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Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: So 19. Okt 2025, 16:31
von dominik
Da lasst sich doch sicher ein Schnelllader selber dran basteln.

Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: So 19. Okt 2025, 19:38
von MEroller
Jemand wie Du vielleicht, wobei Du auch die Kommunikation mit der Ladesteckdose hinbekommen müsstest. Lese Dich mal ein in die Spezifikation des Type 6 / 7 CD-Ladeanschlusses für Leichtfahrzeuge

Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 19:00
von Afunker
Solange die Akkuspannung nicht wie bei anderen Motorrädern der gleichen Klasse, über 100 V DC ist,
der Akku nicht grösser als mind. 14 KWh ist, die Ladebuchse keine Typ 2 ist, und ein internes Ladegerät mit mind. 6,6 KW hat
bzw. CCS-Buchse die den Namen auch verdient um an CCS Ladesäulen zu gehen,
wird das Motorrad "unter ferner liefen" auf dem Markt sein....
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 20:13
von PSchmid
Afunker hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 19:00
wird das Motorrad "unter ferner liefen" auf dem Markt sein....
Meines Erachtens ist die F77 und dann auch wohl die X47 aufgrund der europäischen Gegebenheiten der Ladeinfrastruktur (CCS & Typ2) einfach KEIN Touren-Bike.
Für den der mit der Reichweite zurecht kommt ist das ein super geiles Gefährt. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob das dann im Bereich "ferner liefen" bleibt, würd ich im Augenblick noch nicht sagen.
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 21:01
von Nova
PSchmid hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 20:13
Für den der mit der Reichweite zurecht kommt ist das ein super geiles Gefährt. Nicht mehr und nicht weniger.
Ob das dann im Bereich "ferner liefen" bleibt, würd ich im Augenblick noch nicht sagen.
Wenn Sie einen zuverlässigen Kundenservice aufgebaut kriegen und die Ersatzteilversorgung funktioniert, dann kann ich mir schon vorstellen dass die Modelle ankommen. Wie robust die Hard- und Software ist, werden wir sicher im Laufe der nächsten Jahre sehen! Außerdem nehme ich an, dass UV sein Hauptgeschäft in Indien plant. Da ist Europa wahrscheinlich eher ein Zusatzgeschäft? Auf jeden Fall bereichern Sie die Auswahl!
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 21:28
von Afunker
PSchmid hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 20:13
Afunker hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 19:00
wird das Motorrad "unter ferner liefen" auf dem Markt sein....
Meines Erachtens ist die F77 und dann auch wohl die X47 aufgrund der europäischen Gegebenheiten der Ladeinfrastruktur (CCS & Typ2) einfach KEIN Touren-Bike.
Für den der mit der Reichweite zurecht kommt ist das ein super geiles Gefährt. Nicht mehr und nicht weniger.
Tut mir leid, aber hier in D und vor allem in Europa, wird gerade von dem einen oder anderen Hersteller,
ein Touren-Bike verlangt, wenn man schon 10 K und mehr ausgibt dafür.
Hersteller müssen sich den Gepflogenheiten eines europäischen Marktes anpassen,
so wie es die Chinesen vormals (und weiterhin) die Japaner machen....
Wenn UV das nicht macht, wird das nichts und die F77 wie die X47, bleiben Nischenprodukte für den europäischen (deutschen) Markt!
Was will man mit einem 3 KW Ladegerät, wenn es kaum Ladesäulen mit 230 V Steckdosen gibt und 2-3 Std. verbringen muss?
Letzteres kann man Zuhause machen (sofern eigene Garage und 230 V Steckdose vorhanden ist).
Aber doch nicht bei einem, der vielleicht einen Tiefgaragenplatz sein eigen nennt, aber keine 230 V Steckdose mit 16 A die dauerhaft 3 KW mitmacht...
Da ist es einfacher heutzutage, eine Ladesäule mit Typ 2 und/oder CCS in der Nähe zu haben bzw. unterwegs beim Einkaufen mit Rucksack.
(Kaufland, Lidl, Aldi, Rewe, Hornbach usw., bieten Ladesäulen mit Typ 2 und CCS)
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 22:39
von STW
Tourenbike wie Energica? Die sind erstmal darüber pleite gegangen. Zero lebt von Investorengeldern. Mit Tourenbikes ist kein Geld zu verdienen.
Wenn ich mir die Tourenbikefahrer im Kollegen- und Bekanntenkreis anschaue: die meisten fahren keine 3000km im Jahr, eher weniger. Die KI sagt etwas von 2100 - 2200km im Jahr sei der Durchschnitt für Motorräder. Dafür stellt sich niemand ein E-Motorrad hin, da ist die Angst vor dem kalendarischen Tod des Akkus viel zu groß. Ein Benziner-Bike stellt man im Winter mit ein paar wenigen Vorbereitungen in die Ecke und ab April wird es wieder ausgeführt, ist völlig problemfrei.
