Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

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Falcon
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Falcon »

@pfrimler ist schon dran.

wegen der woche, das problem besteht ja nicht seit 2 wochen, die wußten das, außerdem, man kann ja schon mal etwas WD40 reinsprühen solange und mal wie karre in die hand nehmen, vielleicht hat man glück?

ich versteh dich, aber diese lasche handhabe der händler und werkstatten ist echt zum kotzen von mal zu mal. und es liegt nicht an fehlenden teile oder mitarbeiter.

lg
Zuletzt geändert von Falcon am Mo 14. Sep 2026, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Pfriemler
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Pfriemler »

Ja, primler, Pfriemlet oder wie Ihr nennen wollt :lol: ist dran... Die Verkäufer und Werkstättler sind sehr nette Leute und ich komme super mit ihnen klar, aber das Behandlungssystem können sie nicht beeinflussen und ich möchte auch niemanden von denen in Schwierigkeiten bringen. Also fliegen wir unter dem Radar.

Bezüglich Ersatzteile: Es ist wie @error sagt: Man kann bestellen und dann teilweise lange warten und das ist nicht das Problem des Ladens dort. 11 Tage Lieferfrist sind "nichts". Mein Glück und Verhandlungsgeschick bestand in der Regel darin, dass ich nach Voruntersuchung und Kostenvoranschlag den Roller bis zum Eintreffen der Ersatzteile und der dann erst erfolgenden Einbauterminvereinbarung weiter fahren konnte. Und bevor jemand auf die Idee kommt, man könne sich doch einen Standardsatz Ersatzteile besorgen und hinlegen: Von den regelmäßig wegen Unfallschäden auszutauschenden Karosserieteilen hatten die immer einen Satz auf Lager. Zündschloßschalter wären vielleicht noch ein Vorschlag dafür. Aber der Platz ist begrenzt und bei den gefühlt 30 verschiedenen Fahrzeugen im Portfolio kann man sich nicht alles auf Halde legen, ohne arm zu werden als Händler.

Nichtsdestotrotz: Die Zeit läuft. Was die Sache so unerträglich macht, sind die fehlenden Statusinformationen. Theoretisch kann man die übrigens selbst einsehen, wenn man sich ein Kundenkonto bei denen zulegt. Ich denke, Claudia weiß das auch? Nur ob die auch aktuell gehalten werden, ist dann die Frage. In meinem Fall wartet ein Vorgang seit 2,5 Jahren auf Rückmeldung von mir, aber der Fall ist längst abgeschlossen...

P.S.: Ja, ich könnte das längst selbst eingebaut haben, aber 1. habe ich keines und 2. ist es auch für mich eine Menge Arbeit und Zeit, die ich nicht wirklich habe. (und bei Bremsen ist es mein eigenes Risiko, obwohl der Flüssigkeitswechsel vorgestern wirklich vergleichsweise easy, wenn auch nicht komplikationslos lief (von braun/schwarz keine Spur übrigens, bestenfalls honig- zu hellgelb). Details gehören aber hier nicht hin, das wäre einen eigenen Fred wert (den es noch nicht so gibt.). Aber wenn ich mal einen Nachmittag erübrigen kann (und das ist nicht selten), kann man ja nur dazulernen, nicht wahr. Aufarbeiten der Kontakte, wie hier im Forum schon beschrieben, sollte kein Ding sein. Von oxidierten Kontakten bis in zu komplett weggegammelten Steckverbindern hatten wir ja hier schon einiges.
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Markus Sch.
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Markus Sch. »

Da wär ich gespannt ob überhaupt Rückmeldung von der Werkstatt kommt und wann oder ob Monatelang Funkstille herrscht.
Claudia
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Claudia »

Vielen Dank euch allen. Ich kann in der Sache kaum noch klar denken und schätze eure Antworten sehr!

