Verge TS Pro
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tsztsz
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Re: Verge TS Pro
Sorry ging nur um Übersetzung, hatte über KI geranted 
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Monkeyhead
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Re: Verge TS Pro
Was hast du geschrieben? Dass sie Informationen allenfalls oberflächlich verarbeitet und Schlüsse nur halluziniert? ^_^tsztsz hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 16:59 Sorry ging nur um Übersetzung, hatte über KI geranted![]()
Zum Rest: Ich möchte anmahnen, dass wir uns nicht wieder im Kreis drehen. Wir haben eine Evidenz bekommen, die wir gerne ausführlich diskutieren können. Daraus jetzt aber wieder auf Korrektheit oder Lüge der anderen Aussagen von Donut zu schließen bringt vermutlich nichts.
*edit*
Ich empfehle auch das Video: https://www.youtube.com/watch?v=d2QU_LpkSPs
Es enthält ergänzende Erläuterungen und Kommentare durch Donutlab
- MEroller
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Re: Verge TS Pro
Ich muss da ein wenig korrigieren:
Ein aktive Temperierung wird wohl im Zweiradbereich eben nicht nötig sein, wenn man es bei schon blitzschnellen 5C Ladeleistung belässt. Denn zum einen fühlt sich die Zelle am oberen Temperaturlimit leistungstechnisch pudelwohl, wie man schön am Ladekurvenvergleich sieht, wo die einfach am Kühlkörper anliegende Zelle schneller die Maximalspannung erreicht als die an zwei anliegende. Wenn die Zellen außerdem auch bis -30°C noch ohne große Leistungseinbußen funktionieren, braucht es zumindest für ein E-Motorrad absolut KEIN aktives Thermomanagement
zu 2.: Das war leider 180° falsch rum wiedergegeben. Explizit wird vom VTT Mensch die bei üblichen Lithium-Metall Feststoffzellen aktueller Machart
auftretende "Atmung" beim Laden und Entladen mit 16% bis 20% angegeben, was auch nach meinen Infos absolut korrekt ist. Es gibt unzählige Patentanmeldungen darüber, wie kleine Stapel von Feststoffzellen mit möglichst konstantem Druck zusammengehalten werden können, trotz dem enormen Wachstum und Schrumpfen. Denn es gibt es ja nix flüssiges da drin, so dass mechanischer Druck nötig ist, um den Stapel in den Zellen auf bestmöglichem Kontakt zu halten, denn durch die Luft fliegen Lithium-Ionen nicht gern. Der Innenwiderstand der konventionellen Feststoffzelle ist daher direkt vom Kompressionsdruck abhängig. Pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch, mit wilden Hebeleien und Federn wird versucht, Solid State Zellen in entsprechenden Batteriepacks bei Lauen zu halten. Was dazu führt, dass die höhere volumetrische Energiedichte auf Packebene schlicht nicht realisiert werden kann, weil die ganze Zusatzmechanik den gewonnen Raum wieder auffrisst.
Das Besondere an der Donut Lab Zelle scheint dagegen zu sein, dass sie sich kaum Ausdehnt und zusammenzieht beim Laden und Entladen, weshalb ich die Aussage vom Versuchstechniker durchaus nachvollziehen kann, dass das "leichte" Klemmen bzw. mit Kaptonband ankleben der Kühlkörper wirklich nur der besseren Anlage diente.
Die Kühlkörper waren rein passiv, haben also lediglich die Zelloberfläche gegenüber den 25°C in der Prüfkammer vergrößert. Von daher kann ich Marcos Aussage im Video durchaus nachvollziehen, da es wirklich keine großartige Kühlung war.STW hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 15:40...
2. Es wird wohl auf aktive Kühlung hinauslaufen (müssen).
...
4. In mehreren Testdurchläufen wurde mit 1 oder 2 Kühlkörpern die Zelle gekühlt. Die sehen schon riesig aus.
...
9: Anscheinend scheint die Zelle (nach meinem Geschmack) mit nur einem Kühlkörper etwas besser zu performen.
...
