Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Gluehbert
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Gluehbert »

Ich reise öfters mit dem Roller und muss auch nachladen. Zuletzt eine Reise im Oktober nach Hannover. Geladen wird an Typ 2 mittels zwei Adaptern: Zuerst Typ zwei auf CEE-rot, dann CEE-rot auf drei Schukodosen, je eine für jede Phase. Dann kann ich mit knapp 3 kW laden und komme zumindest halbwegs - äh- "mäßigschnell" wieder auf die Straße
RobZ hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 11:23
Idee: Alle die soetwas wollen/brauchen gehen mit gutem Beispiel voran und bauen ihr eigenes Ladenetz auf indem sie bei sich Zuhause einen Ladepunkt errichten, so ging es auch bei Typ 2 zu Anfangszeiten der E-Mobilität los!

[/quote]

https://drehstromnetz.de/

Da ist nicht mehr so viel los, seit die "Großen" bei den Ladestationen mitmachen. Ich habe da zuletzt auf einer Reise nach Hamburg mit dem e-max 2016 geladen. Aber immerhin hat man viele neue Menschen kennengelernt.

Oder http://www.park-charge.de/ Das war 2009 mein erster Ladestationsanbieter
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error
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von error »

tsztsz hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 13:43 genau deswegen sprach ich vom Adapter!
Auf Schuko? :shock: - Ernsthaft. Ein "Masterplan" wird sich aufgrund von Gesetzen und Verordnungen (wenn überhaupt) nur EU-weit durchsetzen lassen. Daran wird sich nichts ändern lassen. Punkt.

Typ2 ist smart, Schuko nicht. Typ2 ist default stromlos, Schuko nicht. Entwicklungstechnisch ist Schuko ein Rückschritt von "smart auf nicht smart".

Ebenso gilt: Schuko ist eine Untermenge von Typ2. - Alles was mit Schuko geht, geht mit Tp2 besser oder mindestens gleich gut.

Ich fürchte deshalb wird es keinen generellen Schuko-Masterplan geben. Wer würde das absegnen wollen? Wer würde die Haftung übernehmen, wie wären Schadensfälle zu versichern?

Wie soll das mit unseren Interessen als Minderheit zusammengehen? Wie will man gegenüber einem Ladesäulenbetreiber den Anschluss eines nicht normgerechten Adapters oder Fahrzeugs rechtfertigen?

Auf dem Weg zur eigenen Wallbox bin ich wirklich "deep down the rabbithole" gegangen um mich für eine Entscheidung schlau zu machen. Ich fürchte es ist unmöglich die verschiedenen Interessen nachträglich unter einen Hut zu bekommen.

Egal wie man es dreht: Schuko wird nicht Bestandteil einer normierten zeitgemäßen Lösung sein. Wenn das passiert, dann vielleicht mit Ladeleistungen von 600W oder so. Aber das ließe sich aber günstiger mit Wechselakkus realisieren. Benutzen würde das niemand. Würde wirklich jemand sein E-Bike oder seinen E-Scooter stundenlang mit externem Ladegerät unbewacht an einer Ladesäule stehen lassen?

Nur meine Meinung...
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Afunker
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Afunker »

https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/m ... 9c05a.html
Da wurde der Masterplan "aufgearbeitet"...
Gruss Helmut

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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Gluehbert »

Ist jetzt etwas Off-topic, aber:
Mit dem Geld, das der Bund im letzten Jahr des Umweltbonus für E-Autos aufgebracht hat, könnte man die 1,8 Millionen E-Autos im deutschen Bestand ein Jahr lang kostenlos laden lassen. Die Rechnung ist nicht ganz einfach, geht aber auf, vertrauen Sie mir.
Aus dem verlinkten Artikel

Ähm, laut Tagesschau wurden 2023 2,4 Mrd € an Kaufförderung ausgezahlt. Bei 2 Mio vorhandenen Elektroautos hätte man also jedes mit 1200 € laden können, ohne, dass der Fahrer was bezahlen muss. Bei 15 kWh / 100 km Verbrauch und 12300 km Jahresfahrleistung dürfte eine kWh damit 65 ct kosten.

=> Ja, die Rechnung geht auf. Aber warum rechnet man das nicht einfach vor, sondern bittet um Vertrauen?
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rollingmartin
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von rollingmartin »

error hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 15:47 Auf Schuko? :shock: - Ernsthaft. Ein "Masterplan" wird sich aufgrund von Gesetzen und Verordnungen (wenn überhaupt) nur EU-weit durchsetzen lassen. Daran wird sich nichts ändern lassen. Punkt.
Sorry, error, meine Einschätzung ist, dass aufgrund solcher "deutscher Denkweise" (Normen, Theorie) die Transformation von "Stink" auf "Elektro" schwerfällig ist. Ich denke, man muss da prakmatisch rangehen.

