Das Zero CCS nachrüstbar bringen will, hast du gesehen?
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Energica neu/gebrauchtkauf 2026
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Nova
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
@Nova
Danke für den Hinweis, habs heute Morgen bei Heise gesehen.
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- most
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
Ich will mal ne Lanze für Energica brechen - fahre ja selber eine
.
Es gibt natürlich keine Garantie mehr - eine Garantie ist eine rein freiwillige Zusage des Herstellers. Geht der Hersteller (wie die ursprüngliche Energica Motor Company S.p.A.) in die Insolvenz, greifen deine Garantieansprüche nicht mehr und laufen ins Leere. Die Nachfolgegesellschaft übernimmt diese Altlasten in der Regel nicht, sofern dies nicht ausdrücklich im Übernahmevertrag vereinbart wurde. Und dazu wurde noch nichts gesagt.
Sachmängelhaftung (Gewährleistung): Diese ist gesetzlich geregelt und richtet sich immer an den Verkäufer (Händler), nicht an den Hersteller. Kaufst du ein Neufahrzeug oder ein gebrauchtes Bike vom Händler, haftet dieser gesetzlich für Sachmängel (24 Monate bei Neuware, bei Gebrauchtwagen/Gebrauchtmotorrädern durch AGB oft auf 12 Monate verkürzt). Private Verkäufer können die Gewährleistung komplett ausschließen.
Was nützt dir das nun?
Kaufst du eine Energica von privat, dann liegt das Risiko voll bei Dir. Ist die Maschine "erprobt", d.h. hat sie 10.000km oder mehr gelaufen, dann wird das Ausfallrisiko viel kleiner sein als eine Maschine, die erst 300km alt ist. Also wenn von privat, dann eher mit ein paar 1000 Kilometern. Auch 20.000km müssen da nicht zurückschrecken - die Zellen sind relativ robust (müssen aber gut balanciert werden).
Kaufst du von einem Händler, dann bist du relativ sicher, da er dir 12 Monate Gewährleistung einräumen MUSS. Steht im BGB. Es gibt da manchmal einen Trick: "Verkauf im Kundenauftrag", wodurch der Händler nur ein Privatgeschäft vermittelt.
Nach wie vor halte ich den Kauf einer Energica für machbar, aber natürlich geht es mit einem Risiko daher. Ich halte das Risiko aber für klein und würde jederzeit eine gebrauchte kaufen, vorzugsweise von Händlern - aber mit ein paar 1000km auch von privat.
Es gibt natürlich keine Garantie mehr - eine Garantie ist eine rein freiwillige Zusage des Herstellers. Geht der Hersteller (wie die ursprüngliche Energica Motor Company S.p.A.) in die Insolvenz, greifen deine Garantieansprüche nicht mehr und laufen ins Leere. Die Nachfolgegesellschaft übernimmt diese Altlasten in der Regel nicht, sofern dies nicht ausdrücklich im Übernahmevertrag vereinbart wurde. Und dazu wurde noch nichts gesagt.
Sachmängelhaftung (Gewährleistung): Diese ist gesetzlich geregelt und richtet sich immer an den Verkäufer (Händler), nicht an den Hersteller. Kaufst du ein Neufahrzeug oder ein gebrauchtes Bike vom Händler, haftet dieser gesetzlich für Sachmängel (24 Monate bei Neuware, bei Gebrauchtwagen/Gebrauchtmotorrädern durch AGB oft auf 12 Monate verkürzt). Private Verkäufer können die Gewährleistung komplett ausschließen.
Was nützt dir das nun?
Kaufst du eine Energica von privat, dann liegt das Risiko voll bei Dir. Ist die Maschine "erprobt", d.h. hat sie 10.000km oder mehr gelaufen, dann wird das Ausfallrisiko viel kleiner sein als eine Maschine, die erst 300km alt ist. Also wenn von privat, dann eher mit ein paar 1000 Kilometern. Auch 20.000km müssen da nicht zurückschrecken - die Zellen sind relativ robust (müssen aber gut balanciert werden).
Kaufst du von einem Händler, dann bist du relativ sicher, da er dir 12 Monate Gewährleistung einräumen MUSS. Steht im BGB. Es gibt da manchmal einen Trick: "Verkauf im Kundenauftrag", wodurch der Händler nur ein Privatgeschäft vermittelt.
