kabee hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:01
rollingmartin hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 08:41
Hier eine recht schlüssige Info:
Das klingt zwar in sich erstmal schlüssig, aber da ist absolut nichts wahres dran. Ich weiß nicht, was diese Dullies davon haben, an den Haaren herbeigezogenen Müll in die Welt zu setzen.
NQiX 500 und NQiX 1000 sind beide homologiert, darin ist ersichtlich, wieviele Akkus die Fahrzeuge haben, welche Reifengröße und welche Leistungsdaten.
Eine Homologisierung lässt sich jederzeit erweitern. Auch ältere N-Modelle wurden weiterentwickelt, erhielten andere Federungen, neue Motorcontroller etc. pp. ohne das eine neue Homologisierung nötig wurde.
Das wird ja alles mit Erweiterungsanträgen in der Homologisierug geregelt + einen Eintrag, ab welcher Bauserie es umgesetzt wird. Ich denke nicht das NIU deswegen eine Neuabnahme macht (außer für den NQi 1000, weil das ja ein Neufahrzeug darstellt), aber auch da werden wohl als Grundlage Bauteile die aus den anderen NqiX Modellen stammen übernommen werden können, ohne das die Bauteile einzelnd neu zugelassen werden müssen.
Scheinbar ist das Fach unter der Sitzbank weiterhin als Akkuplatz nutzbar, wie schon als Ersatzakkufach seit dem ersten N-Modell 2016 in Europa.
Basti80 hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 11:35
rollingmartin hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 08:22
Wie würdest Du es lösen, um die Reichweite zu erhöhen?
(bei gleicher Akkutechnik)
Das Konzept der entnehmbaren Akkus hat bei mir mit dem zweiten Akku eine vernünftige Grenze erreicht. Letztendlich ist das ja auch als günstiges Angebot für Laternenparker gedacht, oder in Asien für Fahrer, die ihre Akkus bei Akkustationen gegen frische Akkus tauschen können. Bei drei Akkus wird das doch mühsam.
Das hat andere Anbieter auch nicht abgehalten, Modelle mit drei Akkus anzubieten (wie z.B. Kumpan, jetzt ja wohl Emco). Es wird ja der NqiX 500 auch weitehin mit 2 Akkus geben, aber warum sollen zukünftige Käufer, die eine hohe Reichweite brauchen, nicht auch ein 3 Akku Modell beziehen dürfen?
Mir ist ein dritter Akku lieber, den man dann flexibel einsetzen kann. Braucht man maximale Reichweite, kommt er mit, fährt man nur kurze Strecken hat man einen Ersatzakku, der zwischezeitlich aufgeladen werden kann. Statt auf Krampf immer höhere Energidichten bei den Akkus zu erreichen, die dann teuer erkauft werden müssen, halte ich das für eine flexiblere Lösung.
In einem Punkt muss ich @kabee definitiv zustimmen, ohne ein Schnellladegerät mit deutlich höherer Ladeleistung als bisher, macht ein dritter Akkus keinen (wirklichen) Sinn falls man längere Strecken regelmäßig zurücklegt. Wenn die Ladezeit auf 9 Stunden steigt, kann man ggf. nicht mehr über Nacht oder auf der Arbeit mit nur einem Ladegerät aufladen. Da müsste dann eher was in Richtung 15A+ oder 20A, gerne auch mehr Ladestrom her, damit die Akkus in unter 6 Stunden wieder vollgeladen sind. Sollte es bei 10A bleiben, bräuchte man eine zweite Ladebuchse am Roller, um mit einem zweiten Schnellladegerät dann mit 20A laden zu können, wenn man es braucht. Oder eine externe Weiche, wo die drei Akkus ggf. mit zwei Ladegeräten ladbar sind - wobei das vermutlich nicht gemacht wird, sondern eher noch ein drittes Schnellladegerät gekauft wird.
Basti80 hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 11:35
Der nächste logische Schritt ist dann die Technik eines CE04 oder der anderen E-Motorräder, die mit fest verbauten Akku an Ladesäulen relativ schnell geladen werden können. Der NIU Concept 06 wird sicherlich keine entnehmbaren Akkus mehr haben. …
Na ja, wenn man sieht, wie lange es aus dem vorherigen Concept „Modell X“ zur NqiX Serie gedauert hat, wobei der eigentliche Endpunkt der NqiX 1000 mit mehr als 100km/h das Ziel war und 2026 wohl nicht mehr nach Euopa kommen wird und betrachtet was NIU alles vorgestellt und (noch) nicht auf den Markt gebracht hat, wie diverse 4rädrige Fahrzeuge - zumindest nicht in Europa - gehe ich davon aus, das es unwahscheinlich ist, das es zeitnah umgesetzt wird.
In dem Punkt „entnehmbare Akkus“ gebe ich dir Recht, ich wüde auch von fest verbauten Akkus ausgehen, mit deutlich höherer Spannung um auf die Leistung und Geschwindigkeit zu kommen. Das ist von den Leistungsdaten her ein Modell, wo auf jeden Fall ein A1 Führerschein nicht mehr ausreichen wird. Der dürfte preislich auch in einer anderen Liga spielen. Da würde ich 11 oder 22kW Laden oder sogar HPC voraussetzen. Wenn NIU sein bisheriges Etwicklugstempo beibehält, würde ich konkrets nichts vor 2030 erwarten.