hat schon mal jemand seine NIU-Akkus nicht über ein Ladegerät, an einem 230V~ Anschluss geladen, sondern aus einem 48V-Akkupack?
(Entladespannungsbereich 45,5 ... 53,2 V
Ladespannungsbereich 52,5 ... 53,2 V)
schließt man hier die Akkus direkt an dieses Akku-Pack, oder benötigt man da noch mehr?
MQI GT 70 laden ..
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MQI-Berlin
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MQI GT 70 laden ..
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Re: MQI GT 70 laden ..
Ganz schlechte Idee den Akku so laden zu wollen ohne Extras.
Wenn du einen leeren Akku an einen vollen Akku anschließt dann kommt es zu extrem hohen Ausgleichströmen die BMS und Akkus zerstören können.
Das was du wahrscheinlich machen möchtest ist DC/DC laden, in deinem Fall brauchst du einen Buck-Boost Converter, also einer der deine Spannung verringert (Buck) und später erhöht (boost) weil wenn der eine volle (Versorgungs)Akku anfängt zu laden ist der ja erst über dem Ziel Akku, später ist der Ziel Akku aber höher von der Spannung als der von deinem Versorgungsakku.
Wenn du einen leeren Akku an einen vollen Akku anschließt dann kommt es zu extrem hohen Ausgleichströmen die BMS und Akkus zerstören können.
Das was du wahrscheinlich machen möchtest ist DC/DC laden, in deinem Fall brauchst du einen Buck-Boost Converter, also einer der deine Spannung verringert (Buck) und später erhöht (boost) weil wenn der eine volle (Versorgungs)Akku anfängt zu laden ist der ja erst über dem Ziel Akku, später ist der Ziel Akku aber höher von der Spannung als der von deinem Versorgungsakku.
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Re: MQI GT 70 laden ..
Hallo,
Das originale Ladegerät (also das für AC 230 Volt) folgt ja einer Ladekurve, bei der im mittleren Bereich mit konstantem (maximalem) Ladestrom geladen wird und wenige Volt unterhalb der Ladeschlussspannung beginnt das LG damit, den Ladestrom nach und nach zu redizieren auf wenige 100 mA kurz vor Erreichung der Ladeschlussspannung. Der Bereich mit geringem Strom am Ende der Ladung ist wichtig, um die Akku-Zellenstränge auf einheitliches Spannungsniveau auszubalancieren.
Niu lädt die Li-Ion-Zellen etwa auf um 4,15 Volt auf und die M-Akkus haben 13 Zellenstränge (13s). Ausbalanciert hat der Akku dann um 54 Volt und die Ladeschlussspannung (beim Abschalten des Ladegerätes) liegt leicht höher.
Wenn man einen genügend großen Solar-Akku-Speicher mit Nennspannung 48 Volt hat, dürfte es da die weit einfachere Lösung sein, einen Wechselrichter anzuschaffen, der aus DC 48 Volt (also 46-54 Volt-Spannungslevel) Steckdosenspannung AC 230Volt formt, und dann mittels dem originalen Ladegerät sicher zu laden. https://de.banggood.com/[EU-Direct]-FCH ... gJyT_D_BwE
Ein kleiner 48v-Akku würde aber dafür nicht genug Leistung liefern.
Versuche da mit direkter Kabelverbindung aus dem Hilfsakku zu laden, ohne den Strom (spannungsabhängig) zu regeln und zu überwachen, würde da vermutlich recht schnell zur Auslösung des Akku-Schutzes im BMS führen, oder sogar zu Schaden am Akku. Die Überwachungsfunktionen des in der Akku-Box integrierten BMS sollen natürlich die (teuren) Roller-Akkus vor jeglicher Form der Überbeanspruchung im Einzelfall schützen. Würde es aber regelmäßig durch Direktverbindung von zwei nicht aufeinander abgestimmten Akkus zu Überbeanspruchung (als Regelfall) kommen, muss man damit rechnen das dieser Schutz irgendwann versagt. Und sollte dierser Schutz versagen, wird nicht unbedingt nur der Akku zerstört, sondern es besteht ein Risiko für Feuer am Akku und in seiner Umgebung.
