Exakt!!! Dann noch 45 -> 55km/h und wir hätten einen Run (potentiell Hype) auf E-Roller. Die ganze E-Mikromobilität würde einen Boom erfahren.guewer hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 04:18 Und dann würden automatisch auch massenhaft verfügbare öffentliche SchuKo-Steckdosen für unsere Gefährte mehr Sinn machen, indem sich damit für die Gefährte ganz andere Reichweiten eröffnen.
Ein bessere Ladeabdeckung gepaart mit Schnellladefähigkeit eröffnet ganz andere Nutzungsmöglichkeiten für diese Fahrzeugkklasse. So könnte man daraus auch ein Fun- und Freizeitmobil machen, so wie es jetzt schon Verbrenner-Motorräder sind, ...
Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Wenn die Hersteller schnellere Lader einbauen kommt meist aber auch noch was anderes: Typ 2!
Denn mehr als 2,3kW übern Schuko ist nix und wenn ausgenudelt schon zweimal nix. 3kW-Lader will auch keiner mitschleppen, wird also fest verbaut zusammen mit der Typ 2-Dose. Die genau für den Anwendungsfall enteickelt wurde, im Gegensatz zum Schuko.
Wo ist also das Problem?
Wozu noch Schuko-Dosen? Wenn die Gefährte nicht fürs öffentliche Laden ausgelegt sind dann sind sie es halt einfach nicht. Den, evtl. nicht wasserdichten, Lader durch die Gegend zu tragen ist ja auch alles andere als Elegant.
Denn mehr als 2,3kW übern Schuko ist nix und wenn ausgenudelt schon zweimal nix. 3kW-Lader will auch keiner mitschleppen, wird also fest verbaut zusammen mit der Typ 2-Dose. Die genau für den Anwendungsfall enteickelt wurde, im Gegensatz zum Schuko.
Wo ist also das Problem?
Wozu noch Schuko-Dosen? Wenn die Gefährte nicht fürs öffentliche Laden ausgelegt sind dann sind sie es halt einfach nicht. Den, evtl. nicht wasserdichten, Lader durch die Gegend zu tragen ist ja auch alles andere als Elegant.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Müsstest du gemerkt haben, bei deiner Wildfire...RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 10:20 Wenn die Hersteller schnellere Lader einbauen kommt meist aber auch noch was anderes: Typ 2!
Vorsicht! AC Laden (das ist bei Schuko und Typ 2 der Fall) birgt (u.a.) Ladeverluste und Zeitverlust grösser als bei DC Laden (CCS).RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 10:20 Denn mehr als 2,3kW übern Schuko ist nix und wenn ausgenudelt schon zweimal nix. 3kW-Lader will auch keiner mitschleppen, wird also fest verbaut zusammen mit der Typ 2-Dose. Die genau für den Anwendungsfall enteickelt wurde, im Gegensatz zum Schuko.
Als Reserve, falls Ladesäulen mit Typ 2 oder CCS nicht erreichbar oder ausgefallen sind.RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 10:20 Wo ist also das Problem?
Wozu noch Schuko-Dosen? Wenn die Gefährte nicht fürs öffentliche Laden ausgelegt sind dann sind sie es halt einfach nicht. Den, evtl. nicht wasserdichten, Lader durch die Gegend zu tragen ist ja auch alles andere als Elegant.
Ausserdem: Sollen jetzt oder in ein paar Jahren, alle Nutzer von L1E E-Zweirädern, diese "verschrotten",
nur um auf E-Zweiräder oder E-PKWs mit mind. Typ 2 Anschluss, umzusteigen?
Aber genau das (m.M.), ist via diesem Masterplan für 2030 angedacht, anstatt wie früher eine Abwrackprämie zu bezahlen...
Gruss Helmut
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Richtig, mit der Wildfire lädt es sich öffentlich entspannt. Zumindest so entspannt wie es mit diesen unsäglichen Ladekarten und Apps geht, wo bleibt die normale Kartenzahlung zu nornalen Preisen?!
CCS im Moped hätte ich gern aber dafür braucht es auch erstmal Batteriearchitekturen signifikant über 200V, seh ich in naher Zukunft nocht nicht in den Preisgefilden die ich bereit wäre zu zahlen. Zumal ich keine großen Touren fahre und daheim hab ich kein CCS...Afunker hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 11:08Vorsicht! AC Laden (das ist bei Schuko und Typ 2 der Fall) birgt (u.a.) Ladeverluste und Zeitverlust grösser als bei DC Laden (CCS).RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 10:20 Denn mehr als 2,3kW übern Schuko ist nix und wenn ausgenudelt schon zweimal nix. 3kW-Lader will auch keiner mitschleppen, wird also fest verbaut zusammen mit der Typ 2-Dose. Die genau für den Anwendungsfall enteickelt wurde, im Gegensatz zum Schuko.
