SILENCE S01: Elektrische Komponenten

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Elektrische Komponenten im Silence S01

Zentrale Kompente ist der →Einheitsakku von Silence. Er stellt mehrere Stromversorgungsanschlüsse bereit und ist die Leistungsschaltzentrale, Details finden sich im entsprechenden WIKI-Artikel. Sein Batterymanagement-System (BMS) ist eines der 4-5 Steuergeräte, die untereinander über einen CAN-Bus (250 kBit/s) kommunizieren. Weitere Steuergeräte sind die Zentraleinheit (ECU), der Motorcontroller (MCU) das Display (DU) und die optionale Telemetrieeinheit (TCU).

Anders als in vielen größeren Fahrzeugen, aber typisch für Fahrzeuge dieser Art gibt es keinen Kontakt der Fahrzeugelektrik zu tragenden metallischen Bauteilen des Fahrzeugs (gemeinhin als "(Fahrzeug)Masse" bezeichnet). Der bestzugängliche Punkt zum gemeinsamen Minuspol der Elektrik sind die mittlersten belegten Kontakte der OBD-Buchse (4=M und 5=SG). Das ist auch für genaue Messungen und Prüfungen (mit Multimeter oder "Duspol") der bessere und vor allem lokal nähere Bezugspunkt. Die USB-Buchse ist dafür nicht geeignet, siehe Erklärungen allda.

Das Fahrzeug verfügt zudem über eine OBD-Buchse im Staufach unter dem Sitz. Die Bordelektronik stellt von üblichen Diagnosegeräten auslesbare Fehlermeldungen bereit (P1xxx), die von jedem mit entsprechender Technik ausgelesen werden können, aber die Zuordnung der Fehlernummern zu konkreten Problemen ist nicht öffentlich bekannt. An der OBD-Buchse ist natürlich auch der Zugriff auf den CAN-Bus möglich, ebenso ist dort über zwei Kontakte und GND die Diagnoseschnittstelle des Telemetriemoduls zugänglich.

Softwareupdates sind fast ausschließlich über die offizielle Werkstattsoftware möglich, die ein kostenpflichtiges Abo und bestimmte Befähigungsnachweise bei Silence erfordert.

Bekannte Probleme oder Hinweise finden sich am Ende jedes Abschnittes.


Erzeugung von 12 Volt für das Bordnetz

Das Akkupack besitzt keinen belastbaren 12 Volt-Ausgang (neben der Dauerversorgung 12V maximal 0,5 A für das Telemetriemodul). Stattdessen wird ein Schaltwandler über den Ausgang "VBatE" des Akkus mit Akkuspannungslevel (44-57 Volt) gespeist, der 12 Volt für die Bordkomponenten liefert und mit maximal 5 Ampere (=60 Watt) belastet werden kann. Der Wandler befindet sich im Akkufach in Fahrtrichtung vorn und stammt vom spanischen Hersteller GUILERA.

Wenn der Roller ausgeschaltet ist, steht keine nutzbare Energiequelle zur Verfügung. Eine sonst bei vielen Fahrzeugen übliche kleine "Starterbatterie" gibt es hier nicht. Dies begrenzt auch die verfügbare Leistung für etwaige zusätzliche Anbauten wie ein stärkeres Licht oder eine lautere Hupe.

Probleme: Es ist ein Defekt berichtet, der bisher nicht diagnostiziert werden konnte, weil der Wandler mit einer harten Vergussmasse gefüllt ist (hier aber wichtig als Nässeschutz). Ob der Wandler defekt ist oder der Akku keine Versorgung liefert, kann an Sicherung F3 und F2 getestet werden. Misst man bei eingeschaltetem Roller an F3 (am besten gegen die OBD-Buchse Pin 4+5, behelfsweise gegen die Metallumhüllung der USB-Buchsen) eine Spannung von über 40 Volt, aber keine an F2, dann ist ein Defekt wahrscheinlich.