Im Video am Anfang vom Donut-Menschen folgende Aussage (übersetzt): "Wir haben im ersten Test zwei Kühlkörper verwendet, um die Situation in einem typischen Batterie-Pack zu simulieren mit nicht so großartiger Kühlung." Ah ja ...![]()
Ein aktive Temperierung wird wohl im Zweiradbereich eben nicht nötig sein, wenn man es bei schon blitzschnellen 5C Ladeleistung belässt. Denn zum einen fühlt sich die Zelle am oberen Temperaturlimit leistungstechnisch pudelwohl, wie man schön am Ladekurvenvergleich sieht, wo die einfach am Kühlkörper anliegende Zelle schneller die Maximalspannung erreicht als die an zwei anliegende. Wenn die Zellen außerdem auch bis -30°C noch ohne große Leistungseinbußen funktionieren, braucht es zumindest für ein E-Motorrad absolut KEIN aktives Thermomanagement
zu 1.: Auch nur 3000 Zyklen werden mehrere Monate dauern, das wird also sicher eines der letzten Tests, die veröffentlicht werden.STW hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 15:40 Was wurde nicht getestet:
1. Die 100.000 Zyklen Lebensdauer![]()
2. Batterieausdehnung. Lediglich im Video wird dazu gesagt, dass das bei Feststoffzellen nicht vorkäme.
zu 2.: Das war leider 180° falsch rum wiedergegeben. Explizit wird vom VTT Mensch die bei üblichen Lithium-Metall Feststoffzellen aktueller Machart
auftretende "Atmung" beim Laden und Entladen mit 16% bis 20% angegeben, was auch nach meinen Infos absolut korrekt ist. Es gibt unzählige Patentanmeldungen darüber, wie kleine Stapel von Feststoffzellen mit möglichst konstantem Druck zusammengehalten werden können, trotz dem enormen Wachstum und Schrumpfen. Denn es gibt es ja nix flüssiges da drin, so dass mechanischer Druck nötig ist, um den Stapel in den Zellen auf bestmöglichem Kontakt zu halten, denn durch die Luft fliegen Lithium-Ionen nicht gern. Der Innenwiderstand der konventionellen Feststoffzelle ist daher direkt vom Kompressionsdruck abhängig. Pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch, mit wilden Hebeleien und Federn wird versucht, Solid State Zellen in entsprechenden Batteriepacks bei Lauen zu halten. Was dazu führt, dass die höhere volumetrische Energiedichte auf Packebene schlicht nicht realisiert werden kann, weil die ganze Zusatzmechanik den gewonnen Raum wieder auffrisst.
Das Besondere an der Donut Lab Zelle scheint dagegen zu sein, dass sie sich kaum Ausdehnt und zusammenzieht beim Laden und Entladen, weshalb ich die Aussage vom Versuchstechniker durchaus nachvollziehen kann, dass das "leichte" Klemmen bzw. mit Kaptonband ankleben der Kühlkörper wirklich nur der besseren Anlage diente.
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Re: Verge TS Pro
War mir auch aufgefallen, daß besonders betont wird, daß im Unterschied zu Feststoffzellen hier keine Ausdehnung auftritt.
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Re: Verge TS Pro
Mich wundert lediglich das Datum, wo doch laut seiner Aussagen bereits komplette Fahrzeuge hergestellt werden. Ich will das alles gern glauben, es würde Elektro richtig nach vorn bringen. Trotzdem, irgendwie triggert mich der Typ total mit seiner ureigenen Marketingstrategie.
Wer kann was zu den Lade- bzw. Entladeverlusten sagen? Kann eine KI daraus den Innenwiderstand plausibel ableiten?
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Re: Verge TS Pro
Eine KI kann dir alles sagen!
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Re: Verge TS Pro
Falls Du Stelle um 2:37 herum meinst, wo er humorvoll erwähnt, dass ein Akku aufhört ein Akku zu sein, wenn sich die Folien etc. separieren, dann habe ich das komplett auf LiPo bezogen verstanden. Wie dem auch sei. Ich werde es mir nochmal anhören die Tage. Es mag sein, dass ich mich da komplett verhört habe.MEroller hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 17:54 ...
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Bleiben wir beim Thema und was wir bislang gesehen haben, und prüfen, was der Markt so hergibt: Es gibt auch LiPo-Akkus wir die Hyperion G3, die mit 5C geladen werden kann. Von daher sind die 5C der Donut-Zelle erstmal nicht beeindruckend. Mich juckt es in den Fingern, so einen Akku zu kaufen und im Freien mit 11C Ladestrom zu beaufschlagen. Ich denke, ein paar Ladevorgänge wird es gut gehen.
