Kurze Vorstellung: Wir sind ein Powersports-Händler aus Lviv in der Westukraine und verkaufen seit Jahren BRP Can-Am, CFMOTO und KTM. In letzter Zeit kommen bei uns immer häufiger Kunden aus der Landwirtschaft und fragen nach elektrischen Alternativen zu ihren Diesel-Quads und UTVs.
Die aktuelle Situation bei uns:
Unsere meistverkauften Arbeitsfahrzeuge sind der Can-Am Outlander und der CFMOTO UFORCE 1000. Beide laufen mit Verbrenner und werden vor allem eingesetzt für:
- Viehwirtschaft (Weidekontrolle, Futtermittel-Transport)
- Forstwirtschaft (Holztransport, Waldwege)
- Weinbau und Obstplantagen (enge Reihen, leichter Zugang)
Warum Elektro interessant wäre:
Einige unserer Kunden haben Solaranlagen auf dem Hof und könnten ihre E-Quads quasi kostenlos laden. Außerdem:
- Kein Lärm — wichtig für Arbeiten in der Nähe von Tieren und Wohngebieten
- Weniger Wartungsaufwand — kein Ölwechsel, kein Kraftstofffilter, weniger bewegliche Teile
- Sofortiges Drehmoment — gerade im schweren Gelände ein Riesenvorteil
- Keine Abgase in geschlossenen Räumen (Ställe, Scheunen)
- Reichweite — ein Landwirt fährt manchmal 50–80 km am Tag über unebenes Gelände
- Ladeinfrastruktur — nicht jeder Hof hat Starkstrom
- Zugkraft bei schweren Lasten über längere Strecken
- Preis — E-Quads kosten noch deutlich mehr als vergleichbare Verbrenner
1. Kennt jemand brauchbare Elektro-UTVs mit mindestens 50 km Reichweite im Gelände?
2. Gibt es in der DACH-Region schon Landwirte, die komplett auf E-Quads umgestiegen sind?
3. Wie sieht es mit der Lebensdauer der Akkus aus, wenn das Fahrzeug bei -15°C im Winter draußen steht?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen — wir überlegen nämlich, ob wir eine E-Quad-Marke ins Sortiment aufnehmen sollen.
Beste Grüße aus Lviv!