Man sieht noch ganz zart rötlich das R rechts neben dem S, da der PowerTank von einer SR war
Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Uff, und auch AF1racing ist im Zero Ausverkauf, handeln kein Zeros mehr... Von denen hatte ich die neuen Zero und S Schriftzüge auf meiner damals neu lackierten PowerTank-Verkleidung:
.
Man sieht noch ganz zart rötlich das R rechts neben dem S, da der PowerTank von einer SR war
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Teile beschaffung ist echt schwierig geworden bei Zero. Zum Glück fahr ich aktuell keine aber zukünftig werde ich das Problem auch haben.
Wäre es verboten neben dem S noch ein S zu kleben?
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Bremsscheibe und Schrauben seien angekommen. Muss ich jetzt gucken, wann ich die abholen kann, ist nicht gerade um die Ecke von hier.
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Vordere Bremsscheibe tauschen
Nach dem ständigen Rucken am Vorderrad hatte ich ja die schon recht abgefahrene vordere Bremsscheibe im Verdacht, da die Zacken außen rum nicht abgefahren werden, und trotz bestmöglichem Abflachen des äußeren Überstandes mit der Flex hatten die Zacken am äußeren Bremsbelag geschrappt und Bremsbelag pulverisiert.
Die Ersatzbremsscheibe mit der neuen Zero Nummer 25-08169, sowie die 5 M8 Schrauben mit Schraubensicherung dran, Nr. 90-07833, habe ich über Savitron beziehen können.
Doch zuerst mal war die Entfernung der alten Schrauben dran, was aber zwischen je 10 und 15 Minuten aufheizen der Schraube mit der Heißluftpistole auf 650°C benötigte, um bei dann 110 bis 120°C Schraubentemp. die alte Schraubensicherung weich genug werden ließ, was nach einigen Hammerschlägen auf den Schraubenkopf erst ein Lösen ermöglichte.
Nach gut 2 Stunden Kampf waren dann Scheibe und Vorderrad endlich getrennt: .
Die alte war noch 4mm dick im verschlissenen Teil, was noch deutlich mehr als das 3mm Minimum laut Zero Anleitung ist: .
So sind sie im Vergleich, oben alt, unten neu: .
Zuerst musste ich noch die Anlageflächen der 5 Anschraubpunkte einebnen. Durch gautschen der Bremsscheibe war schnell der zu hohe Punkt mit etwas Al-Korrosion ermittelt, und per Schleifpapier und auch etwas feilen wieder auf das Niveau der anderen 4 Punkte gebracht. Zum Schluss musste ich noch die 5 M8 Gewinde im Rad mit dem dritten Fertig-Geschwindeschneider nachschneiden und so von der restlichen Schraubensicherung befreien.
Nach Anschrauben der neuen Bremsscheibe über Kreuz mit 26Nm sah das Ergebnis dann so aus: .
Neue Bremsbeläge gab es dann auch noch, was ein komplettes Zurückdrücken der zwei Bremskolben im Bremssattel bedingte.
Doch die kurze Proberunde durchs Wohngebiet sorgte sofort für Ernüchterung: Ruckeln war immer noch da, nur jetzt ohne das "zing" der Bremsscheibe
D.h. auch die vorderen Radlager sind nach einem knappen Jahr schon wieder hinüber - Fortsetzung folgt...
Die Ersatzbremsscheibe mit der neuen Zero Nummer 25-08169, sowie die 5 M8 Schrauben mit Schraubensicherung dran, Nr. 90-07833, habe ich über Savitron beziehen können.
Doch zuerst mal war die Entfernung der alten Schrauben dran, was aber zwischen je 10 und 15 Minuten aufheizen der Schraube mit der Heißluftpistole auf 650°C benötigte, um bei dann 110 bis 120°C Schraubentemp. die alte Schraubensicherung weich genug werden ließ, was nach einigen Hammerschlägen auf den Schraubenkopf erst ein Lösen ermöglichte.
Nach gut 2 Stunden Kampf waren dann Scheibe und Vorderrad endlich getrennt: .
Die alte war noch 4mm dick im verschlissenen Teil, was noch deutlich mehr als das 3mm Minimum laut Zero Anleitung ist: .
So sind sie im Vergleich, oben alt, unten neu: .
