Reifen Empfehlung Experia
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Reifen Empfehlung Experia
Habt Ihr eine Reifenempfehlung für eine Experia? Habt Ihr schon einen Pirelli SCORPION TRAIL III gefahren?
- Bär-Tiger
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Re: Reifen Empfehlung Experia
Aktuell fahre ich, wie auf allen anderen Solos, den Michelin Road 5, bin damit was Fahrverhalten, Eigendämpfung, Nasslauf und Verschleiß betrifft, sehr zufrieden, bei der Experia hab ich noch keine großen Erfahrungen damit, sind noch recht neu, die Erstbereifung war Kagge und hat 6000 vorne und 8000 hinten gehalten.
Man kann drüber diskutieren, ob ein so "veralteter" Reifen wie der Road 5 das Richtige ist, aber da der Reifen immer noch deutlich mehr kann als ich, muss ich da nicht drüber nachdenken.
Gruß
Norbert
Man kann drüber diskutieren, ob ein so "veralteter" Reifen wie der Road 5 das Richtige ist, aber da der Reifen immer noch deutlich mehr kann als ich, muss ich da nicht drüber nachdenken.
Gruß
Norbert
- xshunin
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Re: Reifen Empfehlung Experia
Die Trail III hatte ich für meine SR/S auch schon im Blick. Soll ja angeblich genauso gut sein wie die Road 6. Kosten auch ähnlich. Schwanke zwischen den beiden.E-Individualist hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 21:55 Habt Ihr eine Reifenempfehlung für eine Experia? Habt Ihr schon einen Pirelli SCORPION TRAIL III gefahren?
- most
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Re: Reifen Empfehlung Experia
Moin, ich muss wohl noch eine ganze Menge Energica-Threads lesen…
Also, Reifen! Immer ein klasse Thema.
Pirelli Scorpion Trail 2: Rundum gut. Ziemlich neutral in Kurven, werden schnell genug warm, haften super. Meine persönliche Komfortgrenze ist bei 47° Schräglage erreicht, wo dann bei meinem Setup die Rasten kratzen.
Pirelli Angel GT 2: Eigentlich der beste Reifen, den ich bisher bis zum Austausch hatte! Nicht ganz so neutral in Kurven, aber dennoch auf hohem Niveau. Aber für mich der Hauptgrund: Er verliert seine guten Eigenschaften eigentlich erst langsam bei höheren Laufleistungen. Hier fühlen sich für mich alle anderen Reifen schneller „alt“ an, obschon erst bei 50% der Laufleistung.
Conti Road Attack 4: Wie der PST2, aber er verliert das neutrale Einlenkverhalten am schnellsten und fühlt sich schon nach 30% der Laufleistung so an, als könne man ihn demnächst austauschen.
Conti Trail Attack 3: Habe ich erst seit 1000km drauf. Haftet wie ein Sportreifen bis die Rasten kratzen. Lenkt aber auch im Neuzustand von allen Reifen hier nicht ganz so neutral wie alle anderen ein. Aber ab etwa 20-30° Schräglage ist er dann doch neutral. Mal sehen, wie er sich weiter verhält!
Auf der BMW R1250GS für ca. 2.000km den Pirelli Scorpion Trail 3 gefahren (danach Bike verkauft). Gewechselt von einem Heidenau Scout 60. Noch etwas handlicher als der PST3, fällt noch einen Hauch leichter in Kurven. Würd ich sofort wieder aufziehen - und plane den auch nach dem CTA3 auf die Experia zu ziehen!
Ganz allgemein: Das Thema Reifen ist immer höchst subjektiv! Wenn man sich an Reifen von Premium-Hersteller hält, die in aktuellen Tests mit machen, dann wird man glaub ich bei keinem Reifen enttäuscht werden. Man sollte halt ganz grob wissen, dass Contis eine eher runde Kontur haben: Sie lenken nicht ganz so willig ein. Pirellis haben allgemein eine spitzere Kontur, d.h. sie lenken tendenziell leichter ein (andere würden sagen sie sind „kippeliger“). Bridgestones sollen ähnlich wie Conti sein und Dunlop & Michelin sind irgendwo dazwischen.
Großes ABER: Das Einlenkverhalten hängt stark von Dingen wie Reifengewicht, Lenkgeometrie, Lastverteilung Vorderrad/Hinterrad des betrachteten Motorrades usw. ab. Und zu aller letzt: Es hängt von den persönlichen Vorlieben ab!
Also, Reifen! Immer ein klasse Thema.
Pirelli Scorpion Trail 2: Rundum gut. Ziemlich neutral in Kurven, werden schnell genug warm, haften super. Meine persönliche Komfortgrenze ist bei 47° Schräglage erreicht, wo dann bei meinem Setup die Rasten kratzen.
Pirelli Angel GT 2: Eigentlich der beste Reifen, den ich bisher bis zum Austausch hatte! Nicht ganz so neutral in Kurven, aber dennoch auf hohem Niveau. Aber für mich der Hauptgrund: Er verliert seine guten Eigenschaften eigentlich erst langsam bei höheren Laufleistungen. Hier fühlen sich für mich alle anderen Reifen schneller „alt“ an, obschon erst bei 50% der Laufleistung.
Conti Road Attack 4: Wie der PST2, aber er verliert das neutrale Einlenkverhalten am schnellsten und fühlt sich schon nach 30% der Laufleistung so an, als könne man ihn demnächst austauschen.
Conti Trail Attack 3: Habe ich erst seit 1000km drauf. Haftet wie ein Sportreifen bis die Rasten kratzen. Lenkt aber auch im Neuzustand von allen Reifen hier nicht ganz so neutral wie alle anderen ein. Aber ab etwa 20-30° Schräglage ist er dann doch neutral. Mal sehen, wie er sich weiter verhält!
Auf der BMW R1250GS für ca. 2.000km den Pirelli Scorpion Trail 3 gefahren (danach Bike verkauft). Gewechselt von einem Heidenau Scout 60. Noch etwas handlicher als der PST3, fällt noch einen Hauch leichter in Kurven. Würd ich sofort wieder aufziehen - und plane den auch nach dem CTA3 auf die Experia zu ziehen!
Ganz allgemein: Das Thema Reifen ist immer höchst subjektiv! Wenn man sich an Reifen von Premium-Hersteller hält, die in aktuellen Tests mit machen, dann wird man glaub ich bei keinem Reifen enttäuscht werden. Man sollte halt ganz grob wissen, dass Contis eine eher runde Kontur haben: Sie lenken nicht ganz so willig ein. Pirellis haben allgemein eine spitzere Kontur, d.h. sie lenken tendenziell leichter ein (andere würden sagen sie sind „kippeliger“). Bridgestones sollen ähnlich wie Conti sein und Dunlop & Michelin sind irgendwo dazwischen.
Großes ABER: Das Einlenkverhalten hängt stark von Dingen wie Reifengewicht, Lenkgeometrie, Lastverteilung Vorderrad/Hinterrad des betrachteten Motorrades usw. ab. Und zu aller letzt: Es hängt von den persönlichen Vorlieben ab!
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