Ich argumentiere in der Regel ähnlich, wie du es beschrieben hast, und aus meiner Sicht ist das auch vollkommen korrekt. Ein Großteil derjenigen, die behaupten, regelmäßig 400 km am Stück mit dem Motorrad zu fahren, kommt in der Praxis auf eine Jahresfahrleistung von rund 2.000 km. Das steht aus meiner Sicht in einem deutlichen Missverhältnis.STF2023 hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 18:55Man kann die Reichweite auch positiv rüber bringen.Aufeome hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 15:08 Das Interresse an so "echten" E-Motorrädern ist groß. Ich werde häufig Angesprochen aber wenn die dann hören das man nur rund 180km weit kommt und dann über ne Stunde warten muss ist die Begeisterung vorbei. Zumal ja auch ein ordentlicher Preis aufgerufen wird.
Ich sage selten die Kilometer. Stattdessen: Auf schönen Motorradstrecken fahre ich 3 bis 3,5 Stunden und gehe dann zum Mittagessen. Währenddessen lädt das Motorrad.
Dann nachmittags nochmal drei Stunden, dann Kaffee (mit ladepause) und dann nochmal 100 km. Das gibt über 400km am Tag.
Der übliche Kommentar darauf: Ja, das reicht aus.
(dass es auf langweiligen Bundesstraßen oft nur zwei Stunden sind, will da keiner mehr wissen)
Vergleicht man deine Erfahrungen mit dem Lompico‑Akku mit 8,8 kWh, wird das Problem noch offensichtlicher. Dieser Akku ist gerade einmal halb so groß wie der aktueller Zero‑Modelle. Entsprechend stellt sich die Frage, wie weit man realistisch gesehen damit noch kommt. Vermutlich alle 100km Ladepausen. Das ist schlicht ein massiver Rückschritt, insbesondere im Hinblick auf Alltagstauglichkeit und Reichweite.
Grundsätzlich bin ich ein klarer Befürworter von AC‑Laden, da es kostengünstiger ist und praktisch an jeder Steckdose möglich ist. Dennoch darf man nicht ignorieren, dass für die meisten Nutzer Bequemlichkeit eine entscheidende Rolle spielt und genau diese bietet aktuell nun einmal das DC‑Schnellladen.