STF2023 hat geschrieben: Do 9. Okt 2025, 09:55
Ist das nicht ein wenig umständlich, zum Laden jedesmal in die Schweiz zu fahren?
Für mich nicht.
Das ist einer der Vorteile den ich hier, direkt an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich, habe.
Die Lader mussten halt einen kleinen Umweg machen bevor sie dann bei meinem Kollegen ankamen, immer noch besser als vom Zoll vernichtet oder zurückgeschickt zu werden.
Ich habe das Teil mit UPS gekriegt.
Die haben das selber verzollt. Ich hatte nichts damit zu tun, ausser die Gebühr an UPS zu überweisen. Ich habe sogar eine E-Mail vom Verkäufer erhalten, dass UPS mir eine Anweisung zur Zahlung der Zollgebühren geschickt hat. Dort hat die Kommunikation also geklappt. Ich musste noch CHF 33.05 an UPS übermitteln. Der Lader hat mich mit Porto € 185.27 gekostet. Also Total etwa CHF 200.
Und mit der 2kW Leistung forderst du die Heiminstallation noch nicht bis an die Grenze. Bei uns ist 230V meist mit 10A abgesichert. Selten mit 16A.
Es ist aber schon möglich, dass die Schweizer nicht so sehr auf das CE-Zeichen schauen. Das Gerät habe ich mit Schuko-Stecker bestellt, da es den CH-Stecker nicht zur Auswahl hatte und ich geeignete Adapter rumliegen habe.
Liebe Grüsse
Stefan
Ich habe jetzt noch genauer den externen Lader beobachtet, da ich bei meinem externen Lader ja die "offizielle" 117.6V Zellenspannug habe. Zusammen mit dem Onbord-Lader läd das Ganze mit etwa 2.4 kW. Irgendwann nach 99% ist der Onbord-Lader auf 20W zurück und der externe liefert noch knapp 3-4 Minuten so um die 1200W. Danach ist Ruhe (Ventilator stellt ab) und nach weiteren 2 Minuten geht der externe Lader auf Grün.
Die FXE hat doch 28 Li-Ion Zellen drin. Das macht dann 28 x 4.2V (Ladeschluss-Spannung) = 117.6V
Dass bei Ladeschluss die LED auf Grün geht, bedeutet doch auch dass es fertig geladen ist. Auch die Bordelektronik sagt, dass es jetzt voll ist.
Das BMS hängt noch dazwischen und wird auch darauf achten, dass es korrekt abläuft. Ich würde sogar davon ausgehen, dass auch mit einer noch höheren Einspeisespannung das BMS geeignet abschaltet. Es wird dann wohl mehr Energie in Wärme umgewandelt, aber die einzelnen Zellen merken da nichts. Darum das BMS.
Das BMS schaltet bei etwas über 116,2V ab (habe ich mir nicht exakt gemerkt), ich habe das wegen des defekten Onboard-Laders bei der erstmaligen Soloverwendung meines Ottenladers genau beobachtet, bevor mir da was um die Ohren fliegt.
Somit würde ich die 117,6V (= 28 x 4,20V) erst mal verifizieren?
Wobei 4,15V oder 4,20V pro Zelle Ladeschluss tatsächlich "nur" ein Lebensdauer- bzw. Prophylaxethema ist, und bei Mopeds außerhalb der Batteriegarantie ist es eben 100% Sache des Users.
Gruß Michael St*****
Beware the fisheman, who is casting out his line into a dried-up river bed. Don't try to tell him, 'cos he won't believe you. Throw some bread to the ducks instead, it's easier that way.