ein paar 10€ im Jahr.
Alle halbherzigen Lösungen mit Wandlern würden ihren Vorteil durch Wandelverluste wohl schon selbst vernichten.
Also: Leider nur eine schöne Idee aber Mumpitz. So funktioniert Strom aus Sonne nicht.
Viele unterschätzen auch Schatten. Wenn der Balkon zu Grünbelag neigt - zu wenig Sonne, vergiss es!
Sonne mit 1000W/m² ist extrem. Da kommen dann die 300W aus dem Modul. Nettes Tageslicht ist ev. nur 20% davon. Das menschliche Auge ist ein sehr schlechter Lichtsensor, was die Quantität angeht. Die Adaption der Empfindlichkeit funktioniert dagegen prima, da wird jeder Ing. neidisch.
Der Wandler auf 230V von Silence kommt übrigens seit Jahren "dieses Jahr noch".
Gruß,
Norbert