Ginge es bei der Frage nur um einen einzelnen Notfall (Roller 2km vom rettenden Ladegerät entfernt mit leerem Akku liegen geblieben), der sich nie wiederholen soll und misst man am leeren Fahrzeug-Akku nur noch rund 41 Volt und hätte jetzt (zufällig) einen kleinen Hilfsakku zur Hand , an dem noch 45 Volt messbar sind, würde ich aber nicht ausschließen, dass der Versuch gelingen könnte, ewas an Energie zu übertragen, um sich nach Hause zu retten. Mit jedem Volt mehr Spannungsdifferenz, würde aber die Gefahr steigen
Das wäre aber keine Handlungsweise, zu der ich raten würde.
Viele Grüße
Didi
Das originale Ladegerät (also das für AC 230 Volt) folgt ja einer Ladekurve, bei der im mittleren Bereich mit konstantem (maximalem) Ladestrom geladen wird und wenige Volt unterhalb der Ladeschlussspannung beginnt das LG damit, den Ladestrom nach und nach zu redizieren auf wenige 100 mA kurz vor Erreichung der Ladeschlussspannung. Der Bereich mit geringem Strom am Ende der Ladung ist wichtig, um die Akku-Zellenstränge auf einheitliches Spannungsniveau auszubalancieren.
Niu lädt die Li-Ion-Zellen etwa auf um 4,15 Volt auf und die M-Akkus haben 13 Zellenstränge (13s). Ausbalanciert hat der Akku dann um 54 Volt und die Ladeschlussspannung (beim Abschalten des Ladegerätes) liegt leicht höher.
Wenn man einen genügend großen Solar-Akku-Speicher mit Nennspannung 48 Volt hat, dürfte es da die weit einfachere Lösung sein, einen Wechselrichter anzuschaffen, der aus DC 48 Volt (also 46-54 Volt-Spannungslevel) Steckdosenspannung AC 230Volt formt, und dann mittels dem originalen Ladegerät sicher zu laden. https://de.banggood.com/[EU-Direct]-FCH ... gJyT_D_BwE
Ein kleiner 48v-Akku würde aber dafür nicht genug Leistung liefern.
Versuche da mit direkter Kabelverbindung aus dem Hilfsakku zu laden, ohne den Strom (spannungsabhängig) zu regeln und zu überwachen, würde da vermutlich recht schnell zur Auslösung des Akku-Schutzes im BMS führen, oder sogar zu Schaden am Akku. Die Überwachungsfunktionen des in der Akku-Box integrierten BMS sollen natürlich die (teuren) Roller-Akkus vor jeglicher Form der Überbeanspruchung im Einzelfall schützen. Würde es aber regelmäßig durch Direktverbindung von zwei nicht aufeinander abgestimmten Akkus zu Überbeanspruchung (als Regelfall) kommen, muss man damit rechnen das dieser Schutz irgendwann versagt. Und sollte dierser Schutz versagen, wird nicht unbedingt nur der Akku zerstört, sondern es besteht ein Risiko für Feuer am Akku und in seiner Umgebung.
Ginge es bei der Frage nur um einen einzelnen Notfall (Roller 2km vom rettenden Ladegerät entfernt mit leerem Akku liegen geblieben), der sich nie wiederholen soll und misst man am leeren Fahrzeug-Akku nur noch rund 41 Volt und hätte jetzt (zufällig) einen kleinen Hilfsakku zur Hand , an dem noch 45 Volt messbar sind, würde ich aber nicht ausschließen, dass der Versuch gelingen könnte, ewas an Energie zu übertragen, um sich nach Hause zu retten. Mit jedem Volt mehr Spannungsdifferenz, würde aber die Gefahr steigen
Das wäre aber keine Handlungsweise, zu der ich raten würde.
Viele Grüße
Didi
__________________________________________________________________________________________________________________________Thunder-Fury100/ MASINI Sportivo S (2010, 2011, 2012) 5kW, Innoscooter EM6000L 5kW (2011), ZERO SR/F 17.3 (2023)
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