Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

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Tomkat
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Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von Tomkat » Do 13. Jun 2019, 21:23

...die gar nicht so schlecht ist:
wenn PKWs Fahrräder überholen, sollen sie großen Abstand halten!

Bisher war nur ein "ausreichender" Abstand gefordert, in Zukunft 1,5 bzw. 2 Meter.

Und wie ist es, wenn das Fahrrad auf einer durch Volllinie abgetrennter separater Fahrbahn fährt?
Oder einfach in einer engen Gasse gegen die Einbahn fährt?

Also in der Zukunft immer einen Zollstock mitführen!

Nur wie ist es mit den Roller und Mopedfahrern?
Die dürfen nur die "lebesgefährliche" 45km/h fahren und werden somit immer von allen PKWs überholt! Machmal auch überrollt...

Leider habe ich keine Möglichkeit Herrn Scheuer direkt zu kontaktieren, aber Irgendwer sollte ihm schon sagen, daß 1. Hirn einschlaten und dann 2. Reden. ;) Und auch seine Ideen erstmal zu Ende denken...

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Re: Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von Andi_UR » Fr 14. Jun 2019, 12:09

Tomkat hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 21:23
Leider habe ich keine Möglichkeit Herrn Scheuer direkt zu kontaktieren,
Mail: andreas.scheuer@bundestag.de
https://www.andreas-scheuer.de/kontakt/
CHOGORI Stecker und Buchsen passend für Trinity abzugeben

achim
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Re: Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von achim » Fr 14. Jun 2019, 12:44

Voraussetzung ist immer, daß da was vorhanden ist das man einschalten kann....

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callmeuhu
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Re: Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von callmeuhu » Sa 15. Jun 2019, 11:25

Tomkat hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 21:23
Nur wie ist es mit den Roller und Mopedfahrern?
Die dürfen nur die "lebesgefährliche" 45km/h fahren und werden somit immer von allen PKWs überholt! Machmal auch überrollt...
Du bist ein Krad und dann hast du auch nicht rechts herumzugurken, sondern in der Mitte vom Fahrstreifen. Du bist genauso zu überholen, wie ein Traktor oä.

Wenn du das nicht lernen und kapieren willst, riskierst du dein Leben. Bei LKW hilft dir das alles aber nichts und DIE solltest du im Rückspiegel genau beobachten :!:

funktioniert bei mir fast unfallfrei seit fast 30 Jahren (auf Holz klopf') ;)

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Tomkat
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Re: Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von Tomkat » So 16. Jun 2019, 11:22

callmeuhu hat geschrieben:
Sa 15. Jun 2019, 11:25
Du bist ein Krad und dann hast du auch nicht rechts herumzugurken, sondern in der Mitte vom Fahrstreifen. Du bist genauso zu überholen, wie ein Traktor oä.
Da stimme ich die voll zu!
Auf der Landstrasse klappt es auch recht gut, Fahrbahn >= 3m breit, genung Platz zum Ausweichen. Trotz allem fahre ich auf der rechten Fahrbahnseite, aber noch auf dem Asphalt... 8-)

Nur in der Stadt ist die Fahrbahn knapp über 2,5m. Und die Autofahrer sind doch eher genervt durch das Verkehrsgeschehen, also eher agressiv.

Als Kind / Jugendlicher (in 60er - 70er Jahren) habe ich mit dem Fahrrad "selbstbewußt" meinen Platz auf der Strasse eingenommen.
Leider habe die Strassenbenutzer, egal ob Auto oder Fahrrad, den Anspruch "Die Straße gehört mir => keine Rücksicht auf Niemandem!".
Das ist besonders in den "fahrradfreundlichen" Städten zu sehen!

chrispiac
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Re: Herr Scheuer hat wieder eine Idee...

Beitrag von chrispiac » Mo 17. Jun 2019, 13:23

Tomkat hat geschrieben:
So 16. Jun 2019, 11:22


Nur in der Stadt ist die Fahrbahn knapp über 2,5m. Und die Autofahrer sind doch eher genervt durch das Verkehrsgeschehen, also eher agressiv.