Sicherungen

Die vier vom Nutzer ggf. zu wechselnden Sicherungen befinden sich hinter einer transparenten Klappe im Stauraum unter dem Sitz. Die Sicherungsbelegung im Einzelnen (gesehen in Fahrtrichtung des Rollers von links (außen) nach rechts (innen))

  • F1 (USB) 1A - USB-Buchsen-Wandler
  • F2 (+12V) 5A - 12-V-Wandler (Ausgangsseite) - Hauptsicherung für die gesamte Nichtleistungs-Bordelektrik außer USB-Wandler
  • F3 (VBatE) 2A - 12-V-Wandler (Eingangsabsicherung)
  • F4 (VBatI) 2A - Versorgung des Motorcontrollers (im verfügbaren Schaltplan nur 1A, in den Anleitungen S01 und Mo aber 2A)

Die Eingänge der Sicherungen (unabgesicherte Seite) befinden sich sämtlich zum Heck hin, die abgesicherten entsprechend zur Front. F1 und F2 werden beide vom gleichen Ausgang des 12-V-Wandlers gespeist (Abweichung zum Schaltplan mit getrennten Ausgängen).

Die Sicherungen F3 und F4 sichern auf Akkuspannungsebene und sollten demnach 58V-Typen sein - die üblichen Sicherungen aus dem Kfz-Zubehörhandel sind nur bis 24 bzw. 32V spezifiziert.

Ein Ausfall der Sicherungen ist unwahrscheinlich, da alle Kreise auch elektronisch überwacht und begrenzt sind. So werden auch Kurzschlüsse in der Bordelektronik eher durch den Spannungswandler limitiert. Eine intakte Sicherung ist also kein Indiz für Fehlerfreiheit.

Im Inneren des Akkus ist das BMS mit einer Sicherung versehen, die aber nicht vom Nutzer gewechselt werden kann (erfordert das Öffnen des gegen Feuchte abgedichteten Bereichs).

Probleme: Die Sicherungshalter sind mit üblichen Kfz-Flachsteckern kontaktiert, die Verkabelung ist vom Akkufach zugänglich. So kann unabsichtlich eine Verbindung gelöst oder gelockert werden. Die Isolierung der Kabel könnte durch den Bowdenzug für die Akkuverriegelung beschädigt werden: Bericht im Forum


Zündschloss

Das Zündschloss verbindet nicht das Bordnetz mit dem Akku, es liefert nur ein Signal über den Multiconnector, der den Akku aufweckt, der daraufhin seine Ausgänge aktiviert.

Probleme: Ohne einen zusätzlichen Spritzschutz am Vorderrad verdreckt der Bereich hinter der Front bis hoch zu Lenkkopflager und Zündschloss. Eindringende Feuchtigkeit und/oder Schmutz führen zu schleichender Korrosion und wegen der "digialen Abfrage" mit niedrigem Strom zu vorwarnungsfreien Ausfällen oder sogar Spontanabschaltungen während der Fahrt. Abhilfe: für geübte Bastler durch Abbau und Reinigen der Kontaktkammer, alternativ durch Fluten mit Kontaktreiniger


Bedienelemente

Sämtliche Tasten und Schalter außer denen im Display sind in zwei Bedieneinheiten links und rechts am Lenker zusammengefasst. Alle Schalter und Taster sind nicht direkt mit Verbrauchern verbunden, sondern ausschließlich mit der ECU, sie werden von dort nur mit einer Spannung von 5 V und wenigen Milliampere Strom abgefragt.

Probleme: Die Verwendung von "Dickstromschaltern" im Zusammenhang mit niedrigen Sensorströmen ist ein grundlegendes Konzeptionsproblem. Das sonst nützliche "Freibrennen" von Kontaktstellen durch höhere Ströme entfällt, ebenso gibt es keine wahrnehmbare Verschlechterung der Kontaktierung bis zur Unterschreitung der Erkennungsgrenze, weswegen diese Schalter teils nur bei widrigen Witterungsbedingungen scheinbar den Dienst einstellen und ansonsten funktionieren. Da die Schalter vor dem Eindringen von Staub und Nässe nicht ausreichend geschützt sind, können sich bei oder nach Regen leitende Beläge parallel zu den Schaltkontakten bilden, die von der Elektronik als Dauerbetätigung wahrgenommen werden. Es wurde schon dauerhaftes Hupen oder nicht ausschaltbares Fernlicht beobachtet. Dauerhaft "betätigte" Bedienelemente können zudem die Benutzung des Rollers verhindern. Weit fortgeschrittene Kontaktkorrision kann umgekehrt dazu führen, dass bei der Betätigung der Schalter/Taster nicht mehr ausreichend Strom fließt und diese daher nicht erkannt werden