Nach wie vor halte ich den Kauf einer Energica für machbar, aber natürlich geht es mit einem Risiko daher. Ich halte das Risiko aber für klein und würde jederzeit eine gebrauchte kaufen, vorzugsweise von Händlern - aber mit ein paar 1000km auch von privat.
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hazelspindle45
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
Sehe ich ähnlich. Der Knackpunkt ist weniger „Energica ja oder nein“, sondern wer steht im Fall der Fälle gerade. Bei privat muss man wirklich mit offenen Augen kaufen: Ladeverhalten zeigen lassen, Balancing beobachten, Fehlerspeicher wenn möglich auslesen lassen, Servicehistorie und Updates klären, und nicht von einem glänzenden Standuhrchen blenden lassen. Eine Maschine, die regelmäßig bewegt wurde, wirkt auf mich auch vertrauenerweckender als ein quasi neues Exemplar, das jahrelang nur Deko war. Beim Händler würde ich ganz genau schauen, ob er wirklich Verkäufer ist oder nur „im Kundenauftrag“ durchreicht. Das steht oft klein, macht aber im Ernstfall den Unterschied zwischen Ansprechpartner und Schulterzucken.most hat geschrieben: Ich will mal ne Lanze für Energica brechen - fahre ja selber eine . Es gibt natürlich keine Garantie mehr - eine Garantie ist eine rein freiwillige Zusage des Herstellers. Geht der Hersteller (wie die ursprüngliche Energica Motor Company S.p.A.) in die Insolvenz, greifen deine Garantieansprüche nicht mehr und laufen ins Leere.
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
Danke Most und Hazelspindle für eure Einschätzung.
Ja es ist richtig das wenn ich so eine Maschine beim Händler kaufen würde die gesetzlichen Garatievorgaben greifen. Aber: Was nützt es wenn einem rechlich etwas zusteht, aber der Händler dann nicht vollziehen kann weil er selbst nichts bekommt.
Ich ziele da gerade auf die Ersatzteilsituation ab.
Wie schnell ist mal ein kleiner Un(um)fall passiert oder die Elektronik spackt rum.
Wie sieht es da bei euch aus? Könnt Ihr mit euren Energicas einfach Teile/Reparaturen beim Händer in Auftrag geben und wenn ja mit was für Wartezeiten ist da zu rechen?
Was mir halt auch "krude" vorkommt ist das seit der Übernahme absolut gar nichts mehr zu hören ist.
VG Nick
Ja es ist richtig das wenn ich so eine Maschine beim Händler kaufen würde die gesetzlichen Garatievorgaben greifen. Aber: Was nützt es wenn einem rechlich etwas zusteht, aber der Händler dann nicht vollziehen kann weil er selbst nichts bekommt.
Ich ziele da gerade auf die Ersatzteilsituation ab.
Wie schnell ist mal ein kleiner Un(um)fall passiert oder die Elektronik spackt rum.
Wie sieht es da bei euch aus? Könnt Ihr mit euren Energicas einfach Teile/Reparaturen beim Händer in Auftrag geben und wenn ja mit was für Wartezeiten ist da zu rechen?
Was mir halt auch "krude" vorkommt ist das seit der Übernahme absolut gar nichts mehr zu hören ist.
VG Nick
- Bär-Tiger
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
Meine Sicht der Dinge:
Ich habe meine Experia auch nach der Pleite im vollen Bewusstsein gekauft, im Zweifelsfall nirgendwo etwas zu bekommen.
Grundsätzlich versuche ich aber ohnehin, alle Wartungsarbeiten an meinen Motorräder selbst durchzuführen. Fremde Schrauber lass ich da aus Erfahrung ungern ran.
Fahrwerks- und Anbauteile kommen von diversen Zulieferern, da muss man recherchieren, aber man bekommt was, möglicherweise auch mal mit Wartezeiten. Bei Akku und Elektronik sieht´s schlecht aus, teilweise gibt´s nicht mal im Werkstatthandbuch Angaben zu den Teilen.
Aber es gibt dieses Forum, Facebook (nicht gerade mein Ding, aber immerhin) und eine große Energica-Whattapp-Gemeinde. Da sind Leute, die sich in die Programmierung reinfuchsen, da haben schon Leute eine Wasserkühlung für die Batterie (nicht der Experia) gebaut, da wird so ziemlich alles besprochen und ausprobiert. Da ist der ehemalige Sales-Manager genauso vertreten, wie ein niederländischer, noch aktiver Händler. Die Leute helfen noch am meißten.
Von Energica kommt, außer ab und an ein paar schönen Sprüchen, überhaupt nix.
