Verge TS Pro
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tsztsz
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Re: Verge TS Pro
STF, das ist totaler Quatsch. Basale Lesekompetenz.
Zuletzt geändert von tsztsz am Do 26. Feb 2026, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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STW
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Re: Verge TS Pro
Vielleicht mal zur Beruhigung eine Erklärung, was ein Black-Box-Test ist:
"Ein Blackbox-Test ist eine funktionale Softwaretestmethode, bei der die Anwendung ohne Kenntnis ihrer internen Struktur, Implementierung oder des Quellcodes geprüft wird. Tester konzentrieren sich ausschließlich auf Inputs und Outputs, um zu verifizieren, ob das System gemäß den spezifizierten Anforderungen funktioniert."
Auch wenn hier von Software gesprochen wird, so kann das Prinzip des Tests und der Vertragsgestaltung dazu auf technische Gewerke übertragen werden. Formulierungsentwurf, beziehbar auf Akkus:
"Ein Blackbox-Test ist eine funktionale Akkutestmethode, bei der der Akku ohne Kenntnis seiner internen Struktur, Chemie und Bauform geprüft wird. Tester konzentrieren sich ausschließlich auf Inputs und Outputs (Spannung, Stromstärke, Temperatur, ...), um zu verifizieren, ob das System gemäß den spezifizierten Anforderungen funktioniert."
Die spezifizierten Anforderungen (Spannungsbereiche, Stromstärken, Kühlung) gibt der Auftraggeber mit.
Gesehen haben wir bei den Tests also (bislang ?) nur das Ergebnis eines Blackbox-Tests.
Benchmarking-Test:
"Ein Benchmarking-Test ist ein standardisiertes Verfahren, um die Leistung von Hardware, Software oder Systemen durch messbare Vergleichswerte (Benchmarks) zu bewerten. Er dient dazu, Stärken und Schwächen zu identifizieren, die Effizienz zu messen und Produkte oder Prozesse mit Wettbewerbern oder Branchenstandards zu vergleichen."
Man kann diesen ersten Test auch als Benchmark sehen, wenn die Ergebnisse mit anderen Akkus verglichen würden. Das ist aber im Test nicht erfolgt - sondern hier tw. im Forum, und bezogen auf einige hochwertige LiPo-Zellen ist bislang, mit dem einen Test, kein besserer Benchmark zu sehen.
Was man letztendlich bräuchte wäre ein Whitebox-, ggf. Greybox-Test. Hier würden alle, oder zumindest einige wichtige, Internas offengelegt. Ein Prüfer dürfte dann auch an die Innereien des Testgegenstandes gehen.
Es mag sein, dass die nächsten Testergebnisse dazu führen, dass das Prozedere doch den Charakter eines Greybox- oder Whiteboxtests animmt. Nun kennen wir den vollen Testumfang (noch) nicht, also die Gesamtbeauftragung.
"Wenn VTT Unsinn macht, kommt das spätestens raus, wenn die erste Verge von der Konkurrenz durchleuchtet wird."
VTT würde Unsinn machen, wenn sie mehr als den/die beauftragten Test(s) machen würde. Da würde niemand mehr etwas prüfen lassen, wenn Interna ausgeplaudert würden. Die werden immer sagen: "Wir haben nur die Tests gemacht, für die wir beauftragt worden sind", und sollte ein Dritter feststellen, dass die Akkuzelle LiPo ist, dann trifft VTT trotzdem keine Verantwortung. Das konnten die nicht wissen, das mußten die nicht wissen, die haben vertragsgemäß gearbeitet und abgeliefert, und das macht die Seriösität aus.
Heißt im Endergebnis: wenn der nächste Test wieder Blackbox ist, und ein von mehreren Leuten (Forum, Fachjournalisten, unabhängige Experten, ....) unabhängig durchgeführter Benchmarkvergleich das Ergebnis zuläßt, dass das auch mit guten LiPos erreichbar wäre, steigt die Chance, dass etwas faul ist.
"Ein Blackbox-Test ist eine funktionale Softwaretestmethode, bei der die Anwendung ohne Kenntnis ihrer internen Struktur, Implementierung oder des Quellcodes geprüft wird. Tester konzentrieren sich ausschließlich auf Inputs und Outputs, um zu verifizieren, ob das System gemäß den spezifizierten Anforderungen funktioniert."