Auch die Bremslichtschalter am linken und rechten Bremsgriff können betroffen sein, trotz Silikonschutztülle. Ein Ausfall des Bremslichts kann sicherheitsproblematisch werden, wird aber am Ausbleiben der Rekuperation im entsprechenden Fahrmodus spürbar. Wenn jedoch der linke Bremsgriff nicht kontaktiert, kann der Roller nicht mehr fahrbereit geschaltet werden.


Zentraleinheit ECU

Die ECU befindet sich hinter der Frontblende etwa 20 cm unter dem Display. Sämtliche Bedienelemente (außer dem Zündschloss und der INFO-Taste, welche direkt mit dem Display verbunden ist und die gleiche Funktion wie die Taste "Info" im Display hat) werden hier per Direktleitung abgefragt. Sämtliche Verbraucher (Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht, Blinker, Bremslichter, Hupe) werden von hier aktiv mit Strom versorgt. Die ECU wertet zudem die Stellung des Gasdrehgriffs aus und sendet die digitalisierte Position bei Fahrbereitschaft an die MCU.


Motorcontroller MCU

Die ersten Controller wurden bei SEVCON eingekauft, etwa Mitte 2021 wurde auf VOTOL gewechselt. Für den Nutzer ergeben sich daraus nur wenige fast unmerkliche Unterschiede in der Anfahrleistung und im Rekuperationsverhalten. Parallel dazu wurden unterschiedliche Motorversionen verwendet. Der Motorcontroller ist in der Hinterradschwinge montiert, zusammen mit einem Leistungsrelais (Schütz), und nutzt das Gehäuse der Schwinge als Kühlfläche. Bis auf die drei Fahrstufen sind durch den Nutzer keine Einstellungen möglich, aber mit etwas Bastelaufwand lassen sich bestimmte Parameter beider Controller auf völlig unterschiedliche Weise manipulieren.

→ SEVCON-Tuning und →VOTOL-Tuning

Probleme: Von VOTOL-Controllern sind vereinzelt Probleme mit den internen Temperatursensoren bekannt (keine Lösung bisher).


Radnabenmotor

Silence verwendet übliche dreiphasige Radnabenmotoren (feststehende Stator-Wicklungen, rotierende Permanentmagnete) mit 26 Polpaaren. Die Motoren gibt es in mindestens zwei Ausführungen: Der Motor V3 nutzt einen sin/cos-Encoder zur Positionsbestimmung für den Motorcontroller (SEVCON-MCU), V4 einen Hallsensor (VOTOL-MCU). Die Motorachse wird nur auf einer Seite von der Schwinge getragen. Das ermöglicht, die Felge leicht demontieren zu können (etwa für einen Reifenwechsel). Die Betriebsströme stellt die MCU in der Schwinge bereit.

Probleme: Vom V3-Motor gibt es vermehrt Berichte über eindringede Feuchtigkeit in den sin/cos-Encoder über den zusätzlichen Schraubdeckel (den der V4 nicht hat). Gerade deswegen ist von einer Hochdruckreinigung des Motors von außen dringend abzuraten. Weiterhin gibt es Berichte über defekte Radlager bei hoher Belastung oder Laufleistung, auch hier können Undichtigkeiten des Encoder-Deckels eine Korrosion bewirken. Der Wechsel ist langwierig und kompliziert, aber von geübten Hobbyisten machbar, in einer Werkstatt entsprechend teuer.

Elektrische Probleme sind nicht bekannt, ebenso sind die V4-Motoren mechanisch bisher offenbar deutlich unauffälliger.