Da irgendwo hier das Stichwort Lithium-Titanat fiel: die allwissende Müllhalde spricht von Spannungen von 1.5 - 2.8V, Leerlaufspannung 2.4V. Der Test läuft jedoch im Bereich 2.7V bis 4.3V / 4.15V. Solid-State-Akkus können, je nach Bauart und Chemie, teilweise auch 5V ab. Handelt es sich bei der Donat um Solid-State, dann wären die 4.3V wahrscheinlich recht konventionell angesetzt.
Die verwendeten Spannungen entsprechen also klassischer LiPo-Technologie - was nicht heißt, dass es sich hierbei um einen LiPo handeln muss.
Volumenzunahme: in der Tat mal gerade nachgelesen, soll bei bisherigen Solid-State-Zellen 15 - 30% ausmachen. Bei regulären Lipos: kaum messbar.
Ich habe also nach meinem Geschmack im bisherigen Test nichts gesehen, was nicht auch mit (selektieren) Lipos erreicht werden könnte.
Um es in diesem Kontext nochmal zu betonen: ich habe keinen Zweifel an der Seriösität der VTT und dem Ingenieur, der den Test durchgeführt hat. Die haben eine Blackbox bekommen (zumindest beim ersten veröffentlichten Test) und nach vorgegebenen Kriterien / Verfahren getestet. Die Testergebnisse weisen allerdings bislang nicht nach, dass es sich um einen Feststoffakku handelt, und, sofern mein Englisch noch gut genug ist, stellt die VTT selbst auch nicht diese Behauptung auf, sondern übernimmt nach eigener Aussage die Bezeichnung des Auftraggebers - so, wie es bei Blackbox-Tests üblich ist.
Das heißt also abwarten, ob der nächste Test mehr Erkenntnisse bringt.
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Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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Re: Verge TS Pro
LoL, danke, was sagt die google KI dazu?STF2023 hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 20:13 Eine KI kann dir alles sagen!
Was hilft es dir, wenn dein Wissen nicht ausreicht um Halluzinationen zu erkennen?
läuft...Wenn das eigene Wissen nicht ausreicht, um Halluzinationen zu erkennen,
verliert die KI ihren Nutzen als Informationsquelle und wird stattdessen zu einer Fehlinformationsquelle.
Möchtest du wissen, wie man Prompts so formuliert, dass die KI seltener halluziniert?
Jepp, 2026 gehört sowas langsam zum Grundwissen. Kein Grund den Fehler bei "der KI" zu suchen.
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Re: Verge TS Pro
Der Versuchsbericht, den Du auf der IDonutBelieve Seite herunterladen kannst, sagt etwas über den Ladewirkungsrad. Einfach mal die Datentabellen der 3 Tests anschauen, speziell die letzten zwei Spalten mit den entladenen und geladenen Wh. Aus der Differenz erkennt man direkt den Ladewirkungsrad gegenüber der Entladung. Echt abgefahren ist der Coulomb-Wirkungsgrad bei der 1C Ladung, nahezu identische Ah gingen heraus wie hineinerror hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 19:47 Wer kann was zu den Lade- bzw. Entladeverlusten sagen? Kann eine KI daraus den Innenwiderstand plausibel ableiten?
Innenwiderstand kann man nur den Unterschied zwischen der besser und der weniger gut "gekühlten" Zelle sehen, im Spannungsverlauf über den Ladevorgang. Die heißere Zelle hat weniger Innenwiderstand als die weniger heiße, so dass die Spannung der heißeren unter der weniger heißen liegt beim selben Ladezustand.
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Re: Verge TS Pro
((ich frag mich immer warum KIs irgenwas ableiten sollen. Boah, fragt dazu einfach jemanden der sich mit AKkus auskennt. Ein Sprachmodell leitet dazu nichts ab, ausser es ist speziell auf die Frage hin optimiert, und dazu fragst Du lieber einfach jemanden mit Fachwissen... oder recherchierst.
Ich glaube irgenwann brauchen wir hier im Forum einen KI Bann. Ich will mit Menschen sprechen. Nicht mit Aussagen aus Chatgpt und co.))
Danke MERoller für die KI freie kompetente Antwort
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Danke MERoller für die KI freie kompetente Antwort
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