Re: Quietschende Bremsen bei Revoluzzer & Revoluzzi
Verfasst: Mi 22. Apr 2015, 20:34
Meine Erfahrung vor und während der Probefahrt.
Die quietschenden Bremsen gehören wohl zur Standardausstattung und sind kein Einzelfall. Das kann ich nun bestätigen, nachdem ich heute bei einem Händler einen Revoluzzer probe fahren konnte. Er sagte, das Quietschen bekommt man weg mit der "Einstellung der Bremsen". Ich lass das mal so stehen. Bzgl. der Bremszug Problematik wußte er von nichts, das hätte noch nie jemand reklamiert.
Beim Zusammenfalten und Aufklappen quietschte es im Gelenk auch vom Allerfeinsten, das bekommt man sicherlich sehr schnell mit Balistol in den Griff.
Der Lenker stand schief, aber noch viel krasser war das Lenkkopflager. Bei angezogener Vorderbremse im Stand und etwas schieben nach vorne und hinten, kippte der Lenker locker 2 - 3 cm in Fahrtrichtung hin und her, so als wäre die Lenkkopfmutter 2 - 3 Umdrehungen gelöst. Ich versuchte sie, bei angezogener Bremse und wippen in Fahrtrichtung, mit kräftiger Hand festzuziehen, doch die saß schon mauerfest. Der Händler sagte, man müsse nur die Mutter nachziehen. Auch das lass ich mal so stehen.
Der einzige Außenspiegel baumelte wie ein Fahne im Wind.
Die Bremswirkung ließ zu wünschen übrig. Die Bremse auf der linken Seite war gut eingestellt, die auf der rechten Seite, zeigte erst kurz vor dem Handgriff leichte Wirkung. Der Tacho war ohne Funktion.
Ich frage mich, warum man selbst ein Vorführfahrzeug in einem solchen technischen Zustand an einen Kunden heraus gibt. Es könnte ja auch jemand sein, dem Zweiräder eher fremd sind und der keine Routine beim Fahren und kein techn. Verständnis hat.
Ich sprach den Händler auf das Rostproblem an und er sagte, daß lediglich die Schrauben zum rosten neigen. Ich erklärte ihm, daß auch Rahmenteile vom Rost betroffen seien. Er meinte das wäre nicht so. Ich blickte nach unten und zeigte ihm spontan einige Stellen an der Schwinge, die mir sofort ins Auge fielen, bei einem quasi Neufahrzeug. Das kenne ich nur vom Renault R4.
Beim Fahrversuch stellte ich für mich fest, daß da zu wenig Druck beim Beschleunigen kommt, auch entfaltet sich die Beschleunigung, beim Gasgeben, nicht gleichmäßig. Für mich steht fest, daß ich auf den 2.0er warte. 500 Watt Motor, das ist nix für Vatters Sohn.
Es klapperte auch während der Fahrt so einiges, aber ich denke, wenn man das Fahrzeug selber zusammen baut und etwas Sachverstand bei der Arbeit mitbringt und diverse Originalteile durch bessere ersetzt, sollte der Roller hinterher ein guter Kumpane werden können, der nicht nur nützlich ist, sondern auch Freude machen kann.
Soweit meine erste Einschätzung
milka
Die quietschenden Bremsen gehören wohl zur Standardausstattung und sind kein Einzelfall. Das kann ich nun bestätigen, nachdem ich heute bei einem Händler einen Revoluzzer probe fahren konnte. Er sagte, das Quietschen bekommt man weg mit der "Einstellung der Bremsen". Ich lass das mal so stehen. Bzgl. der Bremszug Problematik wußte er von nichts, das hätte noch nie jemand reklamiert.
Beim Zusammenfalten und Aufklappen quietschte es im Gelenk auch vom Allerfeinsten, das bekommt man sicherlich sehr schnell mit Balistol in den Griff.
Der Lenker stand schief, aber noch viel krasser war das Lenkkopflager. Bei angezogener Vorderbremse im Stand und etwas schieben nach vorne und hinten, kippte der Lenker locker 2 - 3 cm in Fahrtrichtung hin und her, so als wäre die Lenkkopfmutter 2 - 3 Umdrehungen gelöst. Ich versuchte sie, bei angezogener Bremse und wippen in Fahrtrichtung, mit kräftiger Hand festzuziehen, doch die saß schon mauerfest. Der Händler sagte, man müsse nur die Mutter nachziehen. Auch das lass ich mal so stehen.
Der einzige Außenspiegel baumelte wie ein Fahne im Wind.
Die Bremswirkung ließ zu wünschen übrig. Die Bremse auf der linken Seite war gut eingestellt, die auf der rechten Seite, zeigte erst kurz vor dem Handgriff leichte Wirkung. Der Tacho war ohne Funktion.
Ich frage mich, warum man selbst ein Vorführfahrzeug in einem solchen technischen Zustand an einen Kunden heraus gibt. Es könnte ja auch jemand sein, dem Zweiräder eher fremd sind und der keine Routine beim Fahren und kein techn. Verständnis hat.
Ich sprach den Händler auf das Rostproblem an und er sagte, daß lediglich die Schrauben zum rosten neigen. Ich erklärte ihm, daß auch Rahmenteile vom Rost betroffen seien. Er meinte das wäre nicht so. Ich blickte nach unten und zeigte ihm spontan einige Stellen an der Schwinge, die mir sofort ins Auge fielen, bei einem quasi Neufahrzeug. Das kenne ich nur vom Renault R4.
Beim Fahrversuch stellte ich für mich fest, daß da zu wenig Druck beim Beschleunigen kommt, auch entfaltet sich die Beschleunigung, beim Gasgeben, nicht gleichmäßig. Für mich steht fest, daß ich auf den 2.0er warte. 500 Watt Motor, das ist nix für Vatters Sohn.
Es klapperte auch während der Fahrt so einiges, aber ich denke, wenn man das Fahrzeug selber zusammen baut und etwas Sachverstand bei der Arbeit mitbringt und diverse Originalteile durch bessere ersetzt, sollte der Roller hinterher ein guter Kumpane werden können, der nicht nur nützlich ist, sondern auch Freude machen kann.
Soweit meine erste Einschätzung
milka