Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
- Falcon
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Atomkraftgegner sind Ideologen, die mit reinem Sachverstand nicht mehr zu überzeugen sind.
Denen hätte man auch erzählen können, dass Atomkraftwerke mit gequälten Kätzchen und Hundewelpen betrieben werden, während Windkraft potenzfördernd ist und Solarstrom den IQ steigert - sie hätten es in Diskussionen genauso vehement behauptet wie den Blödsinn ala "Atomstrom verstopft die Leitungen", "Sonne & Wind schicken keine Rechnung", "Erneuerbare sind CO2-neutraler als die vom ZDF dunkel eingefärbten Dampfwolken aus den AKW-Kühltürmen", "Der Vertrieb von Erneuerbaren Energien-Lösungen wird Deutschlands neues Wirtschaftswunder einleiten".
Jetzt ist das Kind aber in den Brunnen gefallen... Der Schaden, den Grün-Rot angerichtet hat, ist schon da... Und in einem Land, in dem Susi & Sören sich morgen vielleicht schon wieder irgendwo an Bagger ketten, weil eine Buche einem AKW statt einem Windrad weichen soll, würde ich als Energieversorger auch kein AKW mehr bauen.
Denen hätte man auch erzählen können, dass Atomkraftwerke mit gequälten Kätzchen und Hundewelpen betrieben werden, während Windkraft potenzfördernd ist und Solarstrom den IQ steigert - sie hätten es in Diskussionen genauso vehement behauptet wie den Blödsinn ala "Atomstrom verstopft die Leitungen", "Sonne & Wind schicken keine Rechnung", "Erneuerbare sind CO2-neutraler als die vom ZDF dunkel eingefärbten Dampfwolken aus den AKW-Kühltürmen", "Der Vertrieb von Erneuerbaren Energien-Lösungen wird Deutschlands neues Wirtschaftswunder einleiten".
Jetzt ist das Kind aber in den Brunnen gefallen... Der Schaden, den Grün-Rot angerichtet hat, ist schon da... Und in einem Land, in dem Susi & Sören sich morgen vielleicht schon wieder irgendwo an Bagger ketten, weil eine Buche einem AKW statt einem Windrad weichen soll, würde ich als Energieversorger auch kein AKW mehr bauen.
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Markus Sch.
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Ich schaue öfter hier:
https://www.zeit.de/wirtschaft/energiem ... ien-ausbau
Da sieht man das vor allem im Winter Kohle und Gas oft noch einen hohen Anteil an der Stromerzeugung haben.
Ich hätte es besser gefunden wenn man mit dem Atomausstieg noch gewartet hätte bis die Erneuerbaren da weiter sind und auch
Speicher endlich zur Verfügung stehen.
https://www.zeit.de/wirtschaft/energiem ... ien-ausbau
Da sieht man das vor allem im Winter Kohle und Gas oft noch einen hohen Anteil an der Stromerzeugung haben.
Ich hätte es besser gefunden wenn man mit dem Atomausstieg noch gewartet hätte bis die Erneuerbaren da weiter sind und auch
Speicher endlich zur Verfügung stehen.
- Falcon
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Ein Flüssigsalzbrutreaktor könnte den Atommüll den wir jetzt haben reduzieren. Die alten AKW wären dafür gute Standorte. Doch die Politik investiert lieber in Kernfusion (Söder) eine Technologie die dann wieder strahlende Abfälle produziert.
Ein Endlager gibt es ja auch noch nicht und 1700 Castorbehälter sind zur Zeit an der Oberfläche. Genügend Brennstoff wäre ja vorhanden.
In den 60ern sind schon Flüssigsalzbrutreaktoren gelaufen, die Technik funktioniert. Leider sind die Elektoautofahrer von der Recyclingpartei strikt dagegen, Atommüll zu recyclen um Strom zu erzeugen.
Ich glaube jeder, der heute allgemein von AKW und Kernenergie spricht, bezieht sich nicht nur auf alte Technik aus den 60ern, sondern schließt gerade neue Reaktortypen wie Salz-Thorium Reaktoren mit ein - auch die zählen aber fachlich zu AKW's.
Der Punkt bleibt doch, dass im Grunde nahezu das ganze EU-Ausland auf Atomstrom setzt und selbst in der Klimakonferenz sich nahezu alle Staaten einig waren, dass Atomstrom die CO2-neutralste und zugleich verlässlichste Methode der Energieerzeugung für Industrienationen ist.
