Re: LiFe PO4 / Rekuperierung
Verfasst: Sa 29. Nov 2025, 21:20
Hallo Laxs,
zur Sicherung:
Beim Fahren mit dem Fahrzeug mit maximaler Motorleistung von 2.200 Watt, kann der Fluss an elektrischer Energie eigentlich nicht höher als 3.000 Watt sein, was beim 72 Volt System Stromfluss unter 42 Ampere bedeutet. Allerdings fließt kurzzeitig beim Einschalten der Stromverbindung zum Motorcontroller ein erheblich höherer Strom, da im Motorcontroller die (inzwischen entladenen) Kondensatoren (wieder neu) auf Betriebsspannung gefüllt werden => Stromstoß.
Wird die Leitung da (wie üblich) mit einem Leitungsschutzschalter 50 bzw. 63 Ampere gesichert, sollte es eine träge Charakteristik sein (C50 / C63).
Das ist so eine Klapp-Sicherung, wie im Haus, die man selbst wieder einschalten kann, nach dem Auslösen.
Trotzdem lebt der Schutzschalter nur wenige Monate, wenn er täglich neu den Strom zum Controller einschaltet.
(Keine Ahnung, ob das hier so häufig passiert).
Mehrere 100 Ampere Einschaltstrom und ein entsprechender Funken brennen den Kontakt nach und nach ab und ggf. muss man mehrmals Einschalten, bis die Kondensatoren soweit vorgeladen sind, dass nur noch normaler Strom fließt und die Sicherung drin bleibt.Irgendwann geht es dann gar nicht mehr.
Das ist leider bei vielen Elektro-Fahrzeugen einfacher Bauart so. Schaltet man der Schutzschalter nur noch dann aus, wenn das Fahrzeug mindestens für 10 Tage nicht mehr benutzt werden soll, wird die Lebensdauer der Sicherung steigen.
Diese Sicherung schützt eigetlich die Verkabelung. Die Idee statt einer C50 auf einen deutlich größeren Sicherungswert ( z. B. C100) umzurüsten, könnte ggf. dazu führen, dass im Falle eines echten Kurzschlusses nicht zuerst die Sicherung auslöst, sondern direkt das Kabel durchbrennt.
Zum Paralelbetrieb beider Akku:
Ich hatte ja weiter oben die Schutz-Weichen-Elektronik verlinkt, mit der man bei zwei Akkus (A und B) eine einseitige Überspannung bei Akku A (Blei - mit Rekuperation geladen) von Akku B (LiFePO4) fernhalten könnte.
Viele Grüße
Didi
zur Sicherung:
Beim Fahren mit dem Fahrzeug mit maximaler Motorleistung von 2.200 Watt, kann der Fluss an elektrischer Energie eigentlich nicht höher als 3.000 Watt sein, was beim 72 Volt System Stromfluss unter 42 Ampere bedeutet. Allerdings fließt kurzzeitig beim Einschalten der Stromverbindung zum Motorcontroller ein erheblich höherer Strom, da im Motorcontroller die (inzwischen entladenen) Kondensatoren (wieder neu) auf Betriebsspannung gefüllt werden => Stromstoß.
Wird die Leitung da (wie üblich) mit einem Leitungsschutzschalter 50 bzw. 63 Ampere gesichert, sollte es eine träge Charakteristik sein (C50 / C63).
Das ist so eine Klapp-Sicherung, wie im Haus, die man selbst wieder einschalten kann, nach dem Auslösen.
Trotzdem lebt der Schutzschalter nur wenige Monate, wenn er täglich neu den Strom zum Controller einschaltet.
(Keine Ahnung, ob das hier so häufig passiert).
Mehrere 100 Ampere Einschaltstrom und ein entsprechender Funken brennen den Kontakt nach und nach ab und ggf. muss man mehrmals Einschalten, bis die Kondensatoren soweit vorgeladen sind, dass nur noch normaler Strom fließt und die Sicherung drin bleibt.Irgendwann geht es dann gar nicht mehr.
Das ist leider bei vielen Elektro-Fahrzeugen einfacher Bauart so. Schaltet man der Schutzschalter nur noch dann aus, wenn das Fahrzeug mindestens für 10 Tage nicht mehr benutzt werden soll, wird die Lebensdauer der Sicherung steigen.
Diese Sicherung schützt eigetlich die Verkabelung. Die Idee statt einer C50 auf einen deutlich größeren Sicherungswert ( z. B. C100) umzurüsten, könnte ggf. dazu führen, dass im Falle eines echten Kurzschlusses nicht zuerst die Sicherung auslöst, sondern direkt das Kabel durchbrennt.
Zum Paralelbetrieb beider Akku:
Ich hatte ja weiter oben die Schutz-Weichen-Elektronik verlinkt, mit der man bei zwei Akkus (A und B) eine einseitige Überspannung bei Akku A (Blei - mit Rekuperation geladen) von Akku B (LiFePO4) fernhalten könnte.
Viele Grüße
Didi