Auch wenn hier von Software gesprochen wird, so kann das Prinzip des Tests und der Vertragsgestaltung dazu auf technische Gewerke übertragen werden. Formulierungsentwurf, beziehbar auf Akkus:
"Ein Blackbox-Test ist eine funktionale Akkutestmethode, bei der der Akku ohne Kenntnis seiner internen Struktur, Chemie und Bauform geprüft wird. Tester konzentrieren sich ausschließlich auf Inputs und Outputs (Spannung, Stromstärke, Temperatur, ...), um zu verifizieren, ob das System gemäß den spezifizierten Anforderungen funktioniert."
Die spezifizierten Anforderungen (Spannungsbereiche, Stromstärken, Kühlung) gibt der Auftraggeber mit.
Gesehen haben wir bei den Tests also (bislang ?) nur das Ergebnis eines Blackbox-Tests.
Benchmarking-Test:
"Ein Benchmarking-Test ist ein standardisiertes Verfahren, um die Leistung von Hardware, Software oder Systemen durch messbare Vergleichswerte (Benchmarks) zu bewerten. Er dient dazu, Stärken und Schwächen zu identifizieren, die Effizienz zu messen und Produkte oder Prozesse mit Wettbewerbern oder Branchenstandards zu vergleichen."
Man kann diesen ersten Test auch als Benchmark sehen, wenn die Ergebnisse mit anderen Akkus verglichen würden. Das ist aber im Test nicht erfolgt - sondern hier tw. im Forum, und bezogen auf einige hochwertige LiPo-Zellen ist bislang, mit dem einen Test, kein besserer Benchmark zu sehen.
Was man letztendlich bräuchte wäre ein Whitebox-, ggf. Greybox-Test. Hier würden alle, oder zumindest einige wichtige, Internas offengelegt. Ein Prüfer dürfte dann auch an die Innereien des Testgegenstandes gehen.
Es mag sein, dass die nächsten Testergebnisse dazu führen, dass das Prozedere doch den Charakter eines Greybox- oder Whiteboxtests animmt. Nun kennen wir den vollen Testumfang (noch) nicht, also die Gesamtbeauftragung.
"Wenn VTT Unsinn macht, kommt das spätestens raus, wenn die erste Verge von der Konkurrenz durchleuchtet wird."
VTT würde Unsinn machen, wenn sie mehr als den/die beauftragten Test(s) machen würde. Da würde niemand mehr etwas prüfen lassen, wenn Interna ausgeplaudert würden. Die werden immer sagen: "Wir haben nur die Tests gemacht, für die wir beauftragt worden sind", und sollte ein Dritter feststellen, dass die Akkuzelle LiPo ist, dann trifft VTT trotzdem keine Verantwortung. Das konnten die nicht wissen, das mußten die nicht wissen, die haben vertragsgemäß gearbeitet und abgeliefert, und das macht die Seriösität aus.
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RGNT V2 ab 01/23 > 20000km
NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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Re: Verge TS Pro
Your daily dose of nerdiness:
Comparing the efficiency of Donut Lab's solid state battery
Zusammenfassung: Kyle Van Berendonck versucht anhand der spärlichen Daten des VTT-Lab Tests zu ergründen wie es um die Effizienz der getesteten Zelle bestellt ist. Während die meisten anderen Videos hauptsächlich die Zellchemie behandeln, betrachtet er rein die Messwerte und vergleicht diese mit einer herkömmlichen Zelle. - Ich halte das Video als weiteres Puzzlestück für sehr interessant, weil die erzielte Effizienz viel darüber aussagt ob und wie die Donutzelle unsere Elektromobilität tatsächlich verändern kann/könnte.
Rechnet man ein wenig mit den Leistungsdaten eines "offenen" Elektrobikes herum, wird schnell klar, dass sich die Physik nicht überlisten lässt. Simple Dinge wie der Innenwiderstand einer Zelle entscheiden im Gesamtsystem über die Machbarkeit. - Spinnt man das weiter, wird klar, dass man eine Verge Pro TS "nicht einfach so" mit anderen Zellen ausstatten kann. Ein Elektrofahrzeug ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Es fehlen zwar noch präzise Messungen, aber grob lässt sich wohl einschätzen, dass sich maximal noch Batterielebensdauer verbessern kann/könnte. Alles andere wird sich vermutlich nur marginal ändern oder "im täglichen Leben" keine große Rolle spielen.
