Genau deshalb habe ich mir eine Mulholland und keine Alpinista gekauft. Bin beide probegefahren, bei der "Sportlichen" kein Knieschluss, beim Cruiser schon!most hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 08:17 Auch bastele ich an einer Lösung für besseren Knieschluss… auch erst mal auf Eis gelegt.
2001 war ich drei Wochen in L.A. - statt Mietwagen hatte ich Miet-Harley gewählt. Durfte beliebig tauschen, hatte zuerst eine Road King (auf der ich saß wie ein Affe auf 'nem Schleifstein, brrrrr) die ich gleich in eine Heritage Softtail Classic tauschte, und 10 Tage später eine Electra Glide mit Koffern und Topcase.
Damals hatte ich mir vorgenommen, wennste mal älter bist, koofste auch so'n Cruiser...
Es wurde dann 10 Jahre später doch erstmal ein Streetfighter mit Harley-Motor: eine Buell XB12S. Die habe ich immer noch, und somit schon Erfahrung mit Harley-Tochterfirmen.
Da man mit e-Bikes eh etwas gemütlicher fahren muss um nicht alsbald wieder stehenzubleiben, fiel mir die Wahl zwischen Mulholland und Alpinista nicht schwer. Letztlich gab aber nicht der Knieschluss den Ausschlag, sondern dass die Alpi nicht geradeaus fahren wollte, sondern immer nach rechts zog. Harley München hatte nämlich Mitte Oktober keine neuen Maschinen mehr, sondern nur noch die beiden Vorführer. Die ONE bin ich leider noch nie gefahren, aber die stand damals eh nicht zur Debatte.
Man sagt dass Harley eine Serienstreuung hat wie 'ne Schrotflinte, deswegen sollte man lieber genau die Maschine kaufen die man probegefahren hat und keine andere. Das ist sicher bei e-Bikes ein kleineres Problem, zumal der Motor ja von Bosch kommt. Ich konnte antriebseitig keinen Unterschied erkennen, aber das Feeling der Mulholland mit Knieschluss sagte mir mehr zu als bei der Alpi. Freihändig fahren (mit Tempomat) gab dann endgültig den Ausschlag.