Alle Ladestationen sollten an den Stellen wo es Sinn macht (also nicht unbedingt an Autobahnen), neben der Typ-2-Anschlüsse auch 4... 6... 8 Schukostecker bekommen.

Sicher werden E-Roller, bzw. deren Batterien immer größer, aber es wird ja weiterhin "Klein-E-Fahrzeuge" geben: E-Scooter, E-Bikes, etc.
Ich meine, eine ideale Ladesäule in Städten und an Landstraßen wäre: 1-2 Typ2 und 2 - 4 Schukos = Versorgung für alle.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Gluehbert »

Wenn die Schukodosen dann abschließbar sind. Sonst zieht dir immer irgend ein A... den Stecker raus.

Ist uns mal mit nem Auto passiert (muss Mai 2013 gewesen sein), damals hatten die EWE-Säulen einmal Typ2 und einmal CEE-rot. Und geizig wie ich war, hatte ich natürlich keinen Typ-2-Adapter für 180 €, sondern nur CEE ausm Baumarkt. Der lag dann neben der Säule auf der Erde. Immerhin haben sie ihn nicht ins Gebüsch geworfen...

Park & Charge hatten u.a. Schuko, aber da die Kisten abschließbar waren, war das kein Problem, solange nur ein paar tausend Menschen in DACH den Schlüssel hatten. Wird jetzt aber nicht mehr funktionieren. Also entweder Technik einbauen, so dass nur der derzeitige Ladende die Kiste aufbekommt -teuer, da kann man gleich Typ2 nehmen- oder ein Vorhängeschloss mitbringen.

Die Akkus in den Rollern werden allerdings kaum größer: Ich bin 2009 mit 3 kWh (e-max 110s) angefangen. Diese Energie scheint immer noch Standard zu sein, 6 kWh ist schon was Besonderes und darüber gibt es nur ganz wenige Modelle.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von rainer* »

Die Typ-2-Dosen mancher Ladegeräte geben die Buchse erst frei, nachdem die Ladesäule scharf geschalten wurde. Sollte also technisch kein Problem darstellen, ein Türchen mit Kabeldurchlass und elektrischem Türöffner zu bauen und auch zu schalten.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Gluehbert »

Natürlich ist das kein Problem, das zu machen. Aber es ist nicht weniger auswendig, als bei einer Typ2-Dose. Und dann kann man auch gleich die nehmen.

Es gibt nun einmal aus gutem Grund beide Systeme: Typ2 und CEE (dazu gehört auch Schuko). Und irgendwo auf dem Weg zwischen Handyladegerät und E-40tonner wird vom einen aufs andere umgestellt. Und diejenigen, die etwas betreiben, was in der Nähe der Grenze zwischen beiden Systemen liegt, werden gerne auch beide benutzen wollen. Das scheinen wir zu sein. Und damit haben wir den Nachteil, einen Adapter zu brauchen, aber den Vorteil beides nutzen zu können.

Die paar € für einen Adapter sind meiner Meinung nach gut investiert.
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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von Afunker »

Gluehbert hat geschrieben: Fr 5. Dez 2025, 15:45 Die paar € für einen Adapter sind meiner Meinung nach gut investiert.
Welchen Adapter? Den von Typ 2 auf Schuko, um dann über Ladeziegel (hoffentlich mind. 2 KW) zu laden?
Oder einen von AC (Typ 2) auf DC? > Ladegerät Letzteres wäre dann, eher ein Bike gleich mit CCS zu kaufen....(siehe Honda WN7 Thema)
Gruss Helmut

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Re: Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Beitrag von error »

Irgendwie werden häufig die Normen vergessen. Ohne sowas versichert hier bei uns niemand Fahrzeuge oder Ladeinfrastruktur. Ohne Versicherung keine Kredite oder Finanzierung. Es funktioniert dann auch keine Rechtsprechung.

"Funktioniert" ist kein Kriterium für irgendetwas "gewerblich betriebenes". Privat steht es jedem frei sich was zusammenzuschustern und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Solange kein Vorsatz oder Fahrlässigkeit im Schadensfall nachgewiesen werden kann, dürfte es auch für Versicherer schwierig werden sich vor der Regulierung eines Schadens zu drücken.

Trotzdem: nachträglich werden sich auch keine uralten Normen lockern lassen. Schuko ist also definitiv in jeder Form raus.
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