Die dt. Energiewende hat doch im Grunde schon gezeigt, dass die Idee von "100% Erneuerbare Energien" ohne genügend Speicher und einem intelligenten Stromnetz kaum machbar ist. Alles kann durchaus mit viel Aufwand und noch vielen Milliarden Euro Investitionen bis zum Jahr 2100 stehen - und dann sind wir alle froh drum - solange haben wir erstmal einen Wettbewerbsnachteil
Ein Endlager gibt es ja auch noch nicht und 1700 Castorbehälter sind zur Zeit an der Oberfläche. Genügend Brennstoff wäre ja vorhanden.
In den 60ern sind schon Flüssigsalzbrutreaktoren gelaufen, die Technik funktioniert. Leider sind die Elektoautofahrer von der Recyclingpartei strikt dagegen, Atommüll zu recyclen um Strom zu erzeugen.
Ich glaube jeder, der heute allgemein von AKW und Kernenergie spricht, bezieht sich nicht nur auf alte Technik aus den 60ern, sondern schließt gerade neue Reaktortypen wie Salz-Thorium Reaktoren mit ein - auch die zählen aber fachlich zu AKW's.
Der Punkt bleibt doch, dass im Grunde nahezu das ganze EU-Ausland auf Atomstrom setzt und selbst in der Klimakonferenz sich nahezu alle Staaten einig waren, dass Atomstrom die CO2-neutralste und zugleich verlässlichste Methode der Energieerzeugung für Industrienationen ist.
Die dt. Energiewende hat doch im Grunde schon gezeigt, dass die Idee von "100% Erneuerbare Energien" ohne genügend Speicher und einem intelligenten Stromnetz kaum machbar ist. Alles kann durchaus mit viel Aufwand und noch vielen Milliarden Euro Investitionen bis zum Jahr 2100 stehen - und dann sind wir alle froh drum - solange haben wir erstmal einen Wettbewerbsnachteil
- DreggsaggOnBike
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
sehenswert
Wir haben einen riesigen Fusionsreaktor der uns täglich Energie schickt - die wir nur einsammeln müssen - die Natur machts vor...
... und das mit dem Speicher wird auch noch
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- rainer*
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Das Problem ist nur, das die Kernenergie pro kWh erheblich teurer als alle anderen Alternativen sind. Hinkley Point C wird (das ist nur ein Kraftwerk!) wird mit rund 100 Milliarden Euro subventioniert. Die liegen bei mindestens 15Cent/kWh Gestehungskosten für ihren Strom, sonst da sind die unrentabel. Und da sind noch nicht alle Entsorgungskosten oder Ewigkeitslasten dabei - die werden zum größten Teil durch den britischen Staat garantiert (wie bei uns auch). Die Verkaufspreise wurden von britischen Staat auf Steuerzahlerkosten so hoch angesetzt (sonst würde den Strom keiner abkaufen), und der französische Steuerzahler ist auch noch mit dabei und ersetzt der EDF einen Teil der erhöhten Baukosten (was aber nur ein paar Milliarden sind, nicht so viel wie die Britten zahlen).
Die Baukosten sind ja auch geringfügig von geplanten 20,8 Milliarden € auf 55 Milliarden € gestiegen. Und schon 2030 soll es in Betrieb gehen, zeitlich geringfügig später, es sollte eigentlich jetzt schon laufen.
Block 3 in Flamanville: auch das sieht nicht viel besser aus, nur trägt hier alles der französische Staat. Und es läuft bereits seit Dezember 2025 im Regelbetrieb, nach nur 12 Jahren Bauverzögerung.
Was hätte mit dem Geld, was da verpulvert wurde nicht alles anstellen können im Stromnetz bzw. der Stromerzeugung, der Speicherung oder der Verbrauchsreduktion.
PS: die "Einspeisevergütung" pro kWh in Großbritannien an den Betreiber sind natürlich gegen Inflation geschützt. Im Gegensatz zur deutschen Einspeisevergütung für Erneuerbare.
Die Franzosen werden sich noch umschauen mit Ihrem Kraftwerkspark. Ich kann mir nicht vorstellen, das die anstehende Erneuerung auch nur ansatzweise so weiter finanziert werden kann.
Achso - wir wollen ja durch die Atomkraft unabhängig von Energieimporten werden. Wo gibt es eigentlich den Brennstoff zu kaufen? Ach - eigentlich nur bei den Russen und den Amis? Nein auch China. Und die Franzosen holen in Niger Uran aus dem Boden.
Die Baukosten sind ja auch geringfügig von geplanten 20,8 Milliarden € auf 55 Milliarden € gestiegen. Und schon 2030 soll es in Betrieb gehen, zeitlich geringfügig später, es sollte eigentlich jetzt schon laufen.