Comparing the efficiency of Donut Lab's solid state battery
Zusammenfassung: Kyle Van Berendonck versucht anhand der spärlichen Daten des VTT-Lab Tests zu ergründen wie es um die Effizienz der getesteten Zelle bestellt ist. Während die meisten anderen Videos hauptsächlich die Zellchemie behandeln, betrachtet er rein die Messwerte und vergleicht diese mit einer herkömmlichen Zelle. - Ich halte das Video als weiteres Puzzlestück für sehr interessant, weil die erzielte Effizienz viel darüber aussagt ob und wie die Donutzelle unsere Elektromobilität tatsächlich verändern kann/könnte.
Rechnet man ein wenig mit den Leistungsdaten eines "offenen" Elektrobikes herum, wird schnell klar, dass sich die Physik nicht überlisten lässt. Simple Dinge wie der Innenwiderstand einer Zelle entscheiden im Gesamtsystem über die Machbarkeit. - Spinnt man das weiter, wird klar, dass man eine Verge Pro TS "nicht einfach so" mit anderen Zellen ausstatten kann. Ein Elektrofahrzeug ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Es fehlen zwar noch präzise Messungen, aber grob lässt sich wohl einschätzen, dass sich maximal noch Batterielebensdauer verbessern kann/könnte. Alles andere wird sich vermutlich nur marginal ändern oder "im täglichen Leben" keine große Rolle spielen.
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STF2023
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Re: Verge TS Pro
Hat jemand verstanden, warum er bei der Mitternachtsformel nur das „Minus“ berechnet?
Sie hat nunmal zwei Lösungen und bei „Plus“ kommt der bessere Wert heraus!
Sie hat nunmal zwei Lösungen und bei „Plus“ kommt der bessere Wert heraus!
ZERO SR/F (2023 ChargeTANK, LED)
BMW K1200R (2008)
Moto Guzzi LeMans 3 (1982, erste Hand)
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Re: Verge TS Pro
Wie Kyle im Video sagt: der Wert unter der Wurzel darf nicht negativ werden (siehe dein zweites Bild). Verzeiht mir wenn ich eine das durch eine böse KI darstellen lasse. Hätte mich gefühlt Stunden gekostet das auszuformulieren und nach dem Zusammenstoß mit @Monkeyhead bin ich achtsamer/vorsichtiger geworden. Hab keinen Bock auf Bauchschubsen.STF2023 hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 12:11 Hat jemand verstanden, warum er bei der Mitternachtsformel nur das „Minus“ berechnet?
Sie hat nunmal zwei Lösungen und bei „Plus“ kommt der bessere Wert heraus!
Aber vielleicht bin ich nur zu empfindlich.
no offence monkey...
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Monkeyhead
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Re: Verge TS Pro
None taken.
Das ist auch alles.richtig, was die KI schreibt.
Was ich nicht verstehe ist, warum der Herr aus dem Video den Aufwand betreibt. Die Effizienz ist direkt aus den Daten von VTT abschätzbar und weicht im 11C-Szenario positiv von seinem Ergebnis ab. Selbst die full-cycle-efficiency ist besser als seine hypothetische Entladeleistung, welche sowieso keine realweltliche Relevanz hat, weil niemand seine Motorradbatterie in 6 Minuten ENTladen will.
Auf der anderen Seite ist es natürlich schön zu sehen, dass auch diese "von hinten durch die Brust Methode" auf Grundlage eines einzelnen aus dem Graphen abgelesenen Datenpunkts zumindest zu ähnlichen Ergebnissen kommt. Auch freue ich mich, dass @error mit dem Video meine Berechnung zum Innenwiderstand bestätigt hat.
Das ist auch alles.richtig, was die KI schreibt.
Was ich nicht verstehe ist, warum der Herr aus dem Video den Aufwand betreibt. Die Effizienz ist direkt aus den Daten von VTT abschätzbar und weicht im 11C-Szenario positiv von seinem Ergebnis ab. Selbst die full-cycle-efficiency ist besser als seine hypothetische Entladeleistung, welche sowieso keine realweltliche Relevanz hat, weil niemand seine Motorradbatterie in 6 Minuten ENTladen will.
Auf der anderen Seite ist es natürlich schön zu sehen, dass auch diese "von hinten durch die Brust Methode" auf Grundlage eines einzelnen aus dem Graphen abgelesenen Datenpunkts zumindest zu ähnlichen Ergebnissen kommt. Auch freue ich mich, dass @error mit dem Video meine Berechnung zum Innenwiderstand bestätigt hat.
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