Zuerst musste ich noch die Anlageflächen der 5 Anschraubpunkte einebnen. Durch gautschen der Bremsscheibe war schnell der zu hohe Punkt mit etwas Al-Korrosion ermittelt, und per Schleifpapier und auch etwas feilen wieder auf das Niveau der anderen 4 Punkte gebracht. Zum Schluss musste ich noch die 5 M8 Gewinde im Rad mit dem dritten Fertig-Geschwindeschneider nachschneiden und so von der restlichen Schraubensicherung befreien.
Nach Anschrauben der neuen Bremsscheibe über Kreuz mit 26Nm sah das Ergebnis dann so aus: .
Neue Bremsbeläge gab es dann auch noch, was ein komplettes Zurückdrücken der zwei Bremskolben im Bremssattel bedingte.
Doch die kurze Proberunde durchs Wohngebiet sorgte sofort für Ernüchterung: Ruckeln war immer noch da, nur jetzt ohne das "zing" der Bremsscheibe
D.h. auch die vorderen Radlager sind nach einem knappen Jahr schon wieder hinüber - Fortsetzung folgt...
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Radlagertausch vorn rechts
Der Dichtring rechts war schräg drin, hatte ich nach dem Bremsscheibentausch wieder vollständig eingeklopft. Beim Vorderradausbau heute früh war er wieder genauso angewinkelt drin...
Daher hatte ich den schnell und schonend draußen, und da offenbarte sich der Grund für die Schräglage der Dichtung, und für das Krachen und Rucken
.
Den Lagerkäfig hatte es komplett zerbröselt, völlig zerstörtes Lager!
Habe dann mit der Heißfluftpistole den Sitz vom kaputten Radlager immer wieder erwärmt, und von der Scheibenseite her mit einem kleinen Schlitzschraubendreher und Hammer auf den Innenring gehauen, dabei immer wieder auf eine halbwegs gleichmäßige Kugelverteilung geachtet.
Irgendwann machte es dann "Plopp", und das Elend lag auf der Werkbank, minus die meisten Kugelkäfig-Brösel, die ich schon vor dem Austreiben entfernt hatte: .
Alles gut gereinigt, auch den Dichtring, da ich noch keinen Ersatz für den habe. Er ist von NGK: .
Auf der Scheibenseite gibt es überhaupt keinen Dichtring, nur den Magnetring, der dem Hallsensor des ABS-Sensors die Raddrehzahl verrät: Zumindest deckt der Flansch des ABS Sensors den Spalt zur Nabe ziemlich gut ab.
.
Das Lager dort lief aber noch perfekt und spielarm, weshalb ich es mir ersparte, das alles auch noch auseinander zu nehmen, denn wie man den Magnetring da heil rausbekommt ist mir unbekannt. Felge Aufheizen ist da nicht so angebracht...
Also Rad wieder umgedreht und die Lageraufnahme gut aufgeheizt mit der Heißluftpistole, ganz schnell in die Wohnung hochgerannt, zum ein Lager aus dem Tiefkühlschrank holen. Dann wieder schnell in die Garage zurück, nochmals kurz mit der Heißluftpistole drauf gehalten, dann das Lager nahezu reinfallen lassen. Schlussendlich noch mit zwei Hammerschlägen auf diese 34mm Nuss, mit 45,5mm Außendurchmesser, den äußeren Lagerring solide in den Sitz gepresst: .
So sah das neue Lager dann aus: .
Den Dichtring dann wieder an den Platz gedrückt, doch mir schien der Innendurchmesser zu groß. Also die Vorderachse reingesteckt, und tatsächlich ist über 1mm radial Luft zwischen Dichtlippe und Achse, was natürlich völlig absurd ist: .
Habe den Spalt erst mal gut mit Fett gefüllt, mal schauen, ob Savitron noch den passenden Dichtring für eine 2017er S im Zero Chaos findet.
Zumindest lauft das Vorderrad (noch ohne montierten Bremssattel) nach von Hand auf Drehzahl bringen jetzt wieder minutenlang aus, ohne jegliche Geräuschkulisse
Bremssattel möchte ich erst montieren, wenn der von Louis bestellte Bremsbelagdrücker da ist (soll heute noch kommen), dann kommt die Probefahrt zum lokalen KFZ Zubehörhandel, um eine frische Spraydose mit Bremsenreiniger und eine frische Tube Fett zu besorgen, die ich im Zuge dieser Aktionen leer gemacht habe.
Daher hatte ich den schnell und schonend draußen, und da offenbarte sich der Grund für die Schräglage der Dichtung, und für das Krachen und Rucken
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Den Lagerkäfig hatte es komplett zerbröselt, völlig zerstörtes Lager!
Habe dann mit der Heißfluftpistole den Sitz vom kaputten Radlager immer wieder erwärmt, und von der Scheibenseite her mit einem kleinen Schlitzschraubendreher und Hammer auf den Innenring gehauen, dabei immer wieder auf eine halbwegs gleichmäßige Kugelverteilung geachtet.
Irgendwann machte es dann "Plopp", und das Elend lag auf der Werkbank, minus die meisten Kugelkäfig-Brösel, die ich schon vor dem Austreiben entfernt hatte: .
Alles gut gereinigt, auch den Dichtring, da ich noch keinen Ersatz für den habe. Er ist von NGK: .
Auf der Scheibenseite gibt es überhaupt keinen Dichtring, nur den Magnetring, der dem Hallsensor des ABS-Sensors die Raddrehzahl verrät: Zumindest deckt der Flansch des ABS Sensors den Spalt zur Nabe ziemlich gut ab.
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Das Lager dort lief aber noch perfekt und spielarm, weshalb ich es mir ersparte, das alles auch noch auseinander zu nehmen, denn wie man den Magnetring da heil rausbekommt ist mir unbekannt. Felge Aufheizen ist da nicht so angebracht...
Also Rad wieder umgedreht und die Lageraufnahme gut aufgeheizt mit der Heißluftpistole, ganz schnell in die Wohnung hochgerannt, zum ein Lager aus dem Tiefkühlschrank holen. Dann wieder schnell in die Garage zurück, nochmals kurz mit der Heißluftpistole drauf gehalten, dann das Lager nahezu reinfallen lassen. Schlussendlich noch mit zwei Hammerschlägen auf diese 34mm Nuss, mit 45,5mm Außendurchmesser, den äußeren Lagerring solide in den Sitz gepresst: .
So sah das neue Lager dann aus: .
Den Dichtring dann wieder an den Platz gedrückt, doch mir schien der Innendurchmesser zu groß. Also die Vorderachse reingesteckt, und tatsächlich ist über 1mm radial Luft zwischen Dichtlippe und Achse, was natürlich völlig absurd ist: .
Habe den Spalt erst mal gut mit Fett gefüllt, mal schauen, ob Savitron noch den passenden Dichtring für eine 2017er S im Zero Chaos findet.
Zumindest lauft das Vorderrad (noch ohne montierten Bremssattel) nach von Hand auf Drehzahl bringen jetzt wieder minutenlang aus, ohne jegliche Geräuschkulisse
Bremssattel möchte ich erst montieren, wenn der von Louis bestellte Bremsbelagdrücker da ist (soll heute noch kommen), dann kommt die Probefahrt zum lokalen KFZ Zubehörhandel, um eine frische Spraydose mit Bremsenreiniger und eine frische Tube Fett zu besorgen, die ich im Zuge dieser Aktionen leer gemacht habe.
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Die Dichtringe gibt es auch im Versand zu kaufen, z.B. hier: https://www.kugellager-express.de/welle ... 27x47x7-mm
Nur ein Beispiel. Kugellagerexpress ist schnell, günstig, aber alles No-Name. Ich nutze Lager von denen nur, wenn es nicht so auf die Haltbarkeit ankommt und die Lager sehr gut zugänglich sind. Nicht weil die Ware schlecht wäre - ich kann es einfach nicht einschätzen, ob das was taugt.
Der verbaute Dichtring von Dir ist ja beschriftet. Innendurchmesser 28mm, Außendurchmesser 47mm, Breite 7mm. Du kannst Dir so nach Maß einen passenden bestellen. Ich empfehle einen Ring in "BASL"-Ausführung - oder wie auch immer der jeweilige Hersteller das nennt, der hat zusätzlich zur Dichtlippe noch eine Staublippe, das verzögert den Lagertod etwas. Zum Zurückdrücken von Bremssätteln - da hatte ich - außer bei meinem Auto - bisher immer mit missbräuchlicher Werkzeugverwendung Erfolg (z.B. großer Schraubendreher oder ovalen Hammerstiel zwischen den Backen drehen, Wasserpumpenzange, natürlich bei noch eingebauten alten Belägen).
Nur ein Beispiel. Kugellagerexpress ist schnell, günstig, aber alles No-Name. Ich nutze Lager von denen nur, wenn es nicht so auf die Haltbarkeit ankommt und die Lager sehr gut zugänglich sind. Nicht weil die Ware schlecht wäre - ich kann es einfach nicht einschätzen, ob das was taugt.
Der verbaute Dichtring von Dir ist ja beschriftet. Innendurchmesser 28mm, Außendurchmesser 47mm, Breite 7mm. Du kannst Dir so nach Maß einen passenden bestellen. Ich empfehle einen Ring in "BASL"-Ausführung - oder wie auch immer der jeweilige Hersteller das nennt, der hat zusätzlich zur Dichtlippe noch eine Staublippe, das verzögert den Lagertod etwas. Zum Zurückdrücken von Bremssätteln - da hatte ich - außer bei meinem Auto - bisher immer mit missbräuchlicher Werkzeugverwendung Erfolg (z.B. großer Schraubendreher oder ovalen Hammerstiel zwischen den Backen drehen, Wasserpumpenzange, natürlich bei noch eingebauten alten Belägen).
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Danke für den Link. Ich vertraue jedoch seit Jahren schon auf https://www.agrolager.de/ für GUTE Kugellager, Müll kommt mir keiner unter, dazu ist mir meine Zeit zu schade
Das Innenmaß des Dichtrings ist ja zu groß, muss ich nochmals messen, was er innen haben sollte.
Der Bremsbelagdrücker von Louis ist super, weit besser als ein fetter Schraubendreher oder die Rohrzange (das waren meine bisherigen Mittel zum Zweck). Für wen es interessiert, hier ist der Link dahin:
https://www.louis.de/artikel/rothewald- ... r=10003009
Doch alles Drücken reichte bei meinem alten Bremssattel nicht mehr für genug Raum für neue Bremsscheibe UND neue Bremsbeläge. Musste daher meine halb runtergefahrenen erst mal einbauen, erste kurze Proberunde war wieder beruhigend in Richtung fliegender Teppich, wie es sich für eine i.O. Zero gehört
Größere Runde kommt jetzt dann, wenn mein Schweiß wieder halbwegs trocken ist
Das Innenmaß des Dichtrings ist ja zu groß, muss ich nochmals messen, was er innen haben sollte.
Der Bremsbelagdrücker von Louis ist super, weit besser als ein fetter Schraubendreher oder die Rohrzange (das waren meine bisherigen Mittel zum Zweck). Für wen es interessiert, hier ist der Link dahin:
https://www.louis.de/artikel/rothewald- ... r=10003009
Doch alles Drücken reichte bei meinem alten Bremssattel nicht mehr für genug Raum für neue Bremsscheibe UND neue Bremsbeläge. Musste daher meine halb runtergefahrenen erst mal einbauen, erste kurze Proberunde war wieder beruhigend in Richtung fliegender Teppich, wie es sich für eine i.O. Zero gehört
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Die große Probefahrt ergab wieder den Fliegenden Teppich, den die Zero S eigentlich sein sollte 
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Dieser Dichtring sollte passen, und ist ein BSIL mit Doppellippe
https://www.agrolager.de/product_info.p ... d=31000328
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Re: Zero S 2017 ZF10.5 11kW (war ZF6.5 und dann ZF7.2)
Heute Nachmittag habe ich das wirklich angenehme Wetter genutzt, um endlich den Vorbau wieder komplett auf Vodermann zu bringen.
Zum ersten hatte ich ja beide M5 Schrauben, welche den vorderen Spritzschutz auf der rechten Seite halten, abgebrochen beim Löseversuch, da sich die Edelstahlgewinde im Aluminium festgefressen hatten. Seither bin ich rechts mit Kabelbindern gesichert unterwegs gewesen
Da freihand ausbohren (mit einem Edelstahbohrer) sofort zum abwandern ins Alu geführt hatte, habe ich heute in ein 5mm dickes Stahlstück zuerst mal ein 2mm Loch mit dem Bohrständer rechtwinklig gebohrt, und dieses dann schön mittig über dem oberen Gewindestück platziert und mit Schraubzwinge am Alubürzel fixiert, welche den Spritzschutz positioniert. Dann konnte ich ganz entspannt die mitte des Gewindestücks durchbohren.
Bei dem unteren Gewinde war aber keine ausreichend genaue Positionierung möglich. Daher habe ich die Führungs-Bohrung in der Bohrmatrize auf den Zieldurchmesser 4mm aufgebohrt, um den Kern des Gewinde vollständig zu entfernen. Durch das größere Loch konnte ich nun auch unten die Matrize genau zentrieren, uns so die untere Bohrung wieder freibohren. Oben war das dank der 2mm Vorbohrung dann wesentlich schneller durch
Dann mittels M5 vor- und Fertig-Gewindebohrer die Gewindereste aus der Alubohrung geholt, alles gut ausgeblasen, und mit neuen Schrauben mit Keramik-Bremsenpaste auf den Gewinden den Spritzschutz wieder montieren können. Die Keramikpaste hat sich in der Jahrzehnte-langen Zero-Erfahrung von Christian Jog am besten bewährt, um Stahlschrauben im Zero Alu dauerhaft lösbar zum machen
Dann nochmals das Vorderrad ausbauen, um den alten "Show"dichtring mit dem richtigen Dichtring zu ersetzen. Hier habe ich auf den Dichtdurchmesser der Vorderachse vorn den neuen Dichtring, hinten den losen Showring aufgesteckt: .
Ich habe dann die gesamte Außenseite des neuen Radlagers mit einer dicken Fettraupe versehen und den neuen Dichtring in die Felge gedrückt und alles wieder montiert. So sieht das jetzt aus: .
Das Vorderrad lief beim ersten Test etwas schneller aus als vorher mit nicht berührendem Ring, aber zumindest ist alles gut geschmiert jetzt, und hoffentlich habe ich bis zum Lebensende der Zero nun keine Probleme mehr am Vorderrad
Zum ersten hatte ich ja beide M5 Schrauben, welche den vorderen Spritzschutz auf der rechten Seite halten, abgebrochen beim Löseversuch, da sich die Edelstahlgewinde im Aluminium festgefressen hatten. Seither bin ich rechts mit Kabelbindern gesichert unterwegs gewesen
Da freihand ausbohren (mit einem Edelstahbohrer) sofort zum abwandern ins Alu geführt hatte, habe ich heute in ein 5mm dickes Stahlstück zuerst mal ein 2mm Loch mit dem Bohrständer rechtwinklig gebohrt, und dieses dann schön mittig über dem oberen Gewindestück platziert und mit Schraubzwinge am Alubürzel fixiert, welche den Spritzschutz positioniert. Dann konnte ich ganz entspannt die mitte des Gewindestücks durchbohren.
Bei dem unteren Gewinde war aber keine ausreichend genaue Positionierung möglich. Daher habe ich die Führungs-Bohrung in der Bohrmatrize auf den Zieldurchmesser 4mm aufgebohrt, um den Kern des Gewinde vollständig zu entfernen. Durch das größere Loch konnte ich nun auch unten die Matrize genau zentrieren, uns so die untere Bohrung wieder freibohren. Oben war das dank der 2mm Vorbohrung dann wesentlich schneller durch
Dann mittels M5 vor- und Fertig-Gewindebohrer die Gewindereste aus der Alubohrung geholt, alles gut ausgeblasen, und mit neuen Schrauben mit Keramik-Bremsenpaste auf den Gewinden den Spritzschutz wieder montieren können. Die Keramikpaste hat sich in der Jahrzehnte-langen Zero-Erfahrung von Christian Jog am besten bewährt, um Stahlschrauben im Zero Alu dauerhaft lösbar zum machen
Dann nochmals das Vorderrad ausbauen, um den alten "Show"dichtring mit dem richtigen Dichtring zu ersetzen. Hier habe ich auf den Dichtdurchmesser der Vorderachse vorn den neuen Dichtring, hinten den losen Showring aufgesteckt: .
Ich habe dann die gesamte Außenseite des neuen Radlagers mit einer dicken Fettraupe versehen und den neuen Dichtring in die Felge gedrückt und alles wieder montiert. So sieht das jetzt aus: .
Das Vorderrad lief beim ersten Test etwas schneller aus als vorher mit nicht berührendem Ring, aber zumindest ist alles gut geschmiert jetzt, und hoffentlich habe ich bis zum Lebensende der Zero nun keine Probleme mehr am Vorderrad
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