Anscheinend haben sie mittlerweile auch den letzten der ursprünglichen Besatzung über Bord gekippt, da braucht man m.M. nichts mehr erwarten.
Mir persönlich war das weitestgehen bewusst, im Zweifelsfall hast du irgendwann einen 20-25000 Euro Briefbeschwerer, aber sicherlich bei ca. 360 ausgelieferten Maschinen weltweit, einen der exklusivsten Briefbeschwerer, die es gibt.
Das Geld ist sowieso weg, wenn du sie einmal gekauft hast, Verkauf ist derzeit schon bei Nicht-Exoten wahnsinnig schwer. Ist halt so. Mitnehmen kann ich die Kohle ohnehin nicht. So what?
Gruß
Norbert
Achtung: Alles nur meine persönliche Meinung, das muss niemand für die reine Lehre halten....
Ich habe meine Experia auch nach der Pleite im vollen Bewusstsein gekauft, im Zweifelsfall nirgendwo etwas zu bekommen.
Grundsätzlich versuche ich aber ohnehin, alle Wartungsarbeiten an meinen Motorräder selbst durchzuführen. Fremde Schrauber lass ich da aus Erfahrung ungern ran.
Fahrwerks- und Anbauteile kommen von diversen Zulieferern, da muss man recherchieren, aber man bekommt was, möglicherweise auch mal mit Wartezeiten. Bei Akku und Elektronik sieht´s schlecht aus, teilweise gibt´s nicht mal im Werkstatthandbuch Angaben zu den Teilen.
Aber es gibt dieses Forum, Facebook (nicht gerade mein Ding, aber immerhin) und eine große Energica-Whattapp-Gemeinde. Da sind Leute, die sich in die Programmierung reinfuchsen, da haben schon Leute eine Wasserkühlung für die Batterie (nicht der Experia) gebaut, da wird so ziemlich alles besprochen und ausprobiert. Da ist der ehemalige Sales-Manager genauso vertreten, wie ein niederländischer, noch aktiver Händler. Die Leute helfen noch am meißten.
Von Energica kommt, außer ab und an ein paar schönen Sprüchen, überhaupt nix.
Anscheinend haben sie mittlerweile auch den letzten der ursprünglichen Besatzung über Bord gekippt, da braucht man m.M. nichts mehr erwarten.
Mir persönlich war das weitestgehen bewusst, im Zweifelsfall hast du irgendwann einen 20-25000 Euro Briefbeschwerer, aber sicherlich bei ca. 360 ausgelieferten Maschinen weltweit, einen der exklusivsten Briefbeschwerer, die es gibt.
Das Geld ist sowieso weg, wenn du sie einmal gekauft hast, Verkauf ist derzeit schon bei Nicht-Exoten wahnsinnig schwer. Ist halt so. Mitnehmen kann ich die Kohle ohnehin nicht. So what?
Gruß
Norbert
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- most
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Re: Energica neu/gebrauchtkauf 2026
Oh, dann hältst Du Dir aber aktiv die Ohren zu. Ich suche dir jetzt keine Links zusammen, aber alleine die neue Website verweist auf die neue PTE LTD. Zudem wird die Beteiligung des Fußballprofis Jules Koundé als Investor genannt.Aufeome hat geschrieben: Mo 12. Okt 2026, 14:20 Was mir halt auch "krude" vorkommt ist das seit der Übernahme absolut gar nichts mehr zu hören ist.
Anfang 2026 gab es mehrere Fälle, wo Besitzer auch in Deutschland kritische Ersatzteile erhalten hatten.
Wo du recht hast: Die Infos kommen durchaus, aber in Q2 und Q3 2026 gibt es schon eine auffällige Kommunikationslücke. Das passt zu den angekündigten Verzögerungen beim Aufbau die Lieferkette in Singapur/Fernost.
Zu Ersatzteilen hat Norbert gerade geantwortet, nur noch zusätzlich: Die Kunststoffteile gibt es m.W. (noch) nicht als Ersatz. Sowas lässt sich aber in sehr vielen Fällen reparieren (Faserverbundwerkstoff, spachteln, schleifen, lackieren). Die Mechanik ist aus dem internationalen Teileregal, da wäre mir mit Ausnahme der Experia-Gabel nirgendwo Engpässe bewusst. Die Elektrik/Elektronik ist da tricky. Reparaturen können nicht viele, neue Ersatzteile sind noch nicht verfügbar.
