ATU E-Cruzer: Alternativer Akku

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kasentaler
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Re: ATU E-Cruzer: Alternativer Akku

Beitrag von kasentaler »

Hallo, meine Erfahrungen mit den Akkus:
Ich habe den e-cruzer 2x in der Familie. Bei Nr. 1 war der Originalakku nach ca. 200 Ladungen hinüber, bei Nr. 2 bereits nach 80. Der Original- Ersatz sollte ca. 1000€ kosten. Habe mir den Akku angeschaut und wollte alle Zellen testen und ggf tauschen, habe aber dann entschieden, dass mir das zu aufwändig ist. Bei Ali ähnliche Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten (angeblich 20, 40, 60, 100 Ah auch wenn mir klar war, dass es solche Zellen in passender Größe und Gehäuse noch nicht gibt). Da ist viel Lug und Trug vertreten. Alle haben schätzungsweise16-20 Ah. Musste dann nur die chigori-Buchse einbauen. Sie funktionieren, halten die Spannung aber weniger lange als der Original-Akku. Es funktioniert, wenn ich auch nicht begeistert bin. Habe noch keines dieser Pachs aufgemacht um zu schauen, was verbaut ist. Wahrscheinlich gebrauchte Zellen...

Weiter ober schreibt jemand, einen 66V-Akku zu nutzen, das finde ich eine clevere Variante, habe bisher aber kein entsprechendes fertiges Pack gefunden. Vielleicht hat ja jemand eine Quelle?
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Schnabelwesen
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Re: ATU E-Cruzer: Alternativer Akku

Beitrag von Schnabelwesen »

Disnect hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:38 Ich habe das Forum jett schon länger verfolgt und hoffe, dass noch jemand aktiv ist.
Na klaro, davon fahren ja noch viele herum - und bei den meisten 2019ern gehen spätestens jetzt die Akkus kaputt.
Meine Frau fährt einen mit fest verbautem Akkublock 72V 40Ah und programmierbarem Controller, meine Tochter betreibt zwei Originalakkus im Wechsel, die jetzt die Segel streichen (2019/6.500 km).
Disnect hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 10:38 Wenn ich die Gesamtspannung messe (An B- und B+) bin ich bei ca. 65v. Also nicht ganz voll aber auch nicht leer.
Wenn ich die Spannung an der Chorgi Buchse messe bin ich bei 48V. Gleiches Ergebnis wenn ich an der Platine an P+ und P- messe.
Ich denke, dass das Original BMS hinüber ist.
Das Original-BMS wird über das Zündschloss eingeschaltet. Wenn es ruht, hat es eine "Dümpel"-Spannung, die nicht belastbar ist. Das hat also nichts zu sagen. Du müsstest den Akku anschließen, den Roller einschalten und dann zwischen B+ und P- messen. Dann sollte die volle Batteriespannung anliegen.
Das Original-BMS ist nicht schlecht. Allerdings ist es ziemlich stark in den Akku integriert - hast du es tatsächlich aus- und wieder eingebaut? Alle Achtung....
Überhaupt hast du ja schon eine Menge Aufwand betrieben. Warum eigentlich? War der Akku schwach?
Wenn dann keine Zelle wirklich kaputt war, dann sind ja alle Zellen entsprechend gealtert. Die meisten Akkus der 2019er Modelle laufen nur noch 15-20 km weit. Daran ändert auch nicht unbedingt etwas, wenn man die Zellen alle ausbaut, lädt und wieder zusammenbaut. Unter Last brechen sie dann doch schnell ein.
Hast du denn schon mal probiert, ob der Akku im Roller funktioniert? Oder hast du bisher nur gemessen?
Einen Versuch wäre es wert, die Reichweite zu testen. Aber allzuviel Hoffnung hätte ich nicht, dass der Akku mit den alten Zellen eine hinreichende Kapazität hat.
Aber wenn du Zellblöcke punktverschweißen kannst, sollte es ja nicht so schwierig sein, ein Akkupack mit neuen Zellen aufzubauen.
Schöne Grüße, Bertolt
E-Kuma Sun-S 2022 - Scheibe, Topcase, Heidenau K58
ATU Explorer E-Cruzer 2019 - 40Ah, Lingbo 72152HK5 mit Display, Scheibe, City Grip 2
Trinity Neptun - GTK-Doppelakku á 20s10p, smartes BMS, LingBo 72152
Trinity Uranus 2015 - 28Ah LiIon (in Wartestellung)
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Disnect
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Re: ATU E-Cruzer: Alternativer Akku

Beitrag von Disnect »

Schnabelwesen hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 23:02 Das Original-BMS wird über das Zündschloss eingeschaltet. Wenn es ruht, hat es eine "Dümpel"-Spannung, die nicht belastbar ist. Das hat also nichts zu sagen. Du müsstest den Akku anschließen, den Roller einschalten und dann zwischen B+ und P- messen. Dann sollte die volle Batteriespannung anliegen.
Gut, diese Messung ergab die gewollten 65V :|
Schnabelwesen hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 23:02 Das Original-BMS ist nicht schlecht. Allerdings ist es ziemlich stark in den Akku integriert - hast du es tatsächlich aus- und wieder eingebaut? Alle Achtung....
Überhaupt hast du ja schon eine Menge Aufwand betrieben. Warum eigentlich? War der Akku schwach?
Da ich den ein oder anderen E-Bike Akku auch schon wieder zum laufen gebracht habe, wollte ich mich mal an einen "größeren" Akku heranwagen.
Habe einfach Lust mir Wissen anzueignen und in Zukuft eventuell mehr über dieses Thema zu wissen. Und mit der nötigen Geduld und Vorsicht ist das BMS schnell aus-/eingebaut.

Der Roller hat in der Restreichweitenanziege maximal 7 Km Theoretische-Restreichweite. In Realität sind es maximal 1, wenn es hoch kommt 2 Km. Danach schaltet der Roller den Antrieb ab. Akku Ladestandanzeige und Display zeigen 100% an (Vor dem Reichweitentest).
Zum testen habe ich mal einen komplett anderen 60v Akku angeschlossen (Nur die beiden Hauptadern +,-). Damit rennt der Roller deutlich besser und vorallem länger.

Aber wenn hier die Zellen wirklich das Problem sind, dann werde ich wohl um einen neuen Akku nicht drumherum kommen.
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