Ich werde mich erstmal noch weiter gedulden und morgen mal gucken, ob es mit den Kundenkonto klappt. Diese Möglichkeit hatte ich total verdrängt. Jetzt erinnere ich mich schwach, dass ich vor längerer Zeit mal versucht habe mir eins zu erstellen oder mich einzuloggen. Das ist mir damals aber nicht gelungen und dann in Vergessenheit geraten. Danke, Pfriemler, für die Erinnerung. :)
Wizzibizzi
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Wizzibizzi »

botzino hat geschrieben: Mo 14. Sep 2026, 00:18 Nur soviel: als meine Mó wegen Lagerschaden am Hinterrad "gelähmt" zu Hause stand und ich noch keine Ahnung hatte ob ich das selbst reparieren können würde habe ich tatsächlich eine BMW CE-04 probegefahren. Die stand als Gebrauchtfahrzeug in einem hiesigen BMW-Motorradhaus zum Verkauf. Einige Jahre auf dem Buckel, 10.000 km gelaufen. Was soll ich sagen? Umgerechnet 12.000 Euro, das Fahrerlebnis machte den Preis nicht wett. Und die Reichweite von (nach Händleraussage maximal) 95 km im Sommer, bei nicht herausnehmbarem Akku - unter allem Niveau bei heutiger Akkutechnik (für meine Mó habe ich 2 Akkus, kann also problemlos zuhause wechseln und habe damit eine Reichweite von 200km täglich (im Nahbereich, der Akkuwechsel muß ja zuhause erfolgen).
Die Akkutechnik der BMW CE-04 ist eben definitiv mindestens 5 Jahre alt, seitdem hat sich eine Menge auf dem Gebiet getan. Der einzige Vorteil bei der BMW ist das selbst hier in Schweden recht gute Händler- und damit Servicenetz. Da hätte ich den Lagerwechsel natürlich selbst nicht in Angriff genommen sondern der Werkstatt übergeben. Hätte dies dann aber definitiv monetär kompensieren müssen, und das ist wirklich intensiv.
Ergo: wie @error schreibt, selbst schrauben können ist von Vorteil und kann man das leisten kann eine Silence (oder Mó) laufen und laufen und laufen...
Also.... naaaaja.... was du zur BMW CE04 schreibst kann ich so nicht bestätigen. Ich habe im Moment ja noch sowohl meine Seat Mó 125 Performance und meine CE04 und fahre erstere nur noch ab und zu mal, aber ganz überwiegend die BMW. Du hast dir da aber wohl auch das schlechtmöglichste Beispiel herausgesucht: Meine BMW CE04 ist 4 Jahre alt, hatte beim Kauf 4600km gelaufen und nahezu Vollausstattung, und ich habe sie für 8.700€ gekauft - das ist sogar unter dem Listenpreis einer neuen Silence / Seat.

Ich fahre mit meiner im Sommer, aber (und das verdient besondere Beachtung) auch im Winter meine 100km, und zwar sehr zuverlässig. Da kann die Seat nicht mithalten (die immer gleiche Strecke, wohlgemerkt). Der fest verbaute Akku ist ein immenser Vorteil, denn wir haben hier nicht irgendein zusammengefrickeltes Batteriepaket mit wackeliger und störanfälliger Mechanik (und Kontaktproblemen am Leistungsverbinder) wie bei Silence, sondern sehr erprobte und solide Komponenten aus dem BMW-PKW-Sektor. Ich wüsste nicht, wie das ein Nachteil sein kann. Zumal ich den entweder an der heimische Steckdose mittels einem wetterfesten Ladegeräte innerhalb von 3h voll habe (nicht 7-8 Stunden wie bei Silence), oder aber an jeder beliebigen AC-Ladesäule per Typ2 in knapp 60 Minuten lade. Bei der Seat hingegen habe ich per sé Abstand genommen davon, diese 41kg Akku in meine Wohnung oder auch nur deren Nähe zu lassen. Spätestens seit dem Bericht hier im Forum über die abgebrannte Silence, bei der wohl bis heute noch keine Ursache ermittelt werden konnte. Der Spaß ist mir dann doch zu heikel...

Ich fahre wie gesagt meine Seat ab und zu nochmal, und wenn du schreibst "das Fahrerlebnis macht den Preis nicht wett" kann ich nur sagen: Sorry, aber das eine extrem subjektive Meinung. Die BMW fährt sich wie ein Fahrzeug, die Seat wie ein Spielzeug, so kann man es am besten vergleichen (selbst wenn man darauf verzichtet auf fehlendes ABS, Traktionskontrolle, Leistung etc. hinzuweisen). Sind halt einfach verschiedene Welten, und ich bin froh dass ich zur BMW gewechselt bin. Auch wegen des Service: Meine Sitzbank hatte ein bekanntes Materialproblem, eine Charge dieser Sitze wurde im hinteren Teil wohl versehentlich mit einem nicht UV-festen Kunstleder bespannt, der in der Sonne klebrig und rissig wurde. Meine Maschine ist aber schon aus der Hersteller-Gewährleistung - trotzdem hat mein lokaler BMW-Händler einen Kulanzaustausch mit BMW vermittelt, der im Zuge der Jahresinspektion vor einer Woche durchgeführt wurde. Von solchen Dingen kann man bei Silence / Seat nur träumen - da durfte ich ja (wie viele andere auch) 6 Monate auf eine Gewährleistungsreparatur warten und froh sein, dass sie überhaupt noch etwas repariert haben, trotz rechtlichem Anspruch.