Displayeinheit

Die Displayeinheit informiert über Ladezustand des Akkus, Geschwindigkeit, Kilometerstände (Gesamt und 2x Trip), eingestellten Fahrmodus, Fahr- und Rekuperationsstromstärke (Balkengrafik), Uhrzeit und Außentemperatur. Sie besitzt unterhalb des Displays eine Reihe Kontrollleuchten für Blinker (links/rechts), Abblendlicht, Fernlicht, aktuelle Ladung, eine Motorkontrolleuchte (MIL) und die Fahrbereitschaftsanzeige. Weiterhin können Motor-, Motorcontroller- und Batterietemperatur angezeigt werden. Zwei Tasten ermöglichen das Einstellen der Uhrzeit und die Abfrage verschiedener Parameter. Die Beschriftung im Display gehört - neben den Karosseriefarben - zu den wenigen sichtbaren Unterscheidungsmerkmalen zwischen "Silence" und "SEAT". Die Displays sind dennoch elektrisch und firmwaretechnisch identisch und gegenseitig austauschbar.


Telemetriemodul (optional)

Die sogenannten "Connected"-Modelle von Silence (eher der Regelfall, nur wenige Modelle haben das nicht) besitzen ein Telemetriemodul des britischen Herstellers Astra Telematics (dessen Module in einer Vielzahl von Fahrzeugen eingebaut werden und viele Diagnose- und Fernsteuerfunktionen bieten), verantwortlich für den GPS-Empfang und die Kommunikation des Rollers mit den Servern von Silence (gilt auch für die SEATs) über Mobilfunk (die erforderliche SIM-Karte befindet sich ebenfalls dort). Es sitzt hinter der Frontschürze recht prominent neben der Hupe mittig (dahinter befindet sich die ECU-Zentraleinheit des Rollers) und hat hinter der Plastik guten Empfang. Das Modul belauscht den CAN-Bus und sammelt Informationen, teilweise sendet es selbst Anfragen (die auch von außerhalb initiiert werden können), und bündelt die Informationen, die es in sogenannten "SCUTUM REPORTs" zu Silence schickt. Dies geschieht unabhängig von einer möglichen App-Nutzung, liefert aber zugleich immer die Datengrundlage für den App-Zugriff auf Rollerdaten (und nur bei Silence auf gefahrende Strecken inkl. Tracking). Es kann zudem - elektrisch parallel zum Zündschloss - den Akku "aufwecken" und dadurch eine Ferneinschaltung initiieren. Zu diesem Modul sind so viele Informationen bekannt, dass sich dafür ein eigener Wiki-Artikel lohnt:

→ Telemetriemodul.

Leuchten

Alle Leuchten des Fahrzeugs sind mit LED ausgerüstet. Alle LED werden über elektronische Schaltwandler betrieben, die Betriebsspannungsschwankungen tolerieren und für eine konstante Leistungsabgabe sorgen. Die Stromaufnahme der vorderen Lichter wird überwacht. Bei defektem Abblendlicht wird z.B. das Tagfahrlicht (wohl aus Sicherheitsgründen) nicht deaktiviert. (Es gibt noch weitere Abhängigkeiten, die noch nicht final untersucht sind).

Scheinwerfereinheit

Die Scheinwerfereinheit des S01 beinhaltet

  • Standlicht: 1,3 W (zwei Ringsegmente links und rechts, leuchten immer bei eingeschaltetem Roller)
  • Abblendlicht: 4 W (untere LED, alternativ zum Tagfahrlicht nur bei fahrbereitem Roller)
  • Fernlicht: 3,9 W (obere LED, zusätzlich zu Tagfahrlicht oder Abblendlicht)

Das Fernlicht ist auch schaltbar, wenn der Roller noch nicht fahrbereit geschaltet wurde. Allerdings leuchtet in diesem Fall nicht die zugehörige blaue Kontroll-LED im Display auf.

Probleme: bisher sind keine Ausfälle bekannt. Das Licht wird aber allgemein als zu schwach bemängelt. Verbesserungen sind im Forum nur in einem Fall bekannt geworden durch den 3D-Druck-unterstützten Einbau eines kräftigeren Scheinwerfers mit Klappspiegel.