Ladesäulennutzung für Nicht-Eigenheimbesitzer: da muss erstmal eine in der Nähe frei sein, dann muss man das Motorrad nach dem Ladevorgang wieder entfernen und umparken - das ist viel zu umständlich. Da macht ein Verbrenner weniger Arbeit. Ich hätte keinen Bock nach der Arbeit noch eine Ladesäule zu suchen, und dann später wieder hin um den Bock umzusetzen.
Wer zu Hause eine Steckdose hat: ideal für Pendler. E-Motorrad abends abstellen, über Nacht laden lassen, da reichen 1800W Ladeleistung völlig, und am nächsten Tag sind wieder 100km oder mehr im "Tank". Ob es sich rentiert ist nun eine andere Frage - ich habe es mal hochgerechnet gegenüber billigen 125ccm-Bikes, das kann klappen. Ansonsten ist das Fahren im Pendelverkehr elektrisch viel bequemer, keine Tankpausen, mehr Power, das ist mir schon einen Aufpreis wert.
Ich sehe die F77 genauso wenig als Konkurrenz im Tourenbikebereich wie meine RGNT. Das sind geile Pendlermaschinen, da kann ich auch mal überschaubar weite Ausflüge in die Umgebung mit machen, komme damit zu meinem Hobby, und der Kurzstreckenverkehr zum Bäcker schadet ihr auch nicht. Die Performance ist dafür i.d.R. gut ausreichend, wenn nicht gerade 80km Autobahn am Tag gefahren werden müssen.
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 23:04
von Afunker
STW hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 22:39
Ladesäulennutzung für Nicht-Eigenheimbesitzer: da muss erstmal eine in der Nähe frei sein, dann muss man das Motorrad nach dem Ladevorgang wieder entfernen und umparken - das ist viel zu umständlich. Da macht ein Verbrenner weniger Arbeit. Ich hätte keinen Bock nach der Arbeit noch eine Ladesäule zu suchen, und dann später wieder hin um den Bock umzusetzen.
Ha...Ich rede von Ladesäulen die gehäuft an Kaufzentren zu finden sind.
Hier in Pirmasens gibt es ca. 10 Stk. Ladesäulen. In Kaiserslautern mind. 15 Stk. wobei alleine bei Ikea 6 Stk. vorhanden sind.
Kein einziges mit 230 V Steckdosen....Nur unterwegs von Pirmasens nach Kaiserslautern und da 1 Std. stehen um nachzuladen bei der F77?
Wer redet von Arbeitnehmern? Kaufen die Tourenbikes?
Nee, eher solche in der Altersgruppe über 50/60 J., die Touren am WE, bei schönem Wetter machen wollen.
Guck dir Umfragen unter Fahrern von Motorrädern an und welche gefahren werden...
STW hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 22:39
Ich sehe die F77 genauso wenig als Konkurrenz im Tourenbikebereich wie meine RGNT. Das sind geile Pendlermaschinen, da kann ich auch mal überschaubar weite Ausflüge in die Umgebung mit machen, komme damit zu meinem Hobby, und der Kurzstreckenverkehr zum Bäcker schadet ihr auch nicht. Die Performance ist dafür i.d.R. gut ausreichend, wenn nicht gerade 80km Autobahn am Tag gefahren werden müssen.
Richtig. Mehr auch nicht. Daher für mich und der überwiegende Teil von Tourenfahrern obsolet... Gründe habe ich genannt.
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Mo 20. Okt 2025, 23:13
von Nova
Der Hauptanwendungsbereich der F77 sind doch eher wohnortnahe Freizeitfahrten, oder?
Jeden Tag mit der F77 pendeln, womöglich noch im Stadtverkehr, sicher nicht?
Und für "lange" Elektromotorradtouren sind doch eher die Experia bzw. die Zero SR/F geeignet.
Ja, eigener Stromanschluss oder Wallbox machen das ganze benutzerfreundlich. Als Laternenparker wahrscheinlich auch uninteressant?
Aber für Emotionen um die Heimstrecken abends und am Wochenende zu "ballern" scheint sie m.E. geeignet. Die sieht schon nice aus!
Und für die Heimstrecken reichen 100-150km plus eigene Steckdose um über Nacht zu laden.
Hoffe PSchmid lässt uns an seinen Erfahrungen teilhaben. Ich bin gespannt;-)
Re: Ultraviolette F77 (Indien)
Verfasst: Di 21. Okt 2025, 00:21
von ducatodriver
Afunker hat geschrieben: So 19. Okt 2025, 10:38
Ich sehe und warte weiter...
Wieso warten ? das was du alles möchtest gibt es doch schon alles, Zero, Energica nun gut Energica Experia kostet halt 30.000,-
Zum Tourenfahren gehört nicht nur die Reichweite, sondern an erster Stelle der Kopfwort und auch bei Verbrenner liegt man da gut bei €20.000 und mehr je nach Ausstattung. Was nützt mir 300km Reichweite, wenn ich danach ein doppelten Bandscheibenvorfall habe

und mich einer vom Moped heben muss.
Das was diese Maschinen alles haben, und können wird es in der 125er Klasse nicht geben, nicht in einem Jahr, und auch nicht in 5 Jahren.
ich bin so langsam in einem alter, wo warten nicht mehr in Frage kommt

gebe jetzt meine 650er Versys ab und hoffe das nächste Woche die 1100er Versys SE bei mir auf dem Hof steht .
Gruß Frank