Hinterrad auswuchten, eine Option
Verfasst: So 8. Feb 2026, 22:57
Hallo zusammen,
da ich mittlerweile ja endlich mal neue Reifen auf der E-Odin habe (jetzt ContiMotion M bzw. vorne Z), war natürlich das "Auswuchten" des Hinterrades wieder ein Thema.
Die Motorradhalle, welche mir den Reifen auf den Rotor bzw. die Felge aufgezogen hatte, konnte das Rad nicht auswuchten, da die Masse der Felge schlichtweg zu groß war und da auch die gängigen Werkstatt-Wuchtmaschinen an ihre Grenzen kommen.
Nach ein wenig Googeln bin ich dann über die "Adash balancer app" gestolpert, welche als Notbehelf auch ein Betriebswuchten mit Hilfe des im Smartphone integrierten Beschleunigungssensors ermöglicht.
Man braucht also kein teures Zusatzequipment, welches sicherlich für hochgenaue Messungen erforderlich wäre.
Aber unsereins ist ja schon mit fühlbaren Verbesserungen zufrieden
.
Also: Eine noch rumliegende Smartphone-Halterung (von AliExpress) direkt an die Schwinge vom Hinterrad (kurz vor der Achse) montiert und dort mein altes Huawei P20, mit der Adash balancer app drauf, fixiert.
Nach ein paar Versuchen war klar: Bei hoher Drehzahl vom Motor (2. oder gar 3. Gang) waren die Messungen nicht zu gebrauchen.
Entweder ist da der Beschleunigungssensor in seine Begrenzung gekommen, oder bei den höheren Drehzahlen sind die Resonanzen so groß, dass sie eine brauchbare Messung verhindern.
Aaaber, im 1. Gang (Throttle voll aufgedreht -> Tacho zeigt 57 - 58 km/h, was ziemlich genau 500 RPM entspricht), hat es dann prima funktioniert.
Die erste Messung misst die Vibrationen ohne irgendwelche Testmasse.
Anschließend wird die Testmasse an je 3 Positionen der Felge (jeweils im Abstand von 120°) fixiert und das Throttle im 1. Gang voll gezogen.
Meine Test-Masse lag bei 20g.
Nach vier erfolgreichen Messvorgängen (1x ohne Testmasse, 3x mit Testmasse) zeigte die App dann die Position des Korrekturgewichtes, sowie deren notwendige Masse an. Nachdem dann das Korrekturgewicht (hier jetzt 10g, ziemlich genau zwischen den Punkten B und C) montiert war, lief das Hinterrad gefühlt richtig rund.
Auch die ersten 100km dieses Jahr (gestern und heute) fuhren sich recht "smooth".

Ich weiß jetzt nicht, ob die 10g an der Stelle wirklich viel ausgemacht haben (hab' vorher ohne keine Runde gedreht), aber geschadet hat es sicherlich nicht
.
Die Vibrationen auf dem Hauptständer waren jedoch nach der ganzen Prozedur fühlbar geringer als beim "Initial Run".
da ich mittlerweile ja endlich mal neue Reifen auf der E-Odin habe (jetzt ContiMotion M bzw. vorne Z), war natürlich das "Auswuchten" des Hinterrades wieder ein Thema.
Die Motorradhalle, welche mir den Reifen auf den Rotor bzw. die Felge aufgezogen hatte, konnte das Rad nicht auswuchten, da die Masse der Felge schlichtweg zu groß war und da auch die gängigen Werkstatt-Wuchtmaschinen an ihre Grenzen kommen.
Nach ein wenig Googeln bin ich dann über die "Adash balancer app" gestolpert, welche als Notbehelf auch ein Betriebswuchten mit Hilfe des im Smartphone integrierten Beschleunigungssensors ermöglicht.
Man braucht also kein teures Zusatzequipment, welches sicherlich für hochgenaue Messungen erforderlich wäre.
Aber unsereins ist ja schon mit fühlbaren Verbesserungen zufrieden
Also: Eine noch rumliegende Smartphone-Halterung (von AliExpress) direkt an die Schwinge vom Hinterrad (kurz vor der Achse) montiert und dort mein altes Huawei P20, mit der Adash balancer app drauf, fixiert.
Nach ein paar Versuchen war klar: Bei hoher Drehzahl vom Motor (2. oder gar 3. Gang) waren die Messungen nicht zu gebrauchen.
Entweder ist da der Beschleunigungssensor in seine Begrenzung gekommen, oder bei den höheren Drehzahlen sind die Resonanzen so groß, dass sie eine brauchbare Messung verhindern.
Aaaber, im 1. Gang (Throttle voll aufgedreht -> Tacho zeigt 57 - 58 km/h, was ziemlich genau 500 RPM entspricht), hat es dann prima funktioniert.
Die erste Messung misst die Vibrationen ohne irgendwelche Testmasse.
Anschließend wird die Testmasse an je 3 Positionen der Felge (jeweils im Abstand von 120°) fixiert und das Throttle im 1. Gang voll gezogen.
Meine Test-Masse lag bei 20g.
Nach vier erfolgreichen Messvorgängen (1x ohne Testmasse, 3x mit Testmasse) zeigte die App dann die Position des Korrekturgewichtes, sowie deren notwendige Masse an. Nachdem dann das Korrekturgewicht (hier jetzt 10g, ziemlich genau zwischen den Punkten B und C) montiert war, lief das Hinterrad gefühlt richtig rund.
Auch die ersten 100km dieses Jahr (gestern und heute) fuhren sich recht "smooth".
Ich weiß jetzt nicht, ob die 10g an der Stelle wirklich viel ausgemacht haben (hab' vorher ohne keine Runde gedreht), aber geschadet hat es sicherlich nicht
Die Vibrationen auf dem Hauptständer waren jedoch nach der ganzen Prozedur fühlbar geringer als beim "Initial Run".