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Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 10:00
von anna-mobil
Bohne5 hat geschrieben: Sa 7. Dez 2019, 09:56
anna-mobil hat geschrieben: Sa 7. Dez 2019, 09:03
hast du beide akkus gleichzeitg angeschlossen?
Ja natürlich - die laufen parrallel ;)
2 Akkus doppelte reichweite
meine Frau hat auch ein 2tes fach dafür bekommt ab und an mein akku noch dazu
so "natürlich" finde ich das nicht. beide varianten haben vor und nachteile. der grösste nachteil
beim parallelbetrieb sind sicherlich die ausgleichströme.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 16:35
von Harry
Hallo Anna,

Ausgleichsströme sind kein Problem wenn die Akkus den gleichen Ladestand beim Parallelschalten haben.
Der riesen Vorteil ist, jede Akkuzelle muss nur den halben Strom liefern.
Durch die enorme Reichweite, wird diese auch nur sehr selten genutzt. Dadurch werden die Akkus nicht so tief entladen.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 21:44
von RaWe
anna-mobil hat geschrieben: Sa 7. Dez 2019, 09:03
hast du beide akkus gleichzeitg angeschlossen?
Ja, war schon dafür vorgesehen.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 19:09
von anna-mobil
Harry hat geschrieben: Sa 7. Dez 2019, 16:35 Hallo Anna,

Ausgleichsströme sind kein Problem wenn die Akkus den gleichen Ladestand beim Parallelschalten haben.
Der riesen Vorteil ist, jede Akkuzelle muss nur den halben Strom liefern.
Durch die enorme Reichweite, wird diese auch nur sehr selten genutzt. Dadurch werden die Akkus nicht so tief entladen.
beim parallel schalten von widerständen ist der gesamtwiderstand kleiner als der kleinste der gruppe.
das gilt auch für den inneren widerstand der akkus.
wenn der innere widerstand sinkt, steigt dafür die stromstärke.
also leider nix mit halbieren der stromstärke, oder?

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 05:57
von Bohne5
Bleiben wir doch einfach bei --- "2 Akkus Parralel funktionieren und man kann sie fahren" :lol: ;)

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 09:03
von anna-mobil
das beide zusammen funzen, ist ja klar.
mir gehts um die sinnvollste/schonendste/effektivste art der nutzung.

ich lade lithium nicht zu 100 %, um die akkus zu schonen.
30% bis 80% ist der empfohlene nutzungsbereich.
bei einzelnutzung lade ich dann auch meist gleich wieder auf.
ladestrom meist nur 2A statt A.

gehts auf lange touren, fahren beide akkus mit. sonst bleibt einer zu hause.

erscheint mir eine der besten lösungen zu sein.
man fährt ja auch selten sooo lange strecken, dass man zwei akkus = 40Ah verballert.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 16:20
von Harry
anna-mobil hat geschrieben: Mo 9. Dez 2019, 19:09 Wenn der innere widerstand sinkt, steigt dafür die stromstärke.
Also leider nix mit halbieren der stromstärke, oder?
Das ist eine interessante Theorie, die du dir ausgedacht hast.
Danach müsste beim Parallelschalten zweier gleicher Akkus sich die Stromstärke verdoppeln. Bei doppeltem Strom müsste deine Harley annähernd doppelte Geschwindigkeit erreichen. Das ist aber in der Realität nicht der Fall, sondern du verdoppelst die Reichweite.

Das liegt daran, dass der Strom durch den Drehwinkel deines "Gasgriffs" fast nur bestimmt wird. Der Innenwiderstand spielt nur eine sehr geringe Rolle, da in Reihe geschaltet der Controller mit seinen MOSFET und die Induktivität des Motors die hauptsächliche Rollen spielen.

Ich kenne jetzt nicht den Aufbau deines Akkus, aber warscheinlich sind die Zellen 16S und 8P verschaltet.
Wenn also 8 parallelgeschaltete Zellen den Strom für deine Harley liefern, dann müssen beim Zusammenschalten zweier Akkus 16 Zellen den selben Strom liefern. Somit entfällt auf jede Zelle nur der halbe Strom.

Noch ein Hinweis:
Wenn du den Ladevorgang vorzeitig abbrichst, dürfte der Schaden größer sein als der Nutzen. Das BMS kann dann nicht die Zellen balancieren und werden auseinander driften.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 19:10
von kt-mettingen
Kleine Anekdote mal wieder von mir zu Transportunternehmen der heutigen Zeit.
Ich habe vor fast genau 6 wochen Ersatzteile , Umbausätze Controller etc für meine tricycles beim Hersteller bestellt.
Nicht das, alles kaputt geht...nein, erschreckend wenig!!!!.
Nun denn, china hat eingepackt, ich überwiesen und die einen Fehler gemacht: Per TNT verschickt.
Die sendung war dann circa 10 Tage per Luftfracht unterwegs und kam dann in die Fänge deutscher Behörden und transportunternehmen.
Nachzulesen ist das schauspiel, wer es sich antun möchte , unter TNT tracking nummer 197283015.
Der fahrer, der die Pakete bei mir anliefern sollte, konnte wahrscheinlich wie 95% seiner Kollegen, kein deutsch lesen oder schreiben, deshalb
wähnte er, die pakete zum Lieferanten (China)!!!! zurück zu ordern, weil er nichts mit den Paketen anzufangen wusste...waren ja auch ziemlich schwer...
Die pakete waren bereits wieder in Köln und sollten über Wiesbaden wieder nach china verfrachtet werden.Meine Chinesische vermittlerin machte mich daraufhin aufmerksam. nach gefühlt 20 Telefonaten in stündlichem Abstand wurde mir offeriert, sich zu melden und die Sendung zu stoppen.
Irgendwer muss das dann geschafft haben, die Sendung, die seit dem 14.12.2019 in Deutschland rumgeistert, soll dann endlich nächste Woche angeliefert werden. dann endlich können auch die bestellten 3Räder in gewünschter konfiguration an die Endkunden geschickt werden.
und die Moral von der geschichte.......mir fehlt jede.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 23:35
von RaWe
Wie heißt es so schön, was lange währt wird endlich gut.
Mein Dampfkram kommt auch in der Regel aus China und hat manchmal sehr komische Wege hinter sich. Aber Aufregen nützt da nix.

Re: Neubau eines Scooters

Verfasst: Fr 10. Jan 2020, 11:18
von Ecki
Bei mir sind auch schon einige Sachen aus China verschwunden, dann kam Mail,, neu schicken oder Geld" dann halt nochmal schicken, jetzt bin ich mal gespannt! :mrgreen: