Gewicht des Akkus bei, Jupiter

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Boheme
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Boheme »

Inzwischen bin ich wieder etwas weiter gekommen. Es war noch allerhand anderer Kram zu tun. Die Aufhängung der hinteren Federbeine und das ganze Rohrgelöt vor dem Rücklicht hinten war heftig angerostet. Ich habe diese merkwürdig verschachtelten Bleche weggeflext und neu gemacht. Die Gummilager der Schwinge waren auch fällig. Neue Federbeine gibt es auch. Die originalen Federbeine der Länge 320mm haben unten eine U-Aufnahme und oben eine Gummibuchse. Solche sind kaum zu kriegen, deshalb habe ich eine neue Aufnahme für Federbeine mit Gummibuchsen unten geschweißt. Die Schwinge war auch schon ziemlich verrostet. Fotos davon folgen.
Hier einige Fotos zum Fortgang meiner Arbeiten.
Das verrostete hintere Ende
Das verrostete hintere Ende
Neu
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Die Akkus im neuen Kasten. der hintere Bereich ist 2-stöckig, 2x 5 nebeneinander. Vorne 4 Akkus.
Die Akkus im neuen Kasten. der hintere Bereich ist 2-stöckig, 2x 5 nebeneinander. Vorne 4 Akkus.
Die dünnen Kabel sind die Zueitungen zum JK-BMS. Noch eine Frage: Gibt es eine Reihenfolge in der man das BMS verbindet? Also zuerst die Stecker mit den insgesamt 26 (einer je Zelle sowie Pluspol und Minuspol) dünnen Drähten und dann den Minuspol der Batterie oder umgekehrt? Die Reihenfolge sollte stimmen. Kann sonst was kaputtgehen?
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Schnabelwesen
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Schnabelwesen »

Wow, Metallbau ist wohl deine Sache👌.
Unbedingt erst B- verbinden und dann die Balancerkabel. Sonst läufst du - je nach Platinenlayout des BMS - Gefahr, dass die leeren Kondensatoren im Controller kräftig Strom ziehen über das Steuerkabel B-. Daly schreibt es so vor.
Also
B+ kann ggfs. schon verbunden werden.
B-
Balancerkabel
P- (hier schalte ich immer erst eine klassische 230v-Glühbirne dazwischen als Vorwiderstand, bis die Kondensatoren geladen sind).
Dein Jupi wird nach gut 100.000km besser als er je war.
Schöne Grüße, Bertolt
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Boheme »

Ok, danke für den Tip. Den Controller schalte ich erst ganz am Schluß über den Sicherungsautomat ein. Die insgesamt 26 Balancerkabel teilen sich auf 2 Multipin-Stecker auf. Der größere Stecker verbindet den Minuspol und ca 15 Zellen mit dem BMS (müsste ich jetzt nachschauen, geschätzt), der kleinere Stecker verbindet die restlichen Zellen und den Pluspol. Ich schätze mal zuerst den größeren Stecker mit dem Minuspol.
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Schnabelwesen
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Schnabelwesen »

Boheme hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 23:26 Ich schätze mal zuerst den größeren Stecker mit dem Minuspol.
Ja, würde ich auch sagen.
Meinst du die Multistecker am BMS oder eine zusätzliche Kupplung. So habe ich es bei der Vectrix gemacht. Da habe ich eine 37-polige Kupplung als Rundstecker gefunden, über die 36 Zellen mit dem BMS gekoppelt werden. Allerdings hatte ich Batterie-seitig beim Verkabeln schon Spannung auf den Drähten, weil der Akku ja schon fertig eingebaut war - eine ziemlich britzelige Angelegenheit...
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Boheme »

So liebe Leute, habe heute erstmalig alles unter Spannung gesetzt. Das neue JK-BMS funktioniert, nur will es sich nur mit gutem Zureden per BT mit meinem Samsung S10 verbinden. LE-Problem wird gemeldet, obwohl ich 50 cm daneben sitze. Nunja, so ist das manchmal. Muss auch noch einiges kalibrieren. Jetzt geht's an den weiteren Zusammenbau. Da an den Plastikverkleidungen etliche Nippel und Laschen abgebrochen sind, wird mir die Arbeit vorerst nicht ausgehen. Neue Winter- und Sommerreifen sind auch grad gekommen. Habe noch einige Bilder.
Die Aufnahme für die neuen Federbeine mit unterer Gummibuchse. Die zusätzlich angeschweißten Halterungen sind für das Schutz"blech". Das war bisher nur an den Seitenabdeckungen angebracht mit der Folge, dass einige Laschen durch das starke Geschüttel dort abgebrochen sind.
Die Aufnahme für die neuen Federbeine mit unterer Gummibuchse. Die zusätzlich angeschweißten Halterungen sind für das Schutz"blech". Das war bisher nur an den Seitenabdeckungen angebracht mit der Folge, dass einige Laschen durch das starke Geschüttel dort abgebrochen sind.
Das neue größere Ladegerät ist auch gut untergebracht. Sieht fast aus als ob dort die Kühlrippen eines Verbrennermotors sind.
Das neue größere Ladegerät ist auch gut untergebracht. Sieht fast aus als ob dort die Kühlrippen eines Verbrennermotors sind.
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Jetzt viel mehr Platz unter der Sitzbank. Das grüne Plastik war unsprünglich eine Regentonne (Polypropylen, gut schweißbar). Das Ladekabel ist jetzt uch besser zugänglich statt des nervigen Gefummels unter der Klappe im Durchstieg.
Jetzt viel mehr Platz unter der Sitzbank. Das grüne Plastik war unsprünglich eine Regentonne (Polypropylen, gut schweißbar). Das Ladekabel ist jetzt uch besser zugänglich statt des nervigen Gefummels unter der Klappe im Durchstieg.
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Boheme »

Hier den ersten Erfahrungsbericht mit dem neuen Akku. Ich bin erstmal so mit dem original Ladestand losgefahren, die Zellen Spannung lag bei 3,2x Volt. Das Ladungsschätzeisen (die 10 Balken) ging ziemlich schnell runter, bei halbwegs flotter Fahrweise bis auf die 2 letzten Striche von halb voll. Ich habe dann voll geladen mit einem Stromzähler, es gingen 14 kWh rein. Das erscheint einigermaßen realistisch, der Akku soll ja 12,7 kWh haben. Ich werde ihn mal demnächst ganz runterfahren und mal schauen, wieviel dann reingeht. Auf Anraten eines Freundes, der im PV-Geschäft tätig ist und das JK-BMS vebaut, habe ich den Balancerbeginn auf 3,4 Volt, die untere Zellenspannung auf 2,7V, die obere Zellenspannung auf 3,6 V und die untere Temp für den Stop der Ladung auf 3°und 4° auf wiedereinschalten gesetzt. Bei den jetzigen Temperaturen war das an der Rekuperation zu merken. Wenn den Roller bei Minugraden einige Stunden draußen stand, wurde nicht repuperiert, das BMS hat also abgeschaltet Die Akkutemp lag dann bei 2,xx °. Das Licht blieb komischerweise an, es muss also noch ein gewisser Strom vom Akku in den DC-DC Wandler geflossen sein. Insgesammt ist die Spannung bei diesen niedrigen Temperaturen doch ziemlich weich, es ist wie bei dem alten Akku, die Anzeige geht bei ca. 80 km/h schon mal um 3 Striche runter. Bin mal gespannt wie es im Sommer wird.
Noch eine Beobachtung: Ich konnte mir während des Umbaus meines Rollers einen anderen Jupiter aus unserem Hauhalt leihen. Gleiche Akkugröße (die orangenen Akkus), 3 Monate jünger als meiner (Liefertermin Januar 2018) aber nur knapp 40 00 km (statt 120 000) runter. Der Akku ist gefühlt genau so schlapp wie mein alter Akku. Es scheint also, zumindest bei diesem Akkutyp, die Alterung einen größeren Einfluss als die Anzahl der Ladezyklen zu haben.
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von Boheme »

Noch eine Frage: Die App schaltet sich auf meinem Telefon nach einigen Minuten aus, obwohl sich Zahlenwerte ständig ändern. Ich würde gerne mal während der Fahrt die Werte anschauen. Hat jemand eine Idee wie ich die App auf "dauerhalt an" schalten könnte?
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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von dominik »

Bei mir bleibt die App dauerhaft an.
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Beitrag von Schnabelwesen »

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Re: Gewicht des Akkus bei, Jupiter

Beitrag von error »

Boheme hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 14:59 Noch eine Beobachtung: Ich konnte mir während des Umbaus meines Rollers einen anderen Jupiter aus unserem Hauhalt leihen. Gleiche Akkugröße (die orangenen Akkus), 3 Monate jünger als meiner (Liefertermin Januar 2018) aber nur knapp 40 00 km (statt 120 000) runter. Der Akku ist gefühlt genau so schlapp wie mein alter Akku. Es scheint also, zumindest bei diesem Akkutyp, die Alterung einen größeren Einfluss als die Anzahl der Ladezyklen zu haben.
Was machst du mit den alten Blöcken? Mach mal den mit der geringsten Leerlaufspannung auf. Ich wette du findest einen Haufen abgeblasener Zellen.

Könnte dir auch Bilder per PN schicken. Kann aber sein, dass ich schon mal welche ins Forum gestellt hatte.

Egal, reinsehen solltest du auf jeden Fall, falls du auf die Idee kommen solltest die Blöcke irgendwo weiter zu verwenden. ;)
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