Tagfahrlicht und Blinker

Beide Leuchten sind kombiniert in zwei spiegelbildlichen "Licht-Winkeln" mit opaler weißer Scheibe. Beide Einheiten benutzen eine identische Elektronik, die für beide LED-Gruppen getrennte Schaltwandler beinhaltet (siehe auch Reparaturbericht Blinker/Tagfahrlicht)

  • Tagfahrlicht: 4,7 W (LED verteilt über beide Winkelschenkel)
  • Blinker: 3,7 W (LED nur im oberen horizontalen Bereich, Blinkfrequenz 75/min)

Probleme: Auf der Wandlerelektronik können Mehrschichtkeramikkondensatoren (MLCC) Kurzschlüsse verursachen, die zu einem Ausfall der Leuchten oder zu weiteren Folgeschäden in der Elektronik führen können. Geübte Elektroniker können das reparieren, der Schaltplan ist ermittelt (siehe Link hier im Abschnitt)

Rücklicht, Bremslicht und Blinker hinten

Rücklicht, Bremslicht und Blinker sind in einer gemeinsamen Leuchte am Heck oben untergebracht.

  • Bremslicht: ? W (LED-Reihe oben)
  • Rücklicht: ? W (LED-Reihe mittig und breiter bis über die Blinker)
  • Blinker: ? W (zwei kleine Leuchten unter dem Rücklicht)

Bisher wurden noch nie Probleme berichtet.

Kennzeichenbeleuchtung

  • Kennzeichenbeleuchtung: ? W (kleine Leuchte, die das Kennzeichen von oben mittig beleuchtet)


Akustische Signalgeber

Hupe

Auch die sehr einfache Standard-Hupe wird von der ECU mit Strom versorgt und reagiert daher immer etwas verzögert. Sie kann nicht einfach durch stärkere Signalhörner ersetzt werden, weil dies die ECU ebenso wie die Bordnetzversorgung überlasten kann. Aktuell (10/2026) sind zwei Berichte über "Nautilus"-Nachrüstungen bekannt, die eine zusätzliche Pufferbatterie benötigen.

Piezolautsprecher

Der hinter der Front befindliche Piezolautsprecher dient als Signalgeber für den Fahrer. Damit wird die Fahrbereitschaltung quittiert, beim Rückwärtsfahren ein Warnton abgegeben und ein eingeschalteter Blinker im gleichen Takt signalisiert.

Probleme: Das Geräusch wurde schon früh mit dem "Rückfahrwarner von Müllfahrzeugen" verglichen und als nervig empfunden. Wenn man den Steckverbinder hinter der Front trennt (nach dem Abbau der Frontschürze), hat man Ruhe, verzichtet aber auf alle Signale (die aber viele andere Roller auch nicht haben). Da der Blinker auch visuell mit LEDs im Display angezeigt wird, ist eine "Stummschaltung" aber rechtlich zulässig. Ein Kompromiss ist das Zwischensetzen eines Widerstands. Technisch aufwändiger ist das Realisieren eines eigenen Signalgebers, der über den CAN angesteuert wird.


USB-Buchsen im linken Kniebereich

Zwei USB-Buchsen stehen für den Betrieb oder das Laden von Handys und Navigationsgeräten zur Verfügung. Beide werden vom gleichen Schaltwandler versorgt, dessen Verpolungsschutz unüblicherweise nicht in der Plus-, sondern in der Minus-Zuleitung liegt, so dass USB-GND (Minus) nicht dem Minus der Bordelektronik entspricht. Daher eignet sich der USB-Anschluss auch nicht als Bezugspunkt für Spannungs- oder Durchgangsmessungen im Roller. Der Wandler besitzt eine separate Vorsicherung von 1A, liefert daher maximal 11 Watt (2,1 A an 5 V, nicht 2,1+1, wie die Beschriftung vermuten ließe).

Einige der Buchsen besitzen eine grüne LED. Diese ist ein idealer Indikator für eine funktionierende 12-V-Versorgung im Roller bei der Diagnose von Problemen.

Probleme: Es wurde der Defekt eines Wandlers im Forum berichtet.



(wird gelegentlich vervollständigt....)