Als Reserve? Warum sollte der Schuko funktionieren aber Typ 2 nicht?Afunker hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 11:08Als Reserve, falls Ladesäulen mit Typ 2 oder CCS nicht erreichbar oder ausgefallen sind.RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 10:20 Wo ist also das Problem?
Wozu noch Schuko-Dosen? Wenn die Gefährte nicht fürs öffentliche Laden ausgelegt sind dann sind sie es halt einfach nicht. Den, evtl. nicht wasserdichten, Lader durch die Gegend zu tragen ist ja auch alles andere als Elegant.
Ausserdem: Sollen jetzt oder in ein paar Jahren, alle Nutzer von L1E E-Zweirädern, diese "verschrotten",
nur um auf E-Zweiräder oder E-PKWs mit mind. Typ 2 Anschluss, umzusteigen?
Aber genau das (m.M.), ist via diesem Masterplan für 2030 angedacht, anstatt wie früher eine Abwrackprämie zu bezahlen...
Wer soll für die ganzen Dosen bezahlen? Der Nutzerkreis ist klein.
Idee: Alle die soetwas wollen/brauchen gehen mit gutem Beispiel voran und bauen ihr eigenes Ladenetz auf indem sie bei sich Zuhause einen Ladepunkt errichten, so ging es auch bei Typ 2 zu Anfangszeiten der E-Mobilität los! Die Politik hinkt immer hinterher, nehmt die Sache selbst in die Hand!
Die Situation für L1E ändert sich nicht, warum sollte man sie verschrotten? Noch dazu mit einer Abwrackprämie die nur den Fahrzeugherstellern(die keine Lobby in Deutschland haben!) hilft? Man kann heute quasi nur daheim laden damit und das wird in Zukunft so bleiben. Wenn man mehr will muss man sich mehr kaufen.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
also am Anfang hab ich mich geärgert dass die Ladesäule mit Schuko bei mir vor der Arbeit abgebaut wurde. Nun habe ich einen Adapter, der ist zwar oft in den AGBs ausgeschlossen, aber who cares. Diese Regelung könnte man mit zertifizierten Adaptern/Ladekabeln natürlich verbessern.
Ich sehe die Zukunft auch bei Typ2, damit lässt sich eigentlich alles laden, nur für Micro Fahrzeuge (Stehroller, Fahrräder usw) ist das ggf. etwas overkill, da könnte es ja Lösungen an Fahrradständern/in Boxen geben, das stimmt, aber die haben eben oft entnehmbare Akkus. Alles was etwa ab 2kwh ist, da passt dann typ2 im Prinzip ran.
Typ2 an jeder Laterne oder im Bordstein, dann haben wir keine Probleme mehr (habe aktuell eigentlich kaum welche). Ist eine Frage der Zeit.
Ich sehe die Zukunft auch bei Typ2, damit lässt sich eigentlich alles laden, nur für Micro Fahrzeuge (Stehroller, Fahrräder usw) ist das ggf. etwas overkill, da könnte es ja Lösungen an Fahrradständern/in Boxen geben, das stimmt, aber die haben eben oft entnehmbare Akkus. Alles was etwa ab 2kwh ist, da passt dann typ2 im Prinzip ran.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Für welche Fahrzeugklasse? Das ist ja meine Kritik am "Masterplan" - der ist ist nicht zu Ende gedacht. E-Bikes und Scooter werden niemals eine Typ-2 Verbindung haben.
Zuletzt geändert von rollingmartin am So 30. Nov 2025, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Man kann es drehen wie man will, Schuko ist raus, weil keine Norm, Typ2 behält seine Berechtigung weil der Aufwand CCS2 zuhause mit einer Wallbox realisieren zu wollen im Moment noch zu teuer ist. Dadurch erübrigt sich die Diskussion ob man generell ohne AC Ladung auskommen würde/könnte.
Bei CCS ist das eigentliche Ladegerät in der Wallbox/Ladesäule verbaut. Das Fahrzeug steuert im Dialog "was es braucht". Das ist also eindeutig das modernere/bessere Verfahren. Das Problem besteht lediglich in den Ansprüchen an das zu ladende Fahrzeug. Selbst Premiumhersteller wie Zero haben derzeit ein Problem die Entwicklungskosten dafür zu stemmen.
Wer Schuko kann, kann auch einphasig Typ2. Ob das toleriert wird, entscheidet der Ladesäulenbetreiber. Der muss/will mit seiner Säule Geld verdienen.