Also nein: Silence / Seat ist eine nette Idee gewesen, die aber wohl als gescheitert anzusehen ist. Merkt man ja auch, wenn man online bei Silence nach Deutschen Partner sucht... da gibt's ja laut Silence aktuell genau null...

Ich wüsste übrigens auch nicht wieso die Silence-Akkutechnologie jünger sein sollte... die Dinger werden doch auch schon mindestens so lange gebaut wie die CE04...?! Wenn du also schreibst "seitdem hat sich eine Menge getan", meinst du damit also ganz sicher nicht "bei Silence"...da ist der Kram mindestens ebenso alt.

Gruß, Wizzibizzi
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Pfriemler »

Muss Wizzibizzi leider in vielem Recht geben: Schon beim C-Evolution waren die Zellen aus dem i3 (dem ersten kleinen Stromer der Münchener) eingebaut, und das war ein anderes Kaliber als der aus hunderten 0815-Rundzellen zusammengedengelte Akku der wirklich allermeisten Elektroroller inkl. Silence, dessen Akkutechnologie anhand des S02 ruhig auf mittlerweile 8 Jahre geschätzt werden darf. Bei der C-Evolution starben auch andere teure Komponenten in Serie weg, leider auch nach der Garantiezeit, beim Silence ist ein defekter Akku immerhin vom Kunden zu wechseln ;). Fahrkomfort ist in der Tat subjektiv, die C-Evolution habe ich sehr angenehm in Erinnerung (CE04 bin ich noch nicht gefahren, für mich kommt das Fahrzeug u.a. wegen der schwachsinnigen A1-Kastration gar nicht erst ins Rennen). In Sachen Service und Kulanz kann meines Wissens keiner mithalten, und die Werkstattpreise und Wartezeiten des bekannten Ladens, dessen Opfer auch Wizzibizzi geworden ist, lassen den Service von BMW noch in ganz anderem Licht dastehen. Wer keinen Bock auf Experimente hat, wird leider immer noch nur dort fündig. Alle bisher von mir beäugten Fahrzeuge haben im Laufe der Zeit Probleme angehäuft, obwohl sie anfänglich Solidität versprachen - Ray 7.7, Zehoo AE8S+, Next NX2, und auch Nervas EXE2 patzt schon vom Fleck weg mit nicht funktionierendem Killswitch, gräßlich lautem Ladegerät und fehlender Typ2-Verriegelung.
Die Liste der Probleme am CE04 ist auch lang, wenn man da mal ins Forum schaut, aber das hat wohl mit einer anderen (berechtigten) Anspruchshaltung zu tun - Silencefahrer leiden mehr und meist geräuschloser :lol:
Auch hinsichtlich der Schnelladefähigkeit ist der CE04 allein auf weiter Flur. Eine Nerva EXE2 schafft die <3h voll auch an der Haushaltssteckdose, ist aber am Typ2 nicht schneller.
Listenpreise kann man nicht vergleichen. Ein vier Jahre alter S01 bringt kaum noch 2500 Euro, ist aber neu und gut abgestanden problemlos unter 5 zu bekommen. Selbst die Nerva mit BYD-Blade-Akkus (nochmal eine ganz andere Nummer Akkutechnik) kostet nur 8k€ neu. Der Vergleich Fahrzeug-Spielzeug hat sich mir bei dem Hobel auch aufgedrängt. Trotzdem sitze ich auf dem S01 angenehmer. Der Jeck halt, näch?
SuperSoco CUx '19-'21 (36Wh/km in 2000 km), Piaggio Medley 125 '20-'22 (26,6 ml/km in 5000 km). Seat Mó: Bild
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Re: Erfahrungsbericht Silence S01 (2021) – Warum ich nach 9.000 km die Reißleine ziehe (+ Verkauf)

Beitrag von Pfriemler »

kleines update: Wir haben guten Grund damit zu rechnen, im Laufe der nächsten Woche Euch mit neuen Informationen versorgen zu können.
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