rainer* hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 11:16
Bei den PKW-Konternen (VW, Stellatis, BMW...) trägt das Ersatzteilgeschäft ca. 1/3 zum Konzernergebnis bei. Das ist erheblich margenstärker als der eigentliche Fahrzeugverkauf. Man kann schon an Ersatzteilen verdienen.
die marge ist viel höher als man denkt, schraub die zahl etwas höher.
die dienstleistung ist das kerngeschäft der händler.
wer seine kunden blöd anmacht oder ware nicht bereitstellt, ist ein verlierer und versager und ziemlich schnell aus dem kerngeschäft draußen.
vg
Ich bin hier nur die Signatur.
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Wenn ich sterbe, will ich friedlich gehen. So wie mein Großvater im Schlafe ... und nicht laut kreischend wie sein Beifahrer.
STW hat geschrieben: Mo 11. Mai 2026, 09:41
Emco kann durchaus "E-Roller". Das haben die vor Jahren schon gekonnt, zeitweise waren deren Roller Diskussionschwerpunkt im Forum, bevor dann NIU und Horwin am Markt war. Dann ist Emco viel im Bereich Businesskunden unterwegs gewesen, und ich denke, das Thema "Sharing" dürfte auch ganz interessant sein. Die Kompetenz haben die m.E., auch wenn es eher darauf hinauslaufen dürfte passende Fernostware technisch zu designen und dann mit "Markennamen" zu vertreiben.
Die Roller , die Emco vertreibt sind China-Roller, in die einige bessere Komponenten verbaut werden.
Eine Fertigung in Deutschland aufbauen ist eine ganz andere Nummer.
Ich wage sogar zu bezweifeln, dass sie eine Fertigung der Schwalbe in China bewerkstelligen können.
vermutlich werden sie hier den rahmen und die verkleidungsteile fertigen.
die konstruktionsrahmen und die blechpressen werden vorhanden sein, die felgen werden auch hier produziert
der rest wird eh chinaware sein/werden.....vielleicht ein hiesiger bosch motor, glaub ich aber eher weniger.
wird hier assembliert, bekommt dann den stempel "made in germanany"
vg
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Äpfel und Birnen ... VAG würde mir für Windabweisermotor des Schiebedaches locker 600-800€ berechnen, wer das Teil sieht würde dafür keine 20€ hinlegen. Da haben wir andere Margen.
Mal abgesehen davon: Geld, dass in Teilen angelegt ist, arbeitet nicht und verdient nichts, da wird mit kalkulatorischen Zinsen von 12-35% pro Jahr gerechnet, immerhin läuft in der Branche viel über Vorfinanzierung durch Banken. Weniger Teile bedeutet mehr freies Kapital oder weniger Schulden. Auch der Kubikmeter Lagerraum kostet Geld - die Palettenlagerung kostet je nachdem zwischen 3€ bis 12,50€ pro Monat (sagt die KI), in Ballungsräumen 22,50€. Dagegen sind die Kosten für Wareneingang und Handling mit 1€ bis 7,50€ sehr überschaubar.
Und nun wird klar, warum manche Importeure mal über Wochen keine Bremsbeläge liefern können, oder man auf Verkleidungsteile für den Roller auch mal gerne 4 Monate warten muss. Beispiel: wenn die übliche Nachfrage ein Schutzblech vorne pro Jahr auf je 500 verkaufte Roller ist, dann liegt auf dem Lager auch nur ein Schutzblech, und wehe es passiert bei 2 Kunden zeitgleich.
Damit liegt dann ein Schutzblech, das in China 5€ kostet, nach Transport im Container 7€, nach Wareneingang 10€, und nach einem Jahr Lagerung nach Zinsverlusteinberechnungen und Lagerkosten bei einem Verkaufspreis von 25€, zzgl. Transport zum Händler, zzgl. MWSt. Komm, lass uns sagen da legen wir noch 20€ netto drauf, für die fette Marge: die 20€ kommen dann recht genau ein- oder zweimal im Jahr auf die Habenseite der Importeure. Das würde ich nicht als Reibach bezeichnen.
RGNT V2 ab 01/23 > 25000km
NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19
sorry, aber in der regel werden bei kleinen klitschen ganz anders gerechnet, da kann man nicht was von konzerne auf sowas übertragen....
black tea rechnet auch nicht so, die haben eine ganz andere mischkalkulation.
aber was weiß ich, ich rechne ganz anders, bin ja auch nicht auf wachstum aus.
vg
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BTM kann anders rechnen: die haben Produktionswochen ins Auge gefasst, nehmen bis zu einem Stichtag Vorbestellungen entgegen, können als "Just-in-Time"-mäßig zahlengenau ordern. Hier und da ein paar wenige Extrateile, falls von den lieferten Komponenten doch welche defekt sind oder bei der Montage versaut werden, und ein kleines E-Teilelager. Wobei die Maschinen so schön modular aufgebaut sind, da kann man notfalls einen Ersatzblinker auch von Louis und Konsorten nehmen. Natürlich rechnen die auch - bestimmt sogar intensiver als ich. Ohne Businessplan kein Geld von der Bank ...
RGNT rechnet mittlerweile die max. erzielbaren Verkäufe hoch pro Jahr, und ordert und produziert entsprechend. Auch waren vereinzelt Ersatzteile zeitweise nicht lieferbar, wie Joysticks etc., weil deren Qualität die Erwartungen untertraf und mehr Ersatz von den Kunden geordert wurde, als letztendlich geliefert werden konnte. Da haben die sich mal verrechnet. Nachteil: wenn ein Lieferant für produktionsnotwendige Teile für Ärger sorgt, dann reißt der Cashflow ab.
Ja, und lass es einen Roman sein - nicht ohne Grund gibt es den Beruf des Kaufmanns, oder BWLer, ..., und Logistiker, die sich genau um diese Sachen einen Kopf machen: es geht um Geld, es geht um Wettbewerbsfähigkeit, da läuft es anders als in der eigenen Hobby-Bastlerwerkstatt, mit der kein Geld verdient werden soll.
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Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19