Das was im Moment als Workaround mit zweiphasig Typ2 realisiert wird, ist aus Sicht eines Ladesäulenbetreibers genauso schlecht wie einphasig Typ2. Schieflast erzeugt beides. Das kann meiner Meinung nach nicht der Grund sein generell zweiphasig Typ2 zu verteufeln.
Fazit: unsere Probleme/Ansprüche reduzieren sich auf die Blockierung der Ladesäule bzw, den extra Platz den es für 2Rad einzurichten gilt. Da könnte/müsste eine politische Lösung ansetzen. Anders wird das nicht passieren, weil garantiert unwirtschaftlich.
Zumindest bin ich für mich selbst zur Erkenntnis gekommen mir den Luxus einer eigenen Wallbox trotz Mehrfamilienhaus und Mietwohnung zu gönnen. Die 11kW sind für mich overkill, aber der Möglichkeit geschuldet auch einphasig eine brauchbare Ladeleistung abrufen zu können. Das hat zwar alles einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, aber kurz- mittel- und langfristig sehe ich da keine Alternative zumal die Ladekosten an den Säulen überall unverschämt hoch sind.
Aber genau das hat mir die Entscheidung leichter gemacht. Über die versicherungstechnische Seite will ich nicht erst anfangen.
Bei CCS ist das eigentliche Ladegerät in der Wallbox/Ladesäule verbaut. Das Fahrzeug steuert im Dialog "was es braucht". Das ist also eindeutig das modernere/bessere Verfahren. Das Problem besteht lediglich in den Ansprüchen an das zu ladende Fahrzeug. Selbst Premiumhersteller wie Zero haben derzeit ein Problem die Entwicklungskosten dafür zu stemmen.
Wer Schuko kann, kann auch einphasig Typ2. Ob das toleriert wird, entscheidet der Ladesäulenbetreiber. Der muss/will mit seiner Säule Geld verdienen.
Das was im Moment als Workaround mit zweiphasig Typ2 realisiert wird, ist aus Sicht eines Ladesäulenbetreibers genauso schlecht wie einphasig Typ2. Schieflast erzeugt beides. Das kann meiner Meinung nach nicht der Grund sein generell zweiphasig Typ2 zu verteufeln.
Fazit: unsere Probleme/Ansprüche reduzieren sich auf die Blockierung der Ladesäule bzw, den extra Platz den es für 2Rad einzurichten gilt. Da könnte/müsste eine politische Lösung ansetzen. Anders wird das nicht passieren, weil garantiert unwirtschaftlich.
Zumindest bin ich für mich selbst zur Erkenntnis gekommen mir den Luxus einer eigenen Wallbox trotz Mehrfamilienhaus und Mietwohnung zu gönnen. Die 11kW sind für mich overkill, aber der Möglichkeit geschuldet auch einphasig eine brauchbare Ladeleistung abrufen zu können. Das hat zwar alles einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, aber kurz- mittel- und langfristig sehe ich da keine Alternative zumal die Ladekosten an den Säulen überall unverschämt hoch sind.
Aber genau das hat mir die Entscheidung leichter gemacht. Über die versicherungstechnische Seite will ich nicht erst anfangen.
Zuletzt geändert von error am So 30. Nov 2025, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Nein. Oder meinst Du, dass E-Fahrräder oder Scooter Typ-2 Stecker haben werden? Sicher nicht.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Das ist lediglich eine Steckerfrage. Elektrisch gesehen ist Schuko nur ein einphasiger Abgriff von Dreiphasenwechselstrom. In der Norm aus Sicht einer Ladesäule/Wallbox mit einer einfachen 2-Euro-Schaltung durch das Fahrzeug zu signalisieren.rollingmartin hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 13:19Nein. Oder meinst Du, dass E-Fahrräder oder Scooter Typ-2 Stecker haben werden? Sicher nicht.
Man wird die Norm für Schuko nicht nachträglich von einer Haushaltssteckdose zu einer Ladesteckdose erweitern können. Das liegt an den vorhandenen teilweise uralten Installationen. Die Kompatibiltät dazu lässt sich leider nicht anders aufrecht erhalten.
Die Alternative dazu gibt es bereits (Typ2).
Zuletzt geändert von error am So 30. Nov 2025, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
rollingmartin hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 13:18Für welche Fahrzeugklasse? Das ist ja meine Kritik am "Masterplan" - der ist ist nicht zu Ende gedacht. E-Bikes und Scooter werden niemals eine Typ-2 Verbindung haben.
genau deswegen sprach ich vom Adapter!
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