Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

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Nova
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von Nova »

Schnabelwesen hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 18:09
Nova hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 17:56 Stark über 50% Marktanteil bei Elektroleichtkrafträdern im Januar 2026...
... nur gesehen habe ich noch keine!?!
Genau genommen habe ich bisher von Elektromotorrädern auch nur ein einziges mal eine Wildfire in Frankfurt live auf der Straße gesehen... :lol:

Wenn Stark diese Verkaufszahlen übers Jahr halten kann und irgendwann die zwei neuen Modelle noch kommen bin ich mal gespannt, wie sich deren Marktanteil weiterentwickelt.
kabee
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von kabee »

Also, der Stark-Händler in Kassel hat im Februar Insolvenz angemeldet. Stark scheint es da nicht rausgerissen zu haben.
STW
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von STW »

Tja, ein paar YT-Videos und der Versuch, einen künstlicher Hype zu erzeugen, scheinen doch keine ausreichenden Verkäufe zu generieren. Und weiß der Geier, wie die Zulassungszahlen zustande kamen, und wieviele Tageszulassungen dabei waren.

In freier Wildbahn habe ich dieses Jahr zweimal CE04, mehrfach (!) CE02 (L3e-A1), und eine Maeving gesehen. Stark: Fehlanzeige.
Und dann natürlich die üblichen Verdächtigen: NIU, Horwin, also die Roller.
RGNT V2 ab 01/23 > 25000km
NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von Schnabelwesen »

STW hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 10:11 weiß der Geier, wie die Zulassungszahlen zustande kamen
Das habe ich mich auch schon gefragt.
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von dominik »

Ich habe zumindest mal eine stehen sehen, nicht bei einem Händler und weiß auch noch wo in der Gegend eine gekauft wurde.
Da muss ich mal zur Probefahrt vorbei.

Fahren habe ich auch noch keine gesehen. ;)
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von MEroller »

STW hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 10:11In freier Wildbahn habe ich dieses Jahr zweimal CE04, mehrfach (!) CE02 (L3e-A1), und eine Maeving gesehen. Stark: Fehlanzeige.
Und dann natürlich die üblichen Verdächtigen: NIU, Horwin, also die Roller.
Du weißt aber schon, dass die allermeisten Starks bisher reine Offroad Maschinen ohne Straßenzulassung sind? D.h. die wirst Du höchstens auf Motorcross Strecken vermehrt sehen können.
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von STW »

Das weiß ich schon, dass angeblich die allermeisten nicht angemeldet sind und für Offroad-Veranstaltungen genutzt werden.
Wenn man mal hochrechnet, wie viele Menschen ungefähr Motocross betreiben, dann schwanken die Schätzungen, ausgehend von rund 175 Mannschaften, auf 2.000 - 3.000 Leute, andere sprechen von Schätzungen im niedrigen fünfstelligen Bereich, das scheint die vereinsunabhängigen Hobbyisten zu beinhalten.

Dirtbikes etc.: die Verbrenner halten 200 - 300 Betriebsstunden, nach anderen Schätzungen 3 - 10 Jahre. Gehen wir mal vom mittleren Werten aus, also 10.000 Fahrer, Bike wird 5 Jahre genutzt, dann gibt es einen jährlichen Bedarf von 2000 Maschinen für den Offroad-Einsatz.

In 2025 dürften auch im Offroad-Bereichdie Verkaufszahlen kräftig nach unten gepurzelt sein, bei straßenzugelassenen Krafträdern waren es auch rund -35% gegenüber dem Vorjahr. Und wie es KTM erging, einer der Hauptakteure im Offroad-Bereich, konnte man ja 2025 nachlesen. Und so eine KTM kostet nur ein Bruchteil eines Elektrohobels ...
Von den geschätzten jährlich verkauften 2000 Offroad-Hobels ist also nur ein "Anteil" Elektro. Schaut man auf den Preis und die gegenwärtige wirtschaftliche Lage, dann sind wir eindeutig in der Kategorie "Nischenprodukt".
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von Falcon »

Schnabelwesen hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 10:44
STW hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 10:11 weiß der Geier, wie die Zulassungszahlen zustande kamen
Das habe ich mich auch schon gefragt.
MEroller hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 12:32 Du weißt aber schon, dass die allermeisten Starks bisher reine Offroad Maschinen ohne Straßenzulassung sind? D.h. die wirst Du höchstens auf Motorcross Strecken vermehrt sehen können.
was nun?
nun bin ich verwirrt ......zugelassene offroad ohne zulassung? :roll: :roll:
wo ist man da erfolgreich :?:
vg
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von Pedator92 »

STW hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 10:11

In freier Wildbahn
45iger Roller sehe ich öfters mal aber das erste und einzige Elektromotorrad was ich öffentlich gesehen hab, war eine energica in einer etwa 150km entfernt Stadt :lol:

Die meisten Starks gibt's wohl eher Offroad und werden wahrscheinlich auch eher online bestellt als irgendwo vor Ort.
Kreidler Amaze 50 | 4232km | 48V 40AH LFP :oops:
E-Max 90s | 20727km | 48v ~62AH LFP | Wartungsstau
Stanford STF A4 | 3746+2700km | 75,6V 60AH
https://www.youtube.com/c/pedator92 Diy | Reparatur | Solar | Motovlog
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Re: Warum Stark die erfolgreichste E-Motorradmarke ist.

Beitrag von MarcS »

STW hat geschrieben: Mi 15. Apr 2026, 13:04 In 2025 dürften auch im Offroad-Bereich die Verkaufszahlen kräftig nach unten gepurzelt sein, bei straßenzugelassenen Krafträdern waren es auch rund -35% gegenüber dem Vorjahr.
Das zählt nicht!
2025 wurde Euro5+ verbindlich, also mussten alle Bikes die das noch nicht hatten bis Ende '24 zumindest für einen Tag zugelassen werden, sonst hätte man sie nur noch verschrotten oder aus der EU rausexportieren können, aber nie mehr in der EU zulassen (auch nicht als Re-Import). Also gab es im November und Dezember '24 weit mehr als 100.000 Tageszulassungen - aber verkauft wurden diese Bikes dann im Laufe des Jahres 2025.
==> Was 2025 gepurzelt ist war nur die Zahl der Neuzulassungen (ggü. dem Vorjahr), nicht die der Verkäufe.

Das betrifft den Offroad-Bereich aber viel weniger, weil echte Offroad-Maschinen ja eh nicht zugelassen werden, sondern auf dem Hänger oder im Kleinbus zum Einsatzort gefahren werden. Schließlich will man sich nicht die Stollen auf Asphalt ruinieren.
Keep the rubber side down...

Zero FXS 2016
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