Block 3 in Flamanville: auch das sieht nicht viel besser aus, nur trägt hier alles der französische Staat. Und es läuft bereits seit Dezember 2025 im Regelbetrieb, nach nur 12 Jahren Bauverzögerung.
Was hätte mit dem Geld, was da verpulvert wurde nicht alles anstellen können im Stromnetz bzw. der Stromerzeugung, der Speicherung oder der Verbrauchsreduktion.
PS: die "Einspeisevergütung" pro kWh in Großbritannien an den Betreiber sind natürlich gegen Inflation geschützt. Im Gegensatz zur deutschen Einspeisevergütung für Erneuerbare.
Die Franzosen werden sich noch umschauen mit Ihrem Kraftwerkspark. Ich kann mir nicht vorstellen, das die anstehende Erneuerung auch nur ansatzweise so weiter finanziert werden kann.
Achso - wir wollen ja durch die Atomkraft unabhängig von Energieimporten werden. Wo gibt es eigentlich den Brennstoff zu kaufen? Ach - eigentlich nur bei den Russen und den Amis? Nein auch China. Und die Franzosen holen in Niger Uran aus dem Boden.
- Fasemann
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Die vergrabenen Flügel sind nicht viel besser, die Microplastic im Umfeld der Windräder schädigen die Umwelt jetzt schon, da sind auch noch keine Langzeitwirkungen bekannt.
Das modernste Kohlekraftwerk von Deutschland wurde ja vor meiner Haustür leider abgerissen.
Das modernste Kohlekraftwerk von Deutschland wurde ja vor meiner Haustür leider abgerissen.
Von 2017 an 2x GoE zusammen mit 25 Tkm verkauft 4/24.
Nova E-Retro Star exBlei aus 2020, ab 02/24 und ab1000 km mit Lithium.
4/24 Tisto Luna mit 700 km eingezogen
3/25 UNU aus 2016 mit 1960 km und kleinem Diebstahlschaden.
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Das mit den vergrabenen Flügeln wäre bei uns eher untypisch - eigentlich bekommt man Geld für das Material und der Rückbau eines Windrades bringt auch einiges an Geld ein. Und wenn es derzeit wie bei den Flügeln nur als Ersatzbrennstoff bei der Zementproduktion ist.
Das die bestehenden Kernkraftwerke nicht die vorgesehene Lebensdauer abarbeiten durften, fand ich auch eher suboptimal, da war das Kind ja schon in den (teuren) Brunnen gefallen, die Teile waren entwickelt und gebaut, die teure Entsorgung musste auch sowieso finanziert werden. Und grade die zeit, wo die Dinger sich erwirtschaften konnten, wurde beschnitten.
Aber eine neues AKW hätte ich nicht gewollt. Das wollten aber auch die deutschen Stromkornzerne nicht. Das war denen zu viel Abenteuer.
Das die bestehenden Kernkraftwerke nicht die vorgesehene Lebensdauer abarbeiten durften, fand ich auch eher suboptimal, da war das Kind ja schon in den (teuren) Brunnen gefallen, die Teile waren entwickelt und gebaut, die teure Entsorgung musste auch sowieso finanziert werden. Und grade die zeit, wo die Dinger sich erwirtschaften konnten, wurde beschnitten.
Aber eine neues AKW hätte ich nicht gewollt. Das wollten aber auch die deutschen Stromkornzerne nicht. Das war denen zu viel Abenteuer.
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achim
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Mir wäre eine andere Art der Energiegewinnung lieber als Atomkraft, bin aber kein Gegner. Aber eines scheint mir sicher: die "Erneuerbaren", sprich Wind und Sonne sind ein Rohrkrepierer und das wusste man von Anfang an. Die erforderlichen Speicher wird es mit der derzeit existierenden Technik niemals geben. Das ist schon xmal durchgerechnet worden. Also weiter Gas, Kohle und Öl verbrennen, sollte der vielzitierte "Klimawandel" doch ausbleiben. Oder eben Atomkraft - was anderes steht nicht zur Verfügung. Aber so lange manche immer noch von Speichern und H2 träumen, wird wohl ausser Preissteigerungen nichts passieren.
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Re: Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war „strategischer Fehler Europas“
Ich stehe der Atomkraft herkömmlicher Bauart skeptisch gegenüber, aber ich bin auch bekennender CO2-Problem-Gegner und halte es mehr mit der Kochtopftheorie, nach der eine Erwärmung der Welt zu einem nicht geringen Anteil auch daher rührt, dass zuviel Wärme produziert wird, nicht nur die CO2 emittierende Freisetzung von Jahrmillionen Sonneneinstrahlung innerhalb von zwei Jahrhunderten, sondern eben auch die eher ineffiziente Erzeugung von Strom mittels Atomkraft mit diverser Wärmeerzeugung. Hingegen ist die Umverteilung von Energie von der Wiese oder dem Dach ins Solarpanel oder Luft oder Boden per Wärmepumpe ins Haus ein Nullsummenspiel, thermophysikalisch betrachtet. Natürlich gibt es diverse Studien, die meine Thesen widerlegen, aber es gibt für fast jede Theorie untermauernde Studien.
Eine Alternative zu Speichern erneuerbarer Energien wäre für mich weiterhin ein konsequentes Energiemanagement bis in den privaten Bereich (bzw. überhaupt erst da, weil dort am leichtesten umsetzbar). Wenn man an Sonnentagen mit dem Strom vom Dach wäscht oder das Fahrzeug für die nächsten Schlechtwettertage auflädt, statt das Netz zu fluten wegen einer Einspeisevergütung, der bei negativen Börsenpreisen ohnehin jede Berechtigung fehlt (und die Politik das längst erkannt hat und endlich gegensteuert), ist ein Anfang getan. Und wer keine Solaranlage hat oder haben kann, könnte mit dynamischen Stromtarifen dennoch das Überangebot an Erneuerbaren abschöpfen helfen und dabei sogar noch sparen.
Hinsichtlich der benannten Äußerungen von "Zensursula" schwanke ich dennoch zwischen Zustimmung und Ablehnung. Zustimmung, weil der Ausstieg auch aus meiner Sicht zur Unzeit stattfand. Ablehnung, weil ich eigentlich auch froh bin, dass diese extrem teure Technologie, bei der auf unfassbar schamlose Weise das Motto "Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften" praktiziert wird (einen Großteil der Kosten des Rückbaus der AKWs tragen nicht die Energiekonzerne!) und die Müllproblematik zumindest in D noch nicht einmal ansatzweise gelöst ist, endlich gestoppt wurde.
AKWs sind nicht der Allheilsbringer und der einzige Garant für preiswerte Energie. Es gibt deutlich mehr Stellschrauben, den absurd kalkulierten Strompreis in D zu senken. Es ist für mich nicht vermittelbar, warum preiswert erzeugter Solar- oder Windstrom unfassbare Profite bei den Betreibern erzeugt, wenn der Preis dafür von der aktuell teuersten verfügbaren Energiequelle bestimmt wird. Vor allem, weil bei den großen Playern diese Verkettung inzwischen schamlos ausgenutzt wird. In anderen Ländern gibt es andere Regeln - und andere Strompreise.
Eine Alternative zu Speichern erneuerbarer Energien wäre für mich weiterhin ein konsequentes Energiemanagement bis in den privaten Bereich (bzw. überhaupt erst da, weil dort am leichtesten umsetzbar). Wenn man an Sonnentagen mit dem Strom vom Dach wäscht oder das Fahrzeug für die nächsten Schlechtwettertage auflädt, statt das Netz zu fluten wegen einer Einspeisevergütung, der bei negativen Börsenpreisen ohnehin jede Berechtigung fehlt (und die Politik das längst erkannt hat und endlich gegensteuert), ist ein Anfang getan. Und wer keine Solaranlage hat oder haben kann, könnte mit dynamischen Stromtarifen dennoch das Überangebot an Erneuerbaren abschöpfen helfen und dabei sogar noch sparen.
Hinsichtlich der benannten Äußerungen von "Zensursula" schwanke ich dennoch zwischen Zustimmung und Ablehnung. Zustimmung, weil der Ausstieg auch aus meiner Sicht zur Unzeit stattfand. Ablehnung, weil ich eigentlich auch froh bin, dass diese extrem teure Technologie, bei der auf unfassbar schamlose Weise das Motto "Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften" praktiziert wird (einen Großteil der Kosten des Rückbaus der AKWs tragen nicht die Energiekonzerne!) und die Müllproblematik zumindest in D noch nicht einmal ansatzweise gelöst ist, endlich gestoppt wurde.
AKWs sind nicht der Allheilsbringer und der einzige Garant für preiswerte Energie. Es gibt deutlich mehr Stellschrauben, den absurd kalkulierten Strompreis in D zu senken. Es ist für mich nicht vermittelbar, warum preiswert erzeugter Solar- oder Windstrom unfassbare Profite bei den Betreibern erzeugt, wenn der Preis dafür von der aktuell teuersten verfügbaren Energiequelle bestimmt wird. Vor allem, weil bei den großen Playern diese Verkettung inzwischen schamlos ausgenutzt wird. In anderen Ländern gibt es andere Regeln - und andere Strompreise.
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