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Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2019, 10:55
von Mr.Eight
MEroller hat geschrieben: Fr 1. Mär 2019, 21:15
Da ich auch viel überland fahren musste und muss nervte mich das dauernd im Weg sein mit nur knapp über 50km/h auf 70 oder gar 100er Strecken, wurde gar zwei mal von der Straße abgedrängt duch zu eng überholende Fahrzeuge, dass ich den großen Motorraführerschein für viel Geld nachgemacht habe, und seither nur noch L3e A1 E-Zweiräder bewege. Was ich noch keine Sekunde bereut habe und mich eher ärgere, dass ich den großen Mopped-Führerschein nicht schon viel früher gemacht habe...
Daher denke ich auch, das es sicherer für alle wäre den separate Mopetschein mit 45km bzw. die Zulassung mit dem PKW Schein zu beenden und gleich auf den 125er zu verweisen. Das wäre für alle Beteiligten das sicherste. Für die Mopetfahrer bedeudeuet das, ihr Fahrzeug entsprechend nach Prüfung zu beherrschen. Beispiel die richtige Notbremsung und wie man schnelle Kurven fährt. Wenn ich sehe, wie viele Leute im Urlaub sich ein Mopet leihen ohne jemals gefahren zu sein und sich dann einmal die Arme und Beine mt dem Asphalt rasieren weil sie in der Notsituation nicht richtig reagierten. Dann würde auch keiner mehr verlangen 50 statt 45 zu fahren und Autofahrer fühlen sich nicht gezwungen ein Mopet zu überholen nur weil es manchmal langsamer sein könnte, als es der Straßenverkehr zuläßt.
Wie gesagt... ist nur meine Meinung, nachdem ich mich mal mit dem Thema beschäftigt hatte und diese abgelehnte Petition gelesen hatte. Vorher war ich auch der Ansicht das 50 besser wären als 45km/h. Das ist kein Angriff auf andere Meinung. Nur eine nette Unterhaltung und Gedankenaustausch.
Mir ist schon bewußt das vermutlich 80% hier 45er Scheine haben.
Ich weiß nicht, ob es ein Gerücht eines Händlers ist... Er meinte, das ein Antrag geprüft wird, PKW Führerscheine mit Mopet zulassung bis 4KW E-Antrieb. Mal sehen, was da kommt Das würde bedeuten, das der N-GT dann auch von PKW Führerschein gefahren wrden darf. Weiß jemand etwas davon?
Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2019, 12:01
von chrispiac
Ich finde diesbezüglich die Österreichische Lösung charmant, wo man sich mit einem Autoführerschein nach einigen Jahren und 6 Fahrstunden auf einem Leichtkraftrad den „Code 111“ eintragen lassen kann und damit Leichtkrafträder fahren darf (sofern ich die Regelung richtig verstanden habe). Es sollten doch ausreichend Erfahrungen damit vorliegen (in Deutsch), ob diese Regelung nicht auch in Deutschland eingeführt werden könnte und damit auch die Möglichkeit, gegenseitig diese Regelung anzuerkennen und bei positiver Erfahrung eventuell auf europäischer Ebene etabliert werden könnte.
Da diese Zusatzkosten sicher nur Autofahrer auf sich nehmen würden, die an Leichtkrafträdern auch wirklich interessiert sind und ggf. schon Kleinkrafträder gefahren sind, sollten 6 Fahrstunden für Fahrgefühl- und Bremsübungen ausreichen und keine hohe finanzielle Hürde sein. Ob das ausreichend ist, sollte doch Statistikmaterial aus Österreich belegen können, ob es dadurch zu mehr Unfällen mit Leichtkrafträdern gibt oder nicht. Die Verkehrsregeln müssen Autofahrer ja bei ihrer Führerscheinprüfung nachweisen und durch die spätere Möglichkeit hat man schon Praxis erworben, wie es auf den Straßen wirklich zugeht.
Wenn man mit 18 Jahren den Autoführerschein macht, hat man eh' die Möglichkeit auch A1 oder A2 zu machen, da wäre doch ein niederschwelliges Angebot mit Autofahrerfahrung nach ein paar Jahren günstig auf ein Leichtkraftrad umzusteigen ein faires Angebot, um von (Park-)platzverbrauchenden zweispurigen Fahrzeugen auf platzsparende einspurge Fahrzeuge umzusteigen, vorzugsweise mit Elektroantrieb. Ggf. würde so eher ein Leichtkraftrad statt eines Zweitwagens angeschafft.
Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2019, 12:34
von GLIWICE
Ja es wäre toll wenn der NIU auch mal 50 fahren könnte. Aber mir wäre es überhaupt erstmal wichtig das die Karre überhaupt 45km/h schafft. Ja mit knack vollem Akku schafft man manchmal 47 oder so, aber das auch irgend einem Grund auch nur sporadisch.
Unterhalb von 70% Akku ist es fast unmöglich noch die 45 zu erreichen. Meistens ist dann bei 42 oder soagr 40 schluss.
Kein Wunder wenn die Überholmanöver der Autofahrer mit sinkendem Akkustand immer aggressiver und nötigender werden.
Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2019, 12:40
von achim
Da stimme ich zu. Wenn wir schon mit dieser 45kmh Regel und leben müssen, dann sollte diese Geschwindigkeit in jenem Fall aufrechterhalten werden können. Von der Leistungsreserve her ist ja noch genug Luft nach oben und technisch sollte das problemlos umsetzbar sein.
Gruß,
Achim
Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2019, 13:06
von Mlbrit
Auch von mir volle Zustimmung! Mein N-Pro wird trotz zweier Akkus recht schnell langsamer obwohl da ja noch ganz viele Restkilometer machbar wären. Ideal wäre es mMn wenn man das Verhalten in der App selber festlegen könnte. Also so eine Art Custom Modus den es bei Zero gibt, das hätte was!

Re: 45km/h und schneller machen?
Verfasst: So 10. Mär 2019, 18:04
von Dirk
Mr.Eight hat geschrieben: Fr 1. Mär 2019, 09:39
...sogar 120km/H sind mit den 11kw und 125³ ccm Zweirädern möglich, Ist wohl aber etwas teurer. "[/i]
Ich glaube hier ist ein kleiner aber lustiger Schreibfehler 125³ ccm wären rund 2000 Liter

Hubraum. Respekt
Das wäre so ein Gefährt ala Supertanker.
chrispiac hat geschrieben: Fr 1. Mär 2019, 13:03
...dürfte ich theoretisch einen 7,5t mit 3,75t gebremsten Anhänger fahren und das ohne jemals ein Fahrzeug dieser Tonnage bewegt zu haben.
Ich habe früher, alle Klassen außer der Klasse 2 gemacht. Das war der Führerschein für mehr als 7,5 t LKW.
Dank der neuen Klassifizierung darf ich nun Gespanne bis 18,5 t fahren ( Klasse CE ), vorausgesetzt das Zugfahrzeug hat weniger als 7,5 t und eine durchgehende Druckluftbremse ist vorhanden.
Ansonsten toller Thread und vor allem eine tolle Idee, das ganze vom technischen abzukoppeln
LG, Dirk