Als Kind / Jugendlicher (in 60er - 70er Jahren) habe ich mit dem Fahrrad "selbstbewußt" meinen Platz auf der Strasse eingenommen.
Leider habe die Strassenbenutzer, egal ob Auto oder Fahrrad, den Anspruch "Die Straße gehört mir => keine Rücksicht auf Niemandem!".
Das ist besonders in den "fahrradfreundlichen" Städten zu sehen!
Nun, da sollte man einfach mal die Perspektive wechseln. Ich muß ab und an mit dem Auto in die Stadt. Während ich dann versuche, mich von Fahrradfahrern freizuhalten und mich bemühe, den vorgegebenen Abstand einzuhalten, kommt bei hohen Verkehrsaufkommen selten angepasstes Verhalten der Fahrradfahrer zurück. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, nehme ich zwangsläufig eine gewisse Fläche des Verkehrsraum ein, nur kann ich höchstens die Geschwindigkeit an die der Fahrradfahrer anpassen. Mich einfach Wegzaubern kann ich nicht! Falls ich dann Fahradfahrer überhole, sofern es der Gegenverkehr erlaubt, tue ich es auch. Ich habe auch nichts dagegen, wenn sie Hindernissen auf der Fahrbahn und erst recht auf den Fahrradschutzstreifen ausweichen. Wenn sie sich aber nicht umsehen und nicht einmal ein Fahrzeug erkennen, was nicht wegen Gegenverkehr über die Mittelmarkierung hinaus fahren kann/möchte und dann seitlich in diesen diesem PKW hineinfährt, hört bei mir das Verständnis auf. Genauso, wenn sie vor einer Roten Ampel, wo es extra vor dem Individualverkehr Fahrradaufstellflächen gibt und der Fahrradfahrer im toten Winkel rechts vom Fahrzeug steht, obwohl der Fahrer bereits den Blinker gesetzt hat und anzeigt, das er nach rechts abbiegen möchte und nicht nach vorne durchfährt. Ich bringe viel Verständniss für Fahrradfahrer auf, schließlich war ich es als Schüler/Student jahrelang. Aber wer als Fahrradfahrer nicht gewisse Vorsichtsmaßnahmen dem Individualverkehr entgegenbringt, braucht sich nicht wundern, wenn er/sie darin umkommen könnte. Die schlimmsten Vergehen sehe ich:

a) nicht umsehen, wenn man zur Fahrbahnmitte ausweicht oder kein Handsignal geben, wenn man links abbiegen möchte - Autofahrer sind selten Hellseher!

b) Fahren gegen die Fahrbahnrichtung auf Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn (das traurige ist dann, wenn sie so mit anderen Fahrradfahrern kollidieren, die sich verkehrsgerecht verhalten und so nicht mal die Schuld auf die Autofahrer schieben können).

c) Fahren gegen die Einbahnstraßenregellung. Es gibt viele Einbahnstraßen, wo es erlaubt ist. Für die paar wenigen, wo es das nicht durch ein Zusatzschild freigegeben ist, gibt es gute Gründe. Aber Schilder scheinen für viele Fahrradfahrer reine Dekorationsobjekte zu sein.

d) Mißachtung von Rotlicht, wie c) nur Diskobeleuchtung statt Deko!

e) fahren auf dem Bürgersteig, vor allem wenn früher ein Fahrradweg dort war, der sich inzwischen als Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn befindet. Da nimmt man glatt aus Schutz für die Fußgänger den Fahradfahren Platz weg und kein Fahrradfahrer stört sich dran. Dann ändert man auch noch die Pflasterung und bringt extra ein Schild - für Fahrräder gesperrt - an - natürlich Euronormgercht in einer Höhe, so das großflächige Fahrzeuge es nicht verdecken können (und somit aus den üblichen Sichtfeld des Fahrradfahrers) - damit wird scheinbar Falschparken von Fahrzeugen auf den Bürgersteig legitimiert, aber Fahrradfahrer ignorieren es konsequent. Ich wundere mich echt, warum dort nicht standardmäßig Personal vom Ordnungsamt steht. Mir fällt spontan keine Stelle ein, wo man schneller die Stadtkasse mit Knöllchengeld füllen könnte, wie dort.

f) Nebeneinanderfahren: Leute, da ist ein Fahhradschutzstreifen, der zum Überholen - wenn es der Verkehr zulässt - zu schmal ist. Eine zweispurige Bundesstraße in jede Richtung ist keine Fahrradstraße, in der man nebeneinander herfahren darf, weil es eine zweite Spur gibt, auf die Auto- und LKW Fahrer ausweichen könnten. Im Berufsverkehr staut es sich bei solchen Aktionen dahinter, wie man bei jeder Baustelle feststellen kann. Kurzes Überholen, wenn es der Verkehr zuläßt ist OK (aber bitte vorher umsehen), aber für einen Plausch kann man die Fahrräder auf den Bürgersteig schieben und sich in Ruhe unterhalten.
Wir treffen uns… an der Steckdose!

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