Der Doppelriemenantrieb sollte schon einige Zeit Geschichte sein - den gibt es nur noch als "refurbished" für 4.000€.MEroller hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 08:26 Da auch Govex das höchst aufwändige doppel-Riemen-Konstrukt unverändert vom ursprünglichen Entwickler übernommen hatte, würde ich da keine große Hoffnung auf technische Weiterentwicklung haben.
Das aktuelle Modell hat einen Radnabenmotor und auch keine Speichenfelgen mehr, sondern Gussräder. Ich empfinde die neuen Räder und den Radnabenmotor als ziemlich hässlich. Die Komplexität wurde deutlich verringert - auch kein onboard-Ladegerät mehr (dafür aber wenigstens entnehmbare Batterien. Dafür 8.000 oder 9.000€ hinlegen (Preise von der Seite e-schwalbe.com)? Für einen L1e-Roller mit 3,4kWh in der Batterie und 48V-System? Ich empfinde es so, als ob sie die Schwalbe auf den technischen Stand von einen Chinaroller vor 10 Jahren gebracht haben. Von wirklich hochwertig kann man bei der Plastewüste auch nicht sprechen. Wenn die Verkleidung wenigsten Blech wäre, eventuell noch mit verchromten Speichenfelgen könnte man sich die Schwalbe vielleicht noch als hochwertig schönreden. Da würde ich doch lieber eine alte Schwalbe kaufen und mit dem Second-Ride-Umbausatz zu Elektro konvertieren (lassen). Da hat man dann fast die originale Ansicht, darf mit Mopedführerschein 60km/h fahren und ist auch nicht teurer. Licht sollte man aber m.E. auf 12V aufrüsten, der originale Scheinwerfer der Schwalbe ist kein Licht, das ist mehr so eine Positionsleuchte.
Das hoffe ich auch. Zwei Classic-Marken und zwei mit modernen Auftritt. Aber ob man sich da nicht verzettelt? Ich denke nicht, dass man mit der Preiswertschiene was reißen kann. Eventuell zwei hochwertige Marken, in Classic und in Modern sind vielleicht machbar - die Stückzahlen werden wohl eher gering sein. Mit umgelabelten Chinarollern stelle ich mir das Geldverdienen noch schwerer vor. Die drei, vier Chinamarken (Vmoto, Niu, Horwin...) sind mit Werkstätten in der Fläche mittlerweile ganz gut vertreten. Und ohne Händler vor Ort wird es m.E. nix mit dem Konzept von hochwertigen Fahrzeugen - wer so viel Geld ausgibt, will auch ordentlichen Service. Klar gibt es das Konzept Werkstattwagen kommt und erledigt Reparaturen, aber funktioniert das in der Realität wirklich so gut wie ein Händler um die Ecke?STW hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 09:51Aber denkbar wäre, dass man die 4 Markennamen unterschiedlich am Markt positioniert, von reiner Importware bis hin zu Manufakturarbeit. Aber das muss gut vorbereitet sein, so dass ich der Meinung bin, dass wir vor 2027 nur einzelne